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Alpha aus vier Quellen

Mit dem neuen Allianz RCM Discovery Europe Strategy Fonds wird auf Basis eines fundamentalen Research-Ansatzes eine marktneutrale Strategie verfolgt, die über alle Marktzyklen hinweg eine kontinuierliche Performance liefern soll. Funds | 10.11.2009 14:45 Uhr

Dabei werden zwei kurz- und zwei langfristige Alphaquellen kombiniert, erklärt Harald Sporleder, Lead Fund Manager des neuen Fonds im Gespräch mit e-fundresearch.com in Wien.

Fundamentale Aktienauswahl

Harald Sporleder, Lead Fund Manager des Allianz RCM Discovery Europe Strategy: "Unser Ziel ist die Erwirtschaftung einer kontinuierlichen absoluten Performance über alle Marktzyklen hinweg. Der Fonds ist ein fundamental getriebenes Long/Short Produkt mit einer marktneutralen Ausrichtung und voller Transparenz für den Investor. Wir gewähren auf monatlicher Basis den kompletten Durchblick auf das Portfolio. Das ist keine Black-Box. Wir haben dies auch bereits seit 2007 für unseren Cayman Fonds geliefert - somit ist das nichts Neues für uns und absolut selbstverständlich. Die Daten werden von einer unabhängigen Risikomanagement Einheit geliefert. Der Fonds ist hochliquide, weil wir nur in börsengelistete Unternehmen investieren. Theoretisch könnten wir das gesamte Fondsvermögen innerhalb eines Tages liquidieren. Wir setzen keine Derivate oder OTC-Kontrakte ein und investieren auch nicht in ungelistete Unternehmen. 75 Prozent unserer Bestände haben eine Marktkapitalisierung von über EUR 4 Mrd. Wir werden für unsere Bestände im Fonds immer einen Marktpreis erhalten und haben somit nicht das Risiko, dass wir sogenannte Redemption-Gates einführen müssten. Wir könnten somit die Bestände immer verkaufen. Durch die volle Transparenz können Investoren auch laufend überprüfen, dass unsere Bestände liquide sind."

Die Aktienauswahl erfolgt auf Basis der Investmentideen, die von 32 Allianz RCM Analysten geliefert werden und von Harald Sporleder und dem Co-Manager des Fonds, Ralf Walter, bewertet, ausgewählt und umgesetzt werden.

Marktneutrale Strategie als non-consensus Investor

Die Strategie des Allianz RCM Discovery Europe Strategy ist marktneutral - jedoch nicht sektorneutral. Harald Sporleder: "Wir haben gesehen, dass der absolute Return, der aus marktneutralen Strategien kommt, in den letzten Jahren niedrig einstellig war - auch in diesem Jahr."

Vor diesem Hintergrund seien die Gebühren mancher marktneutraler Fonds zu hinterfragen, erklärt Sporleder und beschreibt die Sektorstrategie des Allianz RCM Fonds wie folgt: "Wir verfolgen eine dezidierte Sektor-Strategie. Wir sind zwar auch marktneutral, jedoch in einem Sektor Long und in einem anderen Sektor Short - aber nicht per Definition - sondern nur dann, wenn wir davon überzeugt sind. Das unterscheidet uns auch von 99 Prozent der marktneutralen Fondsprodukte. Wichtig ist auch noch, dass wir ein dezidierter non-consensus Investor sind. Darauf lege ich sehr viel Wert, da ich davon ausgehe, dass wir nur mit einem non-consensus Ansatz langfristig erfolgreich sein können. Wir glauben auch, dass die Mehrzahl der Investoren immer falsch liegen. Gute Beispiele sind die Untergewichtung im Sommer letzten Jahres im Energiesektor und die negative Einschätzung der Analysten im ersten Quartal diesen Jahres."

Das Allianz RCM Team würde sich aktuell zum Beispiel nicht der gängigen Markteinschätzung vieler Investoren in Europa anschließen und einfach Marktbeta kaufen, sowie in Banken und Rohstoffe investieren - Sektoren, die bereits sehr stark angestiegen waren.

Target Return: 10 Prozent

Harald Sporleder: "Unser Ziel ist die Erzielung von 10 Prozent net-of-fee Return. Das ist ein ambitioniertes Ziel, vor allem auch deshalb, weil unsere Strategie sehr stark risikokontrolliert ist. Wir setzen nicht auf Volatilität. Diese ist aktuell bei 7-10 Prozent begrenzt - derzeit liegt sie sogar nur bei 5,7 Prozent - nach unten dürfen wir ausbrechen, nach oben ist es dezidiert verboten. Man muß auch berücksichtigen, dass der Fonds ein Alpha-Produkt ist und kein Beta-Produkt. Das Portfolio-Beta ist begrenzt bei 0,2. Derzeit beträgt das Portfolio Beta 0,0 und das Long-Beta bei 1,0 und das Short-Beta bei -1,2 - gemessen gegenüber MSCI Europe."

Die aktuelle Marktphase ist aus der Sicht von Sporleder dadurch geprägt, dass Momentum und Beta im Vordergrund stehen. Diese Phasen seien jedoch kurzlebig und würden von profit-taking abgelöst. Wichtig sei, dass man in solchen Phasen nicht seine Meinung ändere und zu einem späten Zeitpunkt an einer Marktentwicklung teilnehme.

Das tägliche Risikomanagement arbeitet mit sieben weiteren Faktoren. Beispielsweise ist der Leverage ist bei 1,7x begrenzt. Darüber muß der Fondsmanager Positionen abbauen. Weiters gibt es u. a. noch Limits für den Sektor, das Land und auch einen VaR für einzelne Aktien. Das Netto-Exposure für die Aktien insgesamt beträgt +/- 15 Prozent. Die Risikoparameter werden laufend kontrolliert und auf täglicher Basis den Fondsmanagern zur Verfügung gestellt, die dann entsprechend reagieren müssen. Wenn beispielsweise der VaR einer einzelnen Aktie bei mehr als 10 Prozent liegt muß die Position reduziert werden.

Vier Alphaquellen

Harald Sporleder: "Wir kombinieren vier verschiedene Strategien, wobei jede Aktie nur ein jeweils einer Strategie vertreten sein kann." Eine direktionale Strategie setzt auf steigende oder fallende Aktienkurse - auf Basis einer fundamentalen Einschätzung. Diese erste Strategie repräsentiert rund 50 Prozent und ist eher kurzfristig angelegt. Dazu kommt noch eine zweite kurzfristige Strategie, die auf relative Kursbewegungen von Sektoren setzt - weniger von Einzelaktien. Die Gewichtung dieser Strategie liegt bei ungefähr 10 Prozent. Dazu kommen noch zwei längerfristige Strategien, einerseits eine thematisch orientierte und eine Strategie, die auf Restrukturierungen in bestimmten Sektoren oder Unternehmen setzt. IPO Strategien spielen keine Rolle.

"Wichtg ist, dass es für die kurzfristigen Strategien klare Verlustlimits gibt und für die längerfristigen Strategien keine. Damit ist auch gewährleistet, dass wir bei längerfristigen Ideen nicht von technischen Faktoren beeinflußt werden. Der Zeithorizont für die längerfristigen Strategien ist bis zu drei Jahre", erklärt Sporleder. Aktuell ist der Fonds im Healthcare Sektor deutlich übergewichtet (+7 Prozent). Aktuell liegen die Bewertungen dieses Sektors auf dem niedrigsten Niveau seit 20 Jahren. Im Healthcare Bereich setzt man auf die Entwicklung von Medikamenten für die Behandlung der drei folgenden Krankheitsbilder: Diabetes, Dialyse und für die Behandlung hyperaktiver Kinder. Der Bankensektor ist deutlich untergewichtet.

Die Portfolioumschlag ist aufgrund der vielfältigen Faktoren sehr hoch. Sporleder: "Das Portfolio wird bis zu 30x pro Jahr gedreht."

Total Return Swap

Als Struktur für die Umsetzung einer effizienten Long/Short Strategie wurde eine Vereinbarung mit eine internationalen Bankengruppe, die früher eine Investmentbank war, abgeschlossen, die die Performance der Strategie über einen Total-Return-Swap liefert. Das Volumen des Fonds bleibt in Money Market Instrumenten investiert und die Finanzierungskosten für den Total-Return-Swap werden von den Erträgen des Money Market Portfolios finanziert. Die Return Komponente des Swaps wird wöchentlich ausgeglichen bzw. bei einem Verlust von 5 Prozent aktiviert. Dies repräsentiert dann auch das Gesamtrisiko im Falle der Insolvenz der Bankengruppe. Derzeit wird die Vereinbarung mit einer zweiten Bankengruppe vorbereitet, ohne jedoch den Swap aufzuteilen.

Der Fonds ist in Deutschland und auch bereits in Österreich zum Vertrieb zugelassen. Das Volumen liegt aktuell bei EUR 63 Mio. Als Benchmark wird der EONIA verwendet. Die Verwaltungsgebühr beträgt 1,5 Prozent. Die performanceabhängige Gebühr beträgt 20 Prozent des Gesamtertrags, der über EONIA liegt (mit High Water Mark). Die NAV-Berechnung erfolgt auf wöchentlicher Basis.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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