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Rezession wahrscheinlicher geworden

Die Experten von Fidelity haben einen verhaltenen Ausblick was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft. Sogar eine neuerliche Rezession sei nicht mehr auszuschließen, meint Andrew Wells CIO Fixed Income. Funds | 19.08.2011 09:59 Uhr

Dominic Rossi, CIO Equities, hebt wiederum die attraktiven Aktienbewertungen hervor. Dass Aktien derzeit billig sind, habe allerdings einen Grund. „Die Höchststände der ersten Jahreshälfte werden wir so bald nicht mehr sehen.“

Unsichere Situation

„Klar ist, dass wir uns in einer sehr unsicheren Situation befinden“, so Wells. Auch eine neuerliche Rezession sei wahrscheinlicher geworden, meint er mit Hinblick auf die jüngste Entwicklung wichtiger Indikatoren wie etwa des Konsumklima-Index, die er als „besorgniserregend“ einschätzt. „Wichtig ist es, dass wir weiterhin zumindest ein Umfeld mit niedrigem Wachstum sehen“, so der Experte.

Unzufriedenheit in Europa

In Kerneuropa sei die Unzufriedenheit groß wie – und vor allem mit welcher Geschwindigkeit – die Politik und die Europäische Zentralbank (EZB) auf die Zuspitzung der Schuldenkrise reagiert habe. „Allerdings ist es schwer zu argumentieren, dass sehr viel mehr getan hätte werden können um die Lage Italiens und Spaniens zu stabilisieren“, so Wells.

Schuldenprobleme lösen

Der Fidelity-Experte betont wie wichtig jetzt Maßnahmen wären, um die EU Schuldenproblematik auf längere Sicht auch lösen zu können. „Interessant ist es, dass Anleger mit Investmentgrade-Anleihen in absoluten Zahlen kein Geld verloren haben“, sagt er. Auffallend sei es zudem, dass derzeit sehr viel Geld in High Yield-Anleihen fließe. Das liege daran, dass Investoren ihr Rendite-Risiko-Profil neu ausrichten.

Vorsicht bei Staatsanleihen

Was Staatsanleihen und Finanzanlagen betrifft, gibt sich Wells vorsichtig. „Wir bevorzugen Unternehmensanleihen mit hoher Qualität.“ Vor allem für Unternehmensanleihen sei ein längeres Umfeld mit niedrigen Zinsen positiv. Auch ein höheres Asien Exposure – sowohl was Staats- als auch Unternehmensanleihen betrifft – sei sinnvoll. Insgesamt empfiehlt er Fixed Income-Investoren jedoch vorsichtig vorzugehen.

Aktien stärker betroffen

„Die Aktienmärkte wurden von den jüngsten Entwicklungen stärker getroffen als die Fixed-Income-Märkte“, bringt es Rossi auf den Punkt. Fraglich sei allerdings, in welchem Ausmaß die Börsen die aktuellen Entwicklungen tatsächlich widerspiegeln. Für die aktuelle Entwicklung sei neben dem Auslaufen von QE 2, den in zwei Lager gespaltene US-Kongress sowie die EU-Schuldenkrise verantwortlich.

Aktien billig

„Nichtsdestotrotz sind Aktien billig“, so der CIO Equities weiter. Auch wären Aktien – mit Hinblick auf durchschnittliche Dividendenrenditen von vier Prozent – attraktiver als Staatsanleihen. „Aktien sind billig, aber das hat auch einen Grund“, so der Experte. So könne man nicht erwarten, dass die Aktienmärkte die Höchststände der ersten Jahreshälfte wieder erreichen.

Anleger verunsichert

Seine Einschätzung führt Rossi vor allem darauf zurück, dass die Schuldenprobleme weder in den USA noch in Europa gelöst wurden. „Im Verhältnis zum Schuldenniveau, ist das Wirtschaftswachstum eindeutig zu gering“, sagt er. Außerdem würden die Märkte voraussichtlich abwarten wie sich der bald beginnende US-Wahlkampf entwickelt. „Drei Bärenmärkte in den letzten 13 Jahren haben bei Anlegern ihre Spuren hinterlassen.“

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