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China’s Einfluss auf eine intakte Wirtschaft

Für die Invesco-Experten Paul Chan und Corinna Lau besteht kein Zweifel daran, dass China der Schlüssel zur Erholung der Weltwirtschaft ist. Zu den bestimmenden Investmentthemen der nächsten Jahre in der Region Asien zählen sie Infrastruktur und Konsum. Funds | 10.12.2009 04:30 Uhr
China kann die Welt nicht retten, aber… „China kann zwar nicht die Welt retten, hat aber in den letzten zwölf Monaten viel dazu beigetragen, um auch in Zukunft ein intaktes Wirtschaftswachstum zu sichern“, so Paul Chan, CIO Invesco Hongkong. Die Maßnahmen der chinesischen Regierung der letzten Monate hätten sich jedoch nicht an den Westen gerichtet, sondern vielmehr an das eigene Land – mit Erfolg: 2009 wird die chinesische Wirtschaft aller Voraussicht nach um acht Prozent wachsen. Für 2010 geht der Experte von einem Wachstum von mindestens acht Prozent aus, jenes der EU-12 soll bei rund +1,5 Prozent liegen.

Aussicht auf langsames Wachstum

Trotz zunehmender Anzeichen für eine Trendwende in den letzten Wochen, ist es laut Chan noch zu früh, um in den entwickelten Ländern auf eine V-förmige Erholung zu schließen. Vielmehr erwartet er aufgrund der massiven Defizite eine Phase des langsamen Wachstums. „Es wird sehr schwer sein diese Schulden zu bedienen“, so der Experte. Anders würde die Situation in Asien ausschauen – die BIP-Defizite fallen hier im direkten Vergleich gering aus. Die Credit-Spreads wären jetzt wieder auf denselben Niveau wie vor der Lehman-Pleite. 

Langfristige Verbesserungsmaßnahmen stehen auf der Agenda

Die erste Runde des Konjunkturpakets der chinesischen Regierung hat sich bekanntlich auf den Infrastrukturausbau konzentriert. „Das kann nicht ewig so weiter gehen, weshalb in der zweiten Runde ein Hauptaugenmerk auf die Ankurbelung des Konsums gelegt werden muss“, so Chan. In einer ersten Phase sei der Kauf von Gütern wie Fernsehgeräten, Kühlschränken, Motorrädern oder Klimaanlagen – vor allem in ländlichen Gebieten – forciert worden. Langfristig würden auch Maßnahmen wie die Entwicklung eines Sozialsystems oder die Verbesserung des Bildungssystems auf der Agenda der Regierung stehen.

Wird die Fed unerwartet die Zinsen anheben?

Schwierigkeiten könnte die Region bekommen, falls die Fed unerwartet die Zinsen anhebt, wie das bereits in den frühen Neunzigern der Fall war. Während der Westen weiterhin mit Disinflation kämpfte, sei in den letzten Monaten die Inflation in Asien wieder auf den Plan getreten. Weitere Zinssenkungen erwartet Chan jedoch vorerst nicht. „Das ist nicht zuletzt auch eine Frage der Glaubwürdigkeit“, so der Experte. Die Leitzinsen liegen in China derzeit bei 3,5 Prozent, in Indien bei 4,75 Prozent.

Rückkehr des Risikoappetits

Auch Corinna Lau, Head of Product Management Invesco Hongkong, geht für 2010 von einer weiteren Erholung in Asien aus. Allen voran würden China, Indien und Singapur mit BIP-Wachstumsraten von acht, sechs bzw. vier Prozent stehen. Sie sieht eine allmähliche Rückkehr des Risikoappetits. Ausreichend Liquidität soll auch weiterhin verfügbar sein. „Positiv stimmt mich, dass das Stimuluspaket der chinesischen Regierung funktioniert und, dass die Exporte in Asien langsam wieder anziehen“, so Lau.

Potenzial im Bereich Infrastruktur

Ein Riesenpotenzial sieht sie in Asien nach wie vor im Bereich Infrastrukturentwicklung. Mit einem Anteil von knapp 70 Prozent an den gesamten Infrastrukturausgaben der Region spiele hier China eine maßgebliche Rolle. „Wie auch im gesamten asiatischen Raum wird die Entwicklung von der stetig steigenden Urbanisierung vorangetrieben“, erklärt Lau. Dementsprechend stark würde der Ausbau der Transportinfrastruktur vorangetrieben werden – nicht nur in China: Südkorea würde etwa rund 37 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Infrastruktur pumpen. Nicht anders schaue die Situation in Singapur oder Hongkong aus.

Gründe, die für eine Konsumsteigerung sprechen

Für ein Anziehen des Konsums in der Region sieht Lau eine Reihe von Gründen. Zum einen sei das die günstige demographische Entwicklung – sprich: der vergleichsweise hohe Anteil jüngerer Semester an der Bevölkerungsstruktur. Dazu kommen die hohen Sparquoten sowie die geringe Verschuldung. Als Konsumbereiche mit besonders viel Wachstumspotenzial bezeichnet sie Automobile, Hypotheken und Kreditkarten sowie Versicherungsprodukte.

Inveso Asia Infrastructure Fonds

Seit Jahresbeginn hat der Invesco Asia Infrastructure Fund eine Performance von +38,8 Prozent erzielt nach einem Minus von 55,9 Prozent. Auf Einjahressicht ist die Performance nach Angaben von Lau jedoch nicht von Infrastrukturwerten getrieben worden, sondern von Sektoren wie der Informationstechnologie oder Consumer Discretionary. „Mit dem Thema Infrastruktur verbundene Sektoren wie Telekommunikation oder Versorger blieben hingegen zurück“, so die Expertin.

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