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Japan kämpft weiter mit der Krise

Drastische Exporteinbrüche, der anhaltende Höhenflug des Yen, eine stetig steigende Arbeitslosenrate dazu die schwächelnde Binnennachfrage – die japanische Wirtschaft steckt tief in der Rezession. e-fundresearch.com im Gespräch mit den Top-10 Japan Aktienfonds Managern. Funds | 23.02.2009 04:41 Uhr

Wirtschafts- und Finanzminister Kaoru Yosano spricht gar von der schlimmsten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Nichtsdestotrotz sehen die Manager der besten Japan-Aktienfonds eine Reihe von Gründen, die für ein Investment in japanische Aktien sprechen.

Japan’s Erfolg hängt von Weltwirtschaftsentwicklung ab

Nach Ansicht von Yvan Staelens, Manager des Dexia Equities L Japan hat sich die japanische Wirtschaft noch immer nicht von der Krise zu Beginn der 90er Jahre erholt. „Die letzten zwei Jahrzehnte war das Land hauptsächlich von der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängig“, so Staelens. Dementsprechend mache der japanischen Wirtschaft nicht nur der starke Yen schwer zu schaffen, sondern vielmehr der starke Nachfragerückgang bei Autos und Elektronikprodukten.

Konsumrückgang führt zu steigenden Arbeitslosenzahlen

Der drastische Exporteinbruch wirkt sich auch auf die Binnennachfrage aus. „Dass sich Unternehmen in erster Linie der Restrukturierung des eigenen Betriebs widmen hat offensichtlich negative Auswirkungen auf den Konsum“, so Habib Nasrallah, Senior Product Specialist bei Pictet. Tatsächlich wächst die Zahl der Arbeitslosen derzeit rasant, was darauf zurückzuführen ist, dass rund 40 Prozent der Arbeitnehmer in Japan nicht fix angestellt sind – bei schwacher Auftragslage sind sie ihren Job schnell los.

Anpassungsfähigkeit der Japaner von großem Nutzen

Dazu kommt, dass die Produktion schnell an die aktuelle Nachfragesituation angepasst wird, um hohe Lagerbestände zu vermeiden – frei nach der „Just in time“-Philosophie. Auch die Kapitalausgaben der Unternehmen erfolgen im Einklang mit dem jeweiligen Wirtschaftsumfeld. „Die japanische Wirtschaft ist mitunter die zyklischste und reaktionsschnellste der Welt“, bringt es Staelens auf den Punkt. Genau diese Flexibilität spreche dafür, dass Japan auch zu den ersten Profiteuren einer weltweiten Konjunkturerholung zählen wird.

Chinesisches Infrastrukturpaket könnte Aufschwung bringen

Noch leiden japanische Aktien darunter, dass sie besonders sensibel auf den Newsflow ihrer wichtigsten Handelspartner – besonders den USA - reagieren. „Eine Stabilisierung der US-Wirtschaft wird sich zweifellos positiv auf die Weltwirtschaft auswirken. Noch wichtiger ist dies aber für Japan“, so Paul Chesson, Manager des Invesco Japanese Equity Core. Er ist auch davon überzeugt, dass die zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt – noch mehr als andere Länder – vom milliardenschweren Infrastrukturpaket der chinesischen Regierung profitieren wird.


Erholung wird erst in 2. Jahreshälfte 2009 spürbar

Hiromitsu Kamata, Manager des SGAM Fund Equities Japan Target, rechnet damit, dass die Gewinnaussichten der Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr weiter nach unten revidiert werden. „Für 2008 scheint ein Rückgang des Gewinns vor Steuern von 60 Prozent realistisch“, so Kamata. 2009 sei ein weiterer Einbruch von 20 Prozent möglich. Nach Ansicht von James Salter, Manager des Polar Capital Japan, werden die Einsparmaßnahmen der Unternehmen sowie die niedrigen Rohstoffpreise in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres wieder zu steigenden Gewinnen führen. „Wenngleich auch in einem geringeren Ausmaß als vor der Krise“, so Salter. Eine Wiederaufnahme des weltweiten Wirtschaftswachstums sei frühestens für 2010 zu erwarten.

Investmentgelegenheit: japanische Aktien
 
Für ein Investment in japanische Aktien sprechen ganz eindeutig die zurzeit sehr attraktiven Bewertungen. Sie wären schlichtweg einladend billig, so der Grundtenor unter den von e-fundresearch.com befragten Experten. Durch eine sorgfältige Selektion sei es möglich passende Unternehmen mit starken Bilanzen und entsprechenden langfristigen Perspektiven auszumachen. „Besonders interessant sind zyklische Sektoren“, so Nasrallah. Auch Salter wartet nach eigenen Angaben nur auf den geeigneten Zeitpunkt um sein Portfolio wieder pro-zyklischer auszurichten. Auf längere Sicht wären auch exportorientierte Unternehmen wieder eine Überlegung wert. Zurzeit sollte noch Werten mit starkem Fokus auf die Binnennachfrage der Vorzug gegeben werden.

Alle Daten per 10.02.2009 in Euro:

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