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„Der Faden wird dünner“

Obwohl ein Ende der Krise noch nicht abzusehen ist, sieht Stuart Winchester, Manager des Allianz RCM Oriental Income, derzeit gute Chancen für asiatische Aktien. Er will 2009 von kurzen Zwischenrallyes profitieren und den Aktienanteil im Fonds in den nächsten ein bis zwei Monaten sukzessive erhöhen. Funds | 03.02.2009 05:05 Uhr

Für 2009 geht Winchester von einem volatilen Marktumfeld aus mit der realistischen Chance, dass bisherige Tiefstände neu ausgetestet werden. Angesichts der schlechten Stimmung an den Märkten sieht er die Politik – und hier vor allem die neue US-Regierung – auf den Plan gerufen um nicht nur Investoren Kontinuität und Hoffnung zu vermitteln.

US Wirtschaft muss sich möglichst rasch erholen

Dass ein Ende der Krise ohne eine Gesundung der US-Wirtschaft nicht möglich ist, steht für Winchester fest. Er hofft, dass der neue US-Präsident Barack Obama das angeknackste Vertrauen unter den Marktteilnehmern schnell wieder herstellen kann. Ganz besonders wichtig wären zum jetzigen Zeitpunkt Berechenbarkeit und Kontinuität. „Ein geeigneter Plan muss entworfen und dann auch daran festgehalten werden“, bringt es Winchester auf den Punkt. Findet nämlich der negative Newsflow bis März-April kein Ende bzw. gibt es bis dahin keine Anzeichen einer Besserung der Lage, dann könnte es ernst werden. „Der Faden wird jeden Tag etwas dünner“, so Winchester.

Bullenrally in einem Bärenmarkt

Obwohl der Fondsmanager der Meinung ist, dass das Risiko derzeit wahrscheinlich höher als niedriger einzuschätzen ist und der Markt 2009 die jüngsten Tiefstände wieder austesten kann, sieht er in den nächsten zwei Jahren gute Chancen für asiatische Aktien. „Die besten Gewinne sind immer am Ende eines Bärenmarktes zu erzielen, der in einen Bullenmarkt übergeht“, so Winchester. Ein großer Bullenmarkt sei zwar nicht zu erwarten, aber immerhin eine starke kurzfristige Erholung – der Experte spricht von einer „Bullenrally in einem Bärenmarkt“. Um das Risiko zu vermeiden bei einem Hoch einzusteigen, sei jetzt der Zeitpunkt gekommen um zu handeln. „Asien reagiert viel sensibler auf eine Erholung und könnte dementsprechend über die nächsten sechs bis neun Monaten gegenüber anderen Märkten eine Outperformance erzielen“, erklärt Winchester.

Fokus auf asiatischen Markt

Insgesamt gelte es angesichts des volatilen Marktumfelds sehr opportunistisch vorzugehen. Winchester will in den nächsten ein bis zwei Monaten den Aktienanteil im Fonds gegenüber Anleihen sukzessive erhöhen – dafür sprechen nicht zuletzt auch die sich ausweitenden Spreads. Derzeit hält der Allianz RCM Oriental Income bei einer Cashquote von acht Prozent. Im vierten Quartal des Vorjahres lag diese zeitweise noch bei 20 Prozent, Winchester hat jedoch nach eigenen Angaben die günstigen Bewertungen genützt um neue Positionen in China und Taiwan zu eröffnen.

Besonders interessant empfindet der seit 25 Jahren in Asien lebende Kanadier derzeit Financials: „Die Aktienkurse haben in diesem Sektor bereits ihren Boden gefunden.“ Auch würden sich die Anzeichen mehren, dass sich die Liquiditätssituation der Wirtschaft verbessert. Neben großen japanischen Banken hat Winchester ein Faible für thailändische Institute. Noch nicht im Portfolio - aber als eine Überlegung - bezeichnet Winchester HSBC. Gute Chancen sieht er auch – für den Fall, dass sich die Wirtschaft stabilisiert – bei Automobilwerten. Hier wäre ein schneller und starker Rebound durchaus drin. Der Fondsmanager orientiert sich nach eigenen Angaben bei seinen Investmententscheidungen nicht an einzelnen Sektoren, sondern sieht sich als Stockpicker im klassischen Sinn.

Positionierung des Allianz RCM Oriental Income

Die größten Positionen im Allianz RCM Oriental Income sind aktuell das japanische Oil Services-Unternehmen 1605 Inpex Corp und das australische Minenunternehmen Newcrest Mining Limited mit Anteilen von 5,89 Prozent bzw. 3,28 Prozent am Fondsvolumen. Unmittelbar darauf folgen mit dem Immobilienmanager Mitsui Fudosan (3,15 Prozent) und der Großbank Mizuho Financial Group (2,17 Prozent) zwei japanische Unternehmen. Mit einem Anteil von 33,7 Prozent ist Japan auch das im Fonds am stärksten vertretene Land, gefolgt von Australien und Hong Kong mit jeweils 12,4 Prozent. Der Oriental Income ist seit vergangen Oktober auch in Österreich zum Vertrieb zugelassen und wird seit nunmehr 14 Jahren von Stuart Winchester gemanagt. Sein Track Rekord kann sich sehen lassen: Nur in zwei Jahren konnte die Benchmark MSCI Asia Pacific Index nicht geschlagen werden.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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