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Hoffnung ruht auf Indien und China

Die Manager der besten Asien (ex Japan) Aktienfonds sind sich einig, dass der Region ein schweres Jahr bevorsteht. Nur in Indien und China sei auch 2009 mit einem positiven Wirtschaftwachstum zu rechnen – wenn auch in geringerem Ausmaß als zuvor. Funds | 16.02.2009 05:08 Uhr

Mit sorgfältigen Stock Picking wäre jedoch auch in einem schwierigen Umfeld einiges möglich. Einmal mehr gilt: Wer auf Qualität setzt fährt besser.

Sinkende Nachfrage lässt Pessimismus steigen

Ihren pessimistischen Ausblick für 2009 führen die Fondsmanager im Gespräch mit e-fundresearch.com besonders auf die starke Exportorientierung der Region zurück. Angesichts eines durchschnittlichen Exportanteils von 40 Prozent am BIP hat der starke Nachfragerückgang in USA und Europa mitunter drastische Folgen. So mussten allein in China tausende Fabriken schließen. Millionen von Menschen verloren dadurch ihre Arbeit. In Südkorea und Taiwan brachen die Exporte im Jänner um ganze 33 bzw. 44 Prozent ein, obwohl die koreanische Währung stark fiel.

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Die besten Asien Aktienfonds

Als One-Man-Show kann man das Ranking der besten Asien (ex Japan) Aktienfonds bezeichnen. Sowohl der Klassenbeste First State Asia Pacific Leaders, der Zweitplatzierte First State Asia Pacific als auch der Drittplatzierte Skandia Pacific Equity werden von Angus Tulloch gemanagt. Mit allen drei Fonds hat er in den letzten fünf Jahren eine durchschnittliche jährliche Performance von mindestens plus 7,18 Prozent erzielt – mit dem First State Asia Pacific Leaders sogar ein Plus von 9,09 Prozent p. a. Zu den Fonds mit der besten Performance seit Jahresbeginn zählt der von Allan Liu gemanagte Fidelity Funds – South East Asia mit einem Plus von 6,39 Prozent. Über den gleichen Zeitraum verzeichnete der von Jason Pidcock gemanagte Newton Oriental ein Plus von 5,01 Prozent.

2009 sind Abschläge wahrscheinlich

Angus Tulloch und Alistair Thompson, Co-Manager des First State Asia Pacific Leaders, zeichnen ein ernüchterndes Bild für 2009. „Ausgehend vom derzeitigen Kursniveau sehen wir heuer wenig Anlaß für stark steigende Aktienkurse“, so Tulloch im Gespräch mit e-fundresearch.com. Im Gegenteil: Für den Fall, dass es zu einer Depression komme, wären signifikante Abschläge viel wahrscheinlicher. Anleger müssen sich nach Ansicht des Experten auf ein Jahr mit konstant negativem Newsflow einstellen in dem sowohl die Prognosen für das BIP-Wachstum als auch für die Entwicklung der Unternehmensgewinne sukzessive nach unten revidiert werden.

Hoffnungsträger: Stock Picking und das schwache Pfund

Nichtsdestotrotz glaubt Tulloch, dass mit sorgfältigen Stock Picking auch unter den schwierigen Voraussetzungen 2009 ein positiver Gesamtertrag möglich ist - wenn auch in geringerem Ausmaß als im Vorjahr. Sowohl der First State Asia Pacific Leaders als auch der First State Asia Pacific sind nach Angaben von Tulloch seit einiger Zeit konservativer ausgerichtet. Untergewichtet sind Sektoren wie Energie, Financials und Industrials, während unter anderem Health Care, IT, Telekom und Versorger übergewichtet sind. Tulloch ist nahezu ausschließlich in Unternehmen mit starkem Fokus auf die Binnenmarktnachfrage investiert.

Die besten Perfomancetreiber

Zu den Top drei Performancetreibern zählten zuletzt das australische Goldminenunternehmen Newcrest Mining, der Immobilieninvestor Hang Lung Group mit Sitz in Hong Kong sowie China Mobile. Einen negativen Beitrag zur Wertentwicklung leisteten hingegen Hong Kong & China Gas, Oversea-Chinese Banking sowie der indische Automobilhersteller Mahindra & Mahindra. Unterm Strich zählt für Tulloch die Qualität eines Investments in sämtlichen Bereichen als oberstes Auswahlkriterium. „Wir sind überzeugt davon, dass Unternehmen mit gutem Management, starkem Geschäftsmodell und solider Finanzierungsstruktur langfristig positive Erträge abwerfen werden“, bringt es der First State-Fondsmanager auf den Punkt.

Gewichtung bei Fidelity

Derselben Ansicht ist auch Allan Liu, Manager des Fidelity Funds South East Asia. Zuletzt hat er Positionen in Unternehmen mit starker Marktstellung eröffnet, die im Zuge der jüngsten Kursabschläge an Boden verloren haben und zu besonders günstigen Bewertungen zu bekommen waren. Als Beispiel führt er die südkoreanischen Industrieunternehmen Hyundai Heavy Industries und Daelim Industrial an. „Gleichzeitig hab ich auch im Rohstoffsektor Unternehmen wie Rio Tinto und Taiwan Cement zugekauft“, so Liu. Im Gegenzug habe er den Anteil an Basiskonsumgütern im Fonds reduziert. Vor allem von exportorientierten Unternehmen und Luxusgüter-Herstellern wie LG Electronics, Hyundai Motor und LG Fashion.

Zuletzt hat die Performance des Fonds von einer Übergewichtung in Telekomwerten wie Chunghwa Telecom aus Taiwan profitiert. Auch chinesische Unternehmen mit starker Binnenmarktorientierung wie Tsingtao Brewery sowie der Medizin-
technikanbieter Shandong Weigao haben sich für die Wertentwicklung als förderlich erwiesen. Wenig Freude hat Liu hingegen der Medienkonzern Focus Media gebracht. Nachdem das Unternehmen bekanntgab die komplette Digital out-of-home Sparte an den Konkurrenten SINA Corporation zu verkaufen, kam es zu starken Kursabschlägen. „Auch eine Übergewichtung in Hyundai Motor hat sich angesichts des zurückgehenden US-Geschäfts negativ auf die Performance ausgewirkt“, so Liu.

Fokus auf hochqualitative Unternehmen

Jason Pidcock, Manager des Newton Oriental der BNY Mellon Gruppe rechnet mit einem harten Jahr für die Region: „Mit Ausnahme von China und Indien erwarten wir in allen Ländern ein verhaltenes bis negatives Wachstum. Die Unternehmensgewinne können um mehr als 20 Prozent einbrechen.“ Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen setzt Pidcock, wie seine Konkurrenten, in erster Linie auf hochqualitative Unternehmen, die die Krise gut überstehen sollten. Anfang des Vorjahres hat er eine Reihe von Financials und Technologiewerten verkauft sowie einzelne Unternehmen mit dringendem Finanzierungsbedarf. Von 60 bis 70 Positionen wurde der Fonds auf 50 reduziert. „Das Portfolio konzentriert sich jetzt mehr auf Werte von denen wir überzeugt sind“, so Pidcock.

Wird Gold wieder interessant?

Übergewichtet sind im Newton Oriental derzeit defensive Werte wie Telekomunternehmen mit soliden Dividendenrenditen und starkem Cashflow, die in der Regel in volatilen Marktphasen outperformen. Auch Goldaktien – die vom zuletzt gestiegenen Goldpreis profitieren - findet Pidcock zurzeit besonders interessant. Alles in allem sucht der erfahrende Fondsmanager nach eigenen Angaben nach Unternehmen, die im derzeitigen Szenario schwächeren Konkurrenten Marktanteile abnehmen und so über das Gesamtjahr als Gewinner hervorgehen können. Stark exportorientierte Firmen meidet er hingegen.

Profitiert hat die Performance des Fonds zuletzt von Goldminenunternehmen, wie Newcrest Mining. Pidcock hebt auch den chinesischen Spezialisten für Hygieneprodukte Hengan International hervor – eine der größten Positionen im Fonds. Das Unternehmen habe zuletzt großen multinationalen Konzernen wie Proctor & Gamble und Kimberly Clark Marktanteile abknöpfen können und erfolgreich an der Kostenschraube gedreht. Einen negativen Beitrag zur Performance hat hingegen das australische Bauunternehmen Leighton Holding geliefert, das wie andere Industrials unter Auftragseinbußen und zurückgehenden Gewinnen leidet.

Alle Daten per 09.02.2009 in Euro.
Quelle:

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