Immobilieninvestments: Worauf Invesco Real Estate derzeit achtet

Mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von knapp 75 Milliarden Euro nimmt Invesco Real Estate eine bedeutende Rolle am globalen Immobilienmarkt ein. Welche Trends man derzeit im Auge behält und wie man die einzelnen Real Estate Portfolios aktuell positioniert, präsentierten Experten diese Woche im Rahmen des "Invesco Real Estate Update und Ausblick" vor institutionellen Investoren in Wien. Markets | 14.02.2020 15:05 Uhr
Lud zum Real Estate Outlook in Wien: Markus Poscher, Head of Austria & CEE Distribution, Invesco / © Invesco/Pexels/e-fundresearch.com
Lud zum Real Estate Outlook in Wien: Markus Poscher, Head of Austria & CEE Distribution, Invesco / © Invesco/Pexels/e-fundresearch.com
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Anfang des Jahres lädt Markus Poscher, Head of Austria & CEE Distribution bei Invesco, institutionelle Investoren „traditionell“ zum Invesco Real Estate Update und Ausblick in die Wiener Innenstadt. Die Immobiliensparte des US-Vermögensverwalters ist für ein Volumen etwa 75 Milliarden Euro verantwortlich – der Größe angemessen war das Team gleich mit drei hauseigenen Experten vertreten: Robert Stolfo (Managing Director - Client Portfolio Management), Christian Eder (Research) und Henrik Haeuszler (Client Portfolio Management) sind allesamt aus dem Münchner Invesco Real Estate Office angereist und präsentierten jeweils Updates zu Portfolio-Aktivitäten und neuen Research-Erkenntnissen.

Globales Umfeld: Invesco Real Estate rät zu struktureller Offensive und zyklischer Defensive

Mit Blick auf das globale Umfeld für Immobilien-Investments rechnen die Invesco Real Estate Experten mit einem relativ robusten Umfeld:  Das Wirtschaftswachstum habe sich in den letzten Monaten zwar wie erwartet global abgeschwächt, bleibe aber ausreichend um die Nachfrage nach Immobilien zu stützen. Positiv kommt der Assetklasse dabei auch die wieder gelockerte Notenbankpolitik zugute: „Viele Zentralbanken haben die Normalisierung der Geldpolitik auf Eis gelegt; dies könnte den Kapitalzyklus weiter verlängern“, erklärt Christian Eder aus dem Research-Team. Ein dadurch resultierender Nebeneffekt: Die Renditeabstände zwischen Immobilien und langfristigen Staatsanleiherenditen erscheinen wieder vergleichsweise attraktiv.

Quelle: Invesco Real Estate, basierend auf Daten von CBRE, Macrobond und Oxford Economics, Stand August 2019.


Auf strukturelle Trends fokussieren

Dennoch dürfe man laut Eder die kurzfristigen Risiken nicht unterschätzen: „Es bestehen weiterhin zahlreiche Risiken für den Wirtschaftsausblick; die Möglichkeit politischer Fehlentscheidungen die den Wachstumspfad beschädigen könnten ist erheblich.“ Entsprechend empfiehlt der Experte einen balancierten Zugang zum globalen Immobilienmarkt: : „Wir planen, eine defensive Haltung gegenüber kurzfristigen zyklischen Risiken einzunehmen, aber bei strukturellen Trends offensiv zu agieren.“ 

Als Beispiel für einen derartigen strukturellen Trend nennt Eder den Einfluss der Technologie: „Der technologische Einfluss verändert die Muster der Immobilienperformance bei Standorten, Sektoren und auf Objektebene.“ Im gleichen Atemzug darf natürlich auch der E-Commerce Trend genannt werden, den Invesco Real Estate in europäischen Strategien derzeit übergewichtet: „Wir fokussieren uns auf Schlüsselmärkte an Stadträndern, die durch hohe Bodenwerte unterlegt sind.“ Bei klassischen Einzelhandels-Objekten bleibt man mit Ausnahme von 1a-Luxuslagen abwartend: „Wir planen die Exposition im Einzelhandel sowohl passiv als auch aktiv zu reduzieren bis die Auswirkungen des E-Commerce klarer werden.“

Trotz aller Trends, die man derzeit im Immobilienmarkt beobachte, betonen die Invesco Real Estate Experten unisono, dass eine gründliche Bottom-Up Analyse sowie saubere Umsetzung auf Objektebene weiterhin das Herzstück eines jeden Immobilieninvestment-Prozesses repräsentieren sollte. 

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