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Die besten globalen Anleihenfonds

Die Fondsmanager der besten globalen Anleihenfonds haben exklusiv 5 Fragen zu ihrer Markteinschätzung, dem Inflations- bzw. Deflationsrisiko, den Maßnahmen der Zentralbanken und ihrem Ausblick für die Assetklasse beantwortet. Funds | 05.07.2010 04:30 Uhr
e-fundresearch: "Welche fundamentalen Faktoren sind für die Markteinschätzung bei globalen Anleihen derzeit am wichtigsten?" Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Global Total Return" & "Templeton Global Bond" (29.06.2010): "Nach unseren Erwartungen gewinnt die verstärkte Differenzierung auf den Finanzmärkten zunehmend an Bedeutung. Eine Bewertung der fundamentalen Wachstums- und Inflationsaussichten einzelner Länder wird deshalb eine wichtige Orientierung zur Positionierung auf den globalen Staatsanleihen-, Zins- und Währungsmärkten liefern." Peter E. Huber, Fondsmanager des "STARCAP - Argos A - EUR" & "StarCapital Bondvalue UI" (22.06.2010): "Zinsen, Bonitäten, Spreads."

 

 

Dr. Detlev Kleis, Fondsmanager des "UBS (D) Rent-International" (25.06.2010): "Die wirtschaftliche Erholung, die sich schon längere Zeit im Anstieg konjunktureller Frühindikatoren andeutete, zeigt sich nun auch in harten Daten wie z.B. dem Anstieg der Industrieproduktion. In diesem Umfeld ist es für die Entwicklung der Rentenmärkte auf Sicht der nächsten Monate entscheidend, wie stabil diese Erholung ausfällt und wie sich die Inflationsraten dabei entwickeln. Eine zentrale Frage dabei ist, wann die Zentralbanken ihre unterstützenden Maßnahmen zurückfahren und die Zinsen wieder anheben.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und das Zurückführen der im Rahmen der Finanzkrise stark angestiegenen Budgetdefizite."

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Dkfm. Klaus-Stephan Zeltner, Fondsmanager des "Allianz Defensiv T" (28.06.2010): "Neben der Analyse der makroökonomischen Faktoren wie Wirtschaftswachstum, Inflation oder der Vorlaufindikatoren ist vor Allem das Thema der Staatsverschuldung in den entwickelten Ländern dominierend. Die Diskussion über die Finanzmisere der südlichen europäischen Staaten könnte sich auch auf Länder wie die USA verlagern, die bisher als „safe haven“ galten. Fundamental stehen die USA aber bei weitem nicht so gesund da, wie es die Wertentwicklung der US Treasuries in den letzten Monaten glauben lässt.
Generell muss man sagen, dass fundamentale Faktoren derzeit weniger Relevanz für die Bewertung der Anleihenmärkte haben, sondern der Einfluss der Politik und die stark schwankende Risikoaversion die Entwicklung prägen."

Hanns Grad, Roland Haller und Ralf Ackermann, Adviser-Team des "LiLux Umbrella Fund - LiLux Rent" (02.07.2010): "Durch den Rettungsschirm der Euro-Staaten haben die PIGS Staaten 2-3 Jahre Zeit ihre hohe Staatsverschuldung und das hohe Haushaltsdefizit durch Sparmassnahmen zu reduzieren.
Nur durch Senkung des Haushaltdefizits unter 3% zum GDP können die Finanzmärkte sich wieder normalisieren. Bei aller Haushaltsdisziplin sollte auch darauf geachtet werden, dass sich das Weltwirtschaftswachstum nicht nachhaltig abschwächt. Hier sehen wir vor allem Asien als Konjunkturlokomotive."

Karl-Heinz Samonig, Fondsmanager des "3 Banken Renten-Dachfonds T" (25.06.2010): "Wichtig erscheinen uns in erster Linie das jeweilige konjunkturelle Umfeld und die Zinspolitik der Notenbanken.  Daraus abgeleitet ergibt sich eine Wachstums-, Zins-,  Inflations- und Währungserwartung für einzelne Regionen und Länder.  Dementsprechend wird das Portfolio ausgerichtet."

Dr. Philipp Schubert, Fondsmanager des "ERSTE-INTERBOND G1 A" (24.06.2010): "Die Rückführung der Konjunkturprogramme in den Nationalstaaten, die kommenden Steuererhöhungen in den Ländern. Weiters das Verhalten der Notenbanken, Rückkaufprogramme für Bonds (wie lange noch, wie viel noch) und die Frage, ob und wann Zinserhöhungen kommen."

e-fundresearch: "Sehen Sie mittelfristig das Risiko einer Inflation oder Deflation?"

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Global Total Return" & "Templeton Global Bond" (29.06.2010): "Maßgebliche währungs- und fiskalpolitische Anreize in vielen Industrie- und Schwellenländern haben die mittelfristige Inflationsgefahr aus folgenden Gründen erhöht:
• Beispiellose Vergrößerung der Haushaltsdefizite
• Umfang der dem Finanzsystem zugeführten Liquidität
• Verstärkte Bedenken im Hinblick auf geeignete „Ausstiegsstrategien”."

Peter E. Huber, Fondsmanager des "STARCAP - Argos A - EUR" & "StarCapital Bondvalue UI" (22.06.2010): "Kurz- bis mittelfristig eher deflatorisches Umfeld; dananch inflationär."

 

Dr. Detlev Kleis, Fondsmanager des "UBS (D) Rent-International" (25.06.2010): "Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen messen wir dem Risiko einer Deflation nur geringe Wahrscheinlichkeit bei. Auf Sicht der nächsten ein bis zwei Jahre halten wir angesichts der aktuellen geringen Auslastung der Produktionskapazitäten und der nach wie vor bestehenden Probleme im Finanzsektor hohe Inflationsraten ebenfalls für unwahrscheinlich."

Dkfm. Klaus-Stephan Zeltner, Fondsmanager des "Allianz Defensiv T" (28.06.2010): "Auf Sicht der nächsten ein bis zwei Jahre werden die großen Volkswirtschaften eher mit dem Thema Deflation zu kämpfen haben, wobei wir die Risken als eher gering einschätzen. Gelingt es jedoch nicht, überzeugende Sparpakete zu Budgetsanierung zu schnüren, ist mittel- bis langfristig Inflation das große Problem. Die weiterhin sehr expansive Zentralbankpolitik und die „laissez-faire“ Haltung in Bezug auf die Staatsschulden sind ein gefährlicher Cocktail für die Preisentwicklung.
Der Markt für inflationsgeschützte Anleihen preist dieses Risiko bisher überhaupt nicht, die Entwicklung des Goldpreises spricht ein etwas anderes Bild. Wir können uns gut vorstellen, dass ein Übergang von einem viele Jahre andauernden Disinflations-Trend zu einer längeren Phase höherer Inflationsraten stattfindet."

Hanns Grad, Roland Haller und Ralf Ackermann, Adviser-Team des "LiLux Umbrella Fund - LiLux Rent" (02.07.2010): "Derzeit sehen wir keine Deflationsgefahr. Sollte beim Anziehen der Konjunktur die Notenbanken rechtzeitig das zur Verfügung gestellte Geld sukzessive wieder abschöpfen, sehen wir mittelfristig keine Inflation über dem EZB Korridor."

Karl-Heinz Samonig, Fondsmanager des "3 Banken Renten-Dachfonds T" (25.06.2010): "Aktuell gibt es in manchen Ländern der Eurozone und in Japan deflationäre Tendenzen. Die Inflationsrate ist in den Industrieländern generell niedrig.  Die hohe Staatsverschuldung und ein nachhaltiger Aufschwung der Wirtschaft dürften in den nächsten Jahren zu höherer Inflation führen."

Dr. Philipp Schubert, Fondsmanager des "ERSTE-INTERBOND G1 A" (24.06.2010): "Wir sehen mittelfristig keine Inflationsgefahr: Die geringe Kapazitätsauslastung in den Unternehmen (kein Preisdruck von Unternehmerseite) und die hohe Arbeitslosigkeit lassen keinen Lohndruck entstehen (kein Preisdruck von Arbeitnehmerseite).
Deflationär wirken die Sparambitionen der Nationalstaaten, inflationär wirken nur Einmaleffekte (Steuererhöhungen). In Summe sehen wir keine Inflation auf Sicht von 1-2 Jahren."

Frage 3:

e-fundresearch: "Wie beurteilen Sie die aktuellen Maßnahmen der Zentralbanken?"

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Global Total Return" & "Templeton Global Bond" (29.06.2010): "Wir schätzen die Wachstumsaussichten in den USA besser ein als in der Eurozone und in Japan. Das ist ein wesentlicher Pluspunkt, der dem US-Dollar im Verhältnis zu den anderen beiden G3-Währungen Auftrieb geben sollte. Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Federal Reserve Board schneller als die Bank of Japan und die EZB zu einer normalen Geldpolitik zurückkehren wird."

Peter E. Huber, Fondsmanager des "STARCAP - Argos A - EUR" & "StarCapital Bondvalue UI" (22.06.2010): "Notenbankpolitik ist zweigeteilt: einige Rohstoffländer sind bereits wieder am Bremsen, um inflationäre Tendenzen, welche über die stärkeren Rohstoffpreise kommen einzudämmen. Die Notenbanken in z.B. EZB, England, Japan oder UK sollten expansiv bleiben, um die Wirtschaft ihres Landes nicht in eine Depression gleiten zu lassen. Es besteht kaum Spielraum für eine Zinserhöhung."

Dr. Detlev Kleis, Fondsmanager des "UBS (D) Rent-International" (25.06.2010): "Die Politik weiterhin sehr niedriger Zinsen erscheint uns im momentanen Umfeld als angemessen. Auch die Wiedereinführung zusätzlicher geldpolitischer Maßnahmen der EZB, wie die unbegrenzte kurzfristige Refinanzierung der Banken und der Aufkauf von Staatsanleihen aus den Peripheriestaaten der Eurozone tragen zur Stabilisierung der Finanzmärkte bei. Die Zentralbanken stehen nun vor der schwierigen Aufgabe, die angemessenen Zeitpunkte für die Rückführung der unterstützenden Maßnahmen zu bestimmen."

Dkfm. Klaus-Stephan Zeltner, Fondsmanager des "Allianz Defensiv T" (28.06.2010): "Die großen Zentralbanken werden noch länger „on hold“ bleiben und 2010 keine Zinsschritte setzen. Weiter im Zyklus sind die Emerging Markets, so dass die Zentralbanken schon früher begonnen haben an der Zinsschraube zu drehen.
Besonders die EZB hat aus unserer Sicht in den letzten Wochen deutlich an Glaubwürdigkeit verloren, da man offenbar auf politischen Druck hin den Kauf von Anleihen aus angeschlagenen Staaten durchführt. Genau dieser Schritt wurde seitens EZB nur wenige Tage vor Bekanntgabe des Rettungspakets kategorisch abgelehnt.
Die FED lässt die Geldhähne weiter offen, was kurzfristig die Konjunktur stützt. Langfristig ist diese zu lockere Geldpolitik sehr gefährlich, da man so Anreize zu noch mehr Schuldenbildung schafft. Defizite bekämpft man nicht mit noch mehr Schulden!
Es ist daher allen Zentralbanken das Studium der Schriften der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“ anzuraten, da der aktuelle geldpolitische Kurs in den nächsten Jahren noch ein teures Nachspiel haben kann."

Hanns Grad, Roland Haller und Ralf Ackermann, Adviser-Team des "LiLux Umbrella Fund - LiLux Rent" (02.07.2010): "Der Ankauf von Staatsanleihen stellt die Unabhängigkeit der EZB in Frage. Sollten die Sparmassnahmen der PIGS Staaten nicht greifen und die Staatsfinanzen sich nicht erheblich verbessern, wird der Ankauf erfolglos verpuffen."

Karl-Heinz Samonig, Fondsmanager des "3 Banken Renten-Dachfonds T" (25.06.2010): "Die Maßnahmen der Zentralbanken sind in dem aktuellen Konjunktur- und Marktgeschehen angemessen und unterstützen den Stabilisierungs- und Erholungsprozess sowohl auf konjunktureller Seite als auch im Bereich der Geld- und Anleihemärkte."

Dr. Philipp Schubert, Fondsmanager des "ERSTE-INTERBOND G1 A" (24.06.2010): "Die Entscheidung der EZB, sowohl BBB Bonds als collateral zu zulassen wie auch Staatsanleihen der PIIGS Staaten (v.a. Griechenland) zurückzukaufen war wichtig. Ohne diese Maßnahmen wären in erster Linie griechische Banken immens unter Druck geraten und hätten vermutlich gestützt werden müssen. Ein Ausbreiten auf andere Banken wäre sehr wahrscheinlich geworden, wodurch erst wieder Rettungsprogramme notwendig geworden wären."

e-fundresearch: "Wie ist Ihr genereller Ausblick für globale Anleihen in den nächsten 12-18 Monaten?"

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Global Total Return" & "Templeton Global Bond" (29.06.2010): "Wir denken, dass sich die Finanzmärkte zunehmend differenzieren werden, wobei dies vor allem von den Fundamentalwerten der Länder abhängen wird. Fiskalpolitische Entwicklungen und Wachstumspotenzial der einzelnen Volkswirtschaften sind hierbei zwei besonders relevante Aspekte. Die Haushaltslage in Industrieländern hat sich im Durchschnitt weitaus stärker verschlechtert als in Schwellenländern, da Erstere einen großen Teil der vom privaten Finanzsektor eingefahrenen Verluste in die Staatshaushalte übernehmen mussten. Da Industrieländer generell ein geringeres Wachstumspotenzial aufweisen, wird es ihnen schwerer fallen und schmerzhafter sein, ihre Haushaltsbilanzen zu konsolidieren. Daher dürften die Märkte manche dieser Industrieländer mit höheren Risikoprämien belegen, was in manchen Fällen die traditionelle Trennlinie zwischen Industrie- und Entwicklungsländern verwischen könnte."

Peter E. Huber, Fondsmanager des "STARCAP - Argos A - EUR" & "StarCapital Bondvalue UI" (22.06.2010): "Gedämpft: es wird kein Jahr für Anleihen. Im Gegenteil: es besteht das Risiko einer Blasenbildung, da im Post-Krisenjahr so viel Kapital in die Bondmärkte fließt, dass kaum eine attraktive Rendite zu erzielen ist. Die Anleihequote ist derzeit bei institutionellen wie privaten Anlegern viel zu hoch."

Dr. Detlev Kleis, Fondsmanager des "UBS (D) Rent-International" (25.06.2010): "Die Entwicklung der Rentenmärkte in den nächsten 12-18 Monaten wird stark davon abhängen, wie die momentane Erholung der Weltwirtschaft weiter verläuft. Zudem wird es angesichts des Vertrauensverlustes vieler Anleger wichtig sein, ob seitens der stark verschuldeten entwickelten Staaten überzeugende Pläne umgesetzt werden können, die Budgetdefizite zu reduzieren und somit die öffentliche Verschuldung nachhaltig und langfristig finanzierbar zu gestalten.
Wir rechnen mit eher moderaten Wachstumsraten der Wirtschaft, einem Beginn der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte in der Eurozone und einer moderaten Inflation.
Auf Sicht der nächsten Monate rechnen wir daher eher mit stabilen Rentenmärkten. Auf etwas längere Sicht ist bei sich abzeichnenden höheren Zentralbankzinsen wieder mit einer flacheren Zinskurve und einem Anstieg des Zinsniveaus zu rechnen. In diesem Szenario werden sich vor allem Staatsanleihen schwächer entwickeln. Besseres Ertragspotenzial sehen wir weiterhin bei Unternehmensanleihen von guter Kreditqualität und bei Anleihen aus Schwellenländern."

Dkfm. Klaus-Stephan Zeltner, Fondsmanager des "Allianz Defensiv T" (28.06.2010): "Die konjunkturelle Situation hat sich deutlich gebessert, der Aufschwung ist allerdings unterschiedlich je nach Region. Da Inflation noch kein großes Problem darstellt, sind die Rahmenbedingungen für Anleihen nicht so schlecht. Der Markt wird auch weiterhin zwischen den „guten“ und den „schlechten“ Staaten stark unterscheiden. 
Auf Sicht des nächsten Jahres halten sich Pro- und Kontra- Argumente bei Staatsanleihen die Waage, so dass wir nur einen moderaten Anstieg der langen Renditen erwarten. Attraktiver sind aus Renditegesichtspunkten Unternehmens- und High Yield Anleihen, die nach wie vor zu hohe Ausfallraten einpreisen. Gleiches gilt für Schwellenländeranleihen."

Hanns Grad, Roland Haller und Ralf Ackermann, Adviser-Team des "LiLux Umbrella Fund - LiLux Rent" (02.07.2010): "Wenn die Sparmassnahmen der europäischen Staaten erfolgreich sind und das Haushaltsdefizit reduziert sich, gehen wir von einem leicht ansteigendem Zinsniveau aus."

Karl-Heinz Samonig, Fondsmanager des "3 Banken Renten-Dachfonds T" (25.06.2010): "Das Verschuldungsproblem vieler Staaten wird uns noch einige Quartale beschäftigen und zu höherer Volatilität führen.
Es wird weiterhin zu einer differenzierten Betrachtungsweise einzelner Länder kommen. Länder mit guter Bonität und positivem Konjunkturumfeld werden profitieren.
Leitzinserhöhungen in den USA, in der Eurozone und in Japan sind in den nächsten Monaten unwahrscheinlich. Mittelfristig ist jedoch mit steigenden Zinsen sowohl am Geldmarkt als auch bei Staatsanleihen zu rechnen.
Emerging Market Bonds in Hartwährung und in lokaler Währung erscheinen attraktiv.
Auch das Segment  Unternehmensanleihen, sowohl im guten Bonitätsbereich (Investment Grade) als auch im schwächeren Bonitätsbereich (High Yield) bleibt interessant."

Dr. Philipp Schubert, Fondsmanager des "ERSTE-INTERBOND G1 A" (24.06.2010): "Da Inflationsraten niedrig sind und bleiben werden, sind aktuelle Renditen nicht zu niedrig, vor allem wenn man auf die Realrenditen schaut. Mehrertrag gegenüber deutschen Staatsanleihen bekommt man vor allem in den PIIGS Staaten. So bekommt man auf 10 Jahre bei einer Deutschland Anleihe 2,68%, bei einer Irland Anleihe 5,4% und bei einer österreichischen Staatsanleihe 3,15%."

e-fundresearch: "Welche Über- und Untergewichtungen haben Sie derzeit in globalen Anleihenfonds umgesetzt?"

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Global Total Return" & "Templeton Global Bond" (29.06.2010): "Untergewichtet sind wir mit unseren globalen Anleihenfonds im Euro und im Japanischen Yen.
Überdies sagen uns Long-Positionen in Rohstoffwährungen (wie der Norwegischen Krone oder dem Australischen Dollar) zu, die sich infolge ihrer stärkeren Binnenwirtschaft überdurchschnittlich entwickeln sollten. Solche Währungen dürften sich unseres Erachtens auch in einem Umfeld überlegen zeigen, das infolge höherer Wachstumsraten von steigenden Zinsen geprägt ist."

Peter E. Huber, Fondsmanager des "STARCAP - Argos A - EUR" & "StarCapital Bondvalue UI" (22.06.2010): "Währungen: 50% €uro, Rest breit gestreut mit einer Übergewichtung in mexikanischen (11,5%) und australischen (8%) Anleihen. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich von deutschen Bundesanleihen."

 

Dr. Detlev Kleis, Fondsmanager des "UBS (D) Rent-International" (25.06.2010): "In unseren globalen Anleihenfonds haben wir derzeit Unternehmensanleihen übergewichtet. Der Fonds UBS(D) Rent International hält zudem weiterhin eine Beimischung von Anleihen aus Schwellenländern, die im vergangenen Jahr eine sehr gute Wertentwicklung aufwiesen."

Dkfm. Klaus-Stephan Zeltner, Fondsmanager des "Allianz Defensiv T" (28.06.2010): "Übergewichtet sind derzeit Anleihen aus den Schwellenländern sowie Unternehmensanleihen. Beide Assetklassen sind nach dem jüngsten Sell Off vor Allem wg. des höheren Carry interessant. Fundamental stehen die Emerging Markets zusätzlich deutlich besser da als viele entwickelte Märkte, was ein gutes Chancen-Risiko Verhältnis bedeutet.
Untergewichtet sind Staatsanleihen, die in USA und Europa nach den letzten Wochen sehr teuer geworden sind. Außer aus Schutz vor steigender Risikoaversion macht ein Engagement besonders in langlaufende Staatsanleihen wenig Sinn."

Hanns Grad, Roland Haller und Ralf Ackermann, Adviser-Team des "LiLux Umbrella Fund - LiLux Rent" (02.07.2010): "Anleihen aus den PIGS Staaten sollte man u.E. im Moment untergewichten. Nachrangige Anleihen von ausgesuchten Emittenten ausserhalb der PIGS-Staaten halten wir derzeit für unterbewertet und sehen mittelfristig Kurspotenzial nach oben."

Karl-Heinz Samonig, Fondsmanager des "3 Banken Renten-Dachfonds T" (25.06.2010): "Untergewichtungen: Staatsanleihen
Übergewichtungen: Corporate Bonds Investment Grade, Corporate Bonds High Yield, Emerging Market Bonds, sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung und Währungskonzepte.
Aktiv gewichtet werden auch Absolute-Return-Konzepte, die entsprechende Stabilität ins Portfolio bringen."

Dr. Philipp Schubert, Fondsmanager des "ERSTE-INTERBOND G1 A" (24.06.2010): "Übergewichtet Euroland Staatsanleihen, Untergewicht US Staatsanleihen."

 

Alle Daten per 21.06.2010 in Euro:

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