Frischer Wind bei Alternativen Energien

Der Oktober begann wie der September endete. Anleger flüchteten aufgrund der extremen Marktvolatilität in risikolosere Assetklassen. Die Verkaufswelle wurde insbesondere durch Hedgefonds verstärkt. Zeitgleich wurden auf internationaler Basis von den Regierungen Rettungspakete geschnürt. KBC Asset Management | 28.11.2008 12:29 Uhr
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Die vergebenen Garantien und Kredite sind historisch ohne Beispiel. Die staatliche Unterstützung sowie die damit verbundenen technischen Maßnahmen führten zu verminderten Risikoabschlägen und zu einer verbesserten Marktliquidität.

Zurückgehende globale Nachfrage nach Rohöl

Die zurückgehende globale Nachfrage nach Rohöl ließ den Preis auf 60 US-Dollar pro Fass fallen und Inflationssorgen nahmen ab. Der CBOE Volatility Index (VIX), der die implizierte Volatilitätsentwicklung über 30 Tage der Optionen auf den S&P 500 darstellt, erreichte neue Höchststände und schwankte täglich um fünf bis zehn Prozent. Investoren reduzierten Ihre Aktienbestände und wurden Zeuge von scharfen Einschlägen auch auf der Währungsseite. Der US-Dollar gewann weiter an Stärke. Die Zinsspanne zwischen japanische Yen und den meisten Carry-Trade-Währungen weitete sich aus. Der japanische Yen verzeichnete eine weitere Aufwertung. Täglich neue Nachrichten über das Ausmaß der Bankenkrise und die schwachen Wirtschaftsdaten in den meisten Regionen führten zu einem weiteren Vertrauensverlust. Allein in den USA ging das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal um 0,3 Prozent zurück.

Drastischen Zinspolitik bei den Zentralbanken

Das stark schwindende Vertrauen, deflationäre Tendenzen und die negativen Konjunkturdaten trugen maßgeblich zu der drastischen Zinspolitik der Zentralbanken bei. Diese Maßnahmen lieferten den gewünschten Effekt. Zum Monatsende zeigten die weltweiten Kapitalmärkte erste Anzeichen einer Erholung. Der MSCI World Index wies eine negative Wertentwicklung von 10,2 Prozent auf.


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