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Emerging Market Debt: Solide Aussicht trotz möglicher politischer Unwägbarkeiten

Für Schwellenländermärkte sind die Aussichten in 2018 solide. "Dennoch könnten Wahlen und damit einhergehend mögliche finanzpolitische Richtungsänderungen in den kommenden Monaten Herausforderungen liefern", meint Helene Williamson, Head of Emerging Market Debt bei First State Investments. First State Investments | 15.03.2018 11:32 Uhr
Helene Williamson, Head of Emerging Market Debt, First State Investments / ©  First State
Helene Williamson, Head of Emerging Market Debt, First State Investments / © First State
„Wir gehen derzeit davon aus, dass sich das globale Umfeld in 2018 weiterhin positiv auf die Schwellenländer auswirken wird“, so Helene Williamson, Head of Emerging Market Debt bei First State Investments.  

„Durch die zeitgleiche globale Erholung der Märkte sehen wir momentan das Potential eines ansteigenden Wachstums für Schwellenländer sowie die Möglichkeit stabiler oder gar steigender Rohstoffpreise. Zum jetzigen Zeitpunkt profitieren die Schwellenländermärkte von einer steigenden Exportnachfrage und dem Anstieg des globalen Handelsvolumens.  

Trotz der Erwartung, dass die G3 Zentralbanken (EZB, Bank of Japan und FED) ihre expansive Geldpolitik verlassen werden, ist unsere derzeitige Grundannahme, dass die globalen Zinssätze nicht drastisch ansteigen werden und wohl eher eine langsame und vorsichtige Anpassung ihrer Geldpolitik einleiten. Jedoch könnte ein schneller als erwarteter Anstieg der Inflation in den Vereinigten Staaten diese Grundannahme untergraben. In diesem Fall dürften die globalen Zinssätze zügiger ansteigen.  

Auf diesen Annahmen fußend, ist unser Blick auf Schwellenländer in 2018 weiterhin positiv. Zwar sind die Bewertungen und Spread-Levels momentan weniger attraktiv als Anfang 2017. Dennoch erwarten wir ein weiteres positives Jahr. Im Gegensatz zu 2017 gehen wir dieses Jahr davon aus, dass die Marktrendite von einer fallenden Risikoprämie bei Schwellenländern getrieben wird und inmitten steigender U.S.-Staatsanleihen weiter getragen wird. Mögliche Herausforderungen für die Performance der Schwellenländer sehen wir dieses Jahr vordergründig durch die protektionistische Handelspolitik der Vereinigten Staaten. Falls die Trump-Administration an einer solchen Politik festhält, könnte dies nachteilige Effekte für diverse Staaten, insbesondere Mexiko, mit sich bringen.  

Schwellenländeranleihen verzeichneten in 2017 aufgrund der guten Fundamentaldaten Rekordzuflüsse. Durch das weiterhin solide globale Umfeld gehen wir davon aus, dass auch in 2018 die Zuflüsse konstant bestehen werden. Für Staatsanleihen aus Schwellenländern erwarten wir auf der Angebotsseite weniger Emissionen als in 2017 und gehen aktuell von einer positiven Balance zwischen Angebot und Nachfrage aus. Bei Quasi-Staatsanleihen sehen wir momentan verbesserte Finanzkennzahlen sowie einen positiven Rating-Trend. Unternehmen reduzieren derzeit Investitionen und Dividenden, verschieben M&A-Transaktionen, bilden Kapitalreserven und verlängern die Laufzeiten ihrer Schuldtitel.   

So sind in 2018 die Schwellenländer-Bewertungen weniger stichhaltig als zum Jahresbeginn 2017. Jedoch relativ gesehen, vergleichend mit anderen Fixed-Income-Assetklassen, sind wir der Ansicht, dass die Spreads in den Schwellenländern weiterhin attraktiv sind – insbesondere im Umfeld steigender Rohstoffpreise sowie sich weiter verbessernden Fundamentaldaten.  

Unserer soliden Prognose zum Trotz, blicken wir dennoch auch auf die diversen politischen Ereignisse in den Schwellenländern. Vor allem die in 2018 anstehenden Wahlen in einigen Schwellenländern könnten Auswirkungen auf die damit im Zusammenhang stehenden Reformausrichtungen haben."   

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