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Südafrika: Ein Sprungbrett für Investments

Südafrika zählt für Experten zu den interessantesten Schwellenländern. Neben den großen Rohstoffreserven punktet das Land unter anderem mit gut etablierten demokratischen Institutionen sowie mit Unternehmen mit starkem Management und guter Corporate Governance. Funds | 02.07.2009 04:45 Uhr

Von den weltweiten Turbulenzen konnte sich Südafrika freilich auch nicht entziehen. Nichtsdestotrotz glauben Experten, dass der Vielvölkerstaat die Krise besser überstehen wird als andere Emerging Markets. Von den hohen Infrastrukturinvestitionen erwarten sie sich langfristig positive Auswirkungen auf das BIP-Wachstum.

Südafrika’s Isolation von globalen Finanzflüssen

Auf kurze Sicht bleibt der Ausblick für die südafrikanische Wirtschaft unsicher. Als Schlüsselfaktor für eine Trendumkehr sehen Experten – wenig überraschend – die Entwicklung der Weltwirtschaft. „Andererseits ist Südafrika relativ isoliert von den globalen Finanzflüssen“, so Mark Roggensinger, Manager des UBS Equity Fund South Africa. Er erwartet für 2009 ein relativ schwaches BIP-Wachstum. Monetary Stimulus und Infrastrukturinvestitionen würden jedoch 2010 einen Rebound einleiten. Gleichzeitig sollten Monetary Easing und die niedrige Inflationsrate die Auswirkungen der wirtschaftlichen Kontraktion auf den Konsum abfedern.

Chancenreiche Zukunft für Südafrika’s Unternehmen

Für John Dawe, Head of Investment Communications bei Charlemagne Capital hat Südafrika den weltweiten Konjunkturabschwung und die Finanzkrise besser bewältigt als andere Emerging Markets und auch viele entwickelte Volkswirtschaften. „Südafrika hat viele Vorzüge als Schwellenland“, so Dawe. Einerseits sei das Land reich an Rohstoffen und verfügt über ein stabiles demokratisches System. Dazu kommen eine aufstrebende Mittelklasse und ein gut kapitalisierter Finanzsektor. „Mehr als andere Emerging Markets dominiert Südafrika den Kontinent auf den es sich befindet“, so Dawe weiter. Dadurch würden sich für die Unternehmen des Landes eine Vielzahl von Chancen eröffnen zu exportieren und zu expandieren.

Starkes Management und ausgeprägte Corporate Governance

„Südafrika ist ein Sprungbrett für Investments im breiteren Afrika“, bringt es Roggensteiner auf den Punkt. Der Fondsmanager schätzt an den Unternehmen im Vielvölkerstaat auch das starke Management sowie die für ein Schwellenland überdurchschnittlich stark ausgeprägte Corporate Governance. Nicht zuletzt würden auch die derzeit historisch niedrigen Bewertungen für ein Investment in südafrikanische Aktien sprechen. Nicht von der Hand zu weisen ist für den Experten jedoch die Gefahr einer volatilen Währungsentwicklung, die auf externe strukturelle Ungleichgewichte zurückzuführen sind.

Defensive Wirtschaft identifizierbar

Die südafrikanische Börse wird nach Ansicht von Experten zu einem nicht unwesentlichen Grad von Faktoren geprägt auf die sie keinen Einfluss hat. Das starke Exposure gegenüber der Minenindustrie führt dazu, dass sich Bewegungen bei den Rohstoffpreisen und dem Wechselkurs zwischen Rand und US-Dollar merklich in den Aktienkursen auswirken können. Mit kurzfristigen scharfen Bewegungen müsse dementsprechend immer gerechnet werden. Alles in allem handelt es sich bei der südafrikanischen Wirtschaft im Vergleich zu anderen Emerging Markets um eine relativ defensive.   

Werden die Impulse der Fußball WM überbewertet?

Dass sich die beachtlichen Infrastrukturinvestitionen auf längere Sicht positiv auf das BIP-Wachstum auswirken werden steht für Experten fest. Die Impulse die die im kommenden Jahr in Südafrika stattfindende Fußball Weltmeisterschaft setzen wird sehen sie jedoch als überbewertet. Dawe führt als Beispiel das Turnier in Japan und Südkorea an. Viele Beobachter glaubten etwa, dass Japan dadurch ein von schwachem Wachstum geprägtes Jahrzehnt überwinden kann. Letztendlich hatte es kaum Auswirkungen auf die Wirtschaft. „Das Gleiche wird höchstwahrscheinlich auch für Südafrika gelten“, so Dawe.

Investmentansatz von Charlemagne Capital

Der von Charlemagne Capital gemanagte Magna Africa Fund ist derzeit zu rund 50 Prozent in südafrikanischen Aktien investiert. Das Fondsmanagement verfolgt dabei nach Angaben von Dawe einen reinen Bottom-Up-Ansatz. „Wir greifen auf Schätzungen bezüglich des BIP-Wachstums, Inflation, FX und Zinsentwicklung zurück, um festzustellen, ob sich das Investment in ein Unternehmen lohnt oder nicht“, erklärt Dawe. Aktuell hat der Fonds ein relativ geringes Exposure gegenüber den Energie- und Rohstoffsektor umgesetzt mit kleineren Positionen in südafrikanischen Unternehmen wie Sasol, AngloGold Ashanti und Impala Platinum.

Gewichtungen bei UBS

Ausschließlich in südafrikanische Aktien investiert ist der UBS Equity South Africa. In den letzten sechs Monaten brachte er Anlegern ein Performanceplus von 28,81 Prozent. Die am stärksten vertretene Branche ist derzeit Edelmetalle mit einem Anteil von 20,68 Prozent am Fondsvolumen, gefolgt von Banken (17,20 Prozent) sowie Öl und Gas (13,67 Prozent). Zu den Top-Holdings zählen der Öl- und Chemiekonzern Sasol und der Telekomkonzern MTN Group. Beide Unternehmen zählen auch im Portfolio des von Dirk Sebrechts gemanagten EMI Fund South Africa zu den wichtigsten Positionen. Seit dem Jahresbeginn hat der Fonds aus der KBC Asset Management-Schmiede eine Performance von plus 8,35 Prozent hingelegt.


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