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China: Wachstumsmodell hat Grenzen erreicht

Vincent Strauss, Chief Investment Officer bei Comgest, rechnet damit, dass sich das für 2012 erwartete schwächere Wachstum in der EU auch auf die Emerging Markets auswirken wird. Funds | 03.02.2012 04:30 Uhr

„Die Entkoppelung zwischen den entwickelten Ländern und den Schwellenländern ist ein Mythos“, sagt er. Der Inlandskonsum werde erst in fünf bis zehn Jahren der Motor für die Schwellenländer-Volkswirtschaften sein.

Mythos Entkoppelung

Für Strauss hat 2011 gezeigt, dass die Entkoppelung zwischen den Emerging Markets und den entwickelten Ländern ein Mythos ist. „Zu viele Länder – vor allem nordasiatische – sind stark abhängig von Exporten in die entwickelten Länder“, stellt er klar. Dazu komme, dass überwiegend Investoren aus der entwickelten Welt in die Emerging Markets investieren und nicht lokale Anleger.

Währungskrieg?

Strauss weist darauf hin, dass die Schwellenländer-Zentralbanken seit 2004 riesige Mengen an westlichen Währungen aufgehäuft haben. Die Folge könnte 2012 ein „hässlicher Währungskrieg“ zwischen US-Dollar, Euro, Yen und Pfund sein. Angesichts des anhaltenden Quantitative Easing bzw. des Drucken von Geldes, geht er davon aus, dass die Fiat-Währungen weiter abwerten werden.

Motor Inlandskonsum

„In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird der Inlandskonsum in den Emerging Markets der Motor des dortigen Wirtschaftswachstums sein. In den kommenden zwei Jahren wird allerdings das schwächere Wachstum in der EU dämpfende Auswirkungen haben“, so Strauss. Nachsatz des Experten: „Die Emerging Markets können nicht die treibende Kraft für die Weltwirtschaft sein.“

Flexible Geldpolitik

Trotz der nach wie vor vorliegenden Abhängigkeit von der westlichen Welt, gibt Strauss zu, dass die Schwellenländer „noch flexibel genug sind“ um ihr Wirtschaftswachstum voranzutreiben. Als Beispiel führt er zurückgehende Zinsen in Ländern wie Russland, Brasilien, Indonesien und Thailand sowie die Tatsache an, dass China seine Geldpolitik aufweicht.

China: Explosion der Bankkredite

„Das chinesische Wachstumsmodell hat seine Grenzen erreicht, die besten Tage liegen bereits hinter uns“, so Strauss weiter. Für den Experten ist die seit 2008 gesehene „Explosion der Bankkredite“ alles andere als gesund. Nicht-offiziellen Quellen zufolge könnte die Verschuldung gemessen am Bruttosozialprodukt im Reich der Mitte bei bis zu 40 Prozent liegen.

China: Harte oder weiche Landung?

Die große Frage sei, ob die chinesische Wirtschaft 2012 eine harte oder weiche Landung erleben wird. „Eine harte Landung wäre höchst unwillkommen“, so Strauss. Er ruft in Erinnerung, dass sich der 2009/10 gesehene chinesische Wiederaufbauplan antizyklisch auf die Weltwirtschaft ausgewirkt habe. Tatsache sei jedenfalls, dass sich die Zahlungsbilanz Chinas beträchtlich verschlechtert habe.

Rohstoffe: „Übertriebener Optimismus“

Strauss glaubt auch, dass für die meisten Rohstoffe die besten Tage vorüber sind. Davon nimmt er Gold und Fleisch aus. „Der übertriebene Optimismus gegenüber Rohstoffen ist ein Anlass zur Sorge für Contrarian Investoren wie uns“, sagt er. Letztlich würde sich auch die europäische Bankenkrise negativ auf Rohstoffe auswirken. „Ein beträchtlicher Teil des Rohstoffhandels wird von europäischen Banken finanziert.“

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