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IPO-Markt kommt nicht so richtig in Schwung

Der weltweite Markt für Börsengänge kommt trotz der aktuellen Höchststände an den Aktienmärkten nicht so richtig in Schwung: In den ersten drei Monaten des Jahres fanden weltweit 153 Börsengänge statt, im Vorjahreszeitraum waren es 204. Dank einiger großer Börsengänge lag das Emissionsvolumen mit 24,0 Milliarden US-Dollar um 33 Prozent über dem Vorjahreswert (18,0). Markets | 05.04.2013 14:35 Uhr

Highlights:

  • Zahl der Börsengänge weltweit im ersten Quartal um ein Viertel gesunken, Emissionsvolumen dennoch gestiegen
  • Starker Rückgang an Börsengängen in China
  • Europäischer IPO- Markt könnte trotz Startschwierigkeiten Aufwind bekommen

Geradezu eingebrochen ist der IPO-Markt in China, wo die Zahl der Börsengänge von 69 auf 11 sank. Auch in Europa wagten deutlich weniger Unternehmen den Sprung aufs Parkett: die Zahl der Börsengänge sank von 38 auf 26.

Besonders vielversprechend fiel der Jahresauftakt jedoch in Deutschland aus: Zwar gab es mit dem Börsengang des Immobilienunternehmens LEG nur einen IPO, dieser war mit einem Volumen von knapp 1,6 Milliarden US-Dollar aber die zweitgrößte Transaktion des Jahres. Und weitere große IPO-Kandidaten stehen in den Startlöchern.

Das sind Ergebnisse des aktuellen weltweiten IPO-Barometers des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young.

Gemessen an der Zahl der Börsengänge waren die ersten drei Monate dieses Jahres das schwächste Quartal seit dem dritten Quartal des Jahres 2009, als bei 146 Börsengängen  insgesamt 34 Milliarden US-Dollar eingesammelt worden waren.

Dabei waren an allen wichtigen Börsenplätzen Rückgänge zu verzeichnen: In China (inklusive Hongkong) ging die Zahl der IPOs besonders stark von 69 auf 11 zurück, das Emissionsvolumen verringerte sich von 6,4 auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Weniger stark fiel der Rückgang in Europa aus: Die Zahl der IPOs sank von 38 auf 26, das Emissionsvolumen hingegen stieg von 3,3 auf 4,9 Milliarden US-Dollar. In den USA wagten im ersten Quartal dieses Jahres zwar ebenfalls weniger Unternehmen den Sprung aufs Parkett – die Zahl der IPOs ging von 48 auf 34 zurück –, das Emissionsvolumen stieg aber von 6,3 auf 8,6 Milliarden US-Dollar.

Die trotz guter Entwicklung an den Aktienmärkten schwache Entwicklung des IPO-Geschäfts in Europa führt Gerhard Schwartz, Partner bei Ernst & Young Österreich, auf die anhaltende Unsicherheit im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise sowie die eingetrübten weltweiten Konjunkturaussichten zurück. „Die anhaltende Schuldenkrise in vielen Ländern Europas sowie neuerlich nach unten revidierte Wirtschaftsprognosen führten dazu, dass Unternehmen in den letzten Monaten ihre Börsengänge aufschoben. Börsendaten belegen jedoch, dass sich der Handel auf den internationalen Marktplätzen trotz der andauernden Unsicherheiten erholt und sogar stabilisiert hat. Unternehmen könnten diese stabile Ausgangssituation in den nächsten Monaten nutzen um ihren eigenen IPO in die Tat umzusetzen – weltweit bereiten sich unseres Wissens nach derzeit schließlich über 300 Unternehmen aktiv auf einen Börsengang vor“, zeigt sich Schwartz optimistisch.

IPO-Markt wird sich 2013 graduell erholen

Für das nächste Quartal erwarten die Experten von Ernst & Young dank einem erhöhten Marktvertrauen und einer geringen Volatilität auf den internationalen Marktplätzen einen Anstieg in der Zahl der Börsengänge und im Emissionsvolumen der einzelnen Deals. „Die zunehmend stabilere Wirtschaftslage in den USA und eine Erholung an den asiatischen Börsen sollte den Weg für neue, erfolgreiche IPOs ebnen. Eine Erholung des internationalen IPO-Marktes erwarten wir spätestens für das zweite Halbjahr 2013. Bis dahin sollte schließlich weltweit auch die reale Wirtschaft auf dem Wachstumskurs sein“, so Schwartz.

LEG-IPO zweitgrößter Börsengang des Jahres

Gemessen an der Zahl der Erstnotierungen lagen im ersten Quartal die NASDAQ und die New York Stock Exchange mit jeweils 16 IPOs an der Spitze, gefolgt von der Australian Securities Exchange (10). Die weltweit größte Transaktion im ersten Quartal war der Börsengang der Tiermedizinsparte von Pfizer, Zoetis, deren IPO knapp 2,6 Milliarden US-Dollar einbrachte. Der Börsengang der LEG Immobilien AG belegte mit knapp 1,6 Milliarden US-Dollar den zweiten Platz vor dem IPO des Mapletree Greater China-REIT, der 1,4 Milliarden US-Dollar einbrachte.


Über Ernst & Young
Ernst & Young* ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsorganisationen in Österreich. Mit rund 600 Mitarbeitern an vier Standorten erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Umsatz von 72 Millionen Euro. Gemeinsam mit den insgesamt 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung, Risiko- und Managementberatung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ey.com/austria.

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle österreichischen Mitgliedsunternehmen von Ernst &Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.

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