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Gutes Wachstum vor dem nächsten Fall?

Eric Bendahan, Manager des Oyster European Opportunities ist, was die Entwicklung des Wirtschaftswachstums und der Unternehmensgewinne betrifft, für 2010 positiv eingestellt. Weitaus verhaltener ist sein Ausblick für 2011. Funds | 09.02.2010 04:45 Uhr
Potential der Schwellenländer Stark wachsen sollen in den kommenden Jahren die Schwellenländervolkswirtschaften. Dementsprechend hoch ist auch das Emerging Markets-Exposure in seinem Portfolio. Nach der starken Vorjahresperformance der Zykliker, soll heuer die Stunde der Qualitätsunternehmen schlagen.

Positives Wirtschaftswachstum in 2010

Bendahan glaubt, dass 2010 das Wirtschaftswachstum in den USA, Europa und Japan (G3-Staaten, Anmerkung) überraschend positiv ausfallen wird. „Die Frühindikatoren sprechen für eine kräftige Erholungstendenz in den G3-Staaten“, so der Experte. Dafür würde alleine schon der notwendige Wiederaufbau der Lagerbestände sprechen. Auch sollte sich der weltweite Exportmarkt erholen und die Wirtschaft anheizen. Konkret sei in den USA ein Wachstum von vier Prozent drinnen, in Europa immerhin zwischen zwei und 2,5 Prozent.

Nächste Krise 2011?

Schlechter schaut der Ausblick des Experten für 2011 aus. Eine weitere Rezession sei zwar nicht zu befürchten, aber doch ein weitaus niedrigeres Wachstum als 2010. „Der Prozess der Entschuldung wird lange und schmerzhaft ausfallen“, so Bendahan. Im schlimmsten Fall könne dies bis zu 15 Jahre dauern. Aufgrund der chronisch leeren Staatskassen müssten die Regierungen Einsparungen vornehmen. Dieser Schuldenabbau würde die Wirtschaftsaktivitäten maßgeblich belasten. „Entscheidend werden die Exit-Strategien der Notenbanken sein“, bringt es der Fondsmanager auf den Punkt.

Konjunkturprogramme zeigen Wirkung

Besonders positiv ist Bendahan auf die Emerging Markets eingestellt. Sie würden 2010 ein sehr hohes Wachstum verzeichnen. In China und Indien könne etwa mit einem Wachstum von mehr als neun Prozent gerechnet werden. Etwas geringer, aber immer noch beeindruckend, soll das Wachstum mit fünf Prozent in Brasilien und Russland ausfallen. „Für die Schwellenländer spricht, dass überall die Konjunkturprogramme greifen, ohne, dass sie durch eine übermäßige Schuldenlast beeinträchtigt werden“, sagt Bendahan. Dieser Trend würde auch 2011 und 2012 anhalten.

Unternehmen haben gut auf die Krise reagiert

„Neben dem Wirtschaftswachstum soll 2010 auch die Profitabilität der Unternehmen positiv überraschen“, so der Experte weiter. Er führt seine Einschätzung darauf zurück, dass die Unternehmen umgehend mit Kostensenkungsmaßnahmen und Kapazitätsabbau auf die Krise reagiert haben. Ein Gewinnwachstum von 30 Prozent sei durchaus möglich – der Konsens von zehn Prozent ist viel zu wenig. 2011 würde das Gewinnwachstum wiederum niedriger ausfallen.

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Langjähriger Fondsspezialist Raiffeisen Capital Management ist Teil der größten Bankengruppe Österreichs und eine der führenden Fondsgesellschaften. Das Unternehmen ist in wichtigen europäischen Märkten vertreten und verfügt insbesondere in der CEE-Region über jahrelange Expertise. Der österreichische Fondsspezialist wird laufend für die gute Performance und Qualität der Fonds ausgezeichnet. » Weitere Informationen

Fokus auf Stock-Picking

Das Bewertungsniveau bezeichnet Bendahan als vernünftig. Insgesamt würden sich die Aktienmärkte 2010 positiv entwickeln und ein Wachstum zwischen sieben und acht Prozent aufweisen. Nach der überraschend starken Erholung von zyklischen Werten mit schlechter Qualität sei heuer wieder Stock-Picking angesagt. Vor allem Qualitätsunternehmen wären im Vorteil. Nachsatz: „Die Liste an Unternehmen mit hoher Qualität, die attraktiv bewertet sind und ein Emerging Market-Exposure aufweisen, ist lang.“

Bevorzugte Gebiete für den Oyster Manager

Zu den Themen die Bendahan gefallen gehören: niedrige Einstandskosten, Konsum in den Schwellenländern, Investitionsausgaben im Bergbausektor, geplante Infrastrukturprojekte, notleidende Branchen sowie M&A-Aktivitäten. Weniger angetan ist er seinen Angaben zufolge von Titeln, die von Staatsanleihen abhängig sind, anleihenähnliche Werte, zu stark auf den Binnenmarkt ausgerichtete Mega Caps und hoch bewertete zyklische Aktien.

Die Portfolio-Positionen

Die Restrukturierung des Portfolios hat der Experte mittlerweile abgeschlossen. Die zentralen Themen stellen jetzt Wachstum und Schwellenländer dar. Die Top 30 Titel repräsentieren jetzt 60 Prozent des Portfolios, aber lediglich zwölf Prozent des Referenzindex. Die Zahl der Portfoliopositionen wurde insgesamt um 20 Prozent reduziert. Zuletzt zeichneten die Schwellenländermärkte für 42 Prozent der Umsätze und 48 Prozent der Gewinne verantwortlich.

Eigenwillige Anlageideen umsetzen

Unter den aktuellen 20 besten Anlageideen befinden sich auffallend viele Familienunternehmen – laut dem Fondsmanager aufgrund der „langfristigen Strategieausrichtung“. Im gesamten Portfolio liegt ihr Anteil bei 40 Prozent. Auffallend ist der hohe Anteil von 40 Prozent an UK-Aktien im Portfolio. „Viele glauben, dass ich deshalb verrückt bin. Mir gefällt, dass das ein offener Markt ist, mit hohem Emerging Markets-Exposure“, erklärt Bendahan.

Auf Sektorenebene sind derzeit die größten Positionen Financials (24,6 Prozent), Industrials (18,5 Prozent) und Basiskonsumgüter (13,9 Prozent). Interessante Unternehmen aus diesen Sektoren sind unter anderen Standard Chartered, Prudential, AP Moller Maersk, Safran, BAT und Jerónimo Martins. In den letzten zwei Jahren hat der Oyster European Opportunities eine Performance von +33,4 Prozent erzielt.

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