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Im Osten geht wieder die Sonne auf

Die aktuelle Asset Allocation der Allianz Investmentbank sieht eine Übergewichtung von Japan Aktien vor. USA Aktien sind neutral und Europa Aktien sind untergewichtet. Emerging Markets werden nach starken Kursgewinnen neutral gehalten. Auf der Anleihenseite werden Spreadprodukte gegenüber Staatsanleihen favorisiert. Funds | 25.03.2010 04:40 Uhr

Obwohl die japanische Volkswirtschaft noch immer mit der Deflation zu kämpfen hat, gibt es auf dem Aktienmarkt wieder Hoffnung. Die volkswirtschaftlichen Prognosen für asiatische Schwellenländer mit einem BIP-Wachstum von 7,3 Prozent für 2010 und 7 Prozent für 2011 sind immer noch positiv und auch in Osteuropa gibt es Grund zum Optimismus.

Wurden vor einem Jahr osteuropäische Staaten als Gefahr für den Finanzplatz Österreich porträtiert, so ist 2010 vor allem der hohe Schuldenstand in süd- und westeuropäischen Staaten ein zentrales Gesprächsthema.

Für das zweite Quartal erwarten die Allianz Experten für die Industrieländer weiterhin ein Wachstum unter Trend. Von der Stabilisierung des Hoffnungsmarktes Osteuropa kann vor allem Österreich profitieren.

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„2010 steht ganz im Zeichen der ‚Neuen Normalität’“, erklärte Martin Bruckner, Vorstand der Allianz Investmentbank AG, am Mittwoch vor Journalisten. Der Wachstumstrend der letzten beiden Quartale 2009 lasse sich in 2010 nicht fortschreiben. „Die Industrieländer wachsen unter Trend, Emerging Markets werden weiterhin stärkeres Wachstum aufweisen und bleiben damit die stärkste Region“, so Bruckner.

CDS-Spreads: Osteuropa im Aufwind

Wurden in der Vergangenheit Emerging Markets häufig mit schwacher Bonität und hohem politischen Risiko assoziiert, scheint dies nun für westliche Industrieländer zu gelten: Ein Gradmesser für die Markteinschätzung von Länderrisken sind Kreditderivate zum Handeln von Ausfallrisiken von Anleihen, sogenannte Credit Default Swaps (CDS). Die am Markt gehandelte Prämie – der sogenannte CDS-Spread – hängt hauptsächlich von der Einschätzung der Bonität des Basiswertes durch die Marktteilnehmer ab. Eine Verbesserung der Bonitätseinschätzung führt zu einer Verringerung der CDS-Spreads – dieser Trend ist für osteuropäische Staaten zu beobachten: Stiegen zu Beginn der Finanzkrise im Herbst 2008 die CDS-Spreads in Osteuropa deutlich auf durchschnittlich 6 Prozent an, so weist der Trend seit Beginn des zweiten Quartals 2009 eine gegenläufige Entwicklung auf und stabilisierte sich auf einem Niveau von unter 2 Prozent. Für Westeuropa befinden sich seit Ende 2009 die CDS-Spreads in einer Auf- bzw. Seitwärtsbewegung, wobei Griechenland aktuell den höchsten CDS-Spread von 3 Prozent aufweist. „Die osteuropäischen Länder haben ihre Staatshaushalte sehr gut im Griff und sind gut durch die Krise gegangen, besser als Westeuropa“, erklärt Mag. Martin Maier, Geschäftsführer der Allianz Invest KAG.

Österreich profitiert

Liegt im EU-Schnitt die Staatsverschuldung im Jahr 2010 auf einem Niveau von 84 Prozent des BIP, weisen osteuropäische Staaten durchwegs bessere Werte auf. In Süd- und Westeuropa hat Griechenland die schlechteste Ausgangsposition, um die Wirtschaft anzukurbeln: Die Staatsschulden belaufen sich auf 120,4 Prozent des BIP, das Budgetdefizit liegt für 2010 bei 8,7 Prozent. Welche nachhaltigen Auswirkungen eine steigende Staatsverschuldung auf den Handlungsspielraum der Politik hat, zeigt beispielsweise auch Italien: Bei einem Schuldenstand von 116,9 Prozent des BIP wird für 2010 ein Budgetdefizit von 5 Prozent erwartet – davon werden 4,9 Prozentpunkte alleine zur Begleichung der Zinsen aufgewendet. „Mit den steigenden Budgetdefiziten wird der Handlungsspielraum für tiefgreifende Reformen immer enger“, erklärt Maier. Für Österreich wird ein Budgetdefizit von 5,4 Prozent für 2010 erwartet, 3,2 Prozentpunkte davon fließen in den Schuldendienst. „Die hohe Staatsverschuldung vieler Länder wird auch in den nächsten Monaten eine große Rolle spielen“, so Maier. „Die wichtigen Wirtschaftspartner Österreichs aus dem Osten haben Stärke bewiesen und können in den nächsten Jahren ein höheres Wachstum erzielen als der Westen“, ist Maier überzeugt.

Chancen für Anleger

„Der Markt gibt keine langfristigen Trends her: In Zeiten, wo der Wind so schnell drehen kann, empfiehlt es sich, Aktien und Anleihen ausgewogen zu gewichten“, erklärt Bruckner die Anlagestrategie der Allianz für das kommende Quartal. Staatsanleihenrenditen befinden sich auf historisch niedrigen Niveaus, die Staatsverschuldung dagegen auf Rekordniveau. Inflation ist weiterhin kein Thema – Zinserhöhungen werden erst gegen Ende des Jahres erwartet. Auf der Aktienseite rät die Allianz, Japan über- und Europa unterzugewichten. In Japan unterstütze das China-Exposure exportorientierte Unternehmen, ebenso werde eine Yen-Schwäche erwartet. In Europa seien die konjunkturelle Situation sowie die Gewinnerwartungen schwächer als in den USA. Die Dividendenrendite sei jedoch attraktiv. In den USA und den Emerging Markets ist die Allianz neutral gewichtet: In den USA winkt 2010 das stärkste Wachstum der entwickelten Länder, die Aktienbewertungen liegen jedoch über jenen anderer Regionen. In den Emerging Markets wird die strukturelle wirtschaftliche Lage weiterhin als sehr stark charakterisiert. Als Risken lassen sich laut Bruckner neben verfrühten Zinserhöhungen auch die Maßnahmen zur Staatsschuldenbekämpfung sowie eine verstärkte Regulierung der Banken charakterisieren.

Auf der Anleihenseite empfiehlt die Allianz, Staatsanleihen unter- sowie Unternehmensanleihen überzugewichten. „Die Zinskurve ist weiterhin sehr steil, die Risikospreads bei Anleihen haben sich weiter eingeengt“, zeigte Maier auf. In den USA und in Japan ist die Allianz untergewichtet: In den USA hat die Inflation gedreht, die Fed bestätigt Markterwartungen einer längerfristigen Nullzinspolitik, hat allerdings den Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent angehoben. In Japan bleibt das absolute Zinsniveau weiterhin unattraktiv. Für Europa sowie die Emerging Markets lautet das Anlagevotum „übergewichten“: Die Inflationskernrate liegt stetig im Zielbereich der EZB – es gibt daher wenig Anlass zu Leitzinserhöhungen. Anleihen aus den Emerging Markets verzeichnen höhere Renditen trotz besserer Qualität der Staatsbilanzen. Dabei sind Länder mit hoher Bonität, zum Beispiel Brasilien und osteuropäische Länder mit ausgewogenen Staatshaushalten wie Polen und Russland, zu bevorzugen.

Um an den positiven Entwicklungen der osteuropäischen Anleihenmärkte zu partizipieren, empfehlen die Experten den Allianz Invest Osteuroparentenfonds. Die Veranlagungen erfolgen in fest- und variabel verzinslichen Anleihen Zentral- und Osteuropas. Investiert wird sowohl in Landeswährungen als auch in auf Euro lautende Emissionen. Auf zehn Jahre hat der Fonds eine Performance von über 7 Prozent p. a. erwirtschaftet. Für den Gesamtausblick auf das nächste Quartal rät die Allianz trotz allem weiterhin zur Vorsicht: „Der Wind hat sich gedreht und treibt die Wolken Richtung Westen, während in den Emerging Markets die Sonne scheint“, so Bruckner abschließend.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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