Zwar wird der Ruf nach einer Verfassungsreform lauter und kann kurzfristig für weitere Unruhen an den türkischen Aktienmärkten sorgen, trotzdem sorgen eine disziplinierte Haushaltspolitik und stabile Fundamentaldaten für langfristig gute Aussichten. „Anleger sollten die starken Währungsabwertungen nutzen, nicht nur in der Türkei, sondern auch in Polen und Tschechien.“ sagt Wilfried Marco Thoerner, KBC Repräsentant Austria. „Die wirtschaftlichen Aussichten der zentraleuropäischen Region sind besser als in den meisten Industriestaaten und bieten attraktive Renditechancen.“ ergänzt er. In 2010 zählt Zentraleuropa zu den bevorzugten Anleihenmärkten. Gesunde Fundamentaldaten, attraktive Spreads und zu niedrige Währungsbewertungen in Tschechien, Polen und der Türkei sind drei Gründe, warum diese Region auf der Beliebtheitsskala steigt. Hinzu kommt, dass die Haushaltsdefizitsorgen wie etwa in Polen übertrieben sind und weitere Zinssenkungen in Ungarn, Polen und Tschechien zu erwarten sind. Staatsanleihen dieser Länder profitieren davon und entwickeln sich besser als in der Eurozone. Darüber hinaus wird das Wirtschaftswachstum in Zentraleuropa von weiteren Eskalationen aus Griechenland unberührt bleiben. „Unser Fondsmanagement nutzt die niedrigen Anleihenpreise, um verstärkt in Zentraleuropa zu investieren.“ schließt Wilfried Marco Thoerner ab.
Sie möchten mehr zu den Chancen und Risiken Zentraleuropas wissen, dann verpassen Sie nicht den Vortrag von Herrn Michael de Man, Economic Strategist und Zentraleuropaexperte KBC Asset Management am 09.03.10 um 17.15 Uhr auf dem Fondskongress in Wien oder besuchen Sie Herrn Wilfried Marco Thoerner, KBC Repräsentant Austria am Stand Nr. 42!