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Die besten Emerging Markets Aktienfonds

Experten haben weiterhin einen positiven Ausblick für die globalen Emerging Markets. Dank ihrer vergleichsweise niedrigen Schulden und Finanzstärke würden sie die Krise besser überstehen als die entwickelten Märkte und auch in Zukunft stärker wachsen. Funds | 27.07.2009 04:34 Uhr

Unterm Strich bleibe jedoch die starke Abhängigkeit von Exporten in den Westen. Frühestens im fünf bis zehn Jahren würden sich die Schwellenländer zumindest zum Teil von den entwickelten Ländern abkoppeln können.

Die besten Emerging Markets Aktienfonds

Nach den schweren Verlusten im Vorjahr waren Emerging Markets-Aktien seit Jahresbeginn die unbestrittenen Stars an den Börsen. Diese Entwicklung spiegelt sich – wenig überraschend – im aktuellen e-fundresearch-Ranking auf Basis der risikoadjustierten Rendite (Sharpe Ratio) wider. Sämtliche Fonds haben nach den ersten sechs Monaten des Jahres ein deutliches Plus zu Buche stehen – die Bandbreite liegt zwischen +22,8 und +41,3 Prozent

Aktueller Spitzenreiter ist der von Wojciech Stanislawski und Vincent Strauss gemanagte Magellan D. Der Fonds überzeugt nicht nur durch eine starke Performance (+31,69 Prozent) seit Jahresbeginn. Auch auf Fünf- und Dreijahressicht können Anleger mit einer durchschnittlichen jährlichen Wertentwicklung von plus 14,49 bzw. 4,81 Prozent zufrieden sein. Strauss bezeichnet sich gegenüber e-fundresearch als Conviction Manager, der einen Bottum Up-Ansatz verfolgt (siehe auch Interview mit Wojciech Stanislawski vom 16. 7. 2009).

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Gewichtung des besten Emerging Markets Aktienfonds

Ein Herdentrieb ist den Experten von Comgest fremd. „Wir waren bereits in Brasilien investiert, als das nicht so ein Thema war wie heute. Uns hat ganz einfach der Markt und die Unternehmen gefallen“, erklärt Strauss. In einem ähnlichen Kontext könne man auch die mit einem Anteil von rund sieben Prozent vergleichsweise niedrige Gewichtung chinesischer Titel im Fonds verstehen. Zum Vergleich: Die größten Länderpositionen sind derzeit Südafrika und Brasilien mit Anteilen von 17,2 bzw. 12,6 am Fondsvermögen. An südafrikanischen Unternehmen schätzt er unter anderem die starke Marktposition und guten Bilanzen.

Die weiteren Gereihten

Im Zweitplatzierten Vitruvius Emerging Markets Equity B USD ist China derzeit auch leicht untergewichtet, wie Mattia Nocera, Managing Director und CIO von Belgrave Capital Management, erklärt. Ebenfalls untergewichtet ist Taiwan. Zu den signifikantesten Übergewichtungen zählen hingegen Indien und Indonesien. Seit Jahresbeginn hat der Fonds Anlegern eine Performance von 22,8 Prozent gebracht. Auf Fünfjahressicht erzielte er ein durchschnittliches jährliches Plus von 13,87.

First State ist mit gleich zwei Fonds im Ranking vertreten. Der Drittplatzierte First State Global Emerging Markets A GBP Acc zählt mit einer Performance von 40,46 Prozent zu den stärksten Fonds seiner Assetklasse seit Jahresbeginn. Auf Fünf- bzw. Dreijahressicht schaffte Fondsmanager Jonathan Asante ein Plus von 14,36 bzw. 6,6 Prozent. Um nichts nach steht ihm sein Kollege Angus Tulloch, der mit seinem First State Global Emerging Markets Leaders A GBP Acc in den letzten fünf Jahren eine durchschnittliche jährliche Performance von plus 14,35 Prozent erzielte. Auf Dreijahressicht steht ein Plus von 7,24 Prozent zu Buche.

 

Große Entwicklungschancen erkennbar

Obwohl der kurzfristige Ausblick unsicher bleibt, glauben die First State-Experten, dass sich die Assetklasse auf längere Sicht sehr positiv entwickeln wird. Zu den langfristigen Wachstumstreibern zählen sie die positive demographische Entwicklung, hohe Sparquoten, eine vorsichtige wirtschaftliche Liberalisierung sowie eine zunehmende Zahl an Qualitätsunternehmen. „Dazu kommt, dass sich die Bankenkrise mit Ausnahme von Südkorea und einigen osteuropäischen Ländern in erster Linie auf die entwickelten Märkte beschränkt hat“, so die Fondsmanager unisono.

Die Banken haben dazugelernt

Devan Kaloo, Manager des Aberdeen Global – Emerging Markets Equity A Acc, hält das Bankensystem in den Emerging Markets grundsätzlich für gesünder. Die Institute in den Schwellenländern hätten in den 80ern und 90ern sowie zu Beginn des neuen Jahrtausends mehrere Bankkrisen überstanden und stehen jetzt stark da. „Die Banker haben gelernt wie gefährlich exzessives Leverage und unkontrollierte Kreditvergabe sein können“, so Kaloo. Auch die Zentralbanken wären in ihrer Politik vorsichtiger geworden.

Schwellenländer weisen einen geringen Verschuldungsgrad auf

Einen wesentlichen Vorteil vieler Schwellenländer gegenüber den entwickelten Märkten sieht Kaloo in der vergleichsweise geringeren Verschuldung. Einerseits sei das Verhältnis der Staatsverschuldung zum BIP in den Emerging Markets deutlich niedriger. Dazu komme, dass auch die Konsumenten und Unternehmen weniger verschuldet sind als in den entwickelten Ländern. Alles in allem würden sich die Schwellenländer-Volkswirtschaften in einer relativ guten Verfassung befinden.

Exportabhängigkeit der Schwellenländer in den Westen

Trotz dieser guten fundamentalen Ausgangslage und dem weiteren Spielraum der Regierungen stimulierende Maßnahmen zu setzen, sind die Emerging Markets nach wie vor von Exporten in die entwickelten Länder abhängig. Angesichts des verhaltenen Konsums im Westen, nehmen die Exportraten in vielen Schwellenländern weiterhin ab. Nach Ansicht von Experten könnten die niedrigen Zinssätze dieser Entwicklung bald ein Ende setzen. Dies würde jedoch nicht von heute auf morgen passieren.

Wirtschaftliche Abkoppelung wird noch einige Jahre dauern

Experten sind davon überzeugt dass sich das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern in den kommenden Jahren mehr und mehr von den entwickelten Märkten abkoppeln wird. Strauss erteilt Optimisten, die das bereits in naher Zukunft für möglich halten jedoch eine Abfuhr. „Eine Abkoppelung ist nur zu einem gewissen grad möglich und das nicht vor einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren“, so der Comgest-Fondsmanager. Auch die hervorragende Performance der Emerging Markets Indizes seit Jahresbeginn ändert nichts an seiner Einschätzung – im Gegenteil: „Man darf nicht vergessen, dass diese Entwicklung zu einem Großteil auf westliches Geld zurückzuführen ist.“

Ein Hype in dieser Assetklasse ist erkennbar

Dass sich der derzeitige explosionsartige Höhenflug der Assetklasse weiter fortsetzen wird glaubt Strauss nicht. Dies sei allein schon wegen den schlechten Wachstumsaussichten in den westlichen Volkswirtschaftlichen wenig wahrscheinlich. Er spricht von einem Hype der über das Ziel hinaus zu schießen droht. Nichtsdestotrotz würden die Emerging Markets in den nächsten zwölf Monaten den MSCI World Index wahrscheinlich outperformen. Der gleichen Ansicht ist auch Kaloo. Er weist jedoch darauf hin, dass auf Einjahressicht die Lage an allen Märkten schwierig bleiben wird. „Disziplinierte und langfristig orientiert Stockpicker, die in Qualitätsunternehmen investieren, sollten gut fahren“, so der Fondsmanager.

Alle Daten per 17.07.2009 in Euro:

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