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DWS-Studie: Fondsvermögen sinkt weltweit

Insgesamt standen im ersten Halbjahr 2002 europäische Anleger Fonds deutlich aufgeschlossener gegenüber als Anleger in den USA. Das zeigt eine Studie der DWS. Trotz Mittelzuflüssen sank aber weltweit das Volumen des in Fonds investierten Vermögens. Research |

Amerikanische Anleger stehen Fonds derzeit deutlich skeptischer gegenüber als Europäer. Das zeigt die DWS in einer Analyse der internationalen Fondsmärkte im ersten Halbjahr 2002. In Europa konnten Fonds in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Zuflüsse von 57 Milliarden Euro verzeichnen – deutlich mehr als in den USA mit Zuflüssen von 13,7 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatten die USA als weltgrößter Fondsmarkt noch Rekordmittelzuflüsse von über 570 Milliarden Euro erhalten. 

Internationales Fondsvermögen schrumpft um elf Prozent

Das internationale Fondsvermögen ging laut DWS-Studie insgesamt um 10,8 Prozent auf 11,6 Billionen Euro zurück. Auch in Europa war ein Rückgang der verwalteten Anlagegelder um 3,3 Prozent zu verzeichnen. Damit fiel der Rückgang aber deutlich geringer aus als in den USA oder Japan. Nach der ersten Jahreshälfte hatten die europäischen Fondsgesellschaften noch 3,9 Billionen Euro unter ihren Fittichen.

In den USA reduzierte sich das Fondsvermögen um rund fünf Prozent auf 6,6 Billionen Dollar. Dass in Europa und den USA trotz Mittelzuflüssen die verwalteten Vermögen insgesamt sanken, erklärt sich vor allem durch die sinkenden Aktienkurse.

Frankreich gegen den Trend

Gegen den Trend entwickelte sich Frankreich: Dort stiegen die verwalteten Fondsvolumina um 1,8 Prozent an. Mit 570 Milliarden Euro verwaltetem Fondsvermögen ist Frankreich damit nun Spitzenreiter in Europa.

Aktienfonds-Quote bestimmt Entwicklung der Volumen

Als ein Grund für die unterschiedlichen Entwicklungen innerhalb Europas führen die DWS-Experten die im Ländervergleich unterschiedlichen Zusammensetzungen der Fondsportfolios an. Vor allem die Unterschiede in der Aktienquote hätten sich auf die Entwicklung der Fondsvolumen ausgewirkt. So waren Ende Juni in Großbritannien rund 79 Prozent des verwalteten Fondsvermögens in Aktienfonds investiert; in Frankreich lag die Quote bei nur 29 Prozent.

Mittelzuflüsse in Österreich, Abflüsse in Deutschland

Zweite Ursache für die divergierenden Fondsvolumen in den verschiedenen europäischen Ländern: die Mittelzuflüsse. Viele große Länder hätten per Saldo Mittelzuflüsse verzeichnet, betont man bei der DWS. Zuflüsse gab es etwa in Finnland (5,2 Prozent), Dänemark (3,8 Prozent) und Österreich (2,8 Prozent). Abflüsse mussten dagegen Spanien, Italien, Großbritannien, Deutschland, Norwegen und die Schweiz hinnehmen. Trotzdem sei "die Zahl der Aktienfondsbesitzer in Deutschland im ersten Halbjahr 2002 mit 8,9 Millionen fast viermal so hoch wie Ende 1997, als erst 2,3 Millionen Anleger in Aktienfonds investiert waren", betonen die Autoren der DWS-Studie.

Geldmarktfonds profitieren von der Aktienflaute

Insgesamt, so ergab die DWS-Studie, konnten Aktienfonds Mittelzuflüsse verzeichnen, wenn auch immer mehr Anleger auf Renten- und Geldmarktfonds setzten. Vor allem Geldmarktfonds profitierten von der Abwärtsentwicklung der Aktienmärkte. Das in diesen Fonds investierte Vermögen stieg in Europa um 11,6 Prozent auf 586 Milliarden Euro. In Deutschland zum Beispiel flossen 8,9 Milliarden neuer Mittel in Geldmarktfonds, 3,1 Milliarden in Aktienfonds. Rentenfonds verzeichneten einen Volumenszuwachs von 0,6 Prozent auf 932,3 Milliarden Euro.

Rentenfonds gewinnen in den USA

In den USA konnten Aktienfonds 54 Milliarden Dollar neue Mittel einsammeln. Gewinner des zunehmenden Vertrauensverlustes in Aktien waren die Rentenfonds, die rund eine Billion Dollar Zuflüsse verzeichneten, das entspricht einem Zuwachs von 8,5 Prozent. Aus Geldmarktfonds zogen die Amerikaner mehr als 111 Milliarden Dollar ab. Als Grund nennen die DWS-Experten die niedrigen Zinsen in den USA, die Geldmarktfonds wenig attraktiv erscheinen lassen.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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