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Halbzeit in der Krise

- Deutscher Top-Experte Martin Hüfner referierte in Salzburg
- Lage nach wie vor schlecht, aber Lichtblicke vorhanden
Der österreichische Discount Broker direktanlage.at lud in Salzburg zu einem "Investmentabend" mit Volkswirt Martin Hüfner.
Funds | 05.06.2009 08:42 Uhr

"Wir haben in der weltweiten Wirtschaftskrise die erste Halbzeit überstanden", sagt Martin Hüfner. Der renommierte deutsche Volkswirt referierte am Mittwoch im Rahmen eines Investmentabends vor rund 250 Gästen des Discount Brokers direktanlage.at in Salzburg. Hüfner sieht erste positive Anzeichen, aber auch die zweite Halbzeit werde noch "turbulent". Die gute Nachricht: Der Schlusspfiff wird auch für diese Krise kommen, wahrscheinlich aber erst 2011.

Natürlich sei die Lage nach wie vor schlecht, die Konjunkturdaten negativ: "Das erste Quartal 2009 war rabenschwarz", sagt Hüfner. Dennoch gebe es erste Anzeichen von Besserung, so zum Beispiel der erstmals wieder nach oben ausschlagende ifo Geschäftsklimaindex. "Wir wissen nicht genau, wann die Wirtschaft wieder ins Positive dreht, aber insgesamt herrscht bei den Marktteilnehmern doch endlich wieder ein gutes Gefühl", so der Experte.

Inflation als größte Gefahr

Kritisch sieht Hüfner die "neuen Ungleichgewichte" in der Weltwirtschaft, welche durch die globalen Maßnahmen zur Krisenbekämpfung entstanden sind. "Diese Schritte waren sicher notwendig, ändern die Welt jedoch dramatisch", betont Hüfner. Die Fiskalpolitik der meisten Länder sei zu expansiv, in den USA werde das Defizit zum Jahresende wohl bei 1.700 Milliarden Dollar liegen. "Und auch in der EU sind die meisten Mitglieder meilenweit von den Maastricht-Grenzen entfernt", so der Volkswirt.

Am meisten Unbehagen bereitet Hüfner allerdings die Gefahr einer drohenden Inflation in den kommenden Jahren: "Die Geldmarktzinsen sind so niedrig wie nie zuvor, zugleich wurden Milliarden in den Markt gepumpt, um die Liquidität zu erhöhen. Springt die Konjunktur im nächsten Jahr wieder an, droht 2011 ein deutlicher Anstieg der Inflationsrate." Hüfner rechnet aber mit der richtigen und rechtzeitigen Reaktion der Notenbanken: "Liquidität einsammeln und Zinsen anheben, auch wenn das - gerade zu Beginn des Aufschwungs - schmerzlich erscheint."

Zeitenwende für Anleger

Was bedeutet dies alles für Anleger? Diese müssten sich darauf einstellen, dass die Krise in jedem Fall eine Zeitenwende darstellt: "Wir bekommen mehr Staat, weniger Finanzwirtschaft, die Globalisierung wird wohl gedämpft, insgesamt ist auch mittelfristig mit deutlich weniger Wachstum zu rechnen." Die Aktienmärkte sieht Hüfner weiterhin volatil, der Trend gehe aber nach oben.

Am Geldmarkt herrsche derzeit wohl noch "Ruhe vor dem Sturm", Hüfner rechnet spätestens ab 2010 mit einer inversen Zinsstruktur (kurzfristige Zinsen höher als langfristige) und favorisiert dann Wertpapiere mit kürzeren Laufzeiten.

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