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Die besten globalen Aktienfonds

Die Manager der besten globalen Aktienfonds setzen auf das langfristige Entwicklungspotenzial der Emerging Markets. Dementsprechend aussichtsreich wären vor allem Rohstoff- und Konsumgüterwerte. Ob 2010 von einer Konjunkturerholung ausgegangen werden kann, darüber scheiden sich die Geister. Funds | 30.11.2009 04:30 Uhr
Die Top globalen Aktienfonds Aktueller Spitzenreiter im e-fundresearch-Ranking auf Basis der risikoadjustierten Rendite (Sharpe Ratio) ist der WE TOP DYNAMIC. Seit Jahresbeginn hat er ein Performanceplus von 9,96 Prozent zu Buche stehen. In den letzten drei Jahren brachte er Anlegern eine durchschnittliche jährliche Performance von +3,87 Prozent – auf Fünfjahressicht waren es +10,13 Prozent. In einer ähnlichen Bandbreite entwickelte sich, mit einer Drei- bzw. Fünfjahresperformance von +3,23 bzw. +10,44 Prozent, der Zweitplatzierte MULTI-AXXION InCapital Taurus.

Drittbester Fonds im Ranking ist der von Eric Le Coz gemanagte Carmignac Investissement. Mit einer Performance von +39,52 Prozent seit Jahresbeginn ist er über diesen Zeitraum der beste Fonds der Assetklasse. Auch auf Drei- und Fünfjahressicht hat er mit einer Wertentwicklung von +6,84 bzw. +14,50 Prozent die Nase vorn. Wie er gegenüber e-fundresearch erklärt, ist Le Coz derzeit bei Rohstoffen deutlich übergewichtet – im Energiesektor zu einem vergleichsweise geringeren Grad.

Experten weiterhin skeptisch

Obwohl viele Wirtschaftsforschungsinstitute und Banken optimistischer werden und ihre Prognosen anheben, bleiben die Experten von Flossbach und von Storch (FvS) skeptisch. „Das aktuelle Wachstum basiert vor allem auf der Wiederauffüllung der Lager sowie aus der künstlich generierten Nachfrage aus den staatlichen Konjunkturprogrammen“, so Gerald Kichler, Manager des FvS Aktien Global F. Bereits im ersten Quartal 2010 könnten Probleme wie die den Konsum belastende Arbeitslosigkeit, auslaufende Stimulusprogramme sowie strukturelle Ungleichgewichte wieder in den Vordergrund treten und weiteres Wachstum bremsen.

Konjunkturbelebung muss fortgesetzt werden

„Das größte Risiko ist paradoxerweise, dass eine wirtschaftliche Erholung als zu stark angesehen wird, was eine Normalisierung der Geldpolitik in den strategisch wichtigsten Volkswirtschaften rechtfertigen würde“, so Le Coz. Zu unsicher sei es, ob in den entwickelten Ländern tatsächlich von einer Erholung gesprochen werden kann, weshalb die konjunkturbelebenden Maßnahmen unbedingt fortgesetzt werden müssen. Schulden müssten weiterhin vom privaten in den öffentlichen Sektor transferiert werden – zu Finanzierungskonditionen, die für die Staaten zumutbar sind.

Gründe für und gegen einen Aufschwung

Für Eckhard Sauren, Manager des Sauren Fonds-Select SICAV – Global Opportunities gibt es sowohl Gründe für und gegen eine Fortsetzung des derzeitigen Aufschwungs. „Für einen weiteren Aufschwung an den Aktienmärkten spricht, dass die konjunkturelle Erholung anscheinend stärker ausfällt als allgemein erwartet. Darüber hinaus stehen zahlreichen Marktteilnehmern noch hohe zu investierende Mittel zur Verfügung, die aktuell noch "an der Seitenlinie" warten. Auch die wenig attraktiven Alternativen zu Aktien sprechen für eine Fortsetzung des Marktaufschwungs. Gegen weitere Kursgewinne an den Märkten sprechen jedoch die nach wie vor vorhandenen Unsicherheiten insbesondere auch im Zusammenhang mit dem bereits erreichten Bewertungsniveau. Somit gibt es sowohl gute Gründe für als auch gegen eine Fortsetzung des Aufschwungs. Insgesamt glaube ich grundsätzlich nicht, dass sich die Märkte auf Sicht von zwölf Monaten vorhersagen lassen“, so Sauren.  

V-förmiger Konjunkturaufschwung unwahrscheinlich

Laut Gerald Kichler wirken viele zyklische Titel mittlerweile überteuert. Da er einen V-förmigen Konjunkturanstieg für unwahrscheinlich hält, habe er damit begonnen Positionen in zyklischen Unternehmen sukzessive abzubauen. „Wir favorisieren solide Dividendenwerte aus Sektoren wie Telekom, Energie und Pharma aus dem Qualitätssegment. Diese bieten die besten Voraussetzungen für eine Outperformance im Jahr 2010 – absolut wie relativ“, so der FvS-Experte.

China und Indien entwickeln sich weiter

Der M&G Global Basics ist derzeit überwiegend in Basic Materials, Consumer Goods und Industrials investiert. Die meisten Unternehmen würden aus den entwickelten Ländern stammen und hätten ein bedeutendes Exposure gegenüber den strukturellen Trends, die die Emerging Markets prägen. Schließlich würden Länder wie China und Indien erst am Beginn eines Transformationsprozesses stehen, der sich über mehrere Jahrzehnte hinausziehen wird.

Fokus auf Finanzstärke und Cashfähigkeit der Unternehmen

„Ich konzentriere mich in erster Linie auf Unternehmen aus der Primär- und Sekundärindustrie. Ich bin der Meinung, dass diese Unternehmen das weltweite Wirtschaftswachstum vorantreiben und dementsprechend die Bausteine der Weltwirtschaft sind“, so Graham French weiter. Besondere Beachtung schenke er bei der Titelselektion der Finanzstärke und der Fähigkeit Cash zu generieren. Alles in allem müssten sich Risiko und Ertrag im Portfolio in einem ausgewogenen Verhältnis befinden.

Wie wirken sich die Lagerbestände aus?

Für Le Coz ist das Ausmaß der Lagerbestände nur einer von mehreren wichtigen Indikatoren zur Einschätzung des Entwicklungspotenzials der Assetklasse. Genau beobachten würde er auch ob sich in exportorientierten Ländern wie Südkorea und Taiwan ein Turnaround abzeichnet. „Besondere Aufmerksamkeit widmen wir auch der Geld- und Fiskalpolitik in den einzelnen Ländern und wie sie sich auf die Weltwirtschaft, bestimmte Industrien und das Verhalten der Konsumenten auswirken“, so der Carmignac-Fondsmanager.

Mehrwert gegenüber der Marktentwicklung erwirtschaften

Der Sauren Global Opportunities investiert laut Sauren in Marktsegmente, die in der Regel von relativ hohen Ineffizienzen gekennzeichnet sind. Daher weist das Portfolio traditionell Schwerpunkte bei Nebenwerten und in den Märkten der Schwellenländer auf. Die Ineffizienzen in diesen Marktsegmenten erlaubt es darauf spezialisierten Fondsmanagern, nachhaltige Mehrwerte gegenüber der Marktentwicklung erwirtschaften zu können. "Ich bin der Überzeugung, dass Anlageentscheidungen basierend auf makroökonomischen Faktoren nicht zu nachhaltigen Mehrwerten führen. Gemäß unserer Anlagephilosophie versuchen wir, durch die sorgfältige Selektion erfolgversprechender Fondsmanager in einzelnen Marktsegmente nachhaltige Mehrwerte für unsere Investoren zu erzielen und damit eine stetigere Entwicklung zu erreichen, als dies mit Marktprognosen möglich wäre", so Eckhard Sauren.

Die Anlagestrategie im Hause Sauren ist durch die seit dem Jahr 1994 bewährte Investmentphilosophie "Wir investieren nicht in Fonds - wir investieren in Fondsmanager" geprägt. "Ein Dachfonds-Portfolio aus Fonds, die von erfahrenen und erfolgversprechenden Fondsmanagern unter vorteilhaften Volumen-Rahmenbedingungen verwaltet werden, sollte langfristig zu nachhaltigen Mehrwerten führen – weitgehend unabhängig von kurzfristigen makroökonomischen Chancen und Risiken."

Alle Daten per 17.11.2009 in Euro:

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