{"version":"https:\/\/jsonfeed.org\/version\/1","title":"e-fundresearch.com News Feed","home_page_url":"https:\/\/e-fundresearch.com","feed_url":"https:\/\/fundresearch.com\/feed\/json","icon":"https:\/\/fundresearch.com\/img\/favicons\/apple-touch-icon-152x152.png","favicon":"https:\/\/fundresearch.com\/img\/favicons\/favicon.ico","items":[{"id":59462,"title":"PGIM legt globalen Private-Credit-Fonds f\u00fcr Wealth-Investoren auf","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/199-pgim\/artikel\/59462-pgim-legt-globalen-private-credit-fonds-fuer-wealth-investoren-auf","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/qm7xYCzOD64jBPeKn6ryFisnevG8YYJP.png?s=bae88049e8e93892fe05acedd92b0441","content_html":"<p>PGIM hat den &bdquo;PGIM Global Private Credit Fund SCA&ldquo; (UCI) aufgelegt. Dieser in Luxemburg ans&auml;ssige Part-II-UCI-Fonds richtet sich an Wealth-Investoren in Gro&szlig;britannien, Kontinentaleuropa und Asien. Lead-Portfoliomanager ist Matthew Harvey, Global Head of Middle Market Direct Lending bei PGIM, der zudem das gesamte Investmentteam leitet.<\/p><p>Der UCI strebt die Erzielung von Ertr&auml;gen, langfristigen Kapitalzuw&auml;chsen sowie eine globale Diversifizierung an. Er investiert daher vorrangig in besicherte Kredite an mittelst&auml;ndische Unternehmen in Nordamerika, Europa und Australien. Der Fonds agiert zwar sektorunabh&auml;ngig, konzentriert sich jedoch auf stabile, weniger zyklische Branchen und meidet in der Regel stark fremdfinanzierte, volatile oder stark regulierte Sektoren.<\/p><p>Das Investmentteam konzentriert sich darauf, im Middle-Market-Lending Wertpotenziale zu erschlie&szlig;en, indem es Unternehmen mit einem EBITDA von 10 bis 75 Millionen US-Dollar adressiert. Dieses Marktsegment zeichnet sich typischerweise durch h&ouml;here Spreads und strengere Kreditauflagen aus als andere Bereiche des Direct Lending und kann attraktive risikobereinigte Renditen bieten.<\/p><p>Da ein erheblicher Teil des Portfolios in non-sponsored Kredite an privat gehaltene Unternehmen investiert ist, kann der UCI Wealth-Investoren Zugang zu einem breiteren und st&auml;rker diversifizierten Marktsegment sowie zu einem Portfolio bieten, das eine Erg&auml;nzung zu Strategien darstellt, die sich ausschlie&szlig;lich auf Private-Equity-gesponserte Kredite konzentrieren. Allein in den USA ist nach wie vor mehr als 90 % des adressierbaren Marktes non-sponsored&sup2;, und die F&auml;higkeit von PGIM, sowohl sponsored als auch non-sponsored Kan&auml;le zu erschlie&szlig;en, ist einzigartig. Auch Europa bietet wachsende Chancen f&uuml;r Direct Lending, da die Durchdringungsrate in den europ&auml;ischen M&auml;rkten weiterhin hinter den USA zur&uuml;ckliegt und strukturell w&auml;chst.<\/p><p>&bdquo;Unser neuer UCI-Fonds Part II st&uuml;tzt sich auf eine differenzierte Strategie, die auf einer breiten Diversifizierung in Bezug auf Kredite und Sektoren, einer gezielten Ausrichtung auf den Mittelstand, globaler Reichweite sowie einem umfassenden Zugang zu lokalen Unternehmen basiert&ldquo;, sagt Harvey. &bdquo;Wir verbinden diese Faktoren mit einer &auml;u&szlig;erst disziplinierten Kreditpr&uuml;fung &ndash; beispielsweise durch angemessene Vertragsklauseln bei jedem Kredit &ndash; und unserer jahrzehntelangen Erfahrung bei der Anlage in private Kredite im Auftrag institutioneller Anleger. Wir sind davon &uuml;berzeugt, dass dies internationalen Wealth-Investoren &uuml;berzeugende Anlagem&ouml;glichkeit mit einer starken Interessen&uuml;bereinstimmung bietet.&ldquo;<\/p><p>Matt Shafer, Head of International Wealth bei PGIM, erg&auml;nzt: &bdquo;In den letzten zwei Jahrzehnten haben wir eine einzigartige globale Origination-Plattform aufgebaut. Sie bietet Anlegern Zugang zu globalen Direct-Lending-M&ouml;glichkeiten und Engagements in sowohl non-sponsored als auch sponsored Krediten. Diese bieten eine bessere Diversifizierung und attraktivere Konditionen. Zudem steht ein sehr erfahrenes internes Team zur Verf&uuml;gung. Dieser UCI bietet eine alternative und diversifizierte Renditequelle, die dazu beitragen kann, die Risiko- und Renditeprofile von Portfolios zu steuern. Da sich immer mehr Wealth-Investoren dem Bereich Private Credit zuwenden, sind wir &uuml;berzeugt, dass wir ihnen die Expertise, die Ausrichtung und die Differenzierung bieten k&ouml;nnen, die sie suchen &ndash; gest&uuml;tzt auf mehr als zwei Jahrzehnte langer Erfahrung im Management von Direct-Lending-Strategien f&uuml;r institutionelle Anleger.<\/p><p>PGIM ist ein weltweit f&uuml;hrender Anbieter im Bereich Private Credit. Das Unternehmen verwaltet in dieser Anlageklasse ein Verm&ouml;gen von &uuml;ber 100 Milliarden US-Dollar und verf&uuml;gt &uuml;ber mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im institutionellen Direct Lending. Dies spiegelt eine ausgepr&auml;gte Kultur der konservativen Kreditvergabe wider. Das Engagement des Unternehmens in diesem Bereich zeigt sich darin, dass PGIM bei 86 % der seit dem Jahr 2000 von ihm initiierten Kredite als alleiniger, federf&uuml;hrender oder mitfederf&uuml;hrender Kreditgeber auftritt. Der UCI nutzt die internen Akquisitionskapazit&auml;ten des Teams aus &uuml;ber 200 Anlageexperten, die in 47 spezialisierten Deal-Teams in 15 Niederlassungen weltweit t&auml;tig sind. Er ist Teil des Gesch&auml;ftsbereichs Credit von PGIM mit einem verwalteten Verm&ouml;gen von &uuml;ber einer Billion US-Dollar.&nbsp;<\/p><p>Der UCI ist in Luxemburg domiziliert und wurde zun&auml;chst f&uuml;r den Vertrieb in &Ouml;sterreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und der Schweiz zugelassen. Er steht qualifizierten Anlegern in anderen L&auml;ndern, darunter Gro&szlig;britannien, Hongkong und Singapur, im Rahmen einer Private Placement zur Verf&uuml;gung.<\/p><p>[topArticles id=\"59462\" blank=\"0\"][webinar id=\"59462\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-03T13:27:45+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:17:55+02:00"},{"id":59461,"title":"Europ\u00e4ische Aktien: Positionierung f\u00fcr ein sich wandelndes Investitionsumfeld","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/21-janus-henderson-investors\/artikel\/59461-europaeische-aktien-positionierung-fuer-ein-sich-wandelndes-investitionsumfeld","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/ultyGJaglWnEScWRbq06j3u4HeBl5L99.png?s=7a5feb09c596ef8c8f5aa9c7b787e1b8","content_html":"<p>[infoBox]<\/p><ul type=\"disc\"><li><strong>Ver&auml;nderte Chancen er&ouml;ffnen selektives Aufw&auml;rtspotenzial<\/strong><\/li><li><strong>Politisch gest&uuml;tzte Investitionen treiben selektive Chancen voran<\/strong><\/li><li><strong>KI und Infrastruktur unterstreichen Europas untersch&auml;tzte St&auml;rken<\/strong><\/li><\/ul>[\/infoBox]<p>Die europ&auml;ischen Aktienm&auml;rkte bewegen sich in einem zunehmend unsicheren Umfeld. Unter der Oberfl&auml;che erkennen wir jedoch starke strukturelle Trends, die f&uuml;r Investoren, die hinter die Schlagzeilen blicken, neue Chancen schaffen.<\/p><p>Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Textes bleibt das Nachrichtengeschehen rund um den Nahostkonflikt hochvolatil, was eine genaue Einsch&auml;tzung der Marktauswirkungen erschwert. Die letztliche Dauer des Konflikts wird dar&uuml;ber entscheiden, inwieweit sich die zu Jahresbeginn auf beiden Seiten des Atlantiks beobachteten, grunds&auml;tzlich positiven Wirtschaftssignale erneut durchsetzen k&ouml;nnen &ndash; oder ob stattdessen das Bild anhaltend hoher &Ouml;lpreise, einer R&uuml;ckkehr der Inflation und von Lieferkettenunterbrechungen die Oberhand gewinnt.<\/p><p>Unterdessen bleiben die Zentralbanken in der gesamten Eurozone vorsichtig: Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) h&auml;lt an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, bel&auml;sst die Zinsen unver&auml;ndert und l&auml;sst die T&uuml;r f&uuml;r weitere Straffungsma&szlig;nahmen offen.<\/p><p><strong>Die konstruktivere Sichtweise<\/strong><\/p><p>Auch wenn das kurzfristige makro&ouml;konomische Bild herausfordernd erscheinen mag, glauben wir, dass es eine positivere Entwicklung f&uuml;r europ&auml;ische Aktien verdeckt. Wir erleben die bedeutendsten Reformpl&auml;ne seit Jahren: mit Fokus auf Elektrifizierung und Modernisierung der Stromnetze, einer st&auml;rker koordinierten Industriepolitik sowie Bem&uuml;hungen, das enorme, bislang ungenutzte Investitionspotenzial der europ&auml;ischen Haushaltsersparnisse zu mobilisieren. Faktoren wie die Reform der Verbriefungsm&auml;rkte, eine strengere Importpolitik, Fortschritte beim Abbau von Compliance-Lasten sowie eine offenere Haltung gegen&uuml;ber der Technologieentwicklung und b&uuml;rokratisch belasteten Bereichen wie CO&#8322;-Emissionen er&ouml;ffnen neue Investitionsm&ouml;glichkeiten.<\/p><p>Auch wenn das kurzfristige &bdquo;Makro\"-Bild beunruhigend wirken mag, halten wir es f&uuml;r wichtig, &uuml;ber die m&ouml;gliche konjunkturelle Schw&auml;che hinwegzusehen und stattdessen den Fokus auf eine Reihe starker struktureller Treiber zu richten, die das Chancenspektrum f&uuml;r europ&auml;ische Aktien neu gestalten:<\/p><p><strong>1. Strategischer Wettbewerb um kritische Ressourcen:<\/strong> Von Seltenen Erden bis hin zu Energie &ndash; das weltweite Angebot ist nach Jahren der Unterinvestition knapp. J&uuml;ngste Ereignisse haben Investoren dazu veranlasst, den strategischen Wert von Energie neu zu durchdenken: nicht nur &Ouml;l und Gas, sondern auch die Herkunft und Versorgungssicherheit.<\/p><p>Unternehmen, die im Rohstoffsektor t&auml;tig sind oder die f&uuml;r die Gewinnung bzw. Verarbeitung dieser Rohstoffe ben&ouml;tigten Anlagen herstellen, stehen vor einem m&ouml;glicherweise lang anhaltenden Aufschwung. Die Aussichten auf einen kr&auml;ftigen &bdquo;Aufhol&ldquo;-Investitionszyklus haben Implikationen f&uuml;r die gesamte Lieferkette, mit erheblichem Potenzial f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr der Preissetzungsmacht dort, wo Kapazit&auml;ten knapp sind. Dies gilt sowohl f&uuml;r Energie- und Bergbauunternehmen als auch f&uuml;r vor- und nachgelagerte Bereiche, die von Investitionen profitieren d&uuml;rften.<\/p><p><strong>2. Bereiche mit wachsender staatlicher Unterst&uuml;tzung:<\/strong> Erneuerbare Energien haben klare Priorit&auml;t, da der Euroraum seine Abh&auml;ngigkeit von importierten fossilen Brennstoffen verringern will. Ein zweiter Energieschock innerhalb weniger Jahre hat eine politische Realit&auml;t untermauert: Europa ist stark von importierten fossilen Brennstoffen abh&auml;ngig, und Energiesicherheit ist nun eng mit wirtschaftlicher Sicherheit verkn&uuml;pft. Das Ziel ist nicht nur Dekarbonisierung, sondern auch die Reduzierung der Abh&auml;ngigkeit von Energieimporten und eine stabilere Kostenbasis f&uuml;r Haushalte und Industrie.<\/p><p>Die politische Unterst&uuml;tzung weitet sich auch auf ausgew&auml;hlte Branchen aus, die als Bausteine der Wirtschaft gelten, wie Industrieg&uuml;ter (Stahl, Chemie etc.) und das verarbeitende Gewerbe. In einer Welt aggressiverer Handelspolitik und engerer Lieferketten wird die Idee, strategische Kapazit&auml;ten ins Ausland abwandern zu lassen, zunehmend in Frage gestellt. Konkret erwarten wir, dass R&uuml;stungsaktien weiterhin vom erneuerten &ndash; und langfristigen &ndash; Fokus auf die Sicherheitsbed&uuml;rfnisse der EU profitieren und die Abh&auml;ngigkeit von externen Anbietern reduzieren.<\/p><p>Der Bankensektor profitierte zun&auml;chst von einer erneuten politischen Fokussierung nach dem Draghi-Bericht Ende 2024, der zahlreiche Initiativen der Europ&auml;ischen Kommission zur St&auml;rkung der Kapitalm&auml;rkte und der Finanzintegration anstie&szlig;. Der Schwung hat sich jedoch zuletzt abgeschw&auml;cht, da viele Vorschl&auml;ge in die Komplexit&auml;t des EU-Politikprozesses geraten sind, bei dem die Abstimmung zwischen Institutionen, Regulatoren und Stakeholdern langwierig sein kann. Wir sind dennoch weiterhin der &Uuml;berzeugung, dass die grunds&auml;tzliche Richtung ermutigend bleibt.<\/p><p>Die Verteidigung bleibt angesichts der sich wandelnden Sicherheitspriorit&auml;ten der EU ein Bereich struktureller Unterst&uuml;tzung. Die zugesagten Ausgaben werden zwar voraussichtlich bereitgestellt, doch gibt es eine anhaltende Debatte &uuml;ber die Ausrichtung der Investitionen &ndash; insbesondere das Gleichgewicht zwischen konventionellen Systemen und neueren asymmetrischen F&auml;higkeiten wie Drohnen und Langstreckentechnologien.<\/p><p><strong>3. F&ouml;rderung von Innovationen:<\/strong> Europas strukturelle wirtschaftliche Herausforderung wurde oft als Innovationsmangel beschrieben. Investitionen in die Forschung waren tr&auml;ge, und zu viele Ausgaben flossen historisch in &bdquo;Mitteltechnologie\"-Industrien, die einst Wachstumsmotoren waren, heute aber eher Cash-Cow-Status haben.<\/p><p>Doch die Behauptung, &bdquo;Europa fehle es an Innovation\", ist auch eine Vereinfachung. Die Chance liegt zunehmend in Inseln globaler F&uuml;hrerschaft: Unternehmen, die die Technologien erm&ouml;glichen, welche moderne Volkswirtschaften antreiben. Dazu z&auml;hlen fortgeschrittenes Computing, industrielle Automatisierung, Elektrifizierung sowie die Infrastruktur, die Strom und Daten effizient &uuml;bertr&auml;gt.<\/p><p><strong>KI: Der unvermeidliche Faktor ver&auml;ndert die Aufmerksamkeit der M&auml;rkte<\/strong><\/p><p>KI-Tools (K&uuml;nstliche Intelligenz) reduzieren rasch den Bedarf an gro&szlig;en Vertriebs-, Allgemein- und Verwaltungsfunktionen und veranlassen Investoren, sich st&auml;rker schlanken Unternehmen zuzuwenden: Unternehmen, die mit weniger Hierarchieebenen und geringerem Overhead schneller Ergebnisse liefern k&ouml;nnen. Der sich seit der zweiten Jahresh&auml;lfte 2025 beschleunigende Leistungsabstand deutet darauf hin, dass die M&auml;rkte bereits neu bewerten, welche Unternehmen Premium-Bewertungen verdienen &ndash; und jene belohnen, die KI in Arbeitsabl&auml;ufe, Produktivit&auml;t und operativen Hebel einbetten.<\/p><p><strong>Abbildung 1: Die M&auml;rkte belohnen Effizienz im KI-Zeitalter<\/strong><\/p><p><img src=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/media\/330e6e26ecbba935d7afd8933a59e3c0.png?s=767a4ba7cc2c52a6a8b459a7cae57e67\" style=\"width: 840px;\" class=\"fr-fil fr-dib\"><\/p><p><em><sub>Quelle: Societe Generale, Janus Henderson Investors, Stand 20. April 2026. Hinweis: SG&amp;A = Vertriebs-, Allgemein- und Verwaltungskosten. Auf 100 normiert per 31. Dezember 2024. Das analysierte Aktienuniversum umfasst den S&amp;P 500 Index. Fr&uuml;here Wertentwicklungen sind kein verl&auml;sslicher Indikator f&uuml;r k&uuml;nftige Ertr&auml;ge.<\/sub><\/em><\/p><p>KI ver&auml;ndert nicht nur die Wahrnehmung von Unternehmen durch Investoren. Die Skalierungsanforderungen der KI erfordern enorme physische Infrastruktur, Materialien und Investitionen: in Rechenkapazit&auml;ten, Netzwerke, Stromerzeugung, Netzausbau sowie die spezialisierte Bau- und Ausr&uuml;stungsindustrie, die all das erst erm&ouml;glicht. Dies sind Bereiche, in denen Teile des europ&auml;ischen Marktes eine bedeutende Pr&auml;senz haben.<\/p><p><strong>Warum Europa weiterhin eine &uuml;berzeugende Kombination bieten kann<\/strong><\/p><p>Das Argument f&uuml;r europ&auml;ische Aktien verbindet das Engagement in globalen strukturellen Kr&auml;ften mit Faktoren einer binnenwirtschaftlichen Verbesserung, da Reform- und Investitionsmomentum anhalten. Global aufgestellte Unternehmen, die durch strukturelle Nachfrage Wachstum aufbauen k&ouml;nnen (selbst wenn das europ&auml;ische Wachstum eher verhaltenbleibt), kombiniert mit dem Potenzial einer binnenwirtschaftlichen Erholung, werden durch inkrementellen Fortschritt in ihrer Wirkung verst&auml;rkt.<\/p><p><strong>Abbildung 2: Europ&auml;ische Aktien &ne; Europ&auml;isches BIP<\/strong><\/p><p><img src=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/media\/dcdb55aa97751731862aba95163050cc.png?s=b90626988a45e1a2c96bac4083dc0a18\" style=\"width: 840px;\" class=\"fr-fil fr-dib\"><\/p><p><em><sub>Quelle (links): Bloomberg Konsensprognosen, Janus Henderson Investors Analyse, Stand 31. M&auml;rz 2026 (Europ&auml;ische Aktien auf Mehrjahrzehnt-Bewertungstiefs). Es gibt keine Garantie, dass vergangene Trends anhalten oder Prognosen eintreten werden. Quelle (rechts): Bloomberg, Eurostat, Janus Henderson Investors Analyse, Stand 31. M&auml;rz 2026 (Europ&auml;ische Aktienrenditen &uuml;bertreffen Wirtschaftswachstum). Hinweis: MSCI Europe EUR Net Total Return Index und Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Europ&auml;ischen Union, normiert auf 100 per 1. Januar 2010. Ab 2026 ist das BIP der Europ&auml;ischen Union eine Sch&auml;tzung auf Basis der EZB-Projektionen. Fr&uuml;here Wertentwicklungen sind kein verl&auml;sslicher Indikator f&uuml;r k&uuml;nftige Ertr&auml;ge.<\/sub><\/em><\/p><p>All dies beseitigt die Risiken nicht. Energiegetriebene Inflation, l&auml;nger anhaltend hohe Zinsen oder eine Eskalation geopolitischer Spannungen sind allesamt potenzielle Unsicherheitsquellen. Doch das Pl&auml;doyer f&uuml;r Europa dreht sich vielmehr darum, zu erkennen, wo struktureller Wandel stattfindet, wo Investitionszyklen Fahrt aufnehmen und wo die Politik beginnt, Innovation zu unterst&uuml;tzen. Die Chancen in Europa sind m&ouml;glicherweise widerstandsf&auml;higer und vielf&auml;ltiger, als die Schlagzeilen vermuten lassen.<\/p><p><strong><em>Von Robert Schramm-Fuchs, Portfoliomanager, Janus Henderson Investors <br><\/em><\/strong><\/p><p>[topArticles id=\"59461\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-03T13:14:33+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:17:51+02:00"},{"id":59460,"title":"Michael Cizek \u00fcbernimmt Wholesale DACH bei Raiffeisen Capital Management","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/34-raiffeisen-capital-management\/artikel\/59460-michael-cizek-uebernimmt-wholesale-dach-bei-raiffeisen-capital-management","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/jftOmR9CRF7TkI2l6jWJf8kUpFTAYnhu.png?s=8b19e254c8458278d194136bfa5840d5","content_html":"<p>Seit Juni 2026 hat Michael Cizek die Leitung Wholesale DACH bei Raiffeisen Capital Management inne. Michael Cizek ist seit 2023 im internationalen Vertrieb bei Raiffeisen Capital Management t&auml;tig, zuletzt als Senior Key Account Manager mit Fokus auf Deutschland.<\/p><p>&bdquo;Der Wholesale-Vertrieb ist ein wesentlicher Wachstumstreiber f&uuml;r unser Fondsgesch&auml;ft. &Uuml;ber starke Partnerschaften mit Banken, Verm&ouml;gensverwaltern und Fondsplattformen erreichen wir effizient eine breite Anlegerbasis und k&ouml;nnen unsere Investmentl&ouml;sungen nachhaltig im Markt positionieren. Wir freuen uns, dass wir mit Michael Cizek einen versierten Kollegen aus unserem Haus f&uuml;r diese F&uuml;hrungsposition gewinnen konnten. Er verf&uuml;gt nicht nur &uuml;ber umfassende fachliche Kenntnisse und Qualifikationen, sondern ist auch mit unseren wichtigsten Vertriebspartnern in der Region hervorragend vernetzt. Mit dieser Personalentscheidung setzen wir unseren erfolgreichen Kurs fort und st&auml;rken gezielt unsere Pr&auml;senz bei unseren Vertriebspartnern in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz&ldquo;, so Hannes Cizek, CEO von Raiffeisen Capital Management.<\/p><p>&bdquo;Ich freue mich, ein Team zu &uuml;bernehmen, das bereits starke Kundenbeziehungen aufgebaut hat. Meine Aufgabe sehe ich darin, dieses Fundament weiterzuentwickeln: durch noch engere Zusammenarbeit mit unseren Partnern bei Banken, Versicherungen, Verm&ouml;gensverwaltungen und Fondsplattformen, durch klare Positionierung unserer Produkte und durch einen Vertriebsansatz, der langfristigen Mehrwert &uuml;ber schnelle Abschl&uuml;sse stellt&ldquo;, so Michael Cizek. Ein Hauptaugenmerk legt der geb&uuml;rtige Wiener auf das Thema Innovation. &bdquo;Die Vertriebslandschaft im Fondsgesch&auml;ft wandelt sich durch die Digitalisierung grundlegend. Darauf m&uuml;ssen wir reagieren &ndash; und zwar proaktiv. Konkret bedeutet das, dass wir verst&auml;rkt auf KI-Tools setzen, um Automatisierungen voranzutreiben und damit noch mehr Zeit f&uuml;r die individuelle Betreuung unserer Vertriebspartner zu gewinnen&ldquo;, so Michael Cizek.<\/p><p><strong>Zur Person<\/strong><\/p><p>Michael Cizek hat ein Masterstudium in Sales Management f&uuml;r technische Produkte und Dienstleistungen an der FH Wiener Neustadt abgeschlossen. Bevor er zu Raiffeisen Capital Management kam, war er in mehreren &ouml;sterreichischen Banken t&auml;tig, unter anderem als Bezirksbankleiter der RLB N&Ouml;-Wien in Simmering von 2019&ndash;2023.<\/p><p>[topArticles id=\"59460\" blank=\"0\"][webinar id=\"59460\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-03T13:06:24+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:11:14+02:00"},{"id":59459,"title":"Dr. Georg von Wallwitz: SpaceX-IPO als Warnsignal f\u00fcr Anleger","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/217-eyb-wallwitz\/artikel\/59459-dr-georg-von-wallwitz-spacex-ipo-als-warnsignal-fuer-anleger","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/oEG7fO8thfs9JkdfFnjrlo3fWdzePKdW.png?s=59fcc95388e82af7048f0b4fafd6ec91","content_html":"<p>An der B&ouml;rse &uuml;bernimmt die Rolle des Danaergeschenkes h&auml;ufig das IPO, der B&ouml;rsengang eines Unternehmens. Die meisten B&ouml;rseng&auml;nge verlaufen f&uuml;r die neuen Aktion&auml;re als Empf&auml;nger entt&auml;uschend. Das ist naheliegend. Denn die Unternehmensinsider, die ihre Aktien verkaufen, kennen das Unternehmen viel besser als die K&auml;ufer und stehen vermutlich mit gutem Grunde auf der Verk&auml;uferseite. Warum sollte jemand bei einer solchen Informations-Asymmetrie zugreifen so wie einst die B&uuml;rgerschaft Trojas? In &uuml;ber 70% der B&ouml;rsenjahre seit 1980 entwickelten sich die neu b&ouml;rsennotierten Unternehmen &uuml;ber einen Zeitraum von drei Jahren im Durchschnitt schlechter als der Gesamtmarkt &ndash; oft sogar deutlich schlechter. Nur der Erfolg einiger weniger Gewinner f&uuml;hrt dazu, dass die Bilanz der IPOs kein Desaster ist. Amazon, das 1997 an die B&ouml;rse ging, hat seinen Aktienkurs seitdem um mehr als 33% pro Jahr gesteigert. Nvidia, das zwei Jahre sp&auml;ter an die B&ouml;rse kam, verzeichnete sogar einen j&auml;hrlichen Anstieg von 37%. Wenigen Zugpferden stehen viele Holzpferde gegen&uuml;ber&hellip;<\/p><p>Aber auch abgesehen von diesen allgemeinen &Uuml;berlegungen k&ouml;nnen eine ganze Reihe von Gr&uuml;nden Investoren derzeit misstrauisch machen. Nehmen wir zum Zwecke der Illustration das nun bevorstehende IPO von SpaceX, dem Weltraum-, KI-, Social Media- und Kommunikations-Vehikel von Elon Musk. Dieser B&ouml;rsengang soll der gr&ouml;&szlig;te der Geschichte werden, mit einer B&ouml;rsenbewertung von mindestens 1,8 Billionen US-Dollar (1.800 Milliarden), auch wenn nur ein kleiner Teil der Aktien im Gegenwert von ca. 80 Milliarden Dollar am ersten Tag in den Handel kommen soll.<\/p><p>Dieser Gang auf das Parkett ist so kolossal, dass daf&uuml;r die Regeln f&uuml;r die Aktien-Indices angepasst werden. Anders w&auml;re das n&ouml;tige Geld vielleicht nicht aufzutreiben &ndash; zumal mit Anthropic und OpenAI noch zwei weitere Mega-IPOs angek&uuml;ndigt sind. (Auch an der B&ouml;rse ist das Geld nicht unendlich: Um neue Aktien zu kaufen, m&uuml;ssen andere Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde (i.d.R. Aktien) verkauft werden.) Anstatt wie &uuml;blich zu warten, bis die B&ouml;rsenbewertung einer Aktie sich eingependelt hat, sollen nun die gro&szlig;en Indices schon nach wenigen Tagen die Aktie von SpaceX aufnehmen. Das wird einen enormen Kaufdruck durch die Indexfonds erzeugen. Die Indexanbieter nehmen es dabei auch mit dem Thema Governance nicht so genau: Nicht nur bekommt Musk eine praktisch unk&uuml;ndbare Stellung im Unternehmen, es verzichten die Anleger auch weitgehend auf M&ouml;glichkeiten, Elon Musk zu verklagen. W&auml;hrend die Indexfonds (ETFs) also kaufen m&uuml;ssen, wird im IPO-Prospekt gewissen Insidern die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt, ihre Aktien schneller zu verkaufen als nach der &uuml;blichen Ein-Jahres-Frist. Sie suchen also nach einem raschen Ausgang, w&auml;hrend das breite Publikum sich f&uuml;r den Kauf der Aktien begeistern soll. Zum Thema &bdquo;Geld an Insider&ldquo; passt auch, dass 78% der Erl&ouml;se aus dem IPO an fr&uuml;he Private-Equity-Investoren, Elon Musk, sowie Echostar (das sein Spektrum an SpaceX verkauft und den Kaufpreis gestundet hat) gehen. Es bleiben 18 Milliarden &uuml;brig, um Wachstum zu finanzieren, aber damit wird Musk auf dem Weg zum Mars nicht weit kommen.<\/p><p>Was bekommt man daf&uuml;r? Einen genialen Unternehmer, der Elon Musk zweifellos ist. Und eine Handvoll Unternehmen, die nicht unbedingt viel miteinander zu tun haben: Ein eher langsam wachsendes und einigerma&szlig;en profitables Raketengesch&auml;ft, das sehr profitable und schnell wachsende Starlink-System, eine hochdefizit&auml;re KI namens Grok, sowie die Social Media-Plattform X (ehemals Twitter), die ihre besten Tage nicht nur inhaltlich lange gesehen hat. Wenn schon Gewinne und Wachstum nicht die Bewertung rechtfertigen k&ouml;nnen, so muss es die Vision richten, und an dieser Stelle wird nicht gespart: Zweck des Unternehmens ist es, &bdquo;die Systeme und Technologien aufzubauen, die notwendig sind, um das Leben multiplanetarisch zu machen, die wahre Natur des Universums zu verstehen und das Licht des Bewusstseins auf die Sterne auszudehnen.&ldquo; Die Besiedelung des Mars mit mindestens einer Million Menschen findet sich in der Bonus-Vereinbarung von Elon Musk. Es wundert fast, dass eine so gewaltige Ambition lediglich dazu hinreicht, SpaceX zum siebt-gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen an der US-B&ouml;rse zu machen.<\/p><p>Nun kommt also der B&ouml;rsengang. Wohin kann sich der Aktienkurs bei dieser Anfangsbewertung noch entwickeln? Mit derselben Rendite wie Amazon st&uuml;nde die Marktkapitalisierung von SpaceX nach 13 Jahren bereits bei 73 Billionen Dollar, was heute dem Gesamtwert aller amerikanischen Aktien entspricht. Aber um die Entwicklung von Nvidia &uuml;ber die letzten 27 Jahre zu erreichen, m&uuml;sste SpaceX sogar einen B&ouml;rsenwert von etwa neun Billiarden US-Dollar (9.000 Billionen, oder 9.000.000 Milliarden Dollar) erreichen. Galaktisches Zahlenwerk.&hellip;<\/p><p>Vielleicht l&auml;sst sich mit der Aktie sogar ein schneller Dollar machen: Vermutlich wird durch die k&uuml;nstliche Verknappung der frei handelbaren Papiere bei gleichzeitiger Erzeugung eines enormen Kaufdrucks durch die Indexfonds die Aktie eine Weile steigen. Auch der US-Pr&auml;sident k&ouml;nnte einen Beitrag leisten und seine MAGA-Truppen als letzte Investitionsreserve mobilisieren. Aber dann werden sich die fortgesetzten Verk&auml;ufe der Insider wie die Schwerkraft an einer Rakete bemerkbar machen. Wenn nicht fortgesetzt neue K&auml;ufer gefunden werden, k&ouml;nnte es unsch&ouml;n enden. Da braucht es noch nicht einmal einen Irrflug zum Mars.<\/p><p><strong><em>Von Georg von Wallwitz, Gr&uuml;nder und gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter von Eyb &amp; Wallwitz<\/em><\/strong><\/p><p>[topArticles id=\"59459\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-03T12:50:14+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:12:13+02:00"},{"id":59458,"title":"US Small Caps: Zeit f\u00fcr einen neuen Blick?","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/157-aberdeen-investments\/artikel\/59458-us-small-caps-zeit-fuer-einen-neuen-blick","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/xIyzneUB6ri864VayEGvOGnMEkBK5GeJ.png?s=50bb1705b9cffbf2d2bc3e368ebd7d96","content_html":"<p>Wir verwalten seit 15 Jahren nordamerikanische (NA) Small Caps &ndash; durch alles andere als ruhige Zeiten hinweg: von der Pandemie &uuml;ber abrupte Marktumschw&uuml;nge bis hin zu erneuten geopolitischen Spannungen.<\/p><p>Teams haben sich ver&auml;ndert, doch eines blieb konstant: ein konsequenter, qualit&auml;tsorientierter Ansatz, bei dem die Fundamentaldaten im Mittelpunkt stehen und nicht die Schlagzeilen.<\/p><p>Heute ist diese Disziplin wichtiger denn je, da sich Bewertungen neu ausrichten, die Gewinnentwicklung dreht und die M&auml;rkte beginnen, &uuml;ber die Dominanz von Mega-Caps hinauszublicken.<\/p><p>Anl&auml;sslich dieses Jubil&auml;ums haben wir mit dem Portfoliomanager Christopher Colarik dar&uuml;ber gesprochen, warum sich die Chancen m&ouml;glicherweise gerade verschieben und warum Anleger ihre Small-Cap-Allokationen neu &uuml;berdenken sollten.<\/p><p><strong>US-Gro&szlig;unternehmen wurden in den letzten Jahren gegen&uuml;ber Small Caps bevorzugt. Dreht sich nun die Entwicklung?<\/strong><\/p><p>Nach einer l&auml;ngeren Phase relativer Underperformance sind wir der Ansicht, dass US-Small-Caps aktuell so gut aufgestellt sind wie lange nicht mehr. Die Bewertungen erscheinen attraktiv, die Gewinndynamik verbessert sich, und obwohl makro&ouml;konomische Unsicherheiten weiterhin bestehen, ist das wirtschaftliche Gesamtumfeld unterst&uuml;tzend.<\/p><p><strong>Sie haben die Bewertungen angesprochen. K&ouml;nnen Sie das n&auml;her erl&auml;utern?<\/strong><\/p><p>Eines der &uuml;berzeugendsten Argumente f&uuml;r US-Small-Caps ist f&uuml;r uns ihre attraktive Bewertung.<\/p><p>Der S&amp;P 500 wird aktuell mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verh&auml;ltnis im niedrigen bis mittleren 20er-Bereich gehandelt &ndash; &uuml;ber seinem 10-Jahres-Durchschnitt von etwa dem 18&#8209; bis 20&#8209;Fachen. Im Gegensatz dazu werden Small Caps (repr&auml;sentiert durch den S&amp;P 600, den wir als qualitativ hochwertigeren Small-Cap-Index ansehen) mit Multiples im mittleren Zehnerbereich gehandelt, womit sie unter ihren langfristigen Durchschnittswerten (gem&auml;&szlig; Daten von Bloomberg und FactSet) liegen.<\/p><p>F&uuml;r Anleger, die bereit sind, &uuml;ber die Mega-Cap-Gewinner der letzten Jahre hinauszublicken, bietet diese Bewertungsl&uuml;cke einen zunehmend attraktiven Einstiegspunkt &ndash; sowohl historisch als auch im Vergleich zu Large Caps.<\/p><p><strong>Unterst&uuml;tzt der Abw&auml;rtstrend bei den Zinsen ebenfalls die Argumentation f&uuml;r nordamerikanische Small Caps?<\/strong><\/p><p>Absolut. Die Zinsen sind ein zentraler Faktor f&uuml;r die Small-Cap-Story.<\/p><p>In den vergangenen 15 Monaten hat die US-Notenbank (Fed) bereits sp&uuml;rbare Zinssenkungen vorgenommen, wodurch das Zinsniveau auf etwa 3,5&ndash;3,75 % gesunken ist. Wichtig ist jedoch: Die Wirkung von Zinssenkungen tritt nicht sofort ein. In der Regel dauert es 12 bis 18 Monate, bis sich die Effekte in der Realwirtschaft zeigen &ndash; das bedeutet, dass die positiven Auswirkungen erst jetzt sichtbar werden.<\/p><p>Viele kleinere Unternehmen haben variabel verzinste Schulden, sodass sinkende Zinsen die Finanzierungskosten direkt reduzieren. Niedrigere Finanzierungskosten schaffen Spielraum f&uuml;r Reinvestitionen, Neueinstellungen und M&amp;A-Aktivit&auml;ten. Lockerere Finanzierungsbedingungen st&uuml;tzen zudem die Konsumnachfrage, was wiederum inl&auml;ndisch ausgerichteten Unternehmen zugutekommt.<\/p><p>W&auml;hrend Entwicklungen im Nahen Osten Inflationsdruck erzeugen und Zinssenkungen bremsen k&ouml;nnten, hat Kevin Warsh, der n&auml;chste Fed-Vorsitzende, signalisiert, dass er f&uuml;r eine lockerere Geldpolitik offen ist. Sollten die Zinssenkungen fortgesetzt werden, w&uuml;rde sich das unterst&uuml;tzende Umfeld f&uuml;r Small Caps weiter verst&auml;rken.<\/p><p><strong>Welche weiteren Faktoren sind hervorzuheben?<\/strong><\/p><p>Ein wichtiger Punkt ist die Verbesserung der Gewinnentwicklung.<\/p><p>Small Caps verzeichneten im vergangenen Jahr ein Gewinnwachstum gegen&uuml;ber dem Vorjahr &ndash; wenn auch leicht unter den Erwartungen. Entscheidend ist jedoch, dass die Richtung stimmt. Die Gewinnsch&auml;tzungen f&uuml;r 2026 erscheinen f&uuml;r Small Caps st&auml;rker als f&uuml;r Large Caps.<\/p><p>Das hat mehrere Gr&uuml;nde: Small Caps verf&uuml;gen in der Regel &uuml;ber eine st&auml;rker inl&auml;ndisch ausgerichtete Umsatzbasis und k&ouml;nnten daher &uuml;berdurchschnittlich profitieren, wenn das US-Wachstum anzieht. Zudem gehen die Konsumenten mit einer h&ouml;herer Kaufkraft in diese Phase, unterst&uuml;tzt durch fiskalpolitische Ma&szlig;nahmen wie den &bdquo;One Big Beautiful Bill&ldquo;.<\/p><p>Gleichzeitig haben viele kleinere Unternehmen ihre Margen bereits optimiert, da sie w&auml;hrend der Phase mit hohen Z&ouml;llen zu Effizienzsteigerungen gezwungen waren.<\/p><p>Kurz gesagt: Die Gewinnimpulse, die &uuml;ber weite Teile des letzten Zyklus fehlten, beginnen sich jetzt wieder zu zeigen &ndash; und aus unserer Sicht sind sie in den M&auml;rkten noch nicht vollst&auml;ndig eingepreist.<\/p><p><strong>Die US-Small-Cap-Strategie von Aberdeen basiert auf einem Qualit&auml;tsansatz. Was bedeutet das und wie k&ouml;nnte sich Qualit&auml;t im aktuellen Marktumfeld entwickeln?<\/strong><\/p><p>Nicht jede Form von &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; ist gleich. Wir definieren diesen Begriff nicht ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Profitabilit&auml;t. F&uuml;r uns zeigt sich Qualit&auml;t in mehreren Dimensionen.<\/p><p>Wir legen gro&szlig;en Wert auf die Branchenpositionierung. So pr&uuml;fen wir beispielsweise, ob ein Unternehmen in einem attraktiven, strukturell unterst&uuml;tzten Markt t&auml;tig ist. Wir bewerten die Umsetzungskompetenz des Managements, einschlie&szlig;lich der bisherigen Erfolgsbilanz, Kapitalallokationsentscheidungen und der F&auml;higkeit, Mehrwert aus &Uuml;bernahmen zu generieren. Die St&auml;rke der Bilanz ist entscheidend &ndash; insbesondere die F&auml;higkeit, Wachstum zu finanzieren und sich bietende Chancen opportunistisch zu nutzen.<\/p><p>Zus&auml;tzlich achten wir auf nachhaltige Profitabilit&auml;t anhand von Kennzahlen wie Eigenkapitalrendite und Kapitalrendite &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum. Diese Tiefe der Analyse erm&ouml;glicht es uns, ein relativ konzentriertes Portfolio aufzubauen, in dem jede Position eine klare &Uuml;berzeugung widerspiegelt.<\/p><p>Historisch betrachtet, sehen wir nach Markt-Tiefpunkten h&auml;ufig eine kurze Phase hoher Performance von schw&auml;cheren (&bdquo;Low Quality&ldquo;) Titeln. Sobald diese Phase abklingt &ndash; was unserer Ansicht nach bereits geschehen sein k&ouml;nnte &ndash; &uuml;bernehmen qualitativ hochwertige Small Caps wieder die F&uuml;hrung.<\/p><p>Deshalb sehen wir nicht nur einen Wendepunkt f&uuml;r Small Caps insgesamt, sondern auch einen Zeitpunkt, an dem ein disziplinierter, qualit&auml;tsorientierter Ansatz seine St&auml;rken besonders gut ausspielen kann.<\/p><p><strong>Wo sehen Sie aktuell die attraktivsten Chancen?<\/strong><\/p><p>Besonders interessant sind f&uuml;r uns konsumnahe Unternehmen, die von steigenden diskretion&auml;ren Ausgaben profitieren d&uuml;rften. Zudem favorisieren wir Industrieunternehmen, die von Trends wie Onshoring und Reshoring profitieren. Zulieferer f&uuml;r schwere Maschinen und Anlagen erscheinen ebenfalls attraktiv &ndash; gewisserma&szlig;en die &bdquo;Schaufeln und Spitzhacken&ldquo; eines zunehmenden Investitionszyklus.<\/p><p>&Uuml;ber all diese Bereiche hinweg zeigt sich ein gemeinsamer Nenner: profitable, gut kapitalisierte Unternehmen, die in sich verbessernden Branchen t&auml;tig sind und bei denen die Gewinnerwartungen nach oben revidiert werden.<\/p><p><strong>Was sagen Sie Anlegern, die Small Caps als zu risikoreich ansehen?<\/strong><\/p><p>Small Caps weisen zwar eine h&ouml;here Einzelvolatilit&auml;t auf als Large Caps, was Anleger insbesondere in stressigen Marktphasen zur&uuml;ckhaltend macht.<\/p><p>In der Praxis werden Small Caps jedoch selten isoliert gehalten. Traditionell hat eine ausgewogene Mischung aus gro&szlig;en und kleinen Unternehmen dank Diversifikationseffekten ein &auml;hnliches Gesamtrisiko wie ein reines Large-Cap-Portfolio geliefert. Das wahrgenommene Risiko ist oft h&ouml;her als das tats&auml;chlich realisierte Risiko &ndash; und genau daraus k&ouml;nnen Chancen entstehen.<\/p><p><strong>Abschlie&szlig;ende Gedanken&hellip;<\/strong><\/p><p>Nach einem Jahrzehnt, das von Mega Caps und enger Marktf&uuml;hrerschaft gepr&auml;gt war, k&ouml;nnten sich die Rahmenbedingungen nun zugunsten von US-Small-Caps verschieben.<\/p><p>Attraktive Bewertungen, eine sich verbessernde Gewinndynamik und ein sich wandelndes makro&ouml;konomisches Umfeld mit potenziell fallenden Zinsen weisen alle in dieselbe Richtung. F&uuml;r Anleger, die ihren Blickwinkel erweitern &ndash; und neu bewerten, wo Qualit&auml;t tats&auml;chlich zu finden ist &ndash; k&ouml;nnten kleinere Unternehmen im n&auml;chsten Zyklusabschnitt wieder eine bedeutende Rolle in Portfolios spielen.<\/p><p><strong><em>Von Christopher Colarik, Small Cap Portfolio Manager, Aberdeen Investments<\/em><\/strong><\/p><p>[topArticles id=\"59458\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-03T12:26:27+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:12:01+02:00"},{"id":59456,"title":"WM 2026: Warum das gr\u00f6\u00dfte Sportereignis der Welt keine wirtschaftlichen Auswirkungen haben wird","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/220-t-rowe-price\/artikel\/59456-wm-2026-warum-das-groesste-sportereignis-der-welt-keine-wirtschaftlichen-auswirkungen-haben-wird","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/PjuVDTmJ0Dn9HwiILewQyu8Q6gaqXRYp.png?s=c416de369bb0850a3c347ae00170ed02","content_html":"<p>Fu&szlig;ball ist nach wie vor die weltweit popul&auml;rste Sportart, und die Weltmeisterschaft ist ihre gr&ouml;&szlig;te B&uuml;hne. Im Jahr 2026 wird das Turnier in drei Gastgeberl&auml;ndern ausgetragen, 48 Mannschaften umfassen &ndash; es ist das gr&ouml;&szlig;te Turnier der Geschichte &ndash; und Milliarden von Zuschauern anziehen. Doch trotz seines Ausma&szlig;es wird die Weltmeisterschaft die Wirtschaft wohl kaum ankurbeln. Die Gesamtwirtschaftsleistung der USA, Kanadas und Mexikos bel&auml;uft sich auf mehr als 30 Billionen US-Dollar, wodurch selbst das gr&ouml;&szlig;te Sportereignis der Welt in makro&ouml;konomischer Hinsicht relativ unbedeutend ist.<\/p><p>Das mag &uuml;berraschend klingen, ist aber eine der best&auml;ndigsten Erkenntnisse in der &Ouml;konomie von Gro&szlig;veranstaltungen: W&auml;hrend die Weltmeisterschaft Gewinner und Verlierer, Helden und Entt&auml;uschungen hervorbringt, sind ihre langfristigen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum in der Regel bescheiden. Das macht das Turnier jedoch nicht weniger faszinierend. Ganz im Gegenteil.<strong>&nbsp;<\/strong><\/p><p><strong>Was Anleger wissen sollten<\/strong><\/p><p>Studien zu vergangenen Turnieren legen nahe, dass die meisten Gewinne nur vor&uuml;bergehend sind und sich auf die Bereiche Freizeit, Gastgewerbe und Bauwesen konzentrieren. Sobald der Schlusspfiff ert&ouml;nt, ist der langfristige Aufschwung in der Regel bescheiden.<\/p><p>Eine Sch&auml;tzung geht von rund 1,24 Millionen internationalen Besuchern in den USA f&uuml;r das Turnier 2026 aus. Etwa 60 % davon d&uuml;rften Besucher sein, die sonst nicht in die USA gereist w&auml;ren.&nbsp;Der Rest sind gr&ouml;&szlig;tenteils Menschen, die ohnehin gekommen w&auml;ren, ihre Reise aber zeitlich auf die Weltmeisterschaft abgestimmt haben.<\/p><p>Dies ist ein wiederkehrendes Thema in der &Ouml;konomie von Gro&szlig;veranstaltungen. W&auml;hrend Schlagzeilen oft von Auswirkungen in Milliardenh&ouml;he sprechen, spiegeln viele dieser Aktivit&auml;ten eher h&ouml;here Preise, eine Verlagerung der Nachfrage und Ausgaben zwischen Sektoren und St&auml;dten wider als v&ouml;llig neue wirtschaftliche Aktivit&auml;ten.<\/p><p>Die Weltmeisterschaft schafft Erinnerungen, Helden und Herzschmerz. Sie f&uuml;llt Stadien, Flugh&auml;fen und Hotelzimmer. Was sie in der Regel nicht tut, ist, den wirtschaftlichen Kurs der Gastgeberl&auml;nder wesentlich zu ver&auml;ndern.<\/p><p><strong>Die &Ouml;konomie des Pokals<\/strong><\/p><p>Der urspr&uuml;ngliche Jules-Rimet-Pokal wog 8,4 Pfund. Er wurde von 1930 bis 1970 verliehen und nach dem dritten Weltmeistertitel Brasiliens dauerhaft an das Land &uuml;bergeben. Sp&auml;ter wurde er gestohlen und ist nie wieder aufgetaucht.<\/p><p>Die aktuelle FIFA-Weltmeisterschaftstroph&auml;e ist schwerer, gl&auml;nzender und erheblich teurer. Mit einem Gewicht von 13,6 Pfund und aus verschiedenen Goldlegierungen gefertigt, betr&auml;gt ihr Schmelzwert bei aktuellen Goldpreisen etwa 856.800 US-Dollar.<\/p><p>Seit 1974 lag die gesch&auml;tzte Rendite der Troph&auml;e (RoT) bei nominal 7,5 % und real 3,8 %<sup>4<\/sup>. Das ist deutlich besser als die langfristige historische Rendite von Gold. Im gleichen Zeitraum erzielten US-Aktien jedoch eine nominale Rendite von 11,6 % und eine reale Rendite von 7,7 %.<\/p><p>Die Lehre daraus ist aus der Arbeit des Instituts bekannt: Gold kann ein n&uuml;tzlicher Verm&ouml;genswert sein, aber &uuml;ber lange Zeitr&auml;ume hinweg haben sich US-Aktien als bemerkenswert schwer zu schlagen erwiesen.<\/p><p>Statistiken zu Bitcoin liegen nicht vor.<\/p><p><strong>Die WM-Prognosen des Instituts<\/strong><\/p><p><em>(ohne R&uuml;ckgriff auf Polymarkets)<\/em><\/p><p>Das mit Spannung erwartete Duell zwischen den USA und dem Iran &ndash; das &bdquo;World Derby&ldquo; &ndash; wird abgebrochen, nachdem der Bus der iranischen Mannschaft den Zugang zum Stadion blockiert. Die FIFA erkl&auml;rt ein 0:0-Unentschieden.<\/p><p>Trotz dieses ung&uuml;nstigen Starts gewinnen die USA die Weltmeisterschaft, nachdem sie 1,5 Billionen Dollar f&uuml;r das leistungsst&auml;rkste LLM der Welt ausgegeben haben. Ausgestattet mit umfassendem Wissen &uuml;ber jeden Gegner entwickelt es Taktiken, die sich als praktisch unspielbar erweisen. Mauricio Pochettinos unersch&uuml;tterlicher Glaube an die Kraft von Zitronen spielt ebenfalls eine Rolle. Untersuchungen des Instituts haben ergeben, dass der US-Trainer ein Glas Zitronen auf seinem Schreibtisch stehen hat, um negativer Energie entgegenzuwirken.<\/p><p>Die anderen Gastgeberl&auml;nder erleben ein eher durchwachsenes Schicksal. Im Einklang mit Mark Carneys Erz&auml;hlung von den Mittelm&auml;chten landen Kanada und Mexiko respektabel im Mittelfeld.<\/p><p>S&uuml;dkorea &uuml;bertrifft die Erwartungen und holt Bronze. Die Regierung besteht sofort darauf, dass die Spieler ihre Medaillen abgeben.<\/p><p>Die T&uuml;rkei hingegen bricht innerlich zusammen. Ihr Trainer reagiert auf jedes Gegentor damit, dass er von seinen Spielern weniger Einsatz verlangt und jeden Trainer entl&auml;sst, der seiner Theorie widerspricht, dass Intensit&auml;t lediglich Druck einl&auml;dt.<\/p><p>Argentinien wird durch die Torlinientechnologie ein Siegtreffer verwehrt. Die Peronisten reagieren darauf: &bdquo;Es h&auml;tte nur noch eine Revolution gebraucht.&ldquo;<\/p><p>Das Turnier f&uuml;r England endet auf traditionelle Weise: mit einer Niederlage im Elfmeterschie&szlig;en gegen Deutschland im Viertelfinale. Diese Runde erreichen sie, obwohl sie w&auml;hrend des Turniers sieben Mal den Trainer gewechselt haben. Aufgrund chronischer Inflation und eines akuten Mangels an Kerosin kosten ihre Heimfl&uuml;ge dreimal so viel wie erwartet.<\/p><p><strong><em>Von Justin Thomson, Head Investment Institute and CIO bei T. Rowe Price<br><\/em><\/strong><\/p><p>[topArticles id=\"59456\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-03T12:00:53+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:16:11+02:00"},{"id":59454,"title":"Von Demografie bis KI-Boom | Gr\u00f6schls Mittwochskommentar 23\/2026","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/markets\/artikel\/59454-von-demografie-bis-ki-boom-groeschls-mittwochskommentar-232026","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/unkUtSUxzDaIbq8jvdPEo4aYdNqbMNB5.png?s=5c48e450af94a9de0f81aa43b8ae9ba0","content_html":"<p>Es k&ouml;nnte sein, dass wir heute einmal mehr vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Macht aber nix, morgen ist eh Feiertag, zumindest im &Ouml;.Reich der Mitte. :-) Um dem Ganzen aber zumindest versuchsweise ein bisserl Struktur zu geben, starten wir fristentechnisch, wo uns Freund Keynes &ndash; wohl v&ouml;llig zurecht ;-) &ndash; alle tot w&auml;hnt. Was aber, wenn er nur bezogen auf das Individuum recht beh&auml;lt und sich die menschliche Beharrlichkeit und Ausdauer doch durchsetzen?<\/p><p>Warum schreibe ich das? In den&nbsp;<em>good old Days<\/em> ging es im Asset Management darum&nbsp;<em>Secular Trends<\/em> zu identifizieren auf diese draufzuhupfen und m&ouml;glichst lang dabei zu bleiben, wobei nat&uuml;rlich auch hier gilt, dass bis auf die Wurst, die bekanntlich zwei hat, alles irgendwann ein Ende findet. Da sich das Rad aber immer schneller dreht und wir darob nahezu gezwungen sind, viel flexibler und kurzfristiger zu agieren, wird es immer schwieriger bzw. undankbarer Trendbr&uuml;che zu erkennen. Einer der, wenn nicht&nbsp;<em>der<\/em> l&auml;ngste Trend, den wir thematisch als Allokatoren dabei zu spielen im Stande sind, ist die Demographie bzw. die Entwicklung der selben.<\/p><p>Dass die Gschicht eher eine traurige ist, das Abendland (und die Japaner, die Chinesen usw.) langsam, aber sicher ausstirbt, konnten wir bis jetzt als gegeben annehmen. Nun wird die eine oder die andere behaupten: Ist eh nicht schad drum und so schlimm ist&acute;s auch nicht, k&ouml;nnen wir doch den Teil der Bev&ouml;lkerung, der nicht mehr willens ist, sich zu reproduzieren mit mehr oder minder kontrollierter Migration substituieren, weil irgendwer wird ja mittelfristig den Laden am Laufen halten und unsere Pensionen zahlen m&uuml;ssen. Dieses Modell scheint nun aber zusehends in die Kritik zu kommen. So uns nicht die KI rettet &ndash; warum soll sie das noch mal tun? &ndash; haben wir da dann aber ein Problem, oder?<\/p><p>Nun liegt mir nichts ferner, als irgendwem auch nur eine Idee zu geben, wie ich finde, dass er sein Leben gestalten soll, was ich aber sehe ist, dass nicht zuletzt durch das Ende des posthistorischen Lala Lands, sich die Erkenntnis durchsetzt, dass es eventuell gar nicht ganz falsch ist auf mehreren Ebenen dazu beizutragen, dass der Laden hier irgendwie weiterl&auml;uft, und das zunehmend auch von den Regierungen verstanden wird. Leider tun sich zumindest unsere sowohl bei der Umsetzung als auch beim Message Transport unfassbar schwer. Aber hey, vielleicht finden sich vor dem Hintergrund, dass es hier was zu sch&uuml;tzen und zu bewahren gibt auch wieder Staatslenker, die jenseits von Parteipolitik und Ideologie willens und f&auml;hig sind, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie ein bisserl weh tun. Die Hoffnung stirbt wie immer zum Schluss und so&hellip; ;-)<\/p><p>Mittelfristig, um der eingangs erw&auml;hnten Struktur die Ehre zu geben ;-), m&uuml;ssen wir uns wohl damit besch&auml;ftigen, was an der KI-Geschichte real, profitabel und dazu angetan ist, zu bleiben und was damit und drumherum m&ouml;glicherweise doch ins Bubble-Land geh&ouml;rt. Inhaltlich bin ich da nat&uuml;rlich so schlau, wie jeder andere bzw. wahrscheinlich weniger schlau als viele berufene Tech-Geeks, was ich aber dazu beitragen kann, ist ein kurzer historischer Blick zur&uuml;ck auf den Beginn der 2000er Jahre und die damit verbunden Schmerzen. Wann war das nochmal als der damalige Fed Chair Alen Greenspan von&nbsp;<em>Irrational Exuberance<\/em> gesprochen hat? Im Dezember 1996, also fast dreieinhalb Jahre bevor die ganze Geschichte dann endlich den Bach hinuntergegangen ist.<\/p><p>Zu diesem Zeitpunkt war f&uuml;r den damals noch recht gr&uuml;n hinter den Ohren gewesenen Beobachter noch alles v&ouml;llig in Ordnung. Leverage war zwar Ende der 1990er schon ganz ordentlich im System, aber da holen wir gegenw&auml;rtig ganz gut auf, wie es scheint. Was damals aber wirklich geil war, war die Geschichte mit den IPOs (Erstemissionen), hatte man n&auml;mlich Zugang zu einer einigerma&szlig;en vern&uuml;nftigen Bank, konnte man f&uuml;r v&ouml;llige Phantasiesummen Aktien ordern, bekommen hat man eh immer nur eine relativ kleine Zuteilung, und diese dann in den ersten Handelsminuten mit ordentlichen Gewinnen wieder geben. Die Nachfrage nach gehypten Super-Buden, die zwar keine Gewinne gemacht haben, aber eh super Kurs-<em>Umsatz-<\/em>Verh&auml;ltnisse hatten und ganz fix nur steigen konnten, man also unbedingt dabei sein musste, war enorm. Parallelen zu SpaceX, Anthropic oder OpenAI und all denen, die da jetzt noch bald kommen werden, gibt&acute;s hier sicher keine. ;-) Schauen wir also mal, dann sehen wir schon. Das mit der Wurscht gilt wohl auch hier, ob das Ende allerdings unmittelbar bevorsteht, ist wohl eher zu bezweifeln, da will noch zuviel Geld rein in den Markt.<\/p><p>Ein relativ akutes Thema &ndash; und hier sind wir finalment in der Gegenwart angekommen &ndash; ist die Geschichte mit dem &Ouml;lpreis. Dass durch den US-Angriff auf den Iran innert der globalen Lieferketten einiges durcheinandergekommen ist, hat sich ja schon herumgesprochen, was aber aktuell scheinbar zu sacken beginnt, ist, dass sich die Finanzm&auml;rkte und die dort gehandelten Preise insbesondere f&uuml;r &Ouml;l zusehends von der physischen Angebots- und Liefersituation zu entkoppeln scheinen. Das Theater d&uuml;rfte daher r&uuml;hren, dass der Finanzmarkt verabs&auml;umt hat &ndash; bzw. strukturell es einfach nicht kann &ndash; einzupreisen, dass es selbst wenn sich das Drama rund um die Stra&szlig;e von Hormus in Wohlgefallen aufl&ouml;st (was immer das dann konkret bedeutet), die Schifferln mit den Rohstoffen je nach Gr&ouml;&szlig;e und Route zwischen 18 und 38 Tagen brauchen, bis sie von der Stra&szlig;e von Hormus in Rotterdam sind etc pp.<\/p><p>Hoffen wir also mal, wenn sich schon der Markt schwer mit au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Ereignissen tut, dass wenigstens die europ&auml;ischen Regierungen die Lage richtig einsch&auml;tzen und &ndash; wie eigentlich eh immer *<strong>lol<\/strong>* - gut vorbereitet sind&hellip;.<\/p><p>Sch&ouml;nen Feiertag zu w&uuml;nschen!<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p><strong>Florian Gr&ouml;schl, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Miteigent&uuml;mer der Absolute Return Consulting GmbH<\/strong><\/p>[infoBox]<p><a href=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/suche\/Mittwochskommentar\" target=\"_blank\">Verpasste Mittwochskommentare k&ouml;nnen Sie hier nachlesen<\/a><\/p>[\/infoBox]<p>[topArticles id=\"59374\" blank=\"0\"]<\/p><p><small>Gastkommentare werden von anerkannten Experten verfasst, deren Meinungen nicht mit jener der e-fundresearch.com Redaktion &uuml;bereinstimmen m&uuml;ssen.<\/small><\/p><p><small>Florian Gr&ouml;schls obiger Kommentar stellt eine Markteinsch&auml;tzung aufgrund von selbstentwickelten Systemen und pers&ouml;nlichen Erfahrung dar. Keinesfalls ist obiger Kommentar eine Empfehlung oder Meinung der ARC und\/oder Florian Gr&ouml;schl, Positionen welcher Art auch immer einzugehen.<\/small><\/p>","date_created":"2026-06-03T11:43:28+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:16:35+02:00"},{"id":59446,"title":"Ungleiche Folgen: Warum liegen europ\u00e4ische Aktien hinten?","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/112-bnp-paribas-asset-management\/artikel\/59446-ungleiche-folgen-warum-liegen-europaeische-aktien-hinten","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/V1gZFC0iD86HqApzXNRjuwyb4APBNiZB.png?s=647d763f893c20fb46fa32ec614e1c16","content_html":"<p>Gesamtwirtschaftlich scheint der Fall klar: Der amerikanische Nettoexport verbessert sich, der europ&auml;ische verschlechtert sich.<\/p><p>Und doch m&uuml;ssen die Auswirkungen des Krieges auf Gesch&auml;ftsklima und Konsum nicht zwangsl&auml;ufig verschieden sein. Wenn Energie teurer wird, ist es f&uuml;r ein Unternehmen oder einen Haushalt egal, ob sie importiert wird oder aus dem eigenen Land stammt.<\/p><p>Tats&auml;chlich ist der Preis von Brent, dem europ&auml;ischen Benchmark&ouml;l, st&auml;rker gestiegen als der Preis von West Texas Intermediate, der US-Benchmark. Der Unterschied ist aber nicht extrem. Die &bdquo;Brent-Pr&auml;mie&ldquo; &ndash; der zus&auml;tzliche Preisanstieg von Brent gegen&uuml;ber WTI &ndash; betrug in den letzten zwei Monaten im Schnitt gerade einmal 7%. An manchen Tagen lag er allerdings &uuml;ber 20% (Abbildung 1).<\/p><p><img src=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/media\/9a255e4fd22ad8af1265c49b1d9f956e.png?s=8ab5d13134283ab62fbd6ecf13183754\" style=\"width: 840px;\" class=\"fr-fil fr-dib\"><\/p><p>Der st&auml;rkere Preisanstieg kann aber nicht erkl&auml;ren, warum die Konjunktur in Europa so viel schw&auml;cher ist. Im Gegenteil: Man k&ouml;nnte sogar argumentieren, dass der Energiepreisanstieg den USA wesentlich mehr schaden m&uuml;sste.<\/p><p>In den USA legen Autofahrer im Schnitt jedes Jahr doppelt so viele Kilometer zur&uuml;ck wie in Europa.<sup>1<\/sup> Und weil die USA so viel gr&ouml;&szlig;er sind, haben Transportkosten hier einen wesentlich h&ouml;heren Anteil an den Gesamtkosten von Dienstleistungs&shy;unternehmen als in Europa. Andererseits ist der BIP-Anteil des Verarbeitenden Gewerbes mit 15% in Europa h&ouml;her als in den USA mit 10%.<\/p><p>Was auch immer man plausibel findet&nbsp;&ndash; Tatsache ist, dass die Einkaufsmanagerindizes (PMIs) in Europa deutlich schw&auml;cher sind als in den USA.<\/p><p>Manche Industrie-PMIs haben sich im M&auml;rz und April zwar &uuml;berraschend verbessert, nicht zuletzt wegen l&auml;ngerer Lieferzeiten der Zulieferer, die als Hinweis auf eine h&ouml;here Nachfrage und damit als positiv gelten. Trotzdem zeigen die vorl&auml;ufigen Mai-Zahlen f&uuml;r Deutschland und Frankreich eine Kontraktion an. Der amerikanische PMI ist unterdessen gestiegen (Abbildung 2).<\/p><p><img src=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/media\/79c0bf2ad40605c25d01b1520a991531.png?s=d7ad417724472988013c5643f99de1c4\" style=\"width: 839px;\" class=\"fr-fil fr-dib\"><\/p><p>Der Dienstleistungssektor ist pl&ouml;tzlicher und st&auml;rker eingebrochen, doch d&uuml;rften die h&ouml;heren Energiepreise hier nicht so folgenreich sein wie im Verarbeitenden Gewerbe.<\/p><p>Im Schnitt sind die europ&auml;ischen PMIs um 5&nbsp;Punkte gefallen. In allen L&auml;ndern liegen sie jetzt unter 50, was eine Kontraktion anzeigt. In den USA verschlechterten sich die Indizes hingegen um weniger als 2&nbsp;Punkte und liegen noch immer &uuml;ber 50.<\/p><p>Schlie&szlig;lich sollten sich Aktieninvestoren aber auch den Markt selbst ansehen: Das Ergebnis ist &auml;hnlich. Seit dem 27. Februar liegen europ&auml;ische Aktien hinter amerikanischen Substanzwerten (gemessen am Russell 1000 Value Index). Wir vergleichen europ&auml;ische Aktien bewusst nicht mit dem S&amp;P&nbsp;500, weil die Sektorstruktur in Europa eher der des Russell 1000 Value gleicht.<\/p><p>Der S&amp;P 500 hat den Russell Index hingegen hinter sich gelassen. Das lag aber im Wesentlichen an den j&uuml;ngsten Mehrertr&auml;gen von Technologiewerten, die am MSCI Europe Index nur einen kleinen Anteil haben. Trotz der Aktienmarkterholung seit Ende M&auml;rz liegt der MSCI Europe seit Kriegsbeginn noch immer im Minus. Der Russell Value ist hingegen um mehr als 5% gestiegen (Abbildung 3).<\/p><p><img src=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/media\/4e98dbaf833cfbb15eb53bc7c16386c3.png?s=56749e10e729efea85a549e5ea6690f0\" style=\"width: 840px;\" class=\"fr-fil fr-dib\"><\/p><p>Minderertr&auml;ge europ&auml;ischer Aktien sind nichts Neues. Vielleicht macht man es sich da zu einfach, wenn man sie allein dem Irankrieg zuschreibt. Die strukturellen Herausforderungen Europas und die wohl gr&ouml;&szlig;ere Dynamik amerikanischer Unternehmen k&ouml;nnten bessere Erkl&auml;rungen sein.<\/p><p>Wer in Europa investieren will, sollte vielleicht auf Branchen setzen, die von den neuen europ&auml;ischen Autarkieinitiativen profitieren&nbsp;&ndash; vom Versuch Europas, seine Interessen zu vertreten und unabh&auml;ngiger zu werden.<\/p><p>Ziel dieser Initiativen ist, die europ&auml;ische Verteidigungsbereitschaft zu st&auml;rken. Man bem&uuml;ht sich aber auch um einen besseren Gesundheitssektor und eine stabilere Energieversorgung.<\/p><p>Die Anlagechancen liegen auf der Hand. Anleger k&ouml;nnen von h&ouml;heren Staatsausgaben profitieren, da sie letztlich den Unternehmen zugutekommen. Andererseits k&ouml;nnten die Anleihenrenditen steigen, wenn die Regierungen die Initiativen vor allem mit neuen Schulden finanzieren.<\/p><p><em><strong>Von Daniel Morris, Chief Market Strategist und Co-Head des Investment Insight Centre bei BNP Paribas Asset Management<\/strong><\/em><\/p><p>[topArticles id=\"59446\" blank=\"0\"]<\/p><p><em><sub>Performancedaten\/Quellen: FactSet, BNP Paribas Asset Management, Stand 28. Mai 2026, falls nicht anders angegeben. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Hinweis auf k&uuml;nftige Ertr&auml;ge.<\/sub><\/em><\/p><p><sub>1 <a href=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/c\/hOXMFehtAR\" target=\"_blank\">Fact file: Americans drive the most<\/a>, Frontier Group, Februar 2022.<\/sub><\/p>","date_created":"2026-06-03T07:57:07+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:24:05+02:00"},{"id":59442,"title":"Zwischen Hormus-Krise und KI-Hype: Der Balanceakt am Credit-Markt","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/21-janus-henderson-investors\/artikel\/59442-zwischen-hormus-krise-und-ki-hype-der-balanceakt-am-credit-markt","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/NDCcNGea9BJ0TAor2j4XfRFEAhBbyr8S.png?s=9fc7feeabbb7654604ad3b09a70cdc6c","content_html":"<p>[infoBox]<\/p><p><strong>Zentrale Erkenntnisse:<\/strong><\/p><ul><li>Die Renditen von Staatsanleihen sind erheblich gestiegen, da die geopolitischen Verwerfungen, vor allem in der N&auml;he der Stra&szlig;e von Hormus, die Inflationssorgen neu entfacht haben und die M&auml;rkte dazu veranlasst haben, Zinssenkungen auszupreisen und sogar weitere Anhebungen in Betracht zu ziehen. Dies hat die Renditen von Unternehmensanleihen auf ein attraktives absolutes Niveau gestiegen, insbesondere im Investment-Grade-Bereich, was jedoch eher makro&ouml;konomische und politische Risiken widerspiegelt als ein g&uuml;nstiges Wachstumsumfeld.<\/li><li>W&auml;hrend die Renditen in absoluter Hinsicht attraktiv erscheinen, liegen die Kreditspreads in der N&auml;he ihrer historischen Tiefstst&auml;nde, was einen begrenzten Ausgleich f&uuml;r das Abw&auml;rtsrisiko bedeutet. Starke Unternehmensgewinne, sektorspezifische R&uuml;ckenwinde (Energie, europ&auml;ische Chemie, KI-bezogene Investitionen) und eine solide Nachfrage nach Neuemissionen haben die Spreads niedrig gehalten, obwohl die Extremrisiken durch Geopolitik, Inflation und politische Unsicherheit weiterhin hoch bleiben.<\/li><li>Die Widerstandsf&auml;higkeit der Ertr&auml;ge und unterst&uuml;tzende technische Faktoren haben die Kreditm&auml;rkte bisher gest&uuml;tzt, aber die Risiken nehmen zu. Ein potenzieller Nachfrager&uuml;ckgang durch h&ouml;here Preise, Druck auf zinsempfindliche Sektoren, ein starkes Emissionsvolumen und die M&ouml;glichkeit weiterer Zinsanhebungen mahnen zur Vorsicht. Da die Spreads kaum negative &Uuml;berraschungen einpreisen, lohnt es sich nicht, &uuml;berm&auml;&szlig;ige Kreditrisiken einzugehen.<\/li><\/ul>[\/infoBox]<p>Die Geopolitik und die Politik vor Ort haben in diesem Jahr &uuml;bergro&szlig;e Auswirkungen auf die Anleihenm&auml;rkte. Da politische Entwicklungen bekannterma&szlig;en schwer vorherzusagen sind, versuchen Kreditanleger, die m&ouml;glichen Auswirkungen vor dem Hintergrund des bestehenden makro&ouml;konomischen Umfelds und der Unternehmensfundamentaldaten einzuordnen.<\/p><p><strong>Ein grundlegender Wandel<\/strong><\/p><p>In j&uuml;ngster Zeit war ein deutlicher Anstieg der Renditen von Staatsanleihen zu beobachten. Hauptursache daf&uuml;r sind Inflationssorgen, da sich die Schlie&szlig;ung der Stra&szlig;e von Hormus in h&ouml;heren &Ouml;lpreisen niederschl&auml;gt. Erwartungen an Zinssenkungen haben sich ins Gegenteil verkehrt, da die Zentralbanken die Inflation unter Kontrolle halten wollen. Auff&auml;llig waren die Renditebewegungen vor allem am kurzen Ende der Kurve, aber auch entlang der gesamten Kurve &ndash; insbesondere im Vereinigten K&ouml;nigreich. Dort haben politische Bedenken im Zusammenhang mit den Staatsausgaben sowie ein relativ hoher Anteil inflationsgebundener Schuldtitel f&uuml;r Verunsicherung an den M&auml;rkten gesorgt.<\/p><p>[webinar id=\"59442\" blank=\"0\"]<\/p><p>F&uuml;r Anleger am Markt f&uuml;r Unternehmensanleihen hat der Anstieg der Renditen von Staatsanleihen die Renditen aller Unternehmensanleihen erh&ouml;ht. Im Vergleich zu den vergangenen 20 Jahren (auf Basis der Renditedaten in Abbildung 1) liegen die Renditen globaler Hochzinsanleihen etwa im Mittelfeld (44. Perzentil), w&auml;hrend sie bei globalen Investment-Grade-Unternehmensanleihen historisch hoch sind (73. Perzentil). Das bedeutet: &Uuml;ber die vergangenen 20 Jahre lagen die Renditen von Investment-Grade-Anleihen in 73 % der Zeit unter dem heutigen Niveau.<\/p><p><img src=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/media\/23535e0f741fedc4e17bc3cd536ff77c.png?s=9b3ddf57a577035cb92abca851fb6024\" style=\"width: 840px;\" class=\"fr-fil fr-dib\"><\/p><p>Nat&uuml;rlich sind wir als Anleger in Unternehmensanleihen nicht nur an der Rendite interessiert. Wir wollen wissen, wie viel zus&auml;tzlicher Renditeausgleich wir f&uuml;r das Kreditrisiko einer Investition in eine Unternehmensanleihe im Vergleich zu der entsprechenden Staatsanleihe erhalten. Dies ist der Kredit-Spread und die Differenz zwischen der Rendite einer Unternehmensanleihe und der Rendite einer Staatsanleihe mit &auml;hnlicher Laufzeit. Die Rendite wird &uuml;blicherweise in Basispunkten angegeben. In dieser Kennzahl erscheinen Unternehmensanleihen weniger attraktiv (Abbildung 2). High Yield ist am 5. Perzentil und Investment Grade am 8. Perzentil, sodass die Spreads selten niedriger waren.<\/p><p><img src=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/media\/17cfd09b8c398d9e8dfc69e93df42538.png?s=f6c0d1ed572e1563c3646f99b5c641ee\" style=\"width: 840px;\" class=\"fr-fil fr-dib\"><\/p><p>Auf den ersten Blick mag dies ungew&ouml;hnlich erscheinen, da die geopolitischen Spannungen erh&ouml;ht sind. Es gibt jedoch mehrere Faktoren, die die Spreads derzeit auf engem Niveau halten d&uuml;rften.<\/p><p><strong>Gewinnst&auml;rke &ndash; auch an unerwarteter Stelle<br><\/strong><\/p><p>Da viele Unternehmen ihre Ergebnisse f&uuml;r das erste Quartal 2026 gemeldet haben, haben wir eine ziemlich gute Vorstellung von der Ertragskraft. In den USA hatten zum Zeitpunkt der Erstellung Anfang Mai 317 der 500 Unternehmen im S&amp;P 500 Index berichtet; die Gewinne des ersten Quartals lagen dabei 25 % &uuml;ber dem Vorjahresniveau bzw. bei rund 17 %, wenn au&szlig;erordentliche Ertr&auml;ge der gro&szlig;en Technologiewerte ausgeklammert werden.<sup>1<\/sup> Ein &auml;hnliches Bild zeigt sich in Europa: Hier haben 115 von 244 Unternehmen im MSCI Europe Index berichtet, bei einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von 6,8 %.<sup>2<\/sup><\/p><p>Wie zu erwarten, profitieren Energieunternehmen weltweit von den h&ouml;heren Preisen, doch ein weniger offensichtlicher Nutznie&szlig;er ist der europ&auml;ische Chemiesektor. Dort f&uuml;hren eine Kombination aus Antidumpingma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber importierten Chemikalien sowie der geringere Wettbewerb aus Asien, der auf gest&ouml;rte Rohstoffstr&ouml;me und Transportwege zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, zu h&ouml;heren Gewinnmargen.<\/p><p>&Auml;hnliche Effekte zeigen sich bei Zulieferern, die von den Investitionsausgaben der Hyperscaler profitieren. W&auml;hrend Big Tech Rechenzentren zum Ausbau der k&uuml;nstlichen Intelligenz errichtet, steigt die Nachfrage nach Energieversorgung durch Versorger sowie nach elektronischer Ausr&uuml;stung.<\/p><p>Wir sind uns bewusst, dass die h&ouml;heren Preise zunehmend zu einem Nachfrager&uuml;ckgang f&uuml;hren k&ouml;nnten, je l&auml;nger die Disruption anh&auml;lt. Bemerkenswert ist, dass die Automobilindustrie (ein gro&szlig;er Konsumg&uuml;tersektor, der oft eine Finanzierung erfordert, die bei steigenden Zinsen selbst steigen kann) sowie der Reise- und Freizeitsektor (wo eine m&ouml;gliche Kraftstoffknappheit und auslaufende Absicherungen die Gewinne schrumpfen lassen k&ouml;nnten). vor kurzem.<sup>3<\/sup><\/p><p><strong>Technische Daten<\/strong><\/p><p>Das Angebot an Unternehmensanleihen ist gro&szlig;: US-Investment-Grade-Emissionen im Wert von 795 Milliarden US-Dollar (ein Anstieg von 20 % im Vergleich zum Vorjahr) Dem gegen&uuml;ber stehen 111 Mrd. US-Dollar bei US-Hochzinsanleihen (plus 49 %), 258 Mrd. EUR bei europ&auml;ischen Investment-Grade-Anleihen (plus 9 %) und 44 Mrd. EUR bei europ&auml;ischen Hochzinsanleihen (plus 34 %).<sup>4<\/sup><\/p><p>Seit Jahresbeginn ist das Angebot bei den Anlegern gut angekommen. Der Anstieg des Angebots im Investment-Grade-Segment h&auml;ngt zu einem gro&szlig;en Teil mit den Hyperscaler-Investitionen in Rechenzentren zur Unterst&uuml;tzung von KI zusammen. Angesichts der Tatsache, dass viele dieser Unternehmen in hohem Ma&szlig;e Barmittel generieren und sich relativ wenig verschulden, ist das Interesse der Anleger gro&szlig;.<\/p><p>Nach der Berichtssaison f&uuml;r das erste Quartal im R&uuml;ckspiegel glauben wir, dass sich in den kommenden Wochen weitere Unternehmen an den Markt wenden und versuchen k&ouml;nnten, Anleihen zu emittieren oder zu refinanzieren. Es k&ouml;nnte daher eine gewisse St&ouml;rung geben, die f&uuml;r Anleger in Unternehmensanleihen Chancen am Prim&auml;rmarkt (Neuemissionen) schaffen k&ouml;nnte, da die Unternehmen m&ouml;glicherweise h&ouml;here Zugest&auml;ndnisse bieten m&uuml;ssen, um Investoren anzuziehen.<\/p><p><strong>Die Bewertungen sind der wichtigste Knappheitspunkt<\/strong><\/p><p>Insgesamt befinden sich die Kreditm&auml;rkte in einem Balanceakt: Die relativ engen Spreads spiegeln die starken Fundamentaldaten der Unternehmen wider, deuten aber auch darauf hin, dass der Markt nur wenig negatives Tail-Risiko einpreist. Bislang hat sich die Weltwirtschaft als widerstandsf&auml;hig erwiesen, doch einige der verz&ouml;gerten Auswirkungen des Nahost-Konflikts sind selbst dann nicht sp&uuml;rbar, wenn die Stra&szlig;e von Hormus wieder ge&ouml;ffnet wird. Beispielsweise muss Europa im Laufe des Sommers seine ersch&ouml;pften Gaslagerbest&auml;nde wieder auff&uuml;llen. KI-Investitionen haben das Wachstum gest&uuml;tzt, daher k&ouml;nnte alles, was diese ins Stocken bringt, negative Auswirkungen haben. Und die Anleihenm&auml;rkte m&uuml;ssen sich m&ouml;glicherweise mit tats&auml;chlichen Zinserh&ouml;hungen auseinandersetzen, wenn Inflationssorgen die Wachstumsaussichten der Zentralbanken &uuml;berwiegen. Unserer Ansicht nach scheint es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt zu sein, &uuml;berm&auml;&szlig;ige Risiken einzugehen.<\/p><p><strong><em>Von Tom Ross, &nbsp;Head of High Yield | Portfolio Manager und Tim Winstone, Head of Investment Grade Credit | Portfolio Manager bei Janus Henderson Investors<\/em><\/strong><\/p><p>[topArticles id=\"59442\" blank=\"0\"]<\/p><p><sub>1 Quelle: BofA Earnings Tracker, 3. Mai 2026.<\/sub><\/p><p><sub>2 Quelle: Morgan Stanley, Earnings Switzerland Monitor, 1. Mai 2026. Konsensertr&auml;ge basierend auf IBES-Daten.<\/sub><\/p><p><sub>3 Quelle: Deutsche Bank, IG and HY Strategy, 28. April 2026.<\/sub><\/p><p><sub>4 Quelle: Morgan Stanley, bisheriges Jahr bis zum 27. April 2026.<\/sub><\/p><p><sub><strong>Die vorstehenden Einsch&auml;tzungen sind die des Autors zum Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung und k&ouml;nnen von den Ansichten anderer Personen\/Teams bei Janus Henderson Investors abweichen. Die Bezugnahme auf einzelne Wertpapiere stellt keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers, einer Anlagestrategie oder eines Marktsektors dar und sollten nicht als gewinnbringend angesehen werden. Janus Henderson Investors, die mit ihr verbundenen Berater oder ihre Mitarbeiter haben m&ouml;glicherweise eine Position in den genannten Wertpapieren.<\/strong><\/sub><\/p><p><sub><strong>Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverl&auml;ssiger Indikator f&uuml;r die k&uuml;nftige Wertentwicklung. Alle Performance-Angaben beinhalten Ertr&auml;ge und Kapitalgewinne bzw. -verluste, aber keine wiederkehrenden Geb&uuml;hren oder sonstigen Ausgaben des Fonds.<\/strong><\/sub><\/p><p><sub><strong>Der Wert einer Anlage und die Eink&uuml;nfte aus ihr k&ouml;nnen steigen oder fallen. Es kann daher sein, dass Sie nicht die gesamte investierte Summe zur&uuml;ckerhalten.<\/strong><\/sub><\/p><p><sub><strong>Die Informationen in diesem Artikel stellen keine Anlageberatung dar.<\/strong><\/sub><\/p><p><sub><strong>Es gibt keine Garantie daf&uuml;r, dass sich vergangene Trends fortsetzen oder Prognosen eintreten.<\/strong><\/sub><\/p><p><strong><sub>Marketing-Anzeige.<\/sub><\/strong><\/p>","date_created":"2026-06-02T14:40:06+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:11:30+02:00"},{"id":59437,"title":"Geopolitik, Iran-Krieg und der teuerste Reflex aller Anleger: Market Timing","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/175-shareholder-value-management-ag\/artikel\/59437-geopolitik-iran-krieg-und-der-teuerste-reflex-aller-anleger-market-timing","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/cbcKuvAiTvAYT8s1bgu3vwoOZjUcJSVV.png?s=9324a87dc2776436a5283f97d46b4ad1","content_html":"<p>Im M&auml;rz 2026 ist etwas Bemerkenswertes passiert. Nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs sind die Zufl&uuml;sse in europ&auml;ische ETFs regelrecht eingebrochen. Gerade einmal 9,4 Milliarden Euro flossen in entsprechende Produkte &ndash; der niedrigste Wert seit April 2024. Zum Vergleich: In den beiden Vormonaten lagen die durchschnittlichen Zufl&uuml;sse noch bei rund 46 Milliarden Euro pro Monat. Innerhalb k&uuml;rzester Zeit brach damit die Nachfrage um fast 80 Prozent ein. Das zeigt einmal mehr, wie stark geopolitische Ereignisse die Stimmung der Anleger beeinflussen k&ouml;nnen.<\/p><p>Sobald Unsicherheit aufkommt, wird Kapital zur&uuml;ckgehalten. Liquidit&auml;t erscheint pl&ouml;tzlich attraktiver als Investitionen. Geldmarktfonds gewinnen Zulauf, w&auml;hrend Aktieninvestments vertagt werden. Gleichzeitig verlieren selbst Anleihen-ETFs und Edelmetallprodukte an Dynamik, w&auml;hrend nur wenige Bereiche wie Rohstoff-Investments oder Garantieprodukte von der gestiegenen Unsicherheit profitieren.<\/p><p>Diese Reaktion ist menschlich nachvollziehbar. Niemand investiert gerne in ein Umfeld, das von Schlagzeilen &uuml;ber Krieg, &Ouml;lpreisexplosionen und geopolitischen Spannungen gepr&auml;gt wird. Genau hier liegt jedoch eine der gr&ouml;&szlig;ten Fallen f&uuml;r Anleger. Denn die B&ouml;rse belohnt langfristig selten diejenigen, die versuchen, den perfekten Ein- und Ausstiegszeitpunkt zu erwischen. Viel h&auml;ufiger bestraft sie genau dieses Verhalten.<\/p><p><strong>Wer die besten Tage verpasst, sackt langfristig mit der Rendite ab&nbsp;<\/strong><\/p><p>Besonders eindrucksvoll zeigen das zahlreiche Studien zum sogenannten Market Timing. Beim DAX h&auml;tte ein Anleger zwischen 1988 und 2018 eine durchschnittliche j&auml;hrliche Rendite von 10,4 Prozent erzielt, wenn er durchgehend investiert geblieben w&auml;re. Wer in diesem Zeitraum lediglich die zehn besten Handelstage verpasst h&auml;tte, w&auml;re nur noch auf 7,2 Prozent pro Jahr gekommen.<\/p><p>&Auml;hnlich sieht das Bild beim MSCI World aus. W&auml;hrend ein dauerhaft investierter Anleger auf sieben Prozent Rendite pro Jahr kam, reduzierte sich dieser Wert auf lediglich 4,3 Prozent, wenn die zehn besten B&ouml;rsentage fehlten. Beim S&amp;P 500 zeigt sich das gleiche Muster. Zwischen 2005 und 2024 erzielte ein vollst&auml;ndig investierter Anleger in US-Dollar gerechnet eine Rendite von 10,4 Prozent pro Jahr. Wer die zw&ouml;lf besten Handelstage verpasste, kam nur noch auf 6,1 Prozent.<\/p><p>Diese Zahlen verdeutlichen etwas sehr Wichtiges: Ein erheblicher Teil der langfristigen Rendite entsteht an wenigen Handelstagen. Das Problem dabei ist, dass diese Tage fast nie in ruhigen Marktphasen stattfinden. Im Gegenteil. Die st&auml;rksten Kursanstiege erfolgen h&auml;ufig direkt nach heftigen Kursverlusten, inmitten von Krisen, Rezessionen oder geopolitischen Schocks. Genau dann, wenn viele Anleger bereits verkauft haben oder noch auf bessere Einstiegsgelegenheiten warten. Wer in solchen Phasen an der Seitenlinie steht, verpasst nicht nur die Erholung, sondern oft auch einen gro&szlig;en Teil seiner zuk&uuml;nftigen Rendite.<\/p><p>Nat&uuml;rlich bedeutet das nicht, dass die Risiken im aktuellen Umfeld ignoriert werden sollten. Die geopolitischen Spannungen bleiben hoch, die Entwicklung im Nahen Osten ist schwer kalkulierbar und auch die wirtschaftlichen Auswirkungen steigender Energiepreise sind keineswegs zu untersch&auml;tzen. Gleichzeitig stellt sich weiterhin die Frage, welche Unternehmen tats&auml;chlich von den enormen Investitionen in k&uuml;nstliche Intelligenz profitieren werden und bei welchen Gesch&auml;ftsmodellen die Erwartungen mittlerweile zu hoch geworden sind. Hinzu kommen Inflationsrisiken, m&ouml;gliche Handelskonflikte und die Diskussion &uuml;ber eine st&auml;rkere wirtschaftliche Abschottung vieler Regionen.<\/p><p><strong>Podcast: Frankfurter Aktientalk<\/strong><\/p><p>[video type=\"youtube\" id=\"HJY-OP1OGO8\" image=\"https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/HJY-OP1OGO8\/maxresdefault.jpg\"]<\/p><p><strong>Chancen vs. Risiken: KI ist beides&nbsp;<\/strong><\/p><p>Doch auf der anderen Seite gibt es ebenso zahlreiche Chancen. K&uuml;nstliche Intelligenz wird die Produktivit&auml;t vieler Unternehmen nachhaltig erh&ouml;hen. Niedrigere Zinsen k&ouml;nnten die Bewertungen zahlreicher Qualit&auml;tsunternehmen unterst&uuml;tzen. Fortschritte bei m&ouml;glichen Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine w&uuml;rden insbesondere Europa wirtschaftlich R&uuml;ckenwind verleihen. Und eine schw&auml;chere US-W&auml;hrung verbessert gleichzeitig die Wettbewerbsf&auml;higkeit vieler europ&auml;ischer Exporteure. Chancen und Risiken stehen sich damit wie so oft gegen&uuml;ber. Der Unterschied ist lediglich, dass Risiken in den Schlagzeilen meist deutlich sichtbarer sind als Chancen.<\/p><p><strong>Aktiv investieren hei&szlig;t dauerhaft investiert bleiben<\/strong><\/p><p>Genau deshalb halten wir wenig davon, unsere Strategie an kurzfristigen Nachrichten auszurichten. Investiert zu bleiben klingt zun&auml;chst langweilig. Tats&auml;chlich ist es aber eine der erfolgreichsten Strategien &uuml;berhaupt. Aktiv zu investieren, bedeutet f&uuml;r uns nicht, st&auml;ndig die Marktrichtung vorherzusagen. Aktiv bedeutet, gezielt Unternehmen auszuw&auml;hlen, die auch in schwierigen Zeiten stabile Gesch&auml;ftsmodelle, starke Wettbewerbsvorteile und eine attraktive Bewertung aufweisen.<\/p><p>Im <a href=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/c\/AuQQqVGnH1\" target=\"_blank\">Frankfurter UCITS-ETF &ndash; Modern Value<\/a> finden sich aktuell 25 Unternehmen, die genau diesen Kriterien entsprechen. Zu den gr&ouml;&szlig;ten Positionen z&auml;hlen derzeit Diploma PLC, IMCD, Computacenter, Amazon und Ionos. Im <a href=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/c\/8TQM9j3A2u\" target=\"_blank\">Frankfurter Aktienfonds f&uuml;r Stiftungen<\/a> stehen Storebrand, SCOR und Allianz an der Spitze. Gerade Versicherungsunternehmen zeigen aktuell, warum stabile Gesch&auml;ftsmodelle so wertvoll sind. Sie verf&uuml;gen &uuml;ber belastbare Cashflows, profitieren von h&ouml;heren Zinsen und sind gleichzeitig nur begrenzt von den aktuellen KI-Diskussionen betroffen.<\/p><p>Dass diese Unternehmen heute einen hohen Stellenwert in unseren Portfolios haben, ist kein Zufall. Es ist vielmehr die direkte Konsequenz unserer Investmentphilosophie. Qualit&auml;t schl&auml;gt Aktionismus. Langfristiges Denken schl&auml;gt kurzfristige Marktmeinungen. Und genau deshalb bleiben wir auch in geopolitisch schwierigen Zeiten unserem Ansatz treu.<\/p><p>Die ETF-Zahlen aus dem M&auml;rz zeigen sehr deutlich, dass viele Anleger derzeit z&ouml;gern. Sie warten auf mehr Klarheit. Sie hoffen auf den perfekten Einstiegszeitpunkt. Die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte zeigt allerdings, dass dieser Moment meist erst im R&uuml;ckspiegel erkennbar wird. Wer auf ihn wartet, zahlt h&auml;ufig einen hohen Preis.<\/p><p>Unsere Empfehlung bleibt deshalb unver&auml;ndert: Geduld, Konsequenz und der Fokus auf qualitativ hochwertige Unternehmen. Und manchmal geh&ouml;rt dazu auch der Mut, genau dann investiert zu bleiben, wenn die Unsicherheit besonders gro&szlig; erscheint. Warren Buffett hat es einmal treffend formuliert: &bdquo;Be fearful when others are greedy and greedy when others are fearful.&ldquo; Selten hat dieser Satz besser zur aktuellen Situation gepasst als heute.<\/p><p><strong><em>Von Heiko B&ouml;hmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management<\/em><\/strong><\/p><p>[topArticles id=\"59437\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-02T12:05:54+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:22:17+02:00"},{"id":59434,"title":"Comgest-Fondsmanager Kaye: \u201eOhne Japan kein AI\u201c","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/managers\/artikel\/59434-comgest-fondsmanager-kaye-ohne-japan-kein-ai","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/DRlXIbvT6t1S59ECrGO2eQDCsdTXXOKC.png?s=8b361d81c3a6ac93e84b57edf9614d15","content_html":"<p>Richard Kaye bringt eine ungew&ouml;hnliche Biografie mit: Aufgewachsen in einer kleinen, von japanischen Industrieansiedlungen gepr&auml;gten Stadt in Wales, lernt er seit seinem achten Lebensjahr Japanisch &ndash; und besch&auml;ftigt sich seit 33 Jahren beruflich mit japanischen Aktien, seit 2009 als Portfolio Manager bei Comgest. Ende Mai war er f&uuml;r eine Roadshow in Wien zu Gast, wo ihn e-fundresearch.com-Chefredakteur Simon Weiler zum Gespr&auml;ch traf. Sein Befund nach drei &bdquo;verlorenen&ldquo; Jahrzehnten: Japan kehre an seinen angestammten Platz in globalen Portfolios zur&uuml;ck &ndash; und sei in der AI-Story weit pr&auml;senter, als die meisten Investoren glaubten.<\/p><p><strong>&bdquo;Japan kommt nach Hause&ldquo;: Wer den Markt jetzt wirklich dreht<\/strong><\/p><p>Kaye begann seine Laufbahn 1994, kurz nach dem H&ouml;hepunkt des japanischen Marktes, als Analyst bei der Industrial Bank of Japan. Aus n&auml;chster N&auml;he erlebte er dort die langsam aufziehende Kreditkrise mit. Sein zentrales Thema seither: die Untertreibung. Japanische Unternehmen, so Kaye, h&auml;tten ihre eigene St&auml;rke jahrzehntelang nicht erz&auml;hlen k&ouml;nnen &ndash; und damit die Wahrnehmung der Investoren verzerrt. W&auml;hrend US-Konzerne ihre Wachstumsziele in perfekt vorbereiteten Investorengespr&auml;chen verkauften, blieben japanische Manager oft wortkarg und vage &ndash; und &uuml;bertrafen ihre US-Pendants beim Gewinnwachstum am Ende dennoch h&auml;ufig. Das organische Gewinnwachstum japanischer Unternehmen sei &uuml;ber lange Zeitr&auml;ume mindestens so gut gewesen wie das der US-Konkurrenz. Kaye sieht seine Rolle daher als &bdquo;Interpret&ldquo; dieser Firmen: Nicht der Portfolio Manager schaffe den Wert, sondern die Unternehmen &ndash; seine Aufgabe sei es, deren untersch&auml;tztes Potenzial zu &uuml;bersetzen.<\/p><p>Den Aufschwung der letzten Jahre wertet Kaye als echten Regimewechsel, bezeichnet ihn aber lieber als R&uuml;ckkehr: Japan kehre zu seiner nat&uuml;rlichen St&auml;rke und Allokationsbedeutung zur&uuml;ck. Im MSCI All Country World habe das Land-Gewicht 1989 noch rund 40 % betragen, sei dann auf ein Tief von etwa 3 % gefallen und liege heute bei rund 6 %. Der entscheidende neue K&auml;ufer komme dabei aus Japan selbst: Die heimischen Institutionellen &ndash; von Gro&szlig;banken &uuml;ber Trust Banks bis zu Versicherern &ndash; erh&ouml;hten ihren Home Bias, der mit zuletzt rund 7 % (Tief: 3 %) im internationalen Vergleich extrem niedrig sei. In den USA oder Gro&szlig;britannien liege die heimische Aktienquote institutioneller Investoren um ein Vielfaches h&ouml;her. Genau diese strukturelle Untergewichtung beginne sich nun aufzul&ouml;sen &ndash; f&uuml;r Kaye der wichtigste und best&auml;ndigste Treiber des Marktes. Wie sehr sich das Bild gedreht hat, illustriert er an der eigenen, rund 3 Mrd. schweren Strategie: Inzwischen seien rund 16 japanische Institutionen investiert &ndash; vor neun bis zehn Jahren seien es null gewesen. Damals, erinnert sich Kaye, h&auml;tten ihn heimische Investoren als &bdquo;franz&ouml;sisches Haus mit britischem Manager&ldquo; kaum ernst genommen.<\/p><p><strong>40 Titel, die kaum jemand auf dem Schirm hat<\/strong><\/p><p>Der verbreiteten Annahme, Japan verschlafe die AI-Welle, widerspricht Kaye entschieden. W&auml;hrend in Asien nur eine Handvoll Namen wie TSMC, SK Hynix und Samsung dominierten und in den USA vielleicht neun Konzerne den Diskurs bestimmten, verf&uuml;ge Japan &uuml;ber rund 40 f&uuml;r die AI-Produktion unverzichtbare Unternehmen &ndash; viele davon mit faktischen Monopolstellungen bei Materialien, Komponenten und Equipment. Sein Beispiel: Ajinomoto &ndash; breiter bekannt als Lebensmittelkonzern &ndash; liefere eine einzigartige Packaging-Technologie, die in praktisch jedem NVIDIA-Chip stecke; weltweit gebe es daf&uuml;r keinen zweiten Anbieter, die Aktie habe sich binnen eines Jahres vervielfacht. Kioxia, einer von nur wenigen NAND-Flash-Herstellern f&uuml;r Datacenter-Storage, sei einer der gr&ouml;&szlig;ten Performance-Treiber des Fonds gewesen. &bdquo;Ohne Japan kein AI&ldquo;, bringt es Kaye auf den Punkt. AI mache rund ein Drittel des Fonds aus und sei in den vergangenen zwei Jahren eine zentrale Alpha-Quelle gewesen &ndash; nur eben ohne die gro&szlig;en Schlagzeilen, weil die Unternehmen ihre Rolle traditionell unterspielten.<\/p><p>Auch Softbank z&auml;hlt f&uuml;r ihn zu den spannendsten Opportunit&auml;ten und sei eine Art &bdquo;Mikrokosmos&ldquo; f&uuml;r Japans Position: pr&auml;sent hinter vielem, was global geschehe, aber kaum verstanden. Das Unternehmen halte rund 11 % an OpenAI und etwa 90 % an Arm, handle aber mit einem Abschlag von rund 70 % auf den Wert seiner Beteiligungen. Zugleich finanziere Softbank wesentliche Teile des Stargate-Datacenter-Projekts in Arizona &ndash; laut Kaye einer der gr&ouml;&szlig;ten Bausteine des im Vorjahr geschlossenen US-japanischen Handelsabkommens. Strukturell sieht er Japan ohnehin im Zentrum der Lieferkette: Von TSMCs j&uuml;ngsten Werken entst&uuml;nden drei in Japan und nur eines in Arizona &ndash; die S&uuml;dinsel Kyushu erlebe dadurch einen regelrechten wirtschaftlichen Aufschwung. 2025 habe Japan, auch dank Micron (Hiroshima) und dem staatlichen GPU-Projekt Rapidus (Hokkaido), mehr Semiconductor-Kapazit&auml;t aufgebaut als jedes andere Land der Welt.<\/p><p><strong>Krisenlabor als Wettbewerbsvorteil<\/strong><\/p><p>Die Resilienz japanischer Firmen f&uuml;hrt Kaye auf jahrzehntelang harte Rahmenbedingungen zur&uuml;ck: kaum Rohstoffe, knapper bewohnbarer Lebensraum f&uuml;r rund 120 Millionen Menschen, st&auml;ndige Erdbebengefahr und IP-Diebstahl durch ausl&auml;ndische Wettbewerber. Anders als US-Konzerne, die sich notfalls hinter Z&ouml;llen und einem riesigen Heimatmarkt verschanzen k&ouml;nnten, seien japanische Unternehmen gezwungen gewesen, sich permanent anzupassen. Wer das &uuml;ber Jahrzehnte &uuml;berstanden habe, k&ouml;nne praktisch alles &uuml;berstehen &ndash; genau solche Survivor suche er f&uuml;r den Fonds. Viele Portfolio-Unternehmen h&auml;tten Phasen durchlaufen, in denen sie beinahe gescheitert w&auml;ren, und seien gest&auml;rkt zur&uuml;ckgekommen. Rund ein Drittel der Beteiligungen sei zudem noch gr&uuml;ndergef&uuml;hrt &ndash; f&uuml;r Kaye ein wichtiger Qualit&auml;tsmarker, weil hier oft eine besondere Leidenschaft und langfristige Vision am Werk seien.<\/p><p>Auf Sicht von f&uuml;nf Jahren habe der japanische Markt auf Basis lokaler W&auml;hrung gro&szlig;e Indizes wie S&amp;P 500, DAX und FTSE outperformt. Bei weiterhin attraktiven Bewertungen, soliden aggregierten Gewinnen und einer fortgesetzten H&ouml;hergewichtung durch heimische Institutionelle sieht Kaye Spielraum nach oben. Hinzu komme der historisch schwache Yen: Eine Normalisierung der W&auml;hrung w&auml;re f&uuml;r Euro- und Dollar-Investoren ein zus&auml;tzlicher Renditehebel &ndash; f&uuml;r Kaye allerdings ausdr&uuml;cklich keine zentrale Annahme, sondern ein m&ouml;glicher Bonus.<\/p>[infoBox]<p><strong>Zum Gespr&auml;chspartner<\/strong><\/p><p>Richard Kaye ist seit 2009 Analyst und Portfolio Manager f&uuml;r japanische Aktien bei Comgest, Co-Lead der Japan-Equity-Strategie und Mitglied des Investment Committee. Aufgewachsen in Wales, spricht er seit seiner Kindheit Japanisch und studierte Oriental Studies an der Universit&auml;t Oxford. Seine Laufbahn begann 1994 als Analyst bei der Industrial Bank of Japan, gefolgt von Merrill Lynch (ab 1996) und Wellington Management in Boston (ab 2005).&nbsp;<\/p>[\/infoBox]<p>[topArticles id=\"59434\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-02T11:09:55+02:00","date_modified":"2026-06-05T00:08:07+02:00"},{"id":59433,"title":"EZB-Umfrage: Wie viel Zinserh\u00f6hung vertr\u00e4gt die Euro-Wirtschaft?","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/funds\/artikel\/59433-ezb-umfrage-wie-viel-zinserhoehung-vertraegt-die-euro-wirtschaft","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/hLyqQUZYg8jC1RJ86JkBdEiZ7LKwy6a8.png?s=2e167be44b9e93b0fffecbf5e8782229","content_html":"<p>F&uuml;r das aktuelle e-fundresearch.com #EconomicsForum haben wir f&uuml;hrende Chefvolkswirte und Kapitalmarktstrategen gefragt, ob weitere Zinserh&ouml;hungen die richtige Antwort auf einen prim&auml;r angebotsseitigen Schock sind und wo die Schmerzgrenze f&uuml;r das Wirtschaftswachstum verl&auml;uft.<\/p><p><strong>Mit den Pfeiltasten (&larr; \/ &rarr;) oder per Wischgeste auf Mobilger&auml;ten k&ouml;nnen Sie durch die Antworten der Expertinnen und Experten navigieren.<\/strong><\/p><p>[contentCarousel survey=\"1\" id=\"a1d7043f-2b7f-4c4d-8184-0453a54d7e19\" start=\"1\" end=\"12\"]<\/p><p><strong>Das Stimmungsbild: Ein Pflichtschritt im Juni...<\/strong><\/p><p>Die Auswertung der Expertenbeitr&auml;ge zeigt ein klares, wenn auch differenziertes Bild: Ein moderater Zinsschritt auf der kommenden EZB-Sitzung am 11. Juni wird von der absoluten Mehrheit als kaum noch vermeidbar angesehen. Dr. Christian Schulz (Allianz Global Investors) h&auml;lt eine moderate Erh&ouml;hung f&uuml;r gerechtfertigt, um die Glaubw&uuml;rdigkeit zu st&auml;rken, da fr&uuml;hzeitiges Handeln das Risiko sch&auml;rferer Eingriffe im sp&auml;teren Verlauf verringere. Auch Axel D. Angermann (FERI AG) betont, die Notenbank wolle &bdquo;auf keinen Fall den schweren Fehler aus dem Jahr 2022 wiederholen&ldquo;, als man viel zu sp&auml;t reagierte. Dennoch mahnen die &Ouml;konomen zur Vorsicht: Benjamin Karner (Kepler Fonds KAG) verweist auf die magere Wachstumserwartung von unter einem Prozent f&uuml;r 2026 &ndash; der Spielraum f&uuml;r geldpolitische Experimente sei extrem gering.<\/p><p>Das Kernproblem der aktuellen Dynamik liegt in der Natur des Schocks. Einhellig weisen die Strategen darauf hin, dass die Geldpolitik angebotsseitige Preistreiber nicht direkt bek&auml;mpfen kann. H&ouml;here Zinsen k&ouml;nnten laut Ulrich Urbahn (Berenberg) den Preisanstieg bei Rohstoffen und Transport nicht bremsen, wohl aber &bdquo;das ohnehin fragile Wachstum zus&auml;tzlich belasten&ldquo;. Carsten Roemheld (Fidelity International) pflichtet bei, dass sich der aktuelle Preisdruck schlicht nicht durch eine sinkende Kreditnachfrage l&ouml;sen lasse. Sollte die EZB den Zinszyklus &uuml;ber den Juni hinaus aggressiv fortsetzen, drohe sie laut Urbahn, aus einem tempor&auml;ren Energieschock eine &bdquo;selbstverschuldete Konjunkturkrise&ldquo; zu machen. Paul Jackson (Invesco) und Dr. Daniel Hartmann (Bantleon) pl&auml;dieren daher daf&uuml;r, nach dem Juni-Signal vorerst Geduld zu bewahren, zumal die Kerninflation strukturell r&uuml;ckl&auml;ufig sei und Zweitrundeneffekte wegen der schwachen Konsumneigung begrenzt bleiben d&uuml;rften.<\/p><p>[advertorial]<\/p><p><strong>...aber laute Warnungen vor dem \"&Uuml;berziehen\"<\/strong><\/p><p>Gleichwohl gibt es auch Stimmen, die der Wirtschaft mehr Widerstandskraft zutrauen und vor einer Untersch&auml;tzung der Risiken warnen. Alessandro Tentori (BNP Paribas Asset Management) rechnet nicht damit, dass eine Straffung um 50 Basispunkte die Wirtschaft im Euroraum signifikant ausbremsen w&uuml;rde. Ein neutraler Zinssatz von 2,5 bis 3 Prozent sei mit dem aktuellen Potenzialwachstum durchaus vereinbar. Auf Risiken ganz anderer Art macht Peter Botoucharov (T. Rowe Price) aufmerksam: Er ist der Ansicht, dass die M&auml;rkte die Persistenz dieses Energieschocks sowie die damit einhergehenden Rezessionsrisiken nach wie vor untersch&auml;tzen. Wenn sich die Krise weiter hinziehe, m&uuml;ssten auch die fiskalischen Subventionen der Staaten neu bewertet werden.<\/p>[infoBox]<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Dies ist Teil 1 von 2 unserer Notenbank Umfrage. Teil 2 mit weiteren Experteneinsch&auml;tzungen, unter anderem von den H&auml;usern DPAM, Swisscanto und Columbia Threadneedle Investments, folgt in K&uuml;rze.<\/em><\/p><p>[\/infoBox][infoBox]<\/p><p><strong>Die Teilnehmer der e-fundresearch.com Survey:<\/strong><\/p><ul><li><p><strong>Dr. Daniel Hartmann<\/strong> &ndash; BANTLEON<\/p><\/li><li><p><strong>Paul Jackson<\/strong> &ndash; Invesco<\/p><\/li><li><p><strong>Carsten Roemheld<\/strong> &ndash; Fidelity International<\/p><\/li><li><p><strong>Alessandro Tentori<\/strong> &ndash; BNP Paribas Asset Management<\/p><\/li><li><p><strong>Peter Botoucharov<\/strong> &ndash; T. Rowe Price<\/p><\/li><li><p><strong>Axel D. Angermann<\/strong> &ndash; FERI AG<\/p><\/li><li><p><strong>Konstantin Veit<\/strong> &ndash; PIMCO<\/p><\/li><li><p><strong>Benjamin Karner<\/strong> &ndash; Kepler Fonds KAG<\/p><\/li><li><p><strong>Ulrich Urbahn<\/strong> &ndash; Berenberg<\/p><\/li><li><p><strong>Dr. Christian Schulz<\/strong> &ndash; Allianz Global Investors GmbH<\/p><\/li><li><p><strong>Harvey Bradley<\/strong> &ndash; Insight Investment<\/p><\/li><li><p><strong>Gerhard Winzer<\/strong> &ndash; Erste Asset Management<\/p><\/li><\/ul>[\/infoBox]<p>[topArticles id=\"59433\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-02T10:20:58+02:00","date_modified":"2026-06-05T00:26:14+02:00"},{"id":59431,"title":"Aktienm\u00e4rkte im zweiten Halbjahr: Zwischen KI-Dynamik und geopolitischen Risiken","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/193-dpam\/artikel\/59431-aktienmaerkte-im-zweiten-halbjahr-zwischen-ki-dynamik-und-geopolitischen-risiken","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/3hWQmXp32WmYP2LvcEu95Gu1VB6kKptO.png?s=869fee209df12c8f0837152db1a7a1ab","content_html":"<p>Historisch betrachtet haben M&auml;rkte auf geopolitische Konflikte meist in relativ vorhersehbarer Weise reagiert. In der ersten Phase dominieren in der Regel Risikoaversion, erh&ouml;hte Volatilit&auml;t und steigende Energiepreise. Bleiben Konflikte jedoch geografisch begrenzt und zeitlich &uuml;berschaubar, f&auml;llt die gesamtwirtschaftliche Belastung h&auml;ufig moderat aus. Die Aktienm&auml;rkte stabilisieren sich in solchen F&auml;llen vergleichsweise rasch und orientieren sich wieder an den makro&ouml;konomischen Trends und Gewinnerwartungen, die bereits vor Ausbruch des Konflikts bestimmend waren.<\/p><p>Bislang folgt die Marktreaktion auf den Konflikt mit dem Iran weitgehend diesem historischen Muster. Anleger haben zun&auml;chst defensivere Positionierungen eingenommen, w&auml;hrend die Energiepreise aufgrund von Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber m&ouml;gliche Angebotsst&ouml;rungen und eine breitere Instabilit&auml;t in der Region gestiegen sind. Eine anhaltende Phase von Panik oder ungeordneten Marktverwerfungen ist bislang jedoch ausgeblieben.<\/p><p>Die kommenden Wochen d&uuml;rften daher eine entscheidende Rolle spielen. Die Finanzm&auml;rkte scheinen derzeit von einer gewissen Deeskalation auszugehen &ndash; eine Erwartung, die sich bereits in den Terminm&auml;rkten f&uuml;r Energie widerspiegelt. Sollten sich die Energiem&auml;rkte weiter stabilisieren, d&uuml;rfte der Fokus der Anleger wieder st&auml;rker auf Wachstumsperspektiven, Gewinndynamik und dem anhaltenden Investitionszyklus rund um k&uuml;nstliche Intelligenz zur&uuml;ckkehren.<\/p><p>Das gr&ouml;ssere Risiko w&uuml;rde entstehen, wenn sich der Konflikt hinzieht oder weiter eskaliert. Ein anhaltender Energieschock h&auml;tte weitreichendere Folgen f&uuml;r Inflation und Konsum. Steigende Energiepreise w&uuml;rden die Kaufkraft schm&auml;lern und k&ouml;nnten den Druck auf die Zentralbanken erh&ouml;hen, die ohnehin vor der schwierigen Aufgabe stehen, Wachstum zu st&uuml;tzen und gleichzeitig die Inflation einzud&auml;mmen. In einem solchen Szenario d&uuml;rfte die Marktvolatilit&auml;t l&auml;nger erh&ouml;ht bleiben und risikoreiche Anlageklassen k&ouml;nnten unter st&auml;rkeren Belastungen stehen.<\/p><p>[webinar id=\"59431\" blank=\"0\"]<\/p><p>Trotz dieses unsicheren geopolitischen Umfelds hat das Ausmass und die Robustheit der Investitionen im Zusammenhang mit k&uuml;nstlicher Intelligenz bislang die Erwartungen &uuml;bertroffen. Die Investitionsausgaben in Rechenzentren, Halbleiter, digitale Infrastruktur und Energieversorgungskapazit&auml;ten wachsen weiterhin dynamisch und unterst&uuml;tzen sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Unternehmensgewinne &ndash; trotz geopolitischer Unsicherheiten.<\/p><p>In vielerlei Hinsicht &uuml;berwiegt die Dynamik rund um k&uuml;nstliche Intelligenz derzeit die negativen Effekte des Iran-Konflikts. Anleger betrachten KI l&auml;ngst nicht mehr nur als Technologiethema, sondern als umfassenden Transformationsfaktor, der Produktivit&auml;t, Profitabilit&auml;t und die F&uuml;hrungsrollen an den M&auml;rkten in den kommenden Jahren grundlegend neu gestalten kann.<\/p><p>Zwei eng miteinander verkn&uuml;pfte Fragen stehen derzeit im Zentrum der Aufmerksamkeit von Investoren.<\/p><p>Die erste betrifft die Belastbarkeit des aktuellen Investitionszyklus. Die Ausgaben f&uuml;r KI-Infrastruktur sind weiterhin aussergew&ouml;hnlich hoch, doch zunehmend diskutieren die M&auml;rkte, wie lange diese Beschleunigungsphase anhalten kann. Investoren beginnen zu hinterfragen, ob sich die erwarteten Renditen tats&auml;chlich im Verh&auml;ltnis zu den derzeit enormen Investitionen rechtfertigen lassen. Trotz anhaltendem Optimismus entwickeln sich die M&auml;rkte weg von der anf&auml;nglichen Euphorie hin zu einer kritischeren Bewertung der Nachhaltigkeit dieses Trends.<\/p><p>Die zweite Frage richtet sich auf die breiteren wirtschaftlichen Auswirkungen der KI-Nutzung. Investoren versuchen nun einzusch&auml;tzen, wie sich k&uuml;nstliche Intelligenz auf Margen, Produktivit&auml;t und die Wettbewerbsf&auml;higkeit in verschiedenen Branchen auswirken wird. Einige Unternehmen k&ouml;nnten von erheblichen Effizienzgewinnen und steigender Profitabilit&auml;t profitieren, w&auml;hrend andere mit Disruptionen oder wachsendem Wettbewerbsdruck konfrontiert sein k&ouml;nnten.<\/p><p>Die Auswirkungen reichen dabei weit &uuml;ber die Technologieunternehmen selbst hinaus. Ganze Gesch&auml;ftsmodelle k&ouml;nnten neu entstehen, w&auml;hrend andere nach und nach an Bedeutung verlieren. Auch die Arbeitsm&auml;rkte d&uuml;rften sich sp&uuml;rbar ver&auml;ndern, da Automatisierung Besch&auml;ftigungsstrukturen und Lohndynamiken in vielen Branchen beeinflusst. In welchem Ausmass k&uuml;nstliche Intelligenz die wirtschaftliche Aktivit&auml;t insgesamt pr&auml;gt, wird letztlich dar&uuml;ber entscheiden, wo sich in den kommenden Jahren neue Marktf&uuml;hrer herausbilden.<\/p><p>Grunds&auml;tzlich hat KI das Potenzial, das Produktivit&auml;tswachstum in der globalen Wirtschaft nachhaltig zu st&auml;rken. Dennoch ist unklar, wer am Ende den wirtschaftlichen Nutzen dieser Produktivit&auml;tsgewinne absch&ouml;pfen wird. Ein m&ouml;gliches Szenario ist, dass Wettbewerbskr&auml;fte &uuml;ber die Zeit hinweg &Uuml;berrenditen abschmelzen lassen, sobald KI-Technologien breiter verf&uuml;gbar und zunehmend standardisiert werden. Ebenso denkbar ist jedoch, dass v&ouml;llig neue Formen wirtschaftlicher Aktivit&auml;t entstehen und dadurch zus&auml;tzliche Wachstumschancen in unterschiedlichen Sektoren geschaffen werden.<\/p><p>Gleichzeitig diskutieren die M&auml;rkte, ob die Unternehmen, die KI-Modelle und Infrastruktur entwickeln, langfristig weiterhin aussergew&ouml;hnlich hohe Gewinne erzielen k&ouml;nnen &ndash; oder ob sinkende Markteintrittsbarrieren den Wettbewerb intensivieren und die Preissetzungsmacht nachhaltig begrenzen. Die Antworten auf diese Fragen werden nicht nur f&uuml;r die Gesamtentwicklung der Aktienm&auml;rkte entscheidend sein, sondern auch bestimmen, welche Sektoren und Anlagestile in den kommenden Jahren die F&uuml;hrung &uuml;bernehmen.<\/p><p>Neben geopolitischen Unsicherheiten r&uuml;cken auch die Bewertungen zunehmend in den Fokus der Investoren. Was zun&auml;chst auf eine vergleichsweise kleine Gruppe f&uuml;hrender Technologieunternehmen beschr&auml;nkt schien, hat sich inzwischen deutlich auf die globalen Aktienm&auml;rkte ausgeweitet. Viele Sektoren und Regionen werden derzeit auf historisch erh&ouml;hten Bewertungsniveaus gehandelt.<\/p><p>Kurzfristig erweisen sich Bewertungen allerdings h&auml;ufig als wenig verl&auml;sslicher Timing-Indikator. Die Marktentwicklung wird st&auml;rker von Gewinnerwartungen und Ver&auml;nderungen in der Risikobereitschaft der Anleger gepr&auml;gt als von Bewertungskennzahlen allein.<\/p><p>Solange die Gewinnentwicklung robust bleibt und Investoren zuk&uuml;nftiges Wachstum hoch gewichten, k&ouml;nnen erh&ouml;hte Bewertungen &uuml;ber l&auml;ngere Zeit bestehen.<\/p><p>Mittel- bis langfristig geht ein h&ouml;heres Bewertungsniveau jedoch in der Regel mit geringeren zuk&uuml;nftigen Renditeerwartungen einher. Dies unterstreicht die Bedeutung von Diversifikation sowie die gezielte Nutzung relativer Bewertungsunterschiede zwischen Regionen und Anlagestilen.<\/p><p>Europ&auml;ische Aktien werden weiterhin zu niedrigeren Bewertungen gehandelt als der US-Markt, w&auml;hrend auch Schwellenl&auml;nderaktien im Vergleich g&uuml;nstiger erscheinen. Allerdings weist jede Region eine unterschiedliche Sektor- und Unternehmensstruktur auf &ndash; insbesondere mit Blick auf Firmen, die derzeit als Profiteure der KI-Entwicklung gelten oder potenziell zur&uuml;ckbleiben k&ouml;nnten. Small Caps erscheinen zwar absolut betrachtet nicht besonders g&uuml;nstig, wirken nach mehreren Jahren der Underperformance im relativen Vergleich zu Large Caps jedoch zunehmend attraktiv.<\/p><p>Die Kombination aus erh&ouml;hten Bewertungen und Unsicherheit hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen von KI unterstreicht, wie wichtig es ist, eine &uuml;berm&auml;ssige Konzentration in Portfolios zu vermeiden. Investoren d&uuml;rften zunehmend gefordert sein, die Partizipation an KI-getriebenen Wachstumschancen mit einer breiten Diversifikation &uuml;ber Sektoren, Regionen und Marktkapitalisierungen in Einklang zu bringen.<\/p><p>Insgesamt d&uuml;rften die Dynamik rund um KI sowie ein robustes Wirtschaftswachstum die Aktienm&auml;rkte kurzfristig weiterhin st&uuml;tzen. Gleichzeitig werden geopolitische Spannungen und erh&ouml;hte Bewertungen jedoch zunehmend schwerer zu ignorieren. Der Konflikt mit dem Iran verdeutlicht, dass externe Schocks die Anlegerstimmung rasch ver&auml;ndern k&ouml;nnen &ndash; insbesondere in einem Umfeld, in dem die M&auml;rkte bereits von hohen Wachstumserwartungen gepr&auml;gt sind.<\/p><p><strong><em>Von Didier Van De Veire,&nbsp;<\/em><\/strong><em><strong>CIO Fundamental Equities bei DPAM<\/strong><\/em><\/p><p>[topArticles id=\"59431\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-02T09:43:03+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:16:18+02:00"},{"id":59428,"title":"Neuberger Vertriebsprofi im Interview: \u201eFondsvertrieb ist ein Orchester und keine Solonummer\u201c","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/managers\/artikel\/59428-neuberger-vertriebsprofi-im-interview-fondsvertrieb-ist-ein-orchester-und-keine-solonummer","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/wLtVHH31j2g3NrFgA6HUZRneWQj0l043.png?s=11a406b6c6cba4424e9d620219e223b2","content_html":"<p>[infoBox]<\/p><p><strong>e-fundresearch.com:&nbsp;<\/strong>Herr Schwarz, wie kam es dazu, dass Sie eine Karriere in der Fondsindustrie gestartet haben? War es f&uuml;r Sie immer klar, dass Sie im Fondsvertrieb aktiv sein m&ouml;chten?<\/p>[\/infoBox]<p><strong>Jesco Schwarz:&nbsp;<\/strong>Nein, das war nicht von Anfang an klar. Im Grunde waren es zwei Ereignisse, die daf&uuml;r den Ausschlag gaben. Ich arbeitete damals zwar bereits in der Finanzindustrie, allerdings in einem ganz anderen Bereich &ndash; auf der Datenseite beziehungsweise im Relationship Management einer Depotbank. Ein Bekannter von mir leitete zu dieser Zeit ein Caf&eacute; und stellte mir, als ich zuf&auml;llig dort war, einen Stammgast vor, der &bdquo;dasselbe macht wie ich&ldquo;. Die einzige Gemeinsamkeit war eigentlich, dass wir beide Anzug trugen und in einem B&uuml;ro arbeiteten &ndash; sonst gab es keine beruflichen Schnittmengen. Er war im Fondsvertrieb bei einem gro&szlig;en angels&auml;chsischen Haus t&auml;tig und meinte, das k&ouml;nnte durchaus etwas f&uuml;r mich sein. Er sollte recht behalten &ndash; und ist heute einer meiner besten Freunde. B&ouml;se bin ich ihm f&uuml;r den Hinweis nicht.<\/p><p>Der zweite entscheidende Faktor war mein erster Chef im Asset Management, der mir damals diese Chance gab. Da ich im weitesten Sinne fachfremd in die Branche gekommen war, war das alles andere als selbstverst&auml;ndlich &ndash; auch mit ihm bin ich gut befreundet.<\/p>[infoBox]<p><strong>e-fundresearch.com:&nbsp;<\/strong>Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei Ihnen aus? Verfolgen Sie spezielle Routinen, die Sie mit uns teilen m&ouml;chten?<\/p>[\/infoBox]<p><strong>Jesco Schwarz:&nbsp;<\/strong>Von der Illusion eines normalen Arbeitstages habe ich mich vor rund zehn Jahren verabschiedet. Ich versuche m&ouml;glichst viel beim Kunden zu sein, habe aber auch ein Team zu f&uuml;hren und diverse strategische Aufgaben. Der Arbeitsalltag ist also sehr abwechslungsreich.<\/p>[infoBox]<p><strong>e-fundresearch.com:&nbsp;<\/strong>Worin besteht die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung in Ihrer Funktion und was macht Ihnen am meisten Spa&szlig;?<\/p>[\/infoBox]<p><strong>Jesco Schwarz:&nbsp;<\/strong>Der Kundenkontakt vor Ort macht definitiv am meisten Spa&szlig;. Die M&ouml;glichkeit, Dinge zu beeinflussen und Schwerpunkte zu setzen, ist ein Privileg. Die Herausforderung ist allerdings, alles unter einen Hut zu bringen, ohne dass etwas hinten runterf&auml;llt.<\/p>[infoBox]<p><strong>e-fundresearch.com:<\/strong> Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Faktoren f&uuml;r einen erfolgreichen Fondsvertrieb?<\/p>[\/infoBox]<p><strong>Jesco Schwarz:&nbsp;<\/strong>Kundenn&auml;he, Einsatz und Durchsetzungsverm&ouml;gen.<\/p>[infoBox]<p><strong>e-fundresearch.com:&nbsp;<\/strong>Wenn Sie nicht gerade arbeiten: Womit verbringen Sie gerne Ihre (Frei-)Zeit?<\/p>[\/infoBox]<p><strong>Jesco Schwarz:&nbsp;<\/strong>Die Frage nach der Freizeitgestaltung stellt sich immer weniger. Ich versuche, viel Zeit mit meiner Freundin und Freunden zu verbringen. Die Wochenenden sind daher oft sehr gut gef&uuml;llt.&nbsp;<\/p>[infoBox]<p><strong>e-fundresearch.com:&nbsp;<\/strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch, Herr Schwarz!<\/p><p>[\/infoBox][infoBox]<\/p><p><strong>Jesco Schwarz im Vertriebsprofi-Wordrap:<\/strong><\/p><p><strong><em>Gr&ouml;&szlig;ten Respekt habe ich...<\/em><\/strong><\/p><p><em>...vor den Leuten im Hintergrund und vor den Beratern im Endkundenkontakt. Leider denken im Fondsvertrieb viele, dass Vertrieb und Portfoliomanagement das Wichtige sind und alles andere nur Beiwerk ist. Ohne Marketing, Backoffice und Datenmanagement, Legal und die diversen Fachabteilungen geht in der Praxis aber gar nichts. Fondsvertrieb ist ein Orchester und keine Solonummer.&nbsp;<\/em><\/p><p><em>Was die Berater in der Praxis leisten m&uuml;ssen, ist ebenfalls bemerkenswert. Wenn man seine Kunden &uuml;ber 20, 30 oder 40 Jahre betreut, entsteht ein extrem tiefes Vertrauensverh&auml;ltnis. Heutzutage wird von vielen Beratern, gerade im Filialvertrieb, erwartet, dass sie von der Hausratsversicherung &uuml;ber den Kreditkartenantrag bis zum Private-Markets-Investment alles beraten k&ouml;nnen. Speziell im Endkundenkontakt ist das sehr anspruchsvoll und geht mit gro&szlig;er Verantwortung auf fachlicher wie moralischer Ebene einher.<\/em><\/p><p><strong><em>Privat investiere ich...<\/em><\/strong><\/p><p><em>... in verschiedenste Assetklassen. Immobilien und Edelmetalle liegen mir besonders am Herzen, aber nat&uuml;rlich habe ich auch Aktien und andere Investments.<br><\/em><\/p><p><strong><em>Mein bisher gr&ouml;&szlig;ter Investmentfehler...<\/em><\/strong><\/p><p><em>... war ein zu hohes Klumpenrisiko in Edelmetallminenaktien &ndash; die Antwort f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten Investmenterfolge w&auml;re allerdings dieselbe.&nbsp;<\/em><\/p><p><strong><em>Die Fondsindustrie hat mich gelehrt, dass...<\/em><\/strong><\/p><p><em>...alle nur mit Wasser kochen.<br><\/em><\/p><p><strong><em>Mein Lieblingsinvestment-Zitat oder Motto lautet...<\/em><\/strong><\/p><p><em>... &bdquo;Willkommen im Vertrieb.&ldquo; Das bekommt jeder von mir im Team regelm&auml;&szlig;ig zu h&ouml;ren, wenn etwas nicht rund l&auml;uft und durch Mehrarbeit korrigiert werden muss oder zu viel Arbeit auf einmal zu erledigen ist. Ist aber lieb gemeint.<\/em><\/p><p>[\/infoBox][infoBox]<\/p><p><strong><u>&Uuml;ber Jesco Schwarz:<\/u><\/strong><\/p><p>Jesco Schwarz, Managing Director, kam 2025 zu Neuberger und ist Head of Intermediary &ndash; Deutschland und &Ouml;sterreich. Zuvor war er Country Head Deutschland und &Ouml;sterreich bei GAM Investments sowie Head of Regional Banks Deutschland bei Columbia Threadneedle Investments. Jesco Schwarz hat einen Abschluss in Politikwissenschaften von der J.W. Goethe-Universit&auml;t Frankfurt am Main.<\/p>[\/infoBox]<p>[topArticles id=\"59428\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-02T07:50:10+02:00","date_modified":"2026-06-05T00:08:07+02:00"},{"id":59427,"title":"Gold: Welche Faktoren den Preis jetzt bewegen","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/206-la-francaise-systematic-asset-management\/artikel\/59427-gold-welche-faktoren-den-preis-jetzt-bewegen","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/RctYcaESH1YbFAgQv2aixEQO8swSmCoQ.png?s=c87107c18516f7cb33649931b6d52288","content_html":"<p>Gold, oft als &bdquo;W&auml;hrung&ldquo; betrachtet, profitierte seit der COVID-Krise von den hohen Haushaltsdefiziten in den Industriel&auml;ndern. Eine &auml;u&szlig;erst expansive Fiskalpolitik f&uuml;hrte zu einer erh&ouml;hten Staatsverschuldung, schw&auml;chte die emittierenden W&auml;hrungen und steigerte den relativen Wert von Gold (USD, EUR usw.). Nach mehreren Jahren starker Wertentwicklung befindet sich Gold seit dem Ausbruch des Iran-Krieges und der Schlacht um die Stra&szlig;e von Hormus in einer Konsolidierungsphase.<\/p>[infoBox]<p><strong>Mehrere Faktoren tragen zur Erkl&auml;rung dieses Trends bei:<\/strong><\/p><ol><li>Wie so oft war Gold zu Beginn des Konflikts Teil des breiter angelegten Marktausverkaufs.&nbsp;<\/li><li>Einige Zentralbanken nutzten das historisch hohe Preisniveau, um einen Teil ihrer Reserven zu verkaufen und damit Ausgaben zu finanzieren. Dies unterstreicht die Rolle von Gold als Reservew&auml;hrung.<\/li><li>Kurzfristig orientierte Anleger realisierten im M&auml;rz auch Gewinne durch den Verkauf von Gold-ETFs.<\/li><\/ol>[\/infoBox]<p>Goldpreise werden heute st&auml;rker von Ver&auml;nderungen der Realzinsen und der Geldpolitik als von geopolitischen Risiken beeinflusst. Der &Ouml;lpreisschock und seine potenziellen wirtschaftlichen und inflation&auml;ren Folgen haben die Erwartungen weiterer Zinssenkungen der US-Notenbank praktisch zunichtegemacht, was sich ebenfalls negativ auf die Edelmetallpreise auswirkt. Angesichts der aktuellen Lage d&uuml;rfte diese Volatilit&auml;t anhalten, bis diese Unsicherheiten beseitigt sind.<\/p><p>Dennoch bleiben wir mittelfristig optimistisch, da die fundamentalen Rahmenbedingungen weiterhin stark sind. Insgesamt sind die Zentralbanken nach wie vor Netto-K&auml;ufer von Gold; ihre K&auml;ufe beliefen sich im ersten Quartal 2026 auf &uuml;ber 244 Tonnen (Quelle: World Gold Council, 1. Quartal 2026). Das Handelsvolumen von Gold-ETFs erholte sich und stabilisierte sich im April. Sollte sich die Inflation verfestigen, d&uuml;rfte Gold nach dem neuen Zinserh&ouml;hungszyklus seine Rolle als sicherer Hafen zur&uuml;ckgewinnen. Obwohl die fiskalpolitischen Ma&szlig;nahmen seit der Krise in der Stra&szlig;e von Hormus bisher relativ konventionell geblieben sind und nur wenige zus&auml;tzliche Konjunkturimpulse enthielten, bleibt das Risiko h&ouml;herer Staatsausgaben in naher Zukunft hoch, was die Goldpreise voraussichtlich erneut st&uuml;tzen w&uuml;rde. Sollte der Konflikt hingegen schnell enden, ohne eine Beschleunigung der Inflation auszul&ouml;sen, k&ouml;nnte die US-Notenbank (Fed) versuchen, die Wirtschaft durch die Wiederaufnahme ihres Zinssenkungszyklus anzukurbeln. Beide Szenarien sprechen f&uuml;r einen steigenden Goldpreis.<\/p><p><strong><em>Von Charlotte PEURON,&nbsp;<\/em><\/strong><strong><em>Portfolio Manager Thematic Equities<\/em><\/strong><strong><em>, Cr&eacute;dit Mutuel Asset Management<br><\/em><\/strong><\/p><p><em>Cr&eacute;dit Mutuel Asset Management ist eine Verm&ouml;gensverwaltungsgesellschaft der Groupe La Fran&ccedil;aise, der Holdinggesellschaft des Gesch&auml;ftsbereichs Verm&ouml;gensverwaltung der Cr&eacute;dit Mutuel Alliance F&eacute;d&eacute;rale. <br><\/em><\/p><p>[topArticles id=\"59427\" blank=\"0\"]<\/p><p><sub>Fertiggestellt am 22.05.2026. Dieser Kommentar dient ausschlie&szlig;lich Informationszwecken. Die von Cr&eacute;dit Mutuel Asset Management ge&auml;u&szlig;erten Meinungen basieren auf den aktuellen Marktbedingungen und k&ouml;nnen sich jederzeit &auml;ndern. Diese Meinungen k&ouml;nnen von denen anderer Anlageexperten abweichen. Herausgegeben von La Fran&ccedil;aise Finance Services, Hauptsitz: 128 Boulevard Raspail, 75006 Paris, Frankreich. La Fran&ccedil;aise Finance Services ist ein von der franz&ouml;sischen Finanzmarktaufsicht (Autorit&eacute; de Contr&ocirc;le Prudentiel) reguliertes Unternehmen und als Wertpapierdienstleister unter der Nummer 18673 X zugelassen. Sie ist eine Tochtergesellschaft von La Fran&ccedil;aise. Cr&eacute;dit Mutuel Asset Management (128 Boulevard Raspail, 75006 Paris) ist eine von der franz&ouml;sischen Finanzmarktaufsicht (Autorit&eacute; des march&eacute;s financiers) unter der Nummer GP 97 138 zugelassene und seit dem 11.04.2025 bei ORIAS (www.orias.fr) unter der Nummer 25003045 registrierte Verm&ouml;gensverwaltungsgesellschaft. Aktiengesellschaft (Soci&eacute;t&eacute; Anonyme) mit einem Stammkapital von 3.871.680 &euro;, RCS Paris Nr. 388 555 021, Cr&eacute;dit Mutuel Asset Management ist eine Tochtergesellschaft der Groupe La Fran&ccedil;aise, der Verm&ouml;gensverwaltungsholdinggesellschaft der Cr&eacute;dit Mutuel Alliance F&eacute;d&eacute;rale.<\/sub><\/p>","date_created":"2026-06-02T07:32:23+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:19:10+02:00"},{"id":59423,"title":"Webinar-Einladung | Comeback der Emerging Markets? Ein 360\u00b0-Update","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/funds\/artikel\/59423-webinar-einladung-comeback-der-emerging-markets-ein-360-update","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/NapAFOSGbidknsTdduoKQXOSlTGl9wL3.png?s=a929b41010f71cb889f95aec724bc2dc","content_html":"<p><em>Eine Mitteilung im Rahmen einer Eventpartnerschaft mit Artemis, Karoll Capital Management und T. Rowe Price.<\/em><\/p><p>Emerging Markets r&uuml;cken 2026 wieder st&auml;rker in den Fokus professioneller Investoren. Das Virtual Fund Selector Forum widmet sich der Frage, wo im aktuellen Umfeld die &uuml;berzeugendsten Chancen liegen: breit im Schwellenl&auml;nderuniversum, selektiv in Emerging Europe oder abseits der besonders stark beachteten Marktsegmente.<\/p><p>Raheel Altaf, Fund Manager and Partner bei Artemis, erl&auml;utert, warum die Wiederbelebung der Emerging Markets aus seiner Sicht erst am Anfang steht. Im Fokus stehen unter anderem Bewertungen, Fundamentaldaten und strukturelle Trends. Vorgestellt wird der Artemis Funds (Lux) SmartGARP Global Emerging Markets Equity I Acc EUR. Emil Yanchev, CFA, Portfolio Manager, und Daniel Ganev, MBA, CEO bei Karoll Capital Management, beleuchten Emerging Europe mit Schwerpunkten auf Polen und Ungarn sowie den Advance Emerging Europe Opportunities UCITS Fund. Robert Secker, CFA, Portfolio Specialist bei T. Rowe Price, ordnet die Entwicklung der Emerging Markets ein und stellt den Emerging Markets Discovery Equity Fund vor. Moderiert wird das Webinar von Simon Weiler, Chefredakteur &amp; Managing Partner der e-fundresearch.com AG.<\/p><p><strong>Live teilnehmen oder sp&auml;ter ansehen<\/strong><\/p><p>Neben Markt- und Strategieeinordnungen ist eine interaktive Q&amp;A-Runde vorgesehen. Das Webinar ist f&uuml;r MiFID II-, IDD- und WAG-Weiterbildungszwecke mit 1,5 Stunden akkreditiert. Registrierte Teilnehmer erhalten nach dem Live-Termin Zugang zur On-Demand-Aufzeichnung im e-fundresearch.com-Eventbereich. Auch wer den Termin am 11. Juni nicht live wahrnehmen kann, kann sich anmelden und die Aufzeichnung im Nachgang abrufen.<\/p>[infoBox]<p><strong>Virtual Fund Selector Forum: Comeback der Emerging Markets? Ein 360&deg;-Update<\/strong><br><strong>Datum:<\/strong> 11. Juni 2026<br><strong>Uhrzeit:<\/strong> 10:00&ndash;11:30 Uhr<br><strong>Sprache:<\/strong> Deutsch<br><strong>Replay:<\/strong> Nach dem Live-Termin als On-Demand-Aufzeichnung verf&uuml;gbar<br><strong>Weiterbildung:<\/strong> 1,5 Stunden f&uuml;r MiFID II\/WAG 2018; au&szlig;erdem akkreditiert f&uuml;r Modul 5.1 der Weiterbildung des Wertpapiervermittlers<br><strong>Anmeldung:<\/strong> <a href=\"https:\/\/events.e-fundresearch.com\/conferences\/anmeldung\/a1deb09d-0f09-4f18-8f39-c2ca39dbaa9a\/event\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlos anmelden<br><\/a><strong>Hinweis:<\/strong> Anmeldung nur f&uuml;r professionelle und institutionelle Investoren.<\/p>[\/infoBox]<p><strong>Disclaimer:<\/strong> Diese Information richtet sich ausschlie&szlig;lich an professionelle Investoren im Sinne der MiFID II und stellt keine Anlageberatung, Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Vorgestellte Fonds: Artemis Funds (Lux) SmartGARP Global Emerging Markets Equity I Acc EUR &ndash; ISIN <a class=\"underline hint--rounded hint--top\" target=\"_blank\" aria-label=\"Weitere Details zu diesem Fonds\" href=\"\/insights\/efundinfo\/LU1846577168\/artemis-fdsluxsmartgarp-glblem-eq-ieur\">LU1846577168<\/a>; Karoll &ndash; Advance Emerging Europe Opportunities A EUR Acc Fonds &ndash; ISIN LU3221847190; Karoll &ndash; Advance Emerging Europe Opportunities C EUR Acc Fonds &ndash; ISIN LU3221847356; Emerging Markets Discovery Equity Fund &ndash; ISIN <a class=\"underline hint--rounded hint--top\" target=\"_blank\" aria-label=\"Weitere Details zu diesem Fonds\" href=\"\/insights\/efundinfo\/LU1244138340\/t-rowe-price-em-discv-eq-i-usd\">LU1244138340<\/a>.<\/p>[infoBox]<p><strong>&#8505;&#65039; Was ist events.e-fundresearch.com?<\/strong><\/p><p><strong>events.e-fundresearch.com<\/strong> ist die Event- und Webinar-Plattform von e-fundresearch.com.<\/p><p><strong>F&uuml;r Fondsselektoren und institutionelle Investoren:<\/strong> ein kuratierter, kostenfreier Zugang zu Webinaren, Roundtables und Online-Events mit Asset Managern und Portfoliomanagern &ndash; kompakt, fachlich fokussiert und auf die Bed&uuml;rfnisse professioneller Investoren zugeschnitten. Viele Veranstaltungen sind f&uuml;r die gesetzliche Weiterbildung nach MiFID II und IDD akkreditiert; Teilnahmezertifikate werden automatisiert im pers&ouml;nlichen Events-Account hinterlegt. Nach einer einmaligen, kostenlosen Registrierung erhalten Investoren zudem direkten Zugriff auf s&auml;mtliche weiteren hochwertigen On-Demand-Inhalte sowie auf alle k&uuml;nftigen Veranstaltungen der Plattform &ndash; Live wie auch als Replay.<\/p><p><strong>F&uuml;r Asset Manager:<\/strong> eine reichweitenstarke B&uuml;hne, um Strategien, Fonds und Expert:innen einem qualifizierten Publikum aus Fondsselektoren, Beratern und institutionellen Entscheidern zu pr&auml;sentieren &ndash; im Rahmen redaktionell begleiteter Eventpartnerschaften.<\/p><p><a href=\"https:\/\/events.e-fundresearch.com\/conferences\/anmeldung\/a1deb09d-0f09-4f18-8f39-c2ca39dbaa9a\/event\" target=\"_blank\">&#128073; Jetzt kostenlos anmelden<\/a><\/p>[\/infoBox]<p>[topArticles id=\"59422\" blank=\"0\"][webinar id=\"59422\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-01T14:04:46+02:00","date_modified":"2026-06-05T00:07:58+02:00"},{"id":59422,"title":"Webinar-Einladung | Long\/Short-Aktien: Diversifikator, Ersatz \u2013 oder beides?","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/funds\/artikel\/59422-webinar-einladung-longshort-aktien-diversifikator-ersatz-oder-beides","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/HkaqM3VXYQ3qzED5ZeHNsoUyqgmqNrFi.png?s=1c02adae5a30984b23ece25096cf0d96","content_html":"<p><em>Eine Mitteilung im Rahmen einer Eventpartnerschaft mit Pictet Asset Management.<\/em><\/p><p>Long\/Short-Aktienstrategien haben in den vergangenen Jahren an Relevanz gewonnen &ndash; nicht zuletzt, weil viele Investoren nach Bausteinen suchen, die Aktienrenditen liefern, ohne das volle Marktrisiko zu tragen. Genau an dieser Schnittstelle setzt das Webinar <strong>&bdquo;30 Minuten mit Pictet AM\"<\/strong> an, zu dem e-fundresearch.com am <strong>Mittwoch, den 3. Juni 2026, von 10:00 bis 10:30 Uhr<\/strong> einl&auml;dt.<\/p><p>Im Mittelpunkt steht der <strong>Pictet TR &ndash; Atlas<\/strong>, ein 2016 aufgelegter globaler Long\/Short-Aktienfonds mit Fokus auf liquide Large Caps. &Uuml;ber einen selektiven Bottom-up-Ansatz, erg&auml;nzt um Top-down-Analysen, h&auml;lt der UCITS-Fonds mit t&auml;glicher Liquidit&auml;t typischerweise 20&ndash;50 Long- und 20&ndash;40 Short-Positionen. Ziel sind stetige Renditen oberhalb des Geldmarktniveaus bei geringer Volatilit&auml;t &ndash; mit besonderem Augenmerk auf den Schutz vor Abw&auml;rtsrisiken in Stressphasen.<\/p><p><strong>H&ouml;here &Uuml;berzeugung mit Atlas Titan<\/strong><\/p><p>Neben dem Atlas stellt Referentin <strong>Nataliya Taleva, CFA<\/strong>, Senior Client Portfolio Managerin im Hedgefonds-Team von Pictet Asset Management, auch den <strong>Pictet TR &ndash; Atlas Titan<\/strong> vor &ndash; eine Variante mit h&ouml;herer &Uuml;berzeugung und h&ouml;herem Risikobudget, die auf mittlere bis hohe einstellige Nettorenditen bei moderater Volatilit&auml;t abzielt. Die Leitfrage des englischsprachigen Webinars: Eignen sich solche Strategien eher als Ersatz f&uuml;r Teile der Aktienquote, als eigenst&auml;ndiger Diversifikator mit geringer Korrelation zu traditionellen Anlageklassen &ndash; oder als beides? Durch die Session f&uuml;hrt Simon Weiler (e-fundresearch.com). Wer den Live-Termin nicht wahrnehmen kann, meldet sich dennoch an und erh&auml;lt im Anschluss Zugriff auf die Aufzeichnung &ndash; das Event steht nach dem Termin als <strong>On-Demand-Replay<\/strong> zur Verf&uuml;gung.<\/p>[infoBox]<p><strong>Long\/Short Equity: Diversifikator, Ersatz oder beides? | 30 Minuten mit Pictet AM<\/strong><\/p><ul><li>Mittwoch, 3. Juni 2026, 10:00&ndash;10:30 Uhr&nbsp;<\/li><li>Englischsprachig &middot; nach dem Termin als On-Demand-Replay abrufbar<strong>&raquo;&nbsp;<\/strong><\/li><li><a href=\"https:\/\/events.e-fundresearch.com\/conferences\/anmeldung\/a1c52bef-13b1-4262-9e8f-2f9e2f692c42\/event\" target=\"_blank\"><strong>Hier kostenlos zum Webinar anmelden<\/strong><\/a><\/li><\/ul><p><em>Die Anmeldung ist ausschlie&szlig;lich professionellen Investoren vorbehalten. Akkreditiert f&uuml;r je 0,5 Stunden MiFID II (WAG 2018) sowie IDD-Richtlinie (VAG).<\/em><\/p>[\/infoBox]<p><strong>Disclaimer:<\/strong> Diese Information richtet sich ausschlie&szlig;lich an professionelle Investoren im Sinne der MiFID II und stellt keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Vorgestellte Fonds: Pictet TR &ndash; Atlas, Class I EUR (<a class=\"underline hint--rounded hint--top\" target=\"_blank\" aria-label=\"Weitere Details zu diesem Fonds\" href=\"\/insights\/efundinfo\/LU1433232698\/pictet-tr-atlas-i-eur\">LU1433232698<\/a>); Pictet TR &ndash; Atlas Titan, Class I EUR (<a class=\"underline hint--rounded hint--top\" target=\"_blank\" aria-label=\"Weitere Details zu diesem Fonds\" href=\"\/insights\/efundinfo\/LU2206555984\/pictet-tr-atlas-titan-i-eur\">LU2206555984<\/a>).<\/p>[infoBox]<p><strong>&#8505;&#65039; Was ist events.e-fundresearch.com?<\/strong><\/p><p><strong>events.e-fundresearch.com<\/strong> ist die Event- und Webinar-Plattform von e-fundresearch.com.<\/p><p><strong>F&uuml;r Fondsselektoren und institutionelle Investoren:<\/strong> ein kuratierter, kostenfreier Zugang zu Webinaren, Roundtables und Online-Events mit Asset Managern und Portfoliomanagern &ndash; kompakt, fachlich fokussiert und auf die Bed&uuml;rfnisse professioneller Investoren zugeschnitten. Viele Veranstaltungen sind f&uuml;r die gesetzliche Weiterbildung nach MiFID II und IDD akkreditiert; Teilnahmezertifikate werden automatisiert im pers&ouml;nlichen Events-Account hinterlegt. Nach einer einmaligen, kostenlosen Registrierung erhalten Investoren zudem direkten Zugriff auf s&auml;mtliche weiteren hochwertigen On-Demand-Inhalte sowie auf alle k&uuml;nftigen Veranstaltungen der Plattform &ndash; Live wie auch als Replay.<\/p><p><strong>F&uuml;r Asset Manager:<\/strong> eine reichweitenstarke B&uuml;hne, um Strategien, Fonds und Expert:innen einem qualifizierten Publikum aus Fondsselektoren, Beratern und institutionellen Entscheidern zu pr&auml;sentieren &ndash; im Rahmen redaktionell begleiteter Eventpartnerschaften.<\/p><p><a href=\"https:\/\/events.e-fundresearch.com\/conferences\/anmeldung\/a1c52bef-13b1-4262-9e8f-2f9e2f692c42\/event\" target=\"_blank\">&#128073; Jetzt kostenlos anmelden<\/a><\/p>[\/infoBox]<p>[topArticles id=\"59422\" blank=\"0\"][webinar id=\"59422\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-01T13:47:54+02:00","date_modified":"2026-06-05T00:08:08+02:00"},{"id":59418,"title":"Eurozone: Der Preisdruck nimmt zu, w\u00e4hrend das Wachstum nachl\u00e4sst","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/213-generali-investments\/artikel\/59418-eurozone-der-preisdruck-nimmt-zu-waehrend-das-wachstum-nachlaesst","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/ULLOKIxfJd393YFVNy4vhonK7UO8JxqJ.png?s=2812a1556425a7681299b5ea90c1c79a","content_html":"<p>Drei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs und der Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus werden die stagflation&auml;ren Auswirkungen in den Daten der Eurozone immer deutlicher. Die Energiepreise haben die Gesamtinflation im Mai wahrscheinlich auf 3,3% im Jahresvergleich (April: 3,0%) angehoben. Die Kerninflation ist wahrscheinlich ebenfalls gestiegen, teilweise aufgrund saisonaler St&auml;rke im Dienstleistungssektor. Es gibt jedoch auch zunehmend Anzeichen daf&uuml;r, dass der Energieschock auf andere Dienstleistungen und G&uuml;ter &uuml;bergreift: Die Inflationsdynamik festigt sich in allen Kategorien des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), und die Eingangs- und Ausgangspreise des Einkaufsmanagerindex (EMI) stiegen im Mai so schnell wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Gleichzeitig belasten schw&auml;chere Realeinkommen, Versorgungsengp&auml;sse und erh&ouml;hte Unsicherheit die Konjunktur.&nbsp;<\/p><p>[webinar id=\"59418\" blank=\"0\"]<\/p><p>Der zusammengesetzte EMI fiel sowohl im April als auch im Mai unter die Expansionsschwelle, und schw&auml;chere zukunftsorientierte Komponenten st&uuml;tzen unsere Einsch&auml;tzung, dass die Konjunktur im 2. Quartal ins Stocken ger&auml;t. Unser Basisszenario bleibt eine Entspannung im Juni, die es erm&ouml;glichen w&uuml;rde, dass sich der Inflationsdruck allm&auml;hlich abbaut und sich die Konjunktur verbessert. Dennoch wird dies Zeit brauchen. F&uuml;r 2026 erwarten wir eine durchschnittliche Inflationsrate von 3,0% und ein BIP-Wachstum von 0,7%. F&uuml;r die EZB d&uuml;rfte eine vorsorgliche Zinserh&ouml;hung um 25 Basispunkte ausreichen, sofern das Lohnwachstum begrenzt bleibt. Aus dem April-Bericht der EZB geht jedoch hervor, dass es bereits eine knappe Entscheidung war, die Zinsen unver&auml;ndert zu lassen, da die Toleranz gegen&uuml;ber dem Energieschock nachlie&szlig;. Das deutet darauf hin, dass weitere Zinserh&ouml;hungen bevorstehen k&ouml;nnten, sollte das Stagflationsszenario anhalten.<\/p><p><em><strong>Von Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments<\/strong><\/em><\/p><p>[topArticles id=\"59418\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-01T11:03:05+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:17:39+02:00"},{"id":59416,"title":"Aktive ETF-Industrie mit Rekordvolumen, 73. Monat in Folge mit Nettozufl\u00fcssen","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/funds\/artikel\/59416-aktive-etf-industrie-mit-rekordvolumen-73-monat-in-folge-mit-nettozufluessen","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/86lDwaDM1j47cOofB2P7aJhikZOYqgBr.png?s=6d60f793a4dc753c5d49c454c8739933","content_html":"<p><strong>Die Kennzahlen im &Uuml;berblick<\/strong><\/p><p>Laut ETFGI erreichten die weltweit gelisteten, aktiv gemanagten ETFs per Ende April 2026 ein verwaltetes Verm&ouml;gen von 2,33 Billionen US-Dollar und &uuml;bertrafen damit den bisherigen H&ouml;chststand von 2,15 Billionen Dollar von Ende Februar 2026. Die zentralen Werte aus dem April-2026-Report der unabh&auml;ngigen Research- und Beratungsfirma:<\/p><div class=\"bg-gray-100 border border-b-0 rounded-sm shadow mb-4 overflow-hidden\"><scrollable-table><table class=\"table\"><thead><tr><th>Kennzahl<\/th><th>Wert<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Verwaltetes Verm&ouml;gen (Ende April 2026)<\/td><td>2,33 Bio. USD<\/td><\/tr><tr><td>Vormaliges Hoch (Ende Februar 2026)<\/td><td>2,15 Bio. USD<\/td><\/tr><tr><td>Wachstum seit Jahresbeginn<\/td><td>+20,7 % (von 1,93 Bio. USD)<\/td><\/tr><tr><td>Nettozufl&uuml;sse April 2026<\/td><td>67,02 Mrd. USD<\/td><\/tr><tr><td>Nettozufl&uuml;sse YTD 2026<\/td><td>311,66 Mrd. USD<\/td><\/tr><tr><td>Monate in Folge mit Nettozufl&uuml;ssen<\/td><td>73<\/td><\/tr><tr><td>Anzahl Produkte \/ Anbieter \/ B&ouml;rsen<\/td><td>5.103 \/ 706 \/ 49<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/scrollable-table><\/div><p class=\"text-xs text-gray-600\"><em>Quelle: ETFGI, April 2026 Active ETF and ETP industry landscape insights report.<\/em><\/p><p><strong>Zufl&uuml;sse auf Rekordkurs<\/strong><\/p><p>Die Year-to-date-Zufl&uuml;sse von 311,66 Milliarden Dollar &uuml;bertreffen laut ETFGI die bisherigen Jahresbestmarken von 176,44 Milliarden Dollar (2025) und 96,28 Milliarden Dollar (2024). Den gr&ouml;&szlig;ten Beitrag leisteten Aktien-ETFs, die im April 48,87 Milliarden Dollar anzogen und seit Jahresbeginn auf 181,21 Milliarden Dollar kommen &ndash; gegen&uuml;ber 96,14 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Anleihen-ETFs sammelten im April 16,35 Milliarden Dollar ein, year-to-date 110,61 Milliarden Dollar nach 65,04 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Der April war zugleich der 73. Monat in Folge mit Nettozufl&uuml;ssen.<\/p><p><strong>Drei Anbieter dominieren ein zersplittertes Feld<\/strong><\/p><p>An der Spitze des Marktes steht laut ETFGI Dimensional, gefolgt von JP Morgan Asset Management und iShares. Zusammen vereinen die drei gr&ouml;&szlig;ten Anbieter 31,2 Prozent der Branchenaktiva auf sich; die &uuml;brigen 703 Anbieter kommen jeweils auf weniger als 6 Prozent.<\/p><div class=\"bg-gray-100 border border-b-0 rounded-sm shadow mb-4 overflow-hidden\"><scrollable-table><table class=\"table\"><thead><tr><th>Anbieter<\/th><th>Verm&ouml;gen<\/th><th>Marktanteil<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Dimensional<\/td><td>296,28 Mrd. USD<\/td><td>12,7 %<\/td><\/tr><tr><td>JP Morgan Asset Management<\/td><td>280,49 Mrd. USD<\/td><td>12,0 %<\/td><\/tr><tr><td>iShares<\/td><td>150,46 Mrd. USD<\/td><td>6,5 %<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/scrollable-table><\/div><p class=\"text-xs text-gray-600\"><em>Quelle: ETFGI, April 2026.<\/em> Den gr&ouml;&szlig;ten einzelnen Zufluss verzeichnete im April der UPAMC Taiwan Growth Active ETF (00981A TT) mit 2,99 Milliarden Dollar; auf die Top-20-Produkte entfielen gemeinsam 20,52 Milliarden Dollar.<\/p><p><strong>Einordnung: Rekorde aus einer fr&uuml;hen Wachstumsphase<\/strong><\/p><p>Bei aller Dynamik lohnt der n&uuml;chterne Blick: Mit 2,33 Billionen Dollar macht der Markt f&uuml;r aktiv gemanagte ETFs weiterhin nur einen Bruchteil des gesamten globalen ETF-Marktes aus und befindet sich in einer vergleichsweise fr&uuml;hen Wachstumsphase. Die ununterbrochene Zuflussserie und das Plus von 20,7 Prozent seit Jahresbeginn sind beachtlich, fallen aber auch vor dem Hintergrund einer niedrigen Ausgangsbasis an, vor der neue H&ouml;chstst&auml;nde in einem expandierenden Markt regelm&auml;&szlig;ig erreicht werden. Die eigentliche Frage ist daher weniger, ob der n&auml;chste Rekord folgt, sondern wie tragf&auml;hig das Tempo ist, wenn das Segment reift.<\/p><p>[topArticles id=\"59416\" blank=\"0\"][webinar id=\"59416\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-01T10:50:05+02:00","date_modified":"2026-06-05T00:08:03+02:00"},{"id":59414,"title":"Nokia, Broadcom & Co.: Technologieaktien treiben PEH EMPIRE auf neues Allzeithoch","url":"https:\/\/e-fundresearch.com\/newscenter\/202-peh-wertpapier-ag\/artikel\/59414-nokia-broadcom-co-technologieaktien-treiben-peh-empire-auf-neues-allzeithoch","image":"https:\/\/e-fundresearch.com\/img\/files\/zJ1RTY0lHGyLrMFS0WVqb5CnB60uEc1v.png?s=ac4c35a92d440ffd7a99a490c5bd1fb8","content_html":"<p>Die Entwicklung der PEH EMPIRE-Strategie &mdash; verlief im April au&szlig;ergew&ouml;hnlich erfreulich: der Fonds erzielte eine Wertsteigerung von rund +7,4 % und schloss den April mit einem <strong>neuen Allzeithoch<\/strong> ab. Damit &uuml;bertraf die Strategie sowohl die Benchmark (70 % MSCI World \/ 30 % FTSE World Government Bond Index: + 4,3 %) als auch die gesamte Peer Group vergleichbarer Fondskonzepte deutlich:<\/p><ul><li>Die 12-Monats-Performance (rollierend) liegt bei + 17,83 %<\/li><li>Die 10-Jahres-Performance (rollierend) liegt bei + 77,03 %<\/li><\/ul><p><strong>Performancetreiber: Technologie- und Halbleiterwerte<\/strong><\/p><p>Der st&auml;rkste Einzeltitel im April war Nokia mit +49 %. Der PEH SCORE hatte Nokia bereits Mitte Januar zum Kauf angezeigt &ndash; als technologisch relevanten Infrastrukturlieferanten, was der Markt nun nachvollzogen hat. Weitere Kurstreiber waren Broadcom (+34 %), Samsung Electronics (+33 %), Alphabet (+29 %) und Amazon (+28 %). Microsoft lieferte mit +12 % erstmals nach langer Schw&auml;chephase &uuml;berzeugende Zahlen &ndash; ein m&ouml;gliches Indiz, dass der Kursr&uuml;ckgang im Softwaresektor seinem Ende entgegengeht.<\/p><p>[webinar id=\"59414\" blank=\"0\"]<\/p><p>Die laufende Berichtssaison zum Q1 2026 best&auml;tigt: Investitionen in KI-Infrastruktur, Cloud und Halbleiter sind kein spekulatives Momentum, sondern strukturelles Gewinnwachstum. Das eigentliche Risiko liegt nicht in diesen Titeln &ndash; sondern darin, an dieser Entwicklung nicht teilzuhaben.<\/p><p><strong>Pharma und Medizintechnik zuletzt r&uuml;ckl&auml;ufig<\/strong><\/p><p>Pharma- und Medizintechnikwerte blieben im April hinter den Erwartungen zur&uuml;ck: Novartis, J&amp;J, Merck, Pfizer, AstraZeneca und Abbott verzeichneten Monatsverluste zwischen -5 % und -12 %. Die PEH EMPIRE-Strategie hatte diese Sektoren im Vorfeld bereits deutlich reduziert und so den negativen Effekt auf die Gesamtperformance begrenzt. Langfristig erf&uuml;llen diese Titel dennoch eine wichtige Funktion: Substanz, Dividendenkontinuit&auml;t und Stabilit&auml;t in volatilen Phasen. Auf dem aktuellen Bewertungsniveau bieten sie bei einer Sektorrotation &uuml;berproportionales Aufholpotential. Das Fondsmanagement beobachtet die Entwicklung t&auml;glich und passt die Strategie bei best&auml;tigtem Trendwechsel entsprechend an.<\/p>[infoBox]<p>Wenn Sie mehr dar&uuml;ber erfahren m&ouml;chten, wie der PEH SCORE systematisch Chancen wie Nokia identifiziert und Ihr Verm&ouml;gen aktiv sch&uuml;tzt, <a href=\"https:\/\/e-fundresearch.com\/c\/PoNfagpY8L\" target=\"_blank\">sprechen Sie uns an.<\/a><\/p>[\/infoBox]<p>[topArticles id=\"59414\" blank=\"0\"]<\/p>","date_created":"2026-06-01T10:24:38+02:00","date_modified":"2026-06-05T01:17:50+02:00"}]}