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Emerging Markets als Wachstumsmotor

Nach Ansicht des Amundi-Experten Mickaël Tricot, werden die Emerging Markets von der weltweiten Wirtschaftserholung profitieren. Dafür würden alleine schon die besseren makroökonomischen Rahmenbedingungen sprechen. Funds | 10.06.2010 04:30 Uhr

„Die Schwellenländer können auch auf dynamische interne Wachstumstreiber bauen“, so der Emerging Equity Fondsmanager Mickaël Tricot. Trotz dieser guten Rahmenbedingungen könnten die aufstrebenden Schwellenländer die Welt noch nicht retten.

Emerging Markets auf Augenhöhe mit entwickelten Ländern

Was die Höhe des Welt-Bruttoinlandsprodukts betrifft, liegen die Emerging Markets und die entwickelten Länder in etwa auf Augenhöhe. „Nichtsdestotrotz können die Schwellenländer eine Rezession in den entwickelten Ländern noch nicht ausgleichen“, so Tricot. Allerdings könnten die sie künftig zum Wachstumsmotor für die Welt werden – vorausgesetzt die wirtschaftliche Lage in den entwickelten Ländern stabilisiert sich. 2010 würde sich das vorsichtige Wachstum dank niedrigerem Leverage und einer Lockerung der Geldpolitik fortsetzen.

Aufpreis ist angebracht

An der großen Differenz beim BIP-Wachstum zwischen den Emerging Markets und den entwickelten Ländern wird sich laut Tricot dank der besseren fundamentalen Ausgangslage auch auf längere Sicht nichts ändern. Die Bewertungen in den Schwellenländern wären derzeit bei ihrem historischen Durchschnitt. „Wir glauben jedoch, dass aufgrund des höheren Wirtschaftswachstums und der Risikoindikatoren ein Aufpreis angebracht ist“ so der Amundi-Experte.

Risiken nicht außer Acht lassen

Obwohl sich die Risikoeinschätzung der Investoren nach Angaben von Tricot verbessert hat, gibt es nach wie vor eine Reihe von großen Risiken. Dazu zählt der Experte die Unsicherheit, ob das Wachstum in den entwickelten Ländern auf mittlere Sicht auch wirklich nachhaltig ist. Auch hätte man jene Probleme, die die Krise ausgelöst haben noch nicht aus der Welt geschafft. Weitere Risiken wären die Exit-Strategien nach den krisenbedingten Stimuluspaketen sowie die Schuldenprobleme einiger südeuropäischer Länder.

Fokus auf profunde fundamentale Analyse

Als Ausgangspunkt seines Investmentansatzes nennt Tricot eine profunde fundamentale Analyse. „Es geht darum Veränderungen zu antizipieren und sich nicht auf vergangene Korrelationen zu verlassen“, erklärt er. Seine Investmententscheidungen wären stark von  Research getrieben. Zwecks Risiko-Diversifizierung gebe es nicht nur in allen Fonds eine Vielzahl an Positionen, sondern mit Länderselektion, Sektorenallokation und Stockpicking drei Quellen um Alpha zu generieren. Der Investmenthorizont sei mittelfristig.

Gewichtungen in den Amundi Fonds

Im Amundi Funds Emerging Worlds Classic (LU0347592197) sowie im Amundi Funds Emerging Worlds Classic Institutional (ISIN: LU0347592510) sind derzeit auf Länderebene Brasilien und Russland übergewichtet. Für Brasilien sprechen laut Tricot das robuste makroökonomische Umfeld, für Russland wiederum die niedrigen Bewertungen. Untergewichtet sind dagegen Südafrika, Taiwan und Südkorea. Auf Sektorenebene sind Wohnbauunternehmen und Düngemittelhersteller übergewichtet und Financials und Industriewerte untergewichtet.

 

Große Mittelschicht entsteht

Als wesentlichen Faktor für das Weltwirtschaftswachstum in den kommenden Jahren bezeichnet der Amundi-Experte den Inlandskonsum in den Emerging Markets. Er sei zwar in den letzten Jahren rasant gestiegen, liegt aber im direkten Vergleich noch deutlich unter jenem der entwickelten Märkte. Ein starker Wachstumstreiber wird hier laut Mickaël Tricot die Entstehung einer zahlenmäßig riesigen Mittelschicht sein. Zu den interessanten Investmentthemen würden unter anderem Immobilien, Banken, Handel, Versorger und Gesundheitswesen zählen.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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