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Die besten Europa Anleihenfonds

Die Manager der besten Euroanleihen Fonds glauben, dass 2009 von einer langsamen konjunkturellen Stabilisierung geprägt sein wird. Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung sei frühestens 2010 zu erwarten. Bis dahin setzen sie überwiegend auf sichere Häfen wie Staatsanleihen höchster Bonität. Funds | 06.04.2009 05:05 Uhr

„Entscheidend ist nun, wie lange die Banken brauchen werden, um wieder die
Aufgabe der Liquiditätsverteilung in die Wirtschaft übernehmen zu können
und wie schnell die Krise psychologisch verarbeitet wird“, bringt es Stefan Winkler Manager des Apollo 1 Styrian Euro Bond A auf den Punkt.

Die Top-10 Europa Anleihenfonds

Bester Euroanleihen Fonds nach Fünf-Jahres-Sharpe Ratio ist derzeit der von Martin Schleibinger gemanagte Cominvest Corentafonds II. Über die letzten fünf Jahre hat er eine durchschnittliche jährliche Performance von plus 3,97 Prozent erzielt. Um einen Hauch besser entwickelte sich über den gleichen Zeitraum mit einem Plus von 3,98 Prozent der von Axel Blase gemanagte Invesco Euro Rentenfonds. Unmittelbar hinter dem Drittplatzierten BL Global Bond Cap B – mit einer Fünfjahresperformance von plus 3,99 Prozent – ist mit dem SGB-Corent ein weiterer Cominvest-Fonds im Ranking ganz vorne dabei. Fondsmanagerin Martina Wax investiert derzeit vorwiegend in deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe.

EZB muss eine Deflation verhindern

Nach Ansicht der Experten im Gespräch mit e-fundresearch.com steht die Europäische Zentralbank derzeit vor der größten Herausforderung ihrer zehnjährigen Geschichte. Einerseits gelte es zu verhindern, dass die stärkste Rezession seit langen in eine Deflation mündet. Andererseits muss sie bei der Anwendung ihrer Maßnahmen auch auf die Zeit nach der Krise achten. „Aufgrund des großen Umfangs der staatlichen Ausgabenprogramme und der sehr expansiv ausgerichteten Geldpolitik besteht nämlich die Gefahr, dass im Rahmen des zu erwartenden Aufschwungs die Preise recht schnell ins Laufen geraten“, so Schleibinger. Um dies zu verhindern müsse die EZB rechtzeitig damit beginnen das geldpolitische Ruder umzuwerfen und auf einen Gegenkurs einzuschwenken.

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Inflation ist noch kein Thema

Vorerst ist freilich Inflation noch kein Thema. Dafür spricht in erster Linie die strukturell hohe und noch immer stark steigende Arbeitslosigkeit. Auch die anhaltende Kreditklemme deutet auf alles andere als einen sprunghaften Anstieg der Geldumlaufgeschwindigkeit. Inflationär könnte sich hingegen ein Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise auswirken. „Das wäre aufgrund der aktuell sehr tiefen Niveaus denkbar aber wegen der nun strukturell geringen Nachfrage zumindest mittelfristig eher unwahrscheinlich“, so Eytan Reif, Experte für Fixed Income Portfolios der Innovest.

Für die Beurteilung des fairen bzw. des erwarteten Renditeniveaus zeichnet sich nach Ansicht von Reif ein mehr oder weniger ausgewogenes Bild ab. Von der vor ein bis zwei Jahren gültigen Gleichgewichtsrendite (zehn Jahre) von ca. 4,5 Prozent sei derzeit keineswegs auszugehen, insbesondere wenn von einer schleppenden Erholung des BIP-Wachstums ausgegangen wird. „Das derzeitige Niveau von drei Prozent für deutsche Staatsanleihen scheint daher fair zu sein“, so Reif.

Anleihenkäufe schaffen Vertrauen

Obwohl man eigentlich davon ausgehen könnte, dass ein größeres Angebot an Staatsanleihen die Wertpapierkurse belastet und damit zu einem Anstieg der Staatsanleihenrenditen führt, ist eine derartige Entwicklung an den Kapitalmärkten nicht zu beobachten. „Vielmehr sorgen die Unsicherheit über die weitere Entwicklung und die hohen Volatilitäten für weitere Nachfrage nach sicheren Anlageformen“, so Blase. Darüber hinaus würden die angekündigten und zum Teil schon getätigten Anleihenkäufe seitens der Notenbanken für entsprechendes Vertrauen in die Anleihenmärkte und anhaltendes Interesse der Investoren sorgen.

Wird die Stimmung gegen Ende des Jahres drehen?

„Bei stürmischer See ankert man in sicheren Häfen“, erklärt Martina Wax die starke Nachfrage nach Staatsanleihen höchster Bonität. Auch die infolge der  Konjunkturstützprogramme stark steigende Staatsverschuldung würde daran nichts ändern. Gegen Ende des Jahres könnte die Stimmung jedoch drehen, wenn im Zuge einer konjunkturellen Stabilisierung die Finanzierung der Fiskalprogramme stärker in den Blickpunkt der Investoren gerät. Der steigende Risikoappetit würde dazu führen, dass Staatsanleihen höchster Bonität wie US-Treasuries und Bundesanleihen zunehmend aufs Abstellgleis geraten.

Portfolio Gewichtungen

„Der cominvest Corentafonds II ist derzeit extrem auf Sicherheit ausgerichtet und auch entsprechend positioniert: Qualität geht vor Spread“, erklärt Schleibinger. Deshalb wären im Portfolio – ebenso wie beim SGB Corent ausschließlich deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe enthalten. Franz Schardax, Manager des Spängler SparTrust M hat derzeit Anleihen mit längeren Laufzeiten übergewichtet, wobei der Schwerpunkt bei österreichischen Bundesanleihen liegt. Bei kürzeren und mittleren Laufzeiten sind hingegen öffentliche Pfandbriefe und staatsgarantierte Anleihen stark vertreten, da diese Papiere nach Angaben des Fondsmanagers attraktive Spreads gegenüber Swaps und Bundesanleihen aufweisen

Invesco setzt auf Eurozone Länder

Invesco-Fondsmanager Blase hat weiterhin die „Kernländer“ innerhalb der Eurozone übergewichtet und hier vor allem deutsche Bundesanleihen.  Allerdings wurde diese Übergewichtung in den letzten Wochen nach seinen Angaben zugunsten italienischen Anleihen abgebaut. Blase begründet diesen Schritt mit einer Reihe von Gründen: „Neben den deutlich attraktiveren Renditeaufschlägen spielte hier auch die unklare politische Situation und das mögliche Einspringen der starken Staaten für schwache Schuldner eine Rolle.“ Auch der Anteil von Unternehmensanleihen sei in den Portfolien erhöht worden. Allerdings bleibe hier die Analyse auf Einzeltitelebene entscheidend.

Bullet-Barbell Strategie bei Innovest

Eine erhöhte Gefahr bei fundamental schwächeren EMU-Ländern wie Irland, Griechenland, Portugal, Italien und Spanien ortet man bei der Innovest. Reif plädiert daher für eine so genannte „Bullet-Barbell“-Strategie bei der Spreadprodukte bester Bonität und Qualität, wie französische Staatsanleihen, öffentliche Pfandbriefe sowie staatsgarantierte Emissionen gegenüber solchen aus schwächeren EMU-Staaten gemieden werden. „Großbritannien wird von uns ebenfalls aufgrund der fundamentalen Schwäche und des FX-Risikos gemieden“, erklärt Reif.

Security KAG vertraut auf Österreich

In den Portfolios der Security Kapitalanlage sind derzeit österreichische Werte übergewichtet. „Dies ist aber weniger die Folge einer Prognose sondern im Kontext mit dem Gesamtportfolio zu sehen, das als Risiko- und Ertragseinheit eine ausgewogene Komposition aufweisen muss. Freilich rechnen wir nicht mit einem Ausfall der Republik Österreich“, so Winkler.

Alle Daten per 27.03.2009 in Euro:

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