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Healthcaresektor zukünftig sehr vielversprechend

Die Experten von Pictet halten große Stücke auf den Healthcaresektor. Hohes Wachstumspotenzial sprechen sie vor allem Nischenindustrien wie Biotech, Generika oder Medizintechnik zu. Funds | 08.06.2010 04:30 Uhr

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Weltbevölkerung wird nicht nur älter, sondern auch das Pro-Kopfeinkommen steigt sukzessive. Dazu kommt, dass es eine Vielzahl an medizinischen Bedürfnissen gibt, für die es noch keine Lösung gibt.

Fokus auf hohes Emerging Markets-Exposure

Laut Pictet-Analystin Paulina Niewiadomska und Michael Sjöström, Manager des Pictet-Generics (ISIN: LU0248320664)sowie des Pictet-Biotech (ISIN: LU0255977455) sollten sich Anleger auf Healthcare-Unternehmen konzentrieren, die nicht nur innovativ sind und einen Fokus auf Biologics richten, sondern auch ein hohes Emerging Markets-Exposure aufweisen. „Vielversprechend sind vor allem Unternehmen, die sich in Bereichen engagieren, wo ein hoher Bedarf an Lösungen besteht“, so die Experten unisono.

Pharma-Unternehmen können mit großem Wachstum rechnen

Laut aktuellen Schätzungen soll sich das Umsatzwachstum im Bereich Biotech, Generika und Medizintechnik bis 2013 jährlich auf bis zu +15 Prozent belaufen, Biotech-Unternehmen wird sogar bis zu +20 Prozent zugetraut. Zum Vergleich: Pharma-Unternehmen können in den kommenden vier Jahren mit einem Umsatzwachstum zwischen zwei und vier Prozent pro Jahr rechnen. In einem ähnlichen Rahmen soll sich auch der Gewinn pro Aktie belaufen.

Verschiedene Chancen und Risiken beachten

Jeden Subsektor des Healthcare-Universums zeichnen andere Charakteristika aus. So müsse man etwa bei Pharmainvestments stets die Auslaufdaten der Patente berücksichtigt. Ein Nachteil – vor allem in der jetzigen Situation – ist zudem das hohe Exposure gegenüber den entwickelten Märkten. Generikahersteller zählen wiederum zu den Gewinnern der Gesundheitsreformen in der entwickelten Welt. Gleichzeitig profitieren sie auch  vom steigenden Wohlstand in den Schwellenländern.

Biotech-Unternehmen weisen wiederum ein geringes Exposure zum Generikasektor auf und haben in der Regel eine sehr dynamisch wachsende Produktpipeline. Die Produkte besitzen hier eine hohe Wertschöpfung. Sowohl für Biotech-Firmen als auch Generikahersteller gibt es vergleichsweise wenig Researchmaterial. Im Medizintechniksegment geben kleinere und mittlere Unternehmen den Ton an. Der Sektor gilt insgesamt als solide und innovationsgetrieben.

Der Pictet-Biotech Fonds

Der Pictet-Biotech hat seit Jahresbeginn eine Performance +6,30 Prozent hingelegt. Zuletzt waren die drei größten Performancetreiber im Fonds Intermune, OSI Pharmaceuticals und Celgene. Auf der anderen Seite stellten Medivation, Xenoport und Intercell die größte Belastung für die Performance dar. 47 Prozent des Fondsvermögens ist in Large Caps investiert weitere 29 Prozent in Mid- und 24 Prozent in Small Caps. Auf Länderebene stellen die USA mit einem Fondsanteil von 87 Prozent die größte Position dar.

Neue Zulassungen könnten für Milliardengewinne sorgen

Für Biotechunternehmen sprechen laut den Pictet-Experten in der nahen Zukunft mögliche Produktzulassungen mit voraussichtlichen Milliardenmärkten. „Wir erwarten, dass die Industriepipeline kontinuierlich Fortschritte macht“, so Sjöström. Auch könnte die M&A-Tätigkeit wieder an Fahrt gewinnen, das gleiche gilt für Kooperationen. Die Bewertungen schätzt der Fondsmanager nach wie vor als attraktiv ein. „Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt allerdings die Food and Drug Administration (FDA).“

Sjöström will sich nach eigenen Angaben auch in Zukunft im Bereich Biotech vor allem auf etablierte Unternehmen mit guter Visibilität, starkem Management und stetigen Newsflow konzentrieren. Bei kleineren Unternehmen wolle er weiterhin sehr selektiv vorgehen – sie müssten vor allem gut gemanagt sein und über ausreichende finanzielle Ressourcen verfügen. Insgesamt soll ein starker Fokus auf neu entstehende „Produkt-Stories“ gelegt werden.

Der Picet-Generics Fonds

In den letzten zwölf Monaten hat der Pictet-Generics Anlegern eine Performance von +71 Prozent gebracht und damit den MSCI World Pharma Index um 40 Prozent geschlagen. Sjöström rechnet weiterhin mit einem starken Wachstum der Generika-Nachfrage in den Emerging Marktets. In Japan könnten Regierungsinitiativen die Umsätze bis 2010 verdoppeln. Auch hier würden sich die Bewertungen auf einem attraktiven Niveau befinden.

Gewichtungen der Fonds

Was die Ländergewichtung betrifft ist der Pictet-Generics viel breiter aufgestellt als der Pictet-Biotech. So fallen 30 Prozent des Fondsvolumens auf die BRIC-Staaten, gefolgt von Europa und Nordamerika mit 20 bzw. 19 Prozent. Auf Sektorenebene stellen Commodity Pharma mit einem Fondsanteil von 67 Prozent die mit Abstand größte Position dar. Anders als im Pictet-Biotech gehört hier mehr als die Hälfte der im Fonds enthaltenen Unternehmen dem Mid Cap-Segment an. Large Caps stellen 32 Prozent des Fondsvermögens, Small Caps kommen auf 12 Prozent.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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