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BNY Mellon IM: Kommentar zu den Halbzeitwahlen in den USA

John Bailer sowie Vincent Reinhart kommentieren den Ausgang der Kongresswahlen in den USA: BNY Mellon Investment Management | 07.11.2018 13:20 Uhr
Vincent Reinhart, Chief Economist, Standish & John Bailer, Fondsmanager, TBCAM / © BNY Mellon
Vincent Reinhart, Chief Economist, Standish & John Bailer, Fondsmanager, TBCAM / © BNY Mellon
„Mit der Rückgewinnung des Repräsentantenhauses durch die Demokraten erwarten wir kurzfristig volatile Märkte, da die Untersuchungsverfahren gegen Präsident Trump und ein mögliches Amtsenthebungsverfahren stärker in den Fokus rücken. Ein Blick auf die verschiedenen Machtverhältnisse zwischen Republikanern und Demokraten seit 1933 zeigt, dass die Konstellation aus einem republikanischen Präsidenten und unterschiedlichen Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses sich überdurchschnittlich gut auf die Entwicklung der Märkte ausgewirkt hat. Seit 1946 lief die Börse in den zwölf Monaten nach den Midterms jedes Mal besser als zuvor. Die Fundamentaldaten der Unternehmen dürften solide bleiben und die Bewertungen der US-Titel sind attraktiv, so dass sich die Aktien von den kurzfristigen politischen Turbulenzen erholen sollten.

Der Finanzsektor sollte gut abschneiden, denn die Kombination aus attraktiven Bewertungen, verbesserter Geschäftsdynamik und starken Fundamentaldaten dürfte alle politischen Störfaktoren ausgleichen. Derzeit haben Finanztitel im S&P 500 die besten Aussichten für das Dividendenwachstum.

Die Chancen für ein Infrastrukturgesetz stehen gut, da Bauprojekte für Trump einen hohen Stellenwert haben und Politiker es lieben, ihre Wählerschaft mit dem Versprechen neuer Straßen und Schulen zu besuchen. Das US-Haushaltsdefizit wird somit weiter steigen, und der zusätzliche Stimulus könnte bis 2020 zu einer Überhitzung der Wirtschaft führen.“

John Bailer, Fondsmanager BNY Mellon US Equity Income Funds, TBCAM – einer Boutique von BNY Mellon Investment Management

„Eine Situation, in der eine Partei die Mehrheit im Senat und die andere im Repräsentantenhaus hat, ist in den USA nicht neu. In den 50 Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden die Machthebel von Präsident, Repräsentantenhaus und Senat zwischen den beiden Parteien aufgeteilt. In den nächsten zwei Jahren wird die Regierung jedoch extrem gespalten sein. Die Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus wird verschiedene Ausschüsse einsetzen, die Untersuchungsverfahren gegen Trump einleiten, Personalentscheidungen hinterfragen und Druck auf die Behördenchefs ausüben werden sowie ihre Deregulierungsbemühungen zurücknehmen. In diesem Zusammenhang werden auch die Steuererklärungen von Präsident Trump veröffentlicht werden, die sicherlich sowohl zu ungünstigen Schlagzeilen als auch zu einer Antipathie gegen das Weiße Haus führen.“ 

„Die Chance, dass ein Gesetz verabschiedet wird, geht gegen null, denn weder die führende Partei im Kapitol noch der Präsident werden der anderen Seite einen Sieg bescheren wollen. Aufsehenerregende Gesetzesinitiativen aus dem Repräsentantenhaus, die den Demokraten die Möglichkeit geben würden, eine Plattform für die Wahl 2020 aufzubauen, werden vom republikanischen Senat abgeschmettert . Der Zusammenhalt auf der Seite der Republikaner könnte jedoch zusammenbrechen, da sich mehr als nur ein paar Abgeordnete auf diese Wahl konzentrieren. Präsident Trump wird sich verstärkt auf Exekutivanordnungen verlassen, um wenigstens einige Erfolge zu erzielen. Der Handlungsspielraum für solche Maßnahmen ist jedoch auf den Handel und andere internationale Beziehungen ausgerichtet.“

„Das Wahlergebnis führt in zweierlei Hinsicht zu Gegenwind für die Wirtschaftstätigkeit. Erstens ist die wirtschaftspolitische Unsicherheit ein entscheidendes Hindernis für die Entscheidungsfindung im Privatsektor. Die Geschäftsleute und Anleger werden unsicher sein, welche Richtung die künftige Gesetzgebung, Regulierung und Durchsetzung von Rechtsvorschriften einschlagen werden; insbesondere ist unklar, ob die Steuersenkungen von 2017 im Jahr 2021 zurückgenommen werden. In diesem Fall ist der Vorsprung der Demokraten im Repräsentantenhaus wichtig, weil man damit das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen besser voraussagen kann. Unternehmensinvestitionen werden höchstwahrscheinlich zurückgefahren, vor allem im kapitalintensiven Energiesektor, wo die politische Divergenz zwischen Demokraten und Republikanern besonders groß ist. Und wenn der Präsident in Bezug auf Handels- und Einwanderungspolitik noch offensiver vorgeht, besteht zweitens die Gefahr, dass Zölle und Handelsbeschränkungen zu einem negativen Kostenschock für die US-Wirtschaft führen. Diese Faktoren bremsen das Wirtschaftswachstum, was die US-Notenbank dazu veranlassen dürfte, die geplanten Zinserhöhungen verhaltener anzugehen. Die damit verbundenen Risiken werden wahrscheinlich dazu führen, dass die Anleger vorsichtiger agieren.“

Vincent Reinhart, Chief Economist, Standish – einer Boutique von BNY Mellon Investment Management

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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