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Fund Update: Templeton Global Bond Fund

Das folgende Fund Update bietet einen Rückblick auf die Performance des Fonds über die letzten fünf Kalenderjahre sowie über die aktuelle Year-to-Date Entwicklung. Der Fondsmanager Michael Hasenstab zeigt die wichtigsten Punkte des Investmentprozesses auf und präsentiert einen Ausblick. Funds | 22.07.2010 04:30 Uhr
Performance Rückblick 2005 Michael Hasenstab: „Der Templeton Global Bond Fund schlug seinen Vergleichsindex, den JP Morgan Global Government Bond Index (GGBI), im Kalenderjahr 2005 mit einem Nettoverlust von 3,75% (in USD) gegenüber einem Verlust von 6,53% für den Index. Die gegenüber dem Vergleichsindex bessere Wertentwicklung des Fonds beruhte auf der Länder- und Währungsdiversifikation. Auf kurze Sicht blieb der Fonds entsprechend positioniert, um von der erwarteten Abwertung des USD aufgrund der schwachen US-Zahlungsbilanz zu profitieren. Wir haben uns auf die peripheren Länder Europas und Asien ex-Japan konzentriert. Aufgrund ihrer relativen Währungs- und Rentenmarkt-Bewertungen dürften diese Länder die optimalen Investment-Möglichkeiten bieten.“

Performance Rückblick 2006

Michael Hasenstab: „Der Templeton Global Bond Fund erzielte während des Jahres 2006 betrachtet eine Nettorendite in Höhe von 13,08%.). Gegenüber dem  JP Morgan Global Government Bond Index (GGBI), der lediglich 5,94% erreichen konnte, war dies eine überdurchschnittlich gute Wertentwicklung. Die globalen Anleihemärkte verzeichneten im vierten Quartal und insgesamt 2006 starke Renditen. Dabei waren lokale Anleihemärkte hilfreich, während die Zinskurven von Schatzanleihen abflachten und der schwache Zyklus des US-Dollars anhielt.  Das relative Ertragsplus des Fonds im vierten Quartal profitierte sowohl von der Währungs- als auch von der Länderausrichtung, doch hatten die Durationspositionierungen einen dämpfenden Effekt auf die relative Wertentwicklung. Zum Vorteil des Fonds wirkten sich ebenfalls die regionalen Positionierungen aus, inklusive einer Übergewichtung in einem Anleihekorb asiatischer Länder (Indonesien, Malaysia, Thailand, Korea, Singapur) und einer Untergewichtung in der Eurozone, während wir gleichzeitig europäische Länder außerhalb des Euro übergewichteten (Polen, Schweden, Slowakei).  Die unterdurchschnittliche Wertentwicklung in Kanada wurde durch eine Untergewichtung in den US und Positionierungen in Lateinamerika ausgeglichen.“

Performance Rückblick 2007

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Langjähriger Fondsspezialist Raiffeisen Capital Management ist Teil der größten Bankengruppe Österreichs und eine der führenden Fondsgesellschaften. Das Unternehmen ist in wichtigen europäischen Märkten vertreten und verfügt insbesondere in der CEE-Region über jahrelange Expertise. Der österreichische Fondsspezialist wird laufend für die gute Performance und Qualität der Fonds ausgezeichnet. » Weitere Informationen

Michael Hasenstab: „Für das Gesamtjahr 2007 übertraf der Fonds die Performance seines Referenzindex: Der Fonds erzielte 10,91%, während der GGBI nur 10,81% rentierte. Die Fondsperformance profitierte im letzten Quartal 2008 davon, dass der US-Dollar im Währungsengagement eine weniger große Rolle spielt. Die Short-Duration-Positionen in den entwickelten Märkten belasteten allerdings die relative Performance. Grund dafür war die größere Unsicherheit, die die Anleger bei Qualitätswerten in den entwickelten Rentenmärkten Zuflucht suchen ließ. Die Durationen in anderen Märkten schadeten uns, weil die Risikoscheu die Renditen belastete. Dies war besonders in Brasilien und Indonesien zu beobachten. Wir spannten den Yen und den Schweizer Franken mit höher rentierlichen Währungen zusammen, die unserer Ansicht nach langfristig Wert bieten, jedoch volatile Phasen durchmachen könnten. Diese Paarungen, die in den letzten Monaten in ausgesprochen heiklen Phasen zur Risikominimierung beigetragen haben, stabilisieren auch in Zeiten der Risikoscheu. Dieses Quartal trugen der polnische Zloty, der brasilianische Real und der malayische Ringgit stark zur relativen Wertentwicklung bei.“

Performance Rückblick 2008

Michael Hasenstab: „Der Templeton Global Bond Fund gewann im Kalenderjahr 2008 netto 12,0% (in US-Dollar), sein Vergleichsindex, der JP Morgan Global Government Bond Index (GGBI), gewann16,9%. Im Jahr 2008 erlitten die Weltwirtschaft und das Finanzsystem mehrere Schocks, was zu einer signifikanten Marktturbulenz führte. Für Investmentmanager stellte dieser Hintergrund "die Mutter aller Belastungstests" dar; unsere Anlagestrategie schnitt so ab, wie wir es erhofft hatten. Sowohl die Streuung, als auch die aktiv gemanagte, auf Fundamentaldaten ausgerichtete Anlagestrategie trugen dazu bei, das für ein Tail Risk Szenario typische Abwärtsrisiko zu minimieren und dabei positive Ergebnisse zu generieren. Im Jahr 2008 generierte der Templeton Global Bond Fund zudem ein positives Ergebnis bei geringerer Volatilität als seine Vergleichsgruppe. Zwar blieb der Fonds hinter dem GGBI zurück, aber die Erträge eines nicht diversifizierten und hoch konzentrierten Index wie des GGBI sind kaum nachhaltig.“

Performance Rückblick 2009

Michael Hasenstab: „Im 4. Quartal 2009 profitierte der Templeton Global Bond Fund vor allem von seinem Währungsengagement, gefolgt von Positionen in Staatsanleihen. Die Zinsstrategien bremsten die Wertentwicklung geringfügig. In Bezug auf das Währungsengagement gaben freundlichere Wirtschaftsdaten und Wachstumsaussichten in den USA im Vergleich zur Eurozone und Japan dem US-Dollar Auftrieb gegenüber Yen und Euro, nicht aber gegenüber den meisten Währungen von Randgebieten und Schwellenländern. Infolgedessen war unser per Saldo negatives Engagement im Euro und im Japanischen Yen der absoluten Performance besonders zuträglich. Aber auch unsere Positionen in Währungen von Randgebieten und Schwellenländern wie dem Polnischen Zloty, der Indonesischen und der Indischen Rupie, dem Malaysischen Ringgit, dem Südkoreanischen Won, dem Brasilianischen Real, dem Chilenischen und dem Mexikanischen Peso steigerten den Ertrag. Unter den wichtigsten Zinsstrategien des Fonds schadete das Durationsengagement auf dem amerikanischen Kontinent der Wertentwicklung und zehrte bescheidene Gewinne in Europa und Asien auf. Hohe Erträge erzielte im 4. Quartal das Engagement des Fonds in Staatsanleihen, vor allem in Argentinien, Russland, Ungarn und Indonesien.“

Performance 2010 - Year-to-Date

Michael Hasenstab: „Der Templeton Global Bond Fund gewann im Jahr 2010 zum Stichtag (30.06.2010) netto 20,8% (in US-Dollar), sein Vergleichsindex, der JP Morgan Global Government Bond Index (GGBI), gewann 17,4%.
Der Templeton Global Bond Fund profitierte vor allem von seinen Zinsstrategien, während die Positionen bei Währungen und Staatsanleihen der Performance im Mai schadeten. Trotz des umfangreichen Rettungspakets und der konzertierten Bemühungen europäischer Regierungen, der EZB und des IWF zur Lösung der griechischen Schuldenprobleme ging die europäische Staatsschuldenkrise dramatisch weiter. Die Anleger fürchteten, die Auswirkungen künftiger Haushaltskonsolidierungen in der Eurozone und in anderen Industrieländern könnten zu trägem Wachstum führen und die noch fragile Erholung der Weltkonjunktur gefährden. Dies führte zu erhöhter Risikoscheu, unter der die Schwellenmarkwährungen litten. Der japanische Yen und der US-Dollar wurden dem Euro wie auch den meisten Währungen aus Industrie- und Schwellenländern vorgezogen. Bei den Währungen trug unser Nettonegativengagement in Euro und neuseeländischen Dollar zur Wertentwicklung bei, während unsere Nettonegativposition in japanischen Yen schadete. Außerdem litt der Fonds unter seinem Engagement in Währungen der europäischen Peripherie (insbesondere der norwegischen Krone, dem polnischen Zloty und der schwedischen Krone), asiatischen Währungen (ex Japan) (wie etwa dem australischen Dollar, dem südkoreanischen Won, dem malaysischen Ringgit, der indischen Rupie, der indonesischen Rupie und dem philippinischen Peso) sowie in lateinamerikanischen Währungen (wie dem brasilianischen Real, dem mexikanischen Peso und dem chilenischen Peso). Außerdem belastete die zunehmende Sorge um das Länderrisiko unsere Staatspapierpositionen in Ungarn, Litauen, Russland, Venezuela und Indonesien. Was die wichtigsten Zinsstrategien des Fonds angeht, so trugen die Durationspositionen in Asien und auf dem amerikanischen Kontinent positiv zum Ergebnis bei.“

Performance seit 2005

Investmentprozess und Strategie - Wie investiert der Fondsmanager?

Der Templeton Global Bond Fund nutzt verschiedene Investmentansätze zu seinem Vorteil: Top-down und Bottom-up. Der Top-down-Ansatz ermittelt auf Basis volkswirtschaftlicher Analysen globale Investmenttrends. Der Bottom-up-Ansatz sucht nach Anlagechancen auf Basis intensiver Analysen einzelner Wertpapiere bzw. Emittenten. Dadurch ist sichergestellt, dass unsere Fondsmanager den Überblick über aktuelle Markttrends behalten und gleichzeitig über detaillierte Kenntnisse auf Einzeltitelebene verfügen. Bei Investmententscheidungen fließen stets die Ergebnisse beider Investmentansätze mit ein. Dieser Strategiemix sorgt für eine ausgewogene Portfoliostruktur sowie dafür, dass nur erfolgversprechende Rentenpapiere gekauft werden.

Investment Ausblick

Wir denken, dass sich die Finanzmärkte zunehmend differenzieren werden, wobei dies vor allem von den Fundamentalwerten der Länder abhängen wird. Fiskalpolitische Entwicklungen und Wachstumspotenzial sind diesbezüglich zwei besonders relevante Aspekte. Die Krise hat in etlichen Ländern einen spürbaren Anstieg der Haushaltsdefizite und Verschuldungsquoten ausgelöst. Ausmaß und Verteilung dieser nachteiligen Entwicklung könnten die Einschätzung der Kreditwürdigkeit vieler Länder durch die Märkte wesentlich verändern. Zunächst gilt, dass sich die Haushaltslage in Industrieländern im Durchschnitt weitaus stärker verschlechtert hat als in Schwellenländern, da Erstere einen großen Teil der vom privaten Finanzsektor eingefahrenen Verluste in die Staatshaushalte übernehmen mussten. Da Industrieländer generell ein geringeres Wachstumspotenzial aufweisen, wird es ihnen schwerer fallen und schmerzhafter sein, ihre Haushaltsbilanzen zu konsolidieren. Daher dürften die Märkte manche dieser Industrieländer mit höheren Risikoprämien belegen, was in manchen Fällen die traditionelle Trennlinie zwischen Industrie- und Entwicklungsländern verwischen könnte. Besonders deutlich ist dies in Europa, wo dies geradezu beispielhaft an Griechenlands Schwierigkeiten zu erkennen ist und auch Spanien, Irland, Portugal und Italien unter steigenden Kreditkosten gelitten haben, weil sie – wie auch Großbritannien – mit Haushaltsproblemen kämpfen. Die unterschiedlichen Wachstumsmuster und Haushaltsaussichten von Industrie- und Schwellenländern sollten unseres Erachtens daher Chancen zur Positionierung in Staatsanleihen bieten.

Auch die Haushaltssituation der USA wird schlechter und schwieriger, doch wegen der offensichtlichen Probleme, vor die Griechenland die Eurozone stellt, konnte der US-Dollar gegenüber dem Euro kräftig zulegen. Was die künftige Entwicklung angeht, so halten wir die Wachstumsaussichten, die in den USA besser sind als in der Eurozone und in Japan, für einen wesentlichen Pluspunkt, der dem US-Dollar im Verhältnis zu den anderen beiden G3-Währungen Auftrieb geben sollte. Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Federal Reserve Board schneller als die Bank of Japan und die EZB zu einer normalen Geldpolitik zurückkehren wird.

Angesichts der Wachstumsaussichten in den Schwellenländern, vor allem in Asien, scheint uns ein gesunder Risikoappetit nach wie vor für gerechtfertigt. China hat sich an die Spitze gesetzt und der dortigen Wachstumsdynamik mit aktiven Abkühlungsmaßnahmen entgegengewirkt. Andere Länder aus der Region sind dem gefolgt. Vor dem Hintergrund einer kräftigen Erholung lösen steigende Lebensmittelpreise in einigen Schwellenländern bereits bedeutenden Inflationsdruck aus, der wiederum einige Zentralbanken dazu bewegt hat, über Zinserhöhungen nachzudenken oder eine gewisse Währungsaufwertung zuzulassen. Eine Bewertung der fundamentalen Wachstums- und Inflationsaussichten einzelner Länder wird deshalb eine wichtige Orientierung zur Positionierung auf den globalen Zins- und Währungsmärkten liefern. Insbesondere rechnen wir für asiatische Währungen mittelfristig weiter mit Unterstützung gegenüber den G-3, da sich die asiatischen Länder deutlich dynamischer erholen als die Industrienationen.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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