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Auf die Dividende kommt es an

Europäische Aktien sind günstig bewertet und die Dividendenrenditen liegen über jenen der Staatsanleihen. Warum Jörg de Vries-Hippen, Managing Director und Co-CIO European Equites sowie Fondsmanager des Allianz RCM European Equity Dividend Fund auf Dividenden setzt. Funds | 18.03.2009 04:20 Uhr
Günstige Bewertungen europäischer Unternehmen Jörg de Vries-Hippen: "Die aktuellen Bewertungen europäischer Unternehmen sind nicht mit Bewertungen in der Vergangenheit vergleichbar. Sowohl historisch gesehen, als auch gegenüber US-Unternehmen sind die Bewertungen derzeit sehr günstig. Mit einem KGV von deutlich unter zehn für den MSCI Europe liegen wir auf dem tiefsten Stand seit 1990." Dadurch steigen auch Aktienrenditen auf historische Höchststände. Jörg de Vries-Hippen: "Die Differenz zwischen Dividendenrendite und Kapitalmarktrendite war in der Vergangenheit nie höher." Investoren, die sich mit der Frage beschäftigen, ob der Aktienmarkt noch stärker abrutschen könnte, sollten sich durchaus mit Dividendenstrategien befassen. Jörg de Vries-Hippen: "Im Vordergrund der Dividendenstrategie steht unsere Erwartung als Fondsmanager, dass uns die Unternehmen in den nächsten Jahren eine möglichst hohe Dividende zahlen." Derzeit sehen die Analysten von RCM, dem aktiven Aktienmanager der Allianz Global Investors Gruppe, einen wahren Dividendenregen für die Anleger, da die Dividendenrenditen europäischer Konzerne deutlich höher sind als die Renditen der zuletzt sehr stark nachgefragten Staatsanleihen.

Dividenden sind wichtige Signale

Bei der Bewertung von Aktien zählen zukünftige Dividenden mehr als in der Vergangenheit gezahlte Ausschüttungen. Doch auch die Historie ist wichtig, weil die Ausgestaltung der Dividendenpolitik eines Unternehmens ein wichtiger Faktor für den Auf- und Ausbau des Vertrauens zwischen Investor und Unternehmen darstellt. Fondsmanager vergessen nicht, wenn Versprechungen der CEOs oder CFOs in der Vergangenheit nicht eingehalten werden.

Solange Unternehmen Dividenden zahlen, haben sie auch Vertrauen in die eigene Ertragskraft und lassen Aktionäre am Erfolg des Unternehmens partizipieren. Jörg de Vries-Hippen: "Wir kennen manche Unternehmen und ihre Manager bereits seit mehr als 15 Jahren und wir diskutieren mit Ihnen über die verschiedensten Entwicklungen im Unternehmen. Einer der wichtigsten Punkte ist jedoch immer die zu erwartende Dividende."

Dividenden in der Krise?

Auf Basis der Gewinnentwicklung des Unternehmens kann das Ausschüttungspotenzial berechnet werden. Dabei sind nicht nur die Gewinne, sondern auch die Zinsen und Steuern, mögliche Tilgungen von Verbindlichkeiten und auch wichtige Investitionen für zukünftiges Wachstum zu berücksichtigen. Dividenden schmälern den Spielraum zur Investition in Wachstum, repräsentieren jedoch die langfristig wichtigste Komponente des Ertrags der Aktionäre und deshalb überlegen sich Unternehmen sehr genau, welcher Anteil des ausschüttungsfähigen Gewinns sie als Dividende auszahlen. Dabei helfen vor allem vorausschauende Analysen von Dividendenrenditen, die zeigen, ob das Unternehmen zur Ausschüttung von Dividenden in der Lage sein wird. Unternehmen betrachten hier die Situation auch aus der Sicht der Aktionäre und versuchen die Dividendenpolitik möglichst konsistent zu gestalten. 

In Krisenzeiten und in Rezessionsphasen werden natürlich auch die Dividendenzahlungen stärker hinterfragt. Unternehmen, die sich in einer schweren Krise befinden und deren Existenz in Gefahr ist, werden drastische Kürzungen der Dividenden nicht vermeiden können. Wichtig ist dabei vor allem die proaktive Kommunikation mit den Aktionären und die Darstellung der mittelfristigen Strategie.

Ausschüttungsquote in Rezession erhöhen

Analysen von Dividendenzahlungen in den letzten 30 Jahren haben jedoch gezeigt, dass Dividenden auch in Zeiten rückläufiger Gewinne selten mehr als fünf Prozent gefallen waren. Zumeist haben Unternehmen in Phasen einer Rezession die Ausschüttungsquote erhöht und damit die Dividenden stabil gehalten. Aktuell sind die Ausschüttungsquoten europäischer Unternehmen besonders niedrig, was einen besonders hohen Sicherheitspuffer für stabile Dividendenerträge darstellen sollte.

Allianz RCM European Equity Dividend

Jörg de Vries-Hippen: "Dividenden stehen absolut im Vordergrund. Mit dem Allianz RCM European Equity Dividend bieten wir Investoren die Möglichkeit, an hohen und nachhaltigen Dividendenerträgen europäischer Unternehmen in der Höhe von ungefähr sechs Prozent zu partizipieren. Zusätzlich ergibt sich das Potenzial für Kursgewinne, wenn sich die Märkte erholen sollten."

Jörg de Vries-Hippen: "Im Jahr 2009 wird es vor allem auch darauf ankommen, die richtigen Unternehmen auszuwählen. Wir bei Allianz Global Investors können auf umfangreiche Ressourcen im Research zurückgreifen. Unsere Analysten kennen die Kapitalstruktur der einzelnen Unternehmen sehr genau und können beurteilen, ob diese von der aktuellen Krise getroffen werden oder gut durch die Krise kommen sollten. Es gibt auch Unternehmen, die in der Krise neue Chancen wahrnehmen können, Marktanteile gewinnen. Das sind genau jene Unternehmen, in die der Allianz RCM European Equity Dividend investieren wird."

Der Fonds wurde als Teilfonds des Allianz Global Investors Fund (Luxembourg SICAV) am 10. 3. aufgelegt und investiert in europäische Unternehmen inkl. UK. Jörg de Vries-Hippen: "Wir werden nicht dem MSCI Europe hinterherjagen, sondern unsere Dividendenstrategie konsequent umsetzen. Über einen Zeitraum von 3-5 Jahren sollten wir jedoch in der Lage sein, den MSCI Europe mit der Dividendenstrategie zu schlagen. Das ist unser Ziel."

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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