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2010: das Jahr der Managed Futures

Auch wenn sich 2011 bislang als schwierig erwiesen hat, blicken die Experten von AHL auf ein positives Jahr 2010 zurück. Der Man AHL Diversified Plc (IE0000360275) hat über diesen Zeitraum ein Performanceplus von knapp 17 Prozent aufzuweisen. Funds | 18.02.2011 04:30 Uhr

CEO Tim Wong und Harry Skaliotis, Head of Client Portfolio Management, über die wesentlichen Performancetreiber des Vorjahres, die Rolle von Managed Futures in einem Investmentportfolio und den Einfluss firmeninterner Umstrukturierungen.

2010: das Jahr des Man AHL Diversified Plc

2010 war ein gutes Jahr für Managed Futures und vor allem für AHL:  Der Man AHL Diversified Plc hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Performance von +16,8 Prozent erzielt und damit sowohl die globalen Aktienmärkte als auch die Managed Futures Benchmark Stark 300 Trader hinter sich gelassen. „Auch während der jüngsten Krisen, als wir an den Aktienmärkten wiederholt Umkehrbewegungen gesehen haben, konnten wir eine positive Performance erzielen“, so Skaliotis.

Skaliotis weist auf die geringe Korrelation zu anderen Assetklassen hin – nicht nur gegenüber Aktien, sondern auch Anleihen und anderen Hedge Fonds-Strategien. „Das zeigt wie wichtig es ist im Rahmen eines diversifizierten Portfolios auf Managed Futures zu setzen“, so der AHL-Experte. So hätte der Man AHL Diversified Plc etwa im vergangenen August ein Plus von 6,8 Prozent eingefahren, die globalen Aktienmärkte verzeichneten hingegen ein Minus von 3,6 Prozent.

Fixed Income Märkte trugen zur Performance bei

Stark zur Fondsperformance hätten im Vorjahr die Fixed Income Märkte beigetragen und hier vor allem Staatsanleihen-Futures. „Regierungen und Zentralbanken auf der ganzen Welt haben 2010 die Zinsen auf einem sehr niedrigem Niveau behalten und unser Long-Exposure, das wir über die gesamten zwölf Monate beibehalten haben, hat sich mehr als ausgezahlt“, so Skaliotis. Gegen Ende des Jahres, als die Anleihenpreise nachließen, hätte sich die Diversifizierung des Portfolios bewährt.

Welche Sektoren sich gut entwickelten

Auch andere Sektoren haben laut Skaliotis die Performance im Vorjahr vorangetrieben, wie etwa die FX-Märkte. Vor allem der australische Dollar habe sich stark entwickelt. Auch rohstoffbasierte Währungen wie der südafrikanische Rand hätten sich sehr gut geschlagen. „Zu einem geringeren Grad haben auch einige Rohstoffmärkte gut performed. In den letzten drei, vier Monaten hat etwa der Silberpreis eine Rallye von rund 70 Prozent hingelegt“, meint er.

Schwierige Energiemärkte

Auf der anderen Seite sei es schwieriger gewesen mit Aktien Geld zu verdienen, was vor allem auf die Schuldenkrise in der EU zurückzuführen sei. Als schwierig hätten sich auch die Energiemärkte erwiesen. Besonders die in den Sommermonaten zwischen 70 und 80 USD schwankenden Rohölpreise hätten sich negativ auf die Performance ausgewirkt. „Zuletzt haben die Preise diese Barriere durchbrochen und mehr als 90 USD erreicht, was sich für uns als profitabel erwiesen hat“, so Skaliotis.

Bedeutung eines diversifizierten Portfolios

„Auffallend ist, dass in den letzten fünf Jahren jeweils ein anderer Sektor die Performance getrieben hat, was die Bedeutung eines diversifizierten Portfolios unterstreicht“, so der Experte weiter. 2006 hätten sich etwa Metalle gut entwickelt, 2007 hingegen FX. 2008, als die Ölpreise kurzfristig die 150 USD-Marke durchbrachen, hätten wiederum die Energiemärkte den Ton angegeben. „Der einzige Sektor der 2009 aus einer Trendfolge-Perspektive funktioniert hat, waren die Aktienmärkte“, so Skaliotis.

Leichte Schwierigkeiten 2011

2011 habe etwas schwierig begonnen. Bislang stehe ein Minus zwischen drei und vier Prozent zu Buche. „Das ist in erster Linie auf die Umkehrungen an den FX-Märkten zurückzuführen“, so Skaliotis. So sei der australische Dollar schwächer geworden, was mitunter auf die zurückgenommenen BIP-Wachstumsaussichten nach der Flutkatastrophe zurückzuführen sei. Gleichzeitig hätten auch Edelmetalle underperformed und das Portfolio negativ beeinflusst.

Team nach Sektoren aufbauen

Laut AHL-CEO Tim Wong sei die gute positive Entwicklung des Fonds auch auf die im Vorjahr vollzogene personelle Aufstockung und Umstrukturierungen zurückzuführen. Allein im Bereich Carry Trading sei dadurch die Performance um +33 Prozent gestiegen. Zu den vorgenommenen Änderungen zählt etwa, dass das Team nach Sektoren aufgeteilt wurde. „Gleichzeitig versuchen wir jedoch darauf zu achten, dass auch die einzelnen Teams zusammenarbeiten“, so Wong.

Zukunftspläne bei Man AHL

Auch 2011 sollen wieder neue Mitarbeiter – konkret werden 20 Stellen ausgeschrieben – eingestellt werden und zwar deutlich mehr als im Vorjahr, wie Wong erklärt. Betroffen wären die Bereiche Research, Technologie und Operations. Gleichzeitig soll auch das elektronische Handelsprogramm kontinuierlich weiterentwickelt werden. „Diese Plattform ist sehr wichtig für uns und durch die Weiterentwicklung konnte die Leistungsfähigkeit um 20 Prozent gesteigert werden“, so der AHL-CEO zufrieden.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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