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Die besten Nordamerika Aktienfonds

Experten geben sich was nordamerikanische Aktien betrifft verhalten optimistisch. Nach wie vor gebe es interessante Möglichkeiten. Wichtig wäre es jedoch sich auf die Qualität des Geschäftmodells zu konzentrieren. Funds | 26.10.2009 04:30 Uhr
Die Top Equity North America Die besten Nordamerika-Aktienfonds im aktuellen e-fundresearch-Ranking auf Basis der risikoadjustierten Rendite (Sharpe Ratio) haben sich seit Jahresbeginn durchwegs positiv entwickelt. Die Bandbreite der Wertentwicklung liegt zwischen einem Plus von 14,64 und 34,02 Prozent. Anders schaut es – dank der Subprimekrise – mit der Dreijahresperformance aus. Hier hat nur der Neptune US Opportunities A Acc ein positives Ergebnis zu Buche stehen – wenngleich auch mit +0,50 Prozent ein äußerst verhaltenes.

Die Top-Platzierten

Der Neptune US Opportunities A Acc ist gleichzeitig auch der aktuelle Sieger des e-fundresearch-Rankings. Seit Jahresbeginn hat er eine Performance von +29,15 Prozent erzielt. Auf Fünfjahressicht hat er Anlegern eine durchschnittliche jährliche Performance von 6,80 Prozent gebracht. Über denselben Zeitraum hat der Zweitplatzierte Vanguard US Opportunities Inv USD eine Performance von +4,05 Prozent erzielt. Mit einem Plus von 34,02 Prozent weist er allerdings die beste Wertentwicklung seit Jahresbeginn auf.

Ganz vorne dabei ist auch der Janus US Twenty A USD Acc. Adam Schor, Vice President, Client Portfolio Manager bei der Janus Capital Group, ist – wie er gegenüber e-fundresearch erklärt – der Meinung, dass es auf Aktienebene nach wie vor Möglichkeiten gibt. „Wichtig ist es sich auf die Qualität des Geschäftsmodells zu konzentrieren“, so Schor. Bekanntlich hätten viele Aktien in den vergangenen Monaten bereits einen Aufschwung antizipiert. Fraglich sei ob viele Kursanstiege auch gerechtfertigt sind.

US Aktien wurden durch Fed-Maßnahmen gestärkt

Nach Angaben von Experten wurden US-Aktien von der aggressiven Geld- und Fiskalpolitik der Fed maßgeblich gestärkt. Durch zahlreiche Initiativen sei der Kreditfluss verbessert werden. Das Milliardenpaket zur Belebung der Konsumnachfrage sowie soziale Maßnahmen hätten sich bislang nur geringfügig auf die Unternehmensgewinne ausgewirkt. „Wir glauben, dass die US-Unternehmen in den nächsten sechs Monaten diese Regierungsausgaben spüren werden“, so Seung Minn.

Was wird passieren wenn sich der Staat zurückzieht?

Auch Schor ist davon überzeugt, dass sich das Stimulierungspaket positiv auf US-Aktien ausgewirkt hat. „Die Rallye hat erst dann begonnen als es klar war, dass das Finanzsystem mit Hilfe der Regierung nicht ausfallen wird“, so Schor. Die große Frage sei, ob die Nachfrage des Privatsektors und Investitionen die Lücke füllen können, die der Staat hinterlässt, wenn er sich – wie zu erwarten – wieder zurück ziehen wird.

Erholung wird langsam erfolgen

Auf Unternehmensebene ist es laut Schor wichtig sich auf jene Firmen mit soliden Bilanzen, Wettbewerbsvorteilen und hohen Marktanteilen zu konzentrieren. „Kommt es zu einer Erholung ist es sehr wahrscheinlich, dass sie sehr langsam erfolgen wird. Dieses Szenario spricht für Unternehmen, die groß und stabil genug sind, um von der Schwäche der Konkurrenz profitieren zu können“, so der Janus-Experte.

Anzeichen für eine verbesserte Wirtschaftslage

Cormac Weldon sieht Anzeichen, dass sich die Wirtschaftslage verbessert. „Diese Entwicklung wird in den nächsten Quartalen anhalten, bis sich ein eher moderates Wachstumsprofil einpendelt“, so Cormac Weldon, Head of US-Equities bei Threadneedle. US-Unternehmen würden nicht nur die Gewinnerwartungen übertreffen, sondern auch konservative Bilanzen ausweisen, die es ihnen ermöglichen Aktionäre zu vergüten, andere Unternehmen zu übernehmen und Investitionen zu tätigen.

Konsument wird der Schlüssel zum Erfolg

Jörg Boysen, Manager des UniNordamerika, gibt sich auf Sicht der kommenden drei bis vier Monate verhalten positiv. „Entscheidend wird sein wie stabil die Wirtschaft und wie selbsttragend ein möglicher Aufschwung nach Auslaufen der Konjunktur- und Hilfsprogramme ist“, so Boysen. Nach wie vor wäre der Konsum angeschlagen, was den Einzelhandel schwächt. Die Unternehmen würden sich durch eine flexible Kostenbasis auszeichnen. „Der Konsument wird der Schlüssel zum Erfolg der Konjunktur- und Hilfsprogramme sein“, bringt es der Union Investment-Experte auf den Punkt.

Optimismus bei Growth-Aktien

Grant Bowers, Manager des Franklin US Opportunities A Acc USD  ist nach eigenen Angaben aus zwei Gründen optimistisch auf Growth-Aktien eingestellt: „Erstens befinden wir uns mitten in der Freischaltungsphase des Kreditzyklus und Unternehmen bekommen wieder Kredit. Zweitens sind die Manager gut geführter Unternehmen nicht untätig geblieben. Sie haben die Kosten gesenkt, neu und härter über Verträge verhandelt und opportunistisch investiert.“ Sobald der Übergang in eine – auch nur moderate – Wachstumsphase erfolgt, wären infolge der Kostensenkungsmaßnahmen spürbar steigende Gewinne zu erwarten.

Auf krisensichere Unternehmen setzen

Boysen versucht nach eigenen Angaben im UniNordamerika einen Mix aus frühzyklischen und krisensicheren Unternehmen mit hohem Cash Flow über zu gewichten. Dazu würden Unternehmen aus den Bereichen Rohstoffe, Energie, Software und Pharma gehören. Vorsichtig wäre er weiterhin was den diskretionären Einzelhandel und Telekommunikation betrifft.

Kompromisse identifizieren und nützen

Bowers hat derzeit die Sektoren Informationstechnologie und Gesundheitswesen im Franklin US Opportunities A Acc USD am höchsten gewichtet. „Im nichtzyklischen Konsumgütersektor sind wir dagegen im Verhältnis zur Benchmark stark unterrepräsentiert“, so der Franklin Templeton-Fondsmanager. Bowers investiert nach eigenen Angaben in erster Linie in besonders schnell wachsende Unternehmen, die den besten Kompromiss zwischen Wachstumstreibern, Geschäftsrisiko und Bewertung darstellen.


Alle Daten per 13.10.2009 in Euro:

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