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Langsamer Weg aus der Krise

Die Fondsmanager und Analysten der Semper Constantia Privatbank sehen im Marktausblick für das 1. Quartal auch in den kommenden Jahren Nachwirkungen der Kreditkrise, höheres Wachstum in den Emerging Markets, eine moderate Aktienperformance und Potenzial bei inflationsgeschützten Anleihen. Funds | 07.01.2010 04:42 Uhr

Auch im neuen Jahrzehnt werden die Nachwirkungen der Kreditkrise der Jahre 2008 und 2009 zunächst deutlich spürbar sein. Die Korrektur des Ungleichgewichts zwischen den hoch industrialisierten G7-Ländern sowie den Emerging Markets ist kein kurzfristiger Prozess. Vor allem bei der Normalisierung der Geldpolitik der hoch verschuldeten westlichen Industrieländer sind Politik und Notenbanken gefordert, die mit hoher Sensibilität angesichts etwaiger schädlicher Nebenwirkungen agieren müssen. Übereilte Aktionen sind hier nicht angebracht.

Aufschwung mit angezogener Handbremse

Das zum Teil kräftige Wirtschaftswachstum der Industrieländer seit letztem Sommer nach den Einbrüchen 2008/2009 sollte sich 2010 verlangsamen. Verhaltener Konsum, hohe und noch steigende Arbeitslosenraten und restriktive Kreditvergaben werden sich erschwerend bemerkbar machen. Vor allem, wenn die politische Stimulation wieder zurückgefahren wird, dürfte dies in den USA und den westeuropäischen Staaten zu sich abflachenden Wachstumsraten führen. Auch in Japan könnte im ersten Halbjahr 2010 die Flaute in der realwirtschaftlichen Erholung andauern.

Emerging Markets mit dynamischem Wachstum

Die Wachstumsprognosen in den Emerging Markets sind für die kommenden beiden Jahre doppelt so hoch wie in den Industrieländern, analysiert Elisabeth Staudner, Geschäftsführerin der CPB Kapitalanlagegesellschaft. Die Rohstoffpreise werden sich erholen und etliche Staaten sind im Durchschnitt deutlich geringer verschuldet als der Westen. Die Aussichten in Asien sind nach wie vor viel versprechend und basieren auf großer Endnachfrage in den bevölkerungsreichsten Staaten China und Indien. Auch die jüngsten Zahlen der russischen Wirtschaft deuten auf nachhaltiges Wachstum hin. Ansonsten wird die wirtschaftliche Erholung in Osteuropa je nach Lage der Staatsfinanzen und Budgetdefizite mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten vonstatten gehen.

Inflationsgeschützte Anleihen attraktiv

Es ist zu erwarten, dass im Laufe des Jahres das Zinsniveau leicht steigen wird, da die Notenbanken damit beginnen, Liquidität abzuziehen. Angesichts der Gefahr, dass extreme Budgetdefizite in höheren Zinsen münden, bleiben inflationsgeschützte Anleihen attraktiv. Die Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen haben sich sehr verengt, es sind daher aktuell zurückgebliebene Sektoren wie Versorger und Pharma zu bevorzugen. Zentral- und osteuropäische Anleihen bleiben unverändert interessant, mehr denn je ist aber eine ausreichende Risikodiversifikation unerlässlich.

Aktienbörsen nach heftigen Ausschlägen 2009 eher beruhigt

Alle Indikatoren deuten auf weiterhin relativ attraktive Aktienmärkte. Die Gewinnschätzungen für die kommenden beiden Jahre sind durchaus ambitioniert und liegen bei bis zu 20%. Auch die Kurse könnten demnach in ähnlichem Umfang steigen. Optimistische Prognosen machen Börsen allerdings auch verwundbar. Das Hauptaugenmerk bei Aktien liegt auf defensiven Konsumgütern, Pharma, sowie Energie- bzw. Ölserviceunternehmen. Philipp Musil, Fondsmanager der CPB KAG und Leiter des Aktienbereichs, empfiehlt insbesondere Unilever, Stada, CVS Caremark, Occidential Petroleum und Halliburton. Auch bei Aktien ist allerdings den jüngeren und dynamischeren Emerging Markets der Vorzug zu geben, wobei hier Investments über ausgewählte Investmentfonds bevorzugt werden.

Unverändert steht Diversifikation bei alternativen Investments im Vordergrund

Wie bereits im vergangenen Jahr ist Diversifikation bei alternativen Investments oberstes Gebot. Zahlreiche Hedgefondsmanager erwarten ein ambitioniertes Marktumfeld mit Möglichkeiten vor allem im Event Driven Bereich. Breit aufgestellte Dachhedgefonds scheinen die beste Empfehlung. Immobilienaktien sind wieder ein Thema, wobei die fundamentale Bewertung im Vordergrund stehen sollte. Asien ist besonders interessant, aber hoch volatil. Europa ist von starken regionalen Unterschieden geprägt – Deutschland, Frankreich und, mit Einschränkungen, Großbritannien sind positiv zu sehen, Osteuropa wird dieser Entwicklung etwas nachhinken.

ASSET ALLOCATION FÜR DAS 1. QUARTAL 2010

Asset Allocation

• Aktien fair bewertet, weiterhin defensivere Portfolioausrichtung angeraten
• Niedrigzinsumfeld bleibt noch bestehen, Exitmaßnahmen sorgen für Unsicherheiten
• ausgewählte Alternative Investments bieten gute Chancen auf unkorrelierte Erträge

Aktien

• nach fulminanter Rallye nun moderatere Performance; Börsen für Rückschläge anfällig
• Aktienmarktbewertungen liegen knapp unterhalb des historischen Durchschnitts,
Analysten prognostizieren Gewinnwachstum mit rund 20% für Europa und USA
• Emerging-Markets-Aktien langfristig strategisch etwas übergewichten
• branchenmäßig liegt das Hauptaugenmerk auf defensiveren Geschäftszweigen

Anleihen

• im Jahresverlauf leichte EUR-Zinsanhebungen sowie Renditeanstieg in Richtung 4%
• starke Spreadeinengung bei Unternehmensanleihen, nur mehr zurückgebliebene Sektoren wie Pharma und Versorger interessant
• Aufholpotenzial in Zentral- und Osteuropa bleibt, Risikodiversifikation angeraten
• inflationsgeschützte Anleihen bleiben interessant

Währungen

• noch keine Trendwende im US-Dollar erwartet
• Schweizer Franken stabil

 

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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