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Die besten EUR Anleihenfonds

Die Manager der besten EUR Anleihenfonds haben exklusiv für e-fundresearch.com 5 Fragen zu ihrer Markteinschätzung, den Gewichtungen in den Fonds, den Auswirkungen der geldpolitischen Maßnahmen und ihren Ausblick für die nächsten Monate beantwortet. Funds | 31.05.2010 04:30 Uhr
e-fundresearch: "Welche fundamentalen Faktoren sind für die Markteinschätzung bei EUR Anleihen derzeit am wichtigsten?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (26.05.2010): "Die Kapitalströme orientieren sich aktuell an der Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen eines Landes. Erwartetes Staatsdefizit, erwarteter Schuldenstand sowie zukünftige Konsolidierungsmaßnahmen sind wichtige Entscheidungskriterien bei der Allokation von Euroanleihen.
Außerdem werden Euroanleihen immer stärker vom Rhythmus politischer Maßnahmen beeinflusst: zum einen durch die zunehmende Regulierung, zum anderen durch die expansive Fiskal- und Geldpolitik. Die Einschätzung zukünftiger politischer Maßnahmen und deren Auswirkungen ist daher sehr wichtig bei der Strukturierung eines Euroanleihenportfolios. Die größere Unberechenbarkeit von politischen Maßnahmen bringt eine höhere Entscheidungsfrequenz bei Portfolioentscheidungen mit sich." Gerhard Erler, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (20.05.2010): "Derzeit sind insbesondere die weitere konjunkturelle Entwicklung in Europa, die Erwartung der Inflation und die europäische Schuldenkrise wesentliche Faktoren für die Einschätzung der Euro Rentenmärkte."  

Hakem Saidi, Fondsmanager, "Pioneer Funds Euro Convergence Bond A Dis Ann" (26.05.2010): "In der aktuellen Marktlage schauen wir sehr genau auf die Verschuldungsgrade der einzelnen Emittenten als Indikator für deren Anfälligkeit weiterer Zinsausweitungen. Desweiteren ist für unsere Einschätzung die Möglichkeit und der Wille, Sparmaßnahmen durchzusetzen, sehr entscheidend, da sich momentan gute Opportunitäten im Markt ergeben.
Die Zusammensetzung der Exporte ist hierbei auch sehr wichtig, da Länder, die einen extrem hohen Anteil ihrer Exporte in den Europäischen Währungsraum haben, tendenziell stärker von Einsparungsmaßnahmen der betreffenden Länder beeinflusst werden. Eine gewisse Exportdiversifikation außerhalb des Euroraumes ist hierbei wünschenswert.
Etwaiger "Save haven"- Status ist bei einigen Ländern in Frage zu stellen, da die Schulden Europas sehr schnell zu Schulden der sogenannten Save Haven werden können, im Falle, dass die ausgesprochenen Garantien gezogen werden."

Peter Allwright, Fondsmanager, "Threadneedle European Bond C1 Inc" (26.05.2010): "The key focus for European Government Bonds this year, as highlighted by the Greek crisis, has been budget deficits and the increasingly unmanageable levels of sovereign debt that exist in Europe. This is likely to remain a key consideration, as markets reward good fiscal behaviour and punish bad. This has eclipsed the more traditional fundamental factors of growth and inflation in 2010."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (20.05.2010): "Das weltweite Wirtschaftswachstum wurde zuletzt wieder leicht angehoben. Allerdings entwickeln sich Schwellenländer deutlich besser als Industrieländer. Vor allem die Länder der Eurozone hinken der Entwicklung nach. Die Diskussion über die Staatsschulden in Europa und die beschlossenen Sparmaßnahmen werden das Wirtschaftswachstum weiter hemmen. Wahrscheinlich wird es in den nächsten Jahren Wachstumsunterschiede zwischen den Kernländern und den Peripheriestaaten geben, da hier auch die private Verschuldung abgebaut werden muss. Kapazitätsauslastungen sind weiter deutlich unter den historischen Mittelwerten, die Arbeitslosenquote verharrt auf hohem Niveau. In diesem Marktumfeld dürfte die Inflation keine große Rolle spielen – auch die längerfristigen Inflationserwartungen sind im Rahmen des EZB Ziels."

James Calmas, Portfoliomanager, "MFS Meridian Funds European Bond A1 EUR" (26.05.2010): "As events in Europe continue to unfold our focus has been on the heightened sovereign risk issues facing many the countries in the portfolio. Specifically, we are focused on the future economic growth of the region and ultimately the ability of select sovereign entities to meet outstanding debt obligations in the face of fiscal austerity plans aimed at reducing unsustainable debt levels. At the corporate level we continue to focus on profitability and cash flows, while at the same time paying close attention to the geographic sources of revenue for these firms. In particular, are these firms reliant on a significant portion of their sales coming from low-growth developed markets or are a majority of their products sold in higher growth regions such as the emerging markets of Latin America and Asia."

PIMCO & Portfoliomanagement des "Allianz PIMCO Europa Renten >>T "Neben den allgemeinen Faktoren wie Wirtschaftswachstum und Inflationsaussichten ist der Faktor Kreditrisiko in Euro-Staatsanleihen den vergangenen Monaten ins Bewusstsein der Anleger getreten. Die sorgfältige Selektion auch innerhalb des Segments Euro-Staatsanleihen wird auch weiterhin ein dominantes Thema bleiben."

Frage 2:

e-fundresearch: "Welche Über- und Untergewichtungen haben Sie derzeit im Fonds umgesetzt?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (26.05.2010): "Das Kassaportfolio ist defensiv ausgerichtet. Die Duration des Fonds ist aktuell länger als die seiner Benchmark. Der Fonds gewichtet derzeit lange Restlaufzeiten über, kurze Restlaufzeiten unter. Der Fonds ist in Staatsanleihen sowie Quasistaatsanleihen der Kernländer übergewichtet. Covered Bonds sind im Fonds untergewichtet. Der Fonds ist Financials untergewichtet, Industrials neutral und Utilities übergewichtet. Im derivativen Overlay wird das Risiko des Fonds taktisch gesteuert."

Gerhard Erler, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (20.05.2010): "Das Hauptaugenmerk im 3 Banken Europabond-Mix liegt seit einigen Monaten bei den starken Euroländern wie Deutschland, Niederlande und Österreich. Dieser Anteil beläuft sich auf rund 75 %. Wir halten keine Positionen der sogenannten PIIGS Länder. Der Rest ist in qualitativ hochwertigen Unternehmensanleihen investiert. Aufgrund der steilen Zinskurve investieren wir überwiegend in lang- und kurzlaufende Anleihen (Barbell-Strategie). Das mittlere Laufzeitensegment ist untergewichtet. Die durchschnittliche Kapitalbindungsdauer beträgt aktuell 5 Jahre."

Hakem Saidi, Fondsmanager, "Pioneer Funds Euro Convergence Bond A Dis Ann" (26.05.2010): "Die Übergewichtung liegt klar im Bereich Osteuropa. Wurde in den vergangenen Jahren Konvergenz als ein Prozess der Peripherie zum Kern Europas gesehen, wird aktuell realisiert, das Teile der Mitglieder der Währungsunion über Jahre hinweg über ihre Verhältnisse gelebt haben. Mittlerweile liegt die durchschnittliche Verschuldung der Mitglieder der Währungsunion bei ca. 83% (Staatsschulden zum BIP), wohingegen der Durchschnitt in Osteuropa bei ca.50% liegt. Osteuropa besitzt zwar eine große Exportabhängigkeit hin zu Kerneuropa, jedoch gehen wir von einer auf mittlere Sicht positiven Entwicklung der jetzt angegangenen Probleme aus. Dementsprechend besitzt Osteuropa den größeren Hebel in Bezug auf Wirtschaftswachstum und Verschuldungsdynamik.
 
Der Prozess der Anpassung / Deleveraging hat bei den sogenannten Beitrittskandidaten zur Währungsunion bereits vor Jahren begonnen. Die Erfolge der Sparmaßnahmen werden, sobald am Markt wieder etwas Ruhe eingekehrt ist und wieder mehr differenziert wird, honoriert werden. Den gleichen Effekt haben wir übrigens während der volatilen Phase 2008/2009 gesehen.
 
Aufgrund der hohen Verschuldungsquoten und der daraus resultierenden zukünftigen Kapitalaufnahmen sind wir bezüglich des Zinsänderungsrisikos sehr defensiv aufgestellt. Auch im britischen Pfund sind wir untergewichtet, da die Schuldenlast hier deutlich höher als im Euro Durchschnitt ist und es eine Tendenz zu einer schwächeren britischen Währung gibt, um die Wirtschaft zu unterstützen."

Peter Allwright, Fondsmanager, "Threadneedle European Bond C1 Inc" (26.05.2010): "In terms of interest rate exposure, the fund has been positioned with a broadly neutral stance so far in 2010 given the uncertainties regarding the strength of the economic recovery and the impact of increased supply of government bonds globally.
The fund has maintained an underweight exposure to peripheral European government bonds, including zero holdings in Greek, Spanish and Portuguese government bonds. This is held versus overweight positions in core areas such as Germany and the Netherlands.
More broadly, the fund has maintained an overweight exposure to corporate bonds, which have contributed positively to returns over the past year."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (20.05.2010): "Derzeit sind die sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) im Vergleich zur Benchmark deutlich untergewichtet. Übergewichtet werden derzeit Pfandbriefe und Bankanleihen aus den Kernländern der Eurozone."

James Calmas, Portfoliomanager, "MFS Meridian Funds European Bond A1 EUR" (26.05.2010): "Currently we are most overweight corporate issues relative to our benchmark with a bias toward firms with strong franchises, stable demand and diverse geographical sources of revenue. At this point corporates present a unique opportunity as the balance sheets of many of these firms are far better off than the countries in which they are incorporated. Additionally, many of these same firms operate in the global marketplace and source a significant portion of their revenue from outside Europe. As it relates to underweights, we are most cautious when it comes to peripheral European sovereigns such as Greece, Spain and Italy due to the ongoing fiscal and budgetary concerns of these countries."

PIMCO & Portfoliomanagement des "Allianz PIMCO Europa Renten >>T "Übergewichtung der Euro-Kernstaaten, Vermeidung der Peripherie. Die Positionierung profitiert von einer steilen Zinskurve."

Frage 3:

e-fundresearch: "Welche geldpolitischen Maßnahmen werden Notenbanken in den nächsten 12 Monaten setzen und welche Auswirkungen wird dies auf die Märkte haben?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (26.05.2010): "Wir rechnen damit, daß die Anleihemärkte auch andere Industrienationen zum Sparen zwingen werden. Um die restriktivere Fiskalpolitik zu kompensieren, wird die Geldpolitik wahrscheinlich keinen Spielraum haben, die Zinsen zu erhöhen. Dies dürfte solange der Fall sein, bis ein selbstragender Aufschwung mit steigender Kreditvergabe sichtbar wird."

Gerhard Erler, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (20.05.2010): "Der europäische Wirtschaftsaufschwung steht auf sehr wackeligen Beinen. Daher rechnen wir mit keinen baldigen Zinsschritten der großen Notenbanken EZB und FED. Aber auch die nach wie vor sehr steile Zinskurve wird etwaige Zinsanhebungen abfedern, so dass es höchstwahrscheinlich zu einer Verflachung der Zinskurve vom kurzen Ende aus führen wird. Sobald sich die Situation rund um die Staatsfinanzen der Euro-Peripherieländer entspannt, sollten sich auch hier wieder interessante Anlagemöglichkeiten ergeben."

Hakem Saidi, Fondsmanager, "Pioneer Funds Euro Convergence Bond A Dis Ann" (26.05.2010): "Wir gehen davon aus, dass die Notenbanken weiterhin Anleihen aufkaufen werden. Die Zinsen werden seitens der EZB bis Ende des Jahres nicht erhöht, was nicht bedeutet, dass die Zinsen nicht trotzdem steigen können. Es werden auch wieder Swap Linien der Länder untereinander eingeführt, um den Markt mit Liquidität zu stützen. Viel wichtiger wäre es jedoch, einheitliche Maßnahmen zur Regulierung der Finanzmärkte zu ergreifen, die auf globaler Ebene umgesetzt werden. Sicherlich ist der Markt ein regulierendes Element, welches auf Missstände hinweißt, jedoch ist die Tendenz in den letzten Jahren zu Übertreibungen stark angestiegen.
Sollte sich die Abwertung des Euro weiter beschleunigen, rechnen wir mit konzertierten Interventionen seitens EZB, FED, BOJ und eventuell auch der Chinesischen Zentralbank."

Peter Allwright, Fondsmanager, "Threadneedle European Bond C1 Inc" (26.05.2010): "We do not envisage any change in interest rates from the major central banks over the next 12 months. The recent crisis of confidence emanating from the peripheral bond markets have emphasised that the recovery in sentiment seen since March 2009 is fragile, and the central banks are wary of the risk of policy mistakes. The ECB is likely to continue to be too pre-occupied with stability of the European financial system to contemplate interest rate changes. Given increased emphasis on tightening fiscal policy, monetary policy is likely to remain extremely accommodative for some time, in order to safeguard the recovery."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (20.05.2010): "Hat es bis vor kurzem noch ausgesehen, als würde die EZB die Sondermaßnahmen wie geplant zurückführen, so hat sich das Bild seit dem Beschluss des „Euro-Rettungsschirms“ geändert. Nun werden auch Staatsanleihenkäufe durchgeführt, die allerdings auf der anderen Seite durch die Rücknahme von Liquidität neutralisiert werden. Die EZB versucht mit allen Mitteln, Marktverwerfungen so gut wie möglich auszugleichen. Eine Anhebung des Leitzinssatzes ist unter den aktuellen Entwicklungen nach hinten verschoben worden."

James Calmas, Portfoliomanager, "MFS Meridian Funds European Bond A1 EUR" (26.05.2010): "We believe central banks will continue to pursue accommodative monetary policies over the next 12 months and expect rates to remain on hold for much of the region due to the difficulties faced by European sovereigns. Additional measures aimed at restoring stability are also likely to be held in place for some time such as the ECB´s buying of sovereign debt of the weaker euro members, offering generous bank liquidity facilities, and continuing to  work with outside entities, such as the U.S. Federal Reserve, to keep markets liquid. Also, as a last resort it would not be entirely surprising to see some form of quantitative easing implemented by the ECB should the crisis in Europe continue to escalate."

PIMCO & Portfoliomanagement des "Allianz PIMCO Europa Renten >>T "Wir rechnen auf mittlere Zeit nicht mit einer Erhöhung der Leitzinsen. Das kurze Ende der Zinskurven bleibt damit verankert."

Frage 4:

e-fundresearch: "Sehen Sie eher das Risiko einer Inflation oder einer Deflation?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (26.05.2010): "In der Eurozone überwiegen unserer Meinung nach aktuelle die deflationären Risiken. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Peripherieländer zu verbessern, muss die Inflationsrate der Peripherieländer für mehrere Jahre deutlich unter der Inflationsrate der Kernländer liegen. Da die EZB gerade nach den jüngsten Interventionen am Staatsanleihemarkt keine inflationären Tendenzen in der Eurozone dulden wird, werden die inflationären Risiken begrenzt sein."

Gerhard Erler, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (20.05.2010): "Wir glauben in der nächsten Zeit an ein Umfeld mit tiefer Inflation. Die geringe Auslastung der Kapazitäten spricht derzeit eher für eine fallende Inflation. Allerdings hat die Weltkonjunktur an Fahrt aufgenommen, daher sehen wir Deflation als keine echte Gefahr."

Hakem Saidi, Fondsmanager, "Pioneer Funds Euro Convergence Bond A Dis Ann" (26.05.2010): "Das Risiko einer Inflation sehen wir momentan als gering an, jedoch nicht das Risiko steigender Zinsen. Die Inflation wird hauptsächlich über zwei Faktoren getrieben. Hohe Nachfrage nach Gütern bei gleichzeitigen Kapazitätsengpässen (zur Zeit nicht gegeben) oder einen allgemeinen Vertrauensschwund in Papierwährungen. Die Gefahr einer Deflation ist nicht von der Hand zu weisen. Hohe Arbeitslosigkeit, Einsparungen im Staatssektor, freie Kapazitäten. Jedoch gehen wir aufgrund von Steuererhöhungen und des derzeit schwachen Euro von sich aufhebenden Effekten aus.
Insgesamt sollte das Preisbild so bleiben wie es aktuell ist: Stagnation auf niedrigem Niveau."

Peter Allwright, Fondsmanager, "Threadneedle European Bond C1 Inc" (26.05.2010): "The collapse in global demand in late 2008/early 2009 opened up a large amount of slack in the global economy. The rebound in activity in the previous few quarters has done little to close this output gap, so the risk of a pick up in inflation in the short-term is minimal. In fact, given a subdued outlook for economic growth, we see a continued disinflationary trend, which should underpin bond markets.
The considerable stimulus measures that have been implemented should ensure that deflation risk remains remote. However, the biggest risk of deflation is likely to be seen in peripheral European countries such as Greece and Spain, where public sector budget cuts are exerting downward pressure on wages at a time when economic growth is still weak or contracting."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (20.05.2010): "Mittelfristig gehen wir von Inflationsraten aus, die sich im Einklang mit dem EZB-Ziel nahe der 2 % Marke befinden."

 

James Calmas, Portfoliomanager, "MFS Meridian Funds European Bond A1 EUR" (26.05.2010): "Presently, we feel the risks for possible deflation far outweigh those for inflation. The risks associated with a deflation have increased recently due in large part to fiscal tightening at the sovereign level which will undoubtedly lead to wage pressures and a low economic growth environment. Falling commodity prices could place additional deflationary pressure on the region."

PIMCO & Portfoliomanagement des "Allianz PIMCO Europa Renten >>T "Kurzfristig überwiegen auf Grund global großer Output-Lücken und hoher Arbeitslosigkeit sicher die disinflationären Kräfte in den Industrieländern. Allerdings sprechen zahlreiche Faktoren für Inflationsrisiken in der Zukunft, diese potentiellen Risiken sind in den USA und Großbritannien ausgeprägter als im Euroraum."

Frage 5:

e-fundresearch: "Wie ist Ihr genereller Ausblick für EUR Anleihen in den nächsten 12-18 Monaten? Wo sehen Sie Chancen und wo liegen die Risiken?"

Gerald Goedel, Portfoliomanager, "Deka-Institutionell Renten Europa" (26.05.2010): "Aufgrund des eher deflationären Umfeldes sollten die Renditen von Euroanleihen nicht nachhaltig steigen. Chancen bestehen weiterhin bei langlaufenden Staatsanleihen sowie Quasistaatsanleihen der Kernländer. Sobald erste Erfolge der Konsolidierungsprogramme sichtbar sind, könnten auch Peripheriestaatsanleihen wieder attraktive Ertragschancen bieten. Vorsichtiger sind wir derzeit bei Unternehmensanleihen."

Gerhard Erler, Fondsmanager, "3 Banken Europa Bond-Mix" (20.05.2010): "Wir gehen davon aus, dass die EUR Zinskurve steil bleibt und über einen längeren Zeitraum auf historisch niedrigen Ständen verharren wird. Bei Unternehmensanleihen sollten die Risikoaufschläge (Credit Spreads) stabil bleiben bzw. leicht zurückgehen und daher die Kurse gut unterstützen. In diesem für uns plausibelsten Basisszenario ist weiterhin mit stabilen Erträgen bei Euro-Anleihen zu rechnen.
Sollte sich die Situation rund um die Staatsfinanzen der Euro-Peripherieländer nicht entspannen und das Vertrauen nicht zurückkehren besteht das Risiko von Marktverwerfungen. Hier ist das Veranlagungsrisiko bei den angeschlagenen Euro-Ländern am größten. Weiters besteht ein gewisses Risiko einer unerwartet stark aufkeimenden Inflation das zu deutlichen Kursverlusten bei Staatsanleihen führen würde. Beide Szenarien erachten wir im Moment als nicht sehr wahrscheinlich."

Hakem Saidi, Fondsmanager, "Pioneer Funds Euro Convergence Bond A Dis Ann" (26.05.2010): "Chancen liegen derzeit definitiv in einigen Peripherie Ländern. Will man sich nicht bis Osteuropa vorwagen, so ist man mit Irland, bzw. Italien relativ gut aufgestellt. Auch andere Peripherieländer könnten vor dem Hintergrund der europäischen Zusagen für die nächsten zwei Jahre attraktiv sein, wobei man sich natürlich des Risikos bewusst sein muss. Höhere Renditen gibt es nur für höheres Risiko. Insgesamt sollten die Renditeaufschläge in den nächsten 12 Monaten ein neues Gleichgewicht erhalten. War in der Vergangenheit der Trend zu immer engeren Spreads der Peripherie (Portugal, Spanien, Griechenland) zu Kern Euroland der Trend, wird den Marktteilnehmern bewusst dass die Peripherieschulden auch die Schulden der anderen Mitgliedsländer werden können.
 
Das große Risiko ist ein Scheitern der getroffenen Maßnahmen, eine Nichtumsetzung der beschlossenen Sparmaßnahmen in den entsprechenden Ländern und damit eines Zerfalls des Euro und somit stark ansteigenden Zinsen. Davon gehen wir jedoch nicht aus. Wir sehen die aktuelle Entwicklung als eine Art von Missing Link in der Evolution des Euro. Sicher wurden in der Vergangenheit Fehler in den Vertragsgestaltungen der Währungsunion gemacht, jedoch werden diese Fehler/Schwächen nun aufgedeckt und die Probleme angegangen. Während die USA und Japan weiterhin den bewährten Weg der Verschuldung gehen können, wird Europa zu einschneidenden Änderungen in seinem Konzept gezwungen. Dies sehen wir als einen entscheidenden Wendepunkt an, aus dem der Euro und somit die Eurozone und gesamt Europa gestärkt hervorgehen werden."

Peter Allwright, Fondsmanager, "Threadneedle European Bond C1 Inc" (26.05.2010): "The enhanced pressure on European governments to reduce budget deficits relatively swiftly is likely to have a dampening impact on growth over the next year, although this maybe somewhat offset by the positive impact of a weaker Euro on exports. All-in-all, sub-trend growth with little inflationary pressure should keep a ceiling on core government bond yields so we remain constructive in this area.
If the peripheral bond market were to show evidence of greater stability, there maybe opportunities to add value in this sector, but we would view this on a country-by-country basis, based on fundamental factors.
The corporate bond market should continue to add to performance so long as the recovery remains on track.
A risk to this outlook would be a further escalation of the debt crisis, which has already harmed investor confidence globally. Severe stress in the banking system would not be welcome at a time when government budgets are already at breaking point, and this could risk pushing the economy into a double dip. In conclusion, given the current elevated level of uncertainty, the fund will remain flexible in order to take advantage of trends as they emerge."

Reinhold Zeitlhofer, Fondsmanager, "KEPLER Europa Rentenfonds A" (20.05.2010): "Fundamental sollten das moderate Wirtschaftswachstum und die niedrige Inflation für ein weiterhin niedriges Renditeniveau für Anleihen aus der Eurozone sorgen. Die hohen Budgetdefizite der PIIGS-Staaten führten in den letzten Wochen zu einer deutlichen Ausweitung der Risikoaufschläge von Staatsanleihen dieser Länder und zu Käufen von deutschen Staatsanleihen (Flucht in Qualität). Erst durch die Bekanntgabe des Rettungspaketes von EU und IWF von bis zu EUR 750 Mrd. kam es wieder zu einer leichten Entspannung bei den Risikoaufschlägen dieser Staaten und zu einer Beruhigung des europäischen Rentenmarktes. Solange die Sparmassnahmen noch nicht genau bekannt sind und somit deren Erfolgsaussichten noch nicht genau abgeschätzt werden können, wird aber auch in den nächsten Wochen und Monaten einiges an Volatilität bestehen bleiben. Aufgrund der zu erwartenden Maßnahmen (Ausgabenkürzungen, Steuererhöhungen) ist davon auszugehen, dass die damit verbundene gebremste Wachstumsdynamik wenn überhaupt, dann nur zu einem moderaten Aufwärtsdruck bei den Anleiherenditen führen sollte. Das gleiche gilt für die von der EZB angekündigten neutralisierenden Maßnahmen zur Geldmengensteuerung, die die Inflationserwartungen verankern und ebenfalls keine unmittelbare Gefahr für steigende Renditen darstellen sollten. Auch längere Laufzeiten bleiben aufgrund der steilen Zinskurve attraktiv. Risiken sehen wir vor allem für den Fall, dass die Wirtschaftserholung (höhere Konsumausgaben und sinkende Arbeitslosenquoten) in der Eurozone viel schneller und kräftiger voranschreitet als derzeit von den Analysten erwartet. In diesem Fall müsste man wohl von höheren Renditeniveaus bei Anleihen von Kernländern der Eurozone ausgehen."

James Calmas, Portfoliomanager, "MFS Meridian Funds European Bond A1 EUR" (26.05.2010): "As we look out over the next 12 months we continue to see a low interest rate, low growth environment for most of Europe. The opportunities and risks in the market hinge mostly on the European stabilization package and its effectiveness. If the stabilization package is successful, it would likely have some very discernable medium-term effects on eurozone macroeconomic variables and broad asset classes and could lead to spread tightening across many sovereign issues.  Further, we continue to see opportunity in select corporates for many of the reasons cited above.
As it relates to risks, the most obvious concerns the implementation of fiscal austerity measures. If the weaker countries do not adhere to their negotiated fiscal programs, the stabilization package likely would fail. Alternatively, if the fiscal programs are overly austere, economic growth and price levels may fall too much, risking debt-deflation spirals, such that debt dynamics become considerably worse. Certainly, navigating the middle path will be very challenging."

PIMCO & Portfoliomanagement des "Allianz PIMCO Europa Renten >>T "In den vergangenen Monaten führte die Anspannung in den Euro-Peripheriestaaten zu einer Ausweitung der Spreads der entsprechenden Staatsanleihen sowie zu einem Renditerückgang bei Bundesanleihen. Zugleich gab der Euro deutlich nach. Diese Tendenzen dürften insgesamt weiter anhalten, wobei wir auch mit insgesamt anhaltender Volatilität rechnen. Dies ist ein Umfeld in dem es zunächst gilt, Risiken zu vermeiden."

Alle Daten per 10.05.2010 in Euro:

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