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China gibt den Takt vor

Nach umfangreichen Konjunkturpaketen im Ausmaß von USD 586 Mrd. konnte sich die chinesische Volkswirtschaft als erste wieder erholen. Eine wichtige Stütze war das starke Kreditwachstum in der Höhe von 30 Prozent im 1. Halbjahr 2009. Funds | 24.09.2009 04:30 Uhr

Lan Wang Simond, CFA, Fondsmanagerin des PF(LUX)-Greater China von Pictet setzt vor allem auf Konsumaktien und Unternehmen, die von einer Erholung in den OECD Ländern profitieren.

China als wichtiger Indikator

In der aktuellen Erholungsphase spielt die Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft eine entscheidende Rolle. China´s Wirtschaft erreichte den Tiefpunkt bereits im 4. Quartal 2008 während die OECD Länder im 2. Quartal 2009 offenbar den Boden gefunden haben. Lan Wang Simond, Pictet: "Die chinesische Inlandswirtschaft hat mit einer frühen und sehr starken Erholung reagiert." Dies wurde vor allem durch eine starke Ausweitung des Kreditvolumens erreicht.

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Seit August 2009 geht die chinesische Volkswirtschaft in eine Konsolidierungsphase über, da sich die Liquiditätssituation im 2. Halbjahr 2009 gegenüber dem 1. Halbjahr nicht mehr verbessern kann. Aktuell befindet sich der Markt in einem Stadium mit maximal möglicher Liquidität und extrem lockerer Geldpolitik. Lan Wang Simond: "Das Volumen neuer Bankkredite wird nur noch rund ein Drittel des Kreditvolumens des 1. Halbjahres ausmachen."

Die Risiken auf dem chinesischen Aktienmarkt sind sicherlich die plötzliche Erhöhung der Inflation, die zu drastischen Zinserhöhungen und einer Reduktion der Liquidität durch die Zentralbanken führen kann.

Geldmenge und Liquidität in China sehr wichtig

Lan Wang Simond: "Historisch gesehen, bestand in den letzten zehn Jahren eine sehr enge Korrelation zwischen der Entwicklung der Geldmenge M2 und der Industrieproduktion. Im ersten Quartal 2009 ist die Geldmenge auf ein Rekordwachstum von knapp 30 Prozent angestiegen, während sich die Industrieproduktion von einem Wachstum von 5 Prozent wieder auf 12-13 Prozent im Jahresvergleich erhöht hatte. Dabei muß man berücksichtigen, dass in China rund 80 Prozent der Investitionen mit Bankkrediten finanziert werden und noch kein effizienter Markt für Unternehmensanleihen besteht."

13 Millionen neue Jobs pro Jahr notwendig

Lan Wang Simond: "China steht auch im Bereich der Beschäftigungspolitik vor großen Herausforderungen. Pro Jahr müssen rund 13 Millionen neue Jobs geschaffen werden, da ungefähr 6,5 Millionen Studienabsolventen und ungefähr ein gleicher Teil Wanderarbeiter auf die Arbeitsmärkte der großen Städte strömen." Investitionen sind absolut notwendig um ein Wachstum von rund acht Prozent zu erreichen. Auf diesem Wachstumsniveau können die neuen Arbeitsplätze geschaffen werden und auch die Infrastruktur kann entsprechend ausgebaut werden. Vom USD 586 Mrd. Stimuluspaket aus dem Vorjahr fliessen 45 Prozent in die Entwicklung der Infrastruktur, 25 Prozent in den Wiederaufbau in den Erdbebengebieten und auch knapp 10 Prozent in Umweltprojekte.

Die Bewertungsniveaus in China

Die Analyse der Bewertungskennzahlen der wichtigsten Märkte in der Region ergibt folgendes Bild: Der chinesische Aktienmarkt handelt derzeit auf einem Niveau von 14x der geschätzten Gewinne von 2010. Das Preis/Buch-Verhältnis liegt aktuell bei 2x. Lan Wang Simond: "Damit befinden sich die Bewertungen genau auf dem langfristigen Durchschnittsniveau." Das Gewinnwachstum in China wird für das nächste Jahr auf 20,3 Prozent geschätzt, der Banksektor liegt jedoch mit 30 Prozent deutlich darüber.

Langfristige Outperformance vs. Index

In den ersten acht Monaten konnte sich der MSCI Golden Dragon Index sehr positiv entwickeln und um 43,4 Prozent zulegen. Der Index wird auch als Benchmark für den PF(LUX)-Greater China P Cap von Pictet Funds eingesetzt. Der Fonds konnte zwar im laufenden Jahr die Benchmark mit +40,19 nicht übertreffen, liegt jedoch über 3 Jahre mit +31,05 Prozent vs. +23,51 Prozent für den Index deutlich vorne und konnte auch über fünf Jahre die Benchmark um +16,90 Prozent schlagen (+89,92 Prozent vs. +73,02 Prozent).

Stock Picking in China

Lan Wang Simond: "Wir haben rund die Hälfte des Fondsvolumens in China investiert, wobei wir dabei vor allem H-Shares, die in Hong Kong notieren, bevorzugen. Aktuell haben wir nur rund 4 Prozent der 5 Prozent QFII-Quote ausgenützt und A-Shares gekauft. Aktuell liegt die Gewichtung von China bei exakt 50 Prozent vs. 47,2 Prozent für die Benchmark. Taiwan haben wir mit 28,2 Prozent gegenüber dem Index (30,2 Prozent) leicht untergewichtet. Auch in Hong Kong sind wir mit 21,3 Prozent leicht unter der Benchmark-Gewichtung von 22,6 Prozent." China bietet die Möglichkeit zum Stock Picking, die Allokation in Taiwan ist laut Aussagen der Fondsmanagerin eine Richtungsentscheidung und stark von der Entwicklung des Technologiesektors abhängig und Hong Kong ist als Markt wiederum sehr stark von der Entwicklung der Immobilien, Zinsen und der allgemeinen Liquidität abhängig.

Lan Wang Simond setzt aktuell vor allem auf Konsumwerte, die sich ihrer Ansicht nach in China noch stark entwickeln können. Lan Wang Simond: "Ich bevorzuge defensive Konsumaktien, wie Brauereien, Nahrungsmittelhersteller, etc. Die Herausforderung ist das Identifizieren dieser Unternehmen, da die Industrie in diesen Bereichen noch nicht sehr stark konsolidiert ist." Die Fondsmanagerin setzt auch auf Unternehmen, die von einer Erholung in den OECD Ländern stark profitieren können und aus China heraus mit westlichen Unternehmen zusammenarbeiten.

Lan Wang Simond: "Der chinesische Aktienmarkt könnte konsolidieren und während die OECD Länder ihren Aufschwung noch fortsetzen, könnte sich der Markt in China gegenüber dem Höchststand im 2. Halbjahr abschwächen und Liquidität könnte auch teilweise wieder in die alte Welt zurückfliessen. Wir sind jedoch fest davon überzeugt, dass China auch nach einer Konsolidierungsphase weiterhin eine starke Konjunkturlokomotive sein wird und auch in der Lage sein wird, entsprechend Kapital, das höhere Renditen sucht, anziehen zu können."

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