Deutscher Fondsverband kritisiert „überbordende“ Meldepflichten für Fonds

Unterschiedlicher Umfang, unterschiedliche Intervalle und unterschiedliche Formate | Von OGAW bis EMIR, von SFTR bis VAG und Solvency II: In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert der deutsche Fondsverband BVI die seit der Finanzmarktkrise 2008 stark gestiegene Komplexität im Fonds-Meldewesen und fordert eine Vereinheitlichung der Reporting-Praktik. Research | 17.11.2020 13:00 Uhr
© Photo by Mika Baumeister on Unsplash
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"Erbe der Finanzmarktkrise": Fehlende Koordination führte zu gestiegener Komplexität im Fonds-Meldewesen

In regelmäßigen Abständen müssen Fondsgesellschaften umfangreiche und komplexe Datenpakete für jeden Fonds oder jede Anteilscheinklasse an unterschiedlichste Behörden und Zentralbanken melden. Eine an und für sich wünschenswerte Praktik, dank der Fonds zu den am strengsten regulierten und damit transparentesten Finanzprodukten zählen. In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert der deutsche Fondsverband BVI in diesem Zusammenhang jedoch die seit der Finanzmarktkrise 2008 stark gestiegene Komplexität im Meldewesen und spricht wortwörtlich von "überbordenden Meldepflichten für Fonds": "Inzwischen gibt es das aufsichtsrechtliche Fondsreporting (z.B. OGAW/AIFM, Geldmarktfonds-Meldewesen sowie das Reporting an die Bundesbank), das Transaktionsreporting (z.B. EMIR, SFTR), das Reporting an institutionelle Anleger (z

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