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Die besten EUR Anleihenfonds

Die Fondsmanager der besten EUR Anleihenfonds haben fünf Fragen zu den fundamentalen Faktoren, dem Inflations- bzw. Deflationsrisiko, den Maßnahmen der Notenbanken sowie den Gewichtungen in ihren Produkten und ihren Ausblick beantwortet. Funds | 02.08.2010 04:30 Uhr
e-fundresearch: "Welche fundamentalen Faktoren sind für die Markteinschätzung bei EUR Anleihen derzeit am wichtigsten?"

Thomas Rademacher und Andreas Helmrich, Fondsmanager des "LBBW Renten Euro Flex"  (26.07.2010): "Im Fokus stehen aktuell sicherlich die einzelnen Staatshaushalte. Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Großbritannien. Insbesondere die weitere  Entwicklung der sog. PIIGS- Staaten dürfte von zentraler Bedeutung sein. Bleibt die aktuelle Kapitalmarktfähigkeit einzelner Nationalstaaten erhalten oder verbessert sie sich sogar? Sind die aktuellen Risikoprämien für diese Länder fair oder in welche Richtung werden sie sich verändern? In engem Zusammenhang stehen  dabei auch die zentralen Fragen, welchen tatsächlichen Erfolg die eingeleiteten Haushaltskonsolidierungen bringen werden und ob die EZB eine erfolgreiche Exit Strategie gestalten kann." David Leduc, Fondsmanager des "BNY Mellon Euroland Bond C EUR Acc" (23.07.2010): "Our investment process covers three areas when assessing the potential for any investment: value, cyclical or fundamental factors and sentiment. We first look for investments that have value and we use a number of indicators including our own proprietary valuation models to determine if a bond or currency looks attractively priced or expensive. We also evaluate the fundamental factors that may impact the investment performance of the security. We look at both global macro economic developments including our outlook for growth and inflation. We also look at the specific investment fundamentals of the security. We call this "bottoms-up" analysis which may include credit analysis of a corporate bond or country analysis of a sovereign investment. We invest in both government and non-government bonds in the Euro market."

Mag. Andreas Schuster, Fondsmanager des "HYPO-RENT A" (27.07.2010): "Immer dieselben: Inflation und reales Wachstum."

Greg Saichin, Portfolio Manager des "Pioneer Funds Euro Strategic Bond E No Dis EUR"  (27.07.2010): "Our investment process aims at maximising absolute return in EUR in a medium term horizon (3-5 years). With this in mind, we evaluate the global and the Eurozone economic and interest rate cycles to proceed with region/country selection and duration position as a starting point. Then we proceed to evaluate what global and local sectors will perform better under these conditions to narrow our sector selection. Finally, we will instruct our research group to select the best credit stories that will perform best given the constrained criteria defined by the portfolio manager."

Erwin Lochten, Portfolio Manager des "LAM-EURO-RENTEN-UNIVERSAL" (26.07.2010): "Der weitere konjunkturelle Verlauf sowie die erwartete Entwicklung der Inflationsraten werden die geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken entscheidend prägen.
Innerhalb der europäischen Währungsunion werden die unterschiedlichen Wachstumsaussichten und Verschuldungskennzahlen maßgeblichen Einfluss auf die Spreadlandschaft der Anleihemärkte haben."

PIMCO Managementteam, "cominvest SGB-Corent"  (28.07.2010): "Fundamental betrachtet befindet sich der Euro-Anleihenmarkt in einem Spannungsverhältnis aus zyklischer Konjunkturerholung und strukturellen Wachstumshemmnissen. Einerseits erholt sich die Wirtschaft in den führenden Staaten des Euroraums von den Tiefs nach der Finanzkrise. Dies geht mit steigenden Unternehmenserträgen in der Industrie und verbesserten Bilanzkennziffern im Finanzsektor einher und sollte für sich genommen die Risikobereitschaft der Anleger weiter stabilisieren. Andererseits ist eine nachhaltige Rückkehr auf den Wachstumspfad vor der Finanzkrise unwahrscheinlich: Die Notwendigkeit eines weiteren Schuldenabbaus im privaten und öffentlichen Sektor verbunden mit einer absehbaren verstärkten Regulierung des Finanzsektors bzw. einer generellen Ausweitung der Staatsquote dürfte sich in den kommenden Jahren als Wachstumsbremse erweisen.

Hinzu kommt als weiterer wesentlicher Faktor die gestiegene Sensibilität der Anleger für die individuelle Bonität staatlicher Emittenten im Euroraum. Während das Unterstützungspaket von EU und IWF die unmittelbare Gefahr von Zahlungsausfällen in der Peripherie gebannt zu haben scheint, dürfte es dennoch bei einer ausgeprägten Differenzierung der Renditeaufschläge von Staatsanleihen bleiben. Die individuelle fundamentale Verfassung einzelner Länder dürfte künftig die Risikoeinschätzung der Investoren und damit die Renditeentwicklung von Staatsanleihen stärker bestimmen als in der Vergangenheit.

Generell dürften die Erfahrungen während der Finanzkrise und auch während der Griechenlandkrise dazu beitragen, dass die Anleger künftig sensibler auf ungünstige Nachrichten und Ereignisse reagieren. Nachdem die Risikoprämien seit dem ersten Quartal 2009 weitgehend auf Vorkrisenniveau abgeschmolzen sind, bestehen speziell bei Emittenten geringer Bonität Rückschlagsgefahren."

e-fundresearch: "Sehen Sie ein höheres Risiko für Inflation oder Deflation in den kommenden 1-2 Jahren?"

Thomas Rademacher und Andreas Helmrich, Fondsmanager des "LBBW Renten Euro Flex"  (26.07.2010): "In den nächsten 6-12 Monaten sehen wir weder massiv deflationäre noch inflationäre Tendenzen. Eine Kombination aus privatwirtschaftlicher Entschuldung/Sparrate und staatlichen Sparanstrengungen (insbesondere im Euro Raum) zur Reduktion der Budgetdefizite wirkt sicherlich eher deflationär. Die Kapazitätsauslastung der Unternehmen liegt weiterhin unter ihrem langjährigen Durchschnitt und die absolute Arbeitslosenquote verharrt weiter auf hohem Niveau.
Nichtsdestotrotz sehen wir auf mittelfristige Sicht einem moderat inflationären Umfeld entgegen. Gestützt durch eine dauerhaft expansiv angelegte Notenbankpolitik erscheint es nur eine Frage der Zeit zu sein bis die bereitgestellte Geldmenge auf realwirtschaftlicher Basis das Preisniveau beeinflusst. Zudem besteht der ungebrochene Trend zu Kapazitätsanpassungen an den neuen Status Quo. Ergänzt um eine Rückabwicklung der aktuell deflationär wirkenden Kräfte (Sparquote, Deleveraging, etc), erscheint zumindest die Rückkehr zu gewohnten Inflationsniveaus eine realistische Erwartung zu sein."

David Leduc, Fondsmanager des "BNY Mellon Euroland Bond C EUR Acc" (23.07.2010): "The recent economic data out of the US and Asia suggest that the downside risks to global growth expectations continue to rise. We believe that global growth and inflation will undershoot consensus forecasts. In Europe, we see positive steps toward fiscal consolidation efforts in peripheral economies but believe that this activity will negatively impact growth over the next several years. In our view the risk of deflation, particularly in Europe, continues to increase."

Mag. Andreas Schuster, Fondsmanager des "HYPO-RENT A" (27.07.2010): "Für mich überwiegt eindeutig das Risiko einer Deflation."

 

 

Greg Saichin, Portfolio Manager des "Pioneer Funds Euro Strategic Bond E No Dis EUR" (27.07.2010): "On balance we see a higher inflation risk as defined by a two speed world. The Emerging Market world is gearing into a higher growth mode that will see these countries growing at two times the rate of growth of developed countries. We see inflation largely as a consequence of this group of countries bidding up commodities prices with limited supply scalability.
The US will accelerate its growth over the next 18 months as the leverage hangover begins to dissipate. Inflation pressures in the US will depend on how fast the lax monetary conditions are removed as US growth gathers pace.
Europe´s inflation will be under control given the fiscal effort that many countries in the Eurozone need to make in order to reduce their swelling deficits. That said, the low rate environment and the cheaper Euro is boosting growth in export oriented countries in the Eurozone (i.e. Germany) and the ECB will have to act earlier on rates to prevent the formation of a bubble in those countries."

Erwin Lochten, Portfolio Manager des "LAM-EURO-RENTEN-UNIVERSAL" (26.07.2010): "Für die kommenden 1 bis 2 Jahre erwarten wir ein eher deflationäres Szenario mit einem sehr niedrigen Zinsniveau. Hohe Inflationsraten sind aufgrund der weiterhin geringen Kapazitätsauslastung unwahrscheinlich. Auslaufende Konjunkturprogramme, die Konsolidierung der Staatshaushalte und die Regulierung des Bankensektors sprechen für ein verhaltenes Wirtschaftswachstum mit niedrigen Preissteigerungsraten."

PIMCO Managementteam, "cominvest SGB-Corent" (28.07.2010): "Kurzfristig erwartet PIMCO keine verstärkte Teuerung in den großen Industriestaaten. Nach wie vor bestehende Überkapazitäten in der Industrie und am Arbeitsmarkt gegen einen baldigen Inflationsanstieg. Im Euroraum sind - insgesamt gesehen - sogar leichte deflatorische Tendenzen nicht ausgeschlossen. Erst auf längere Sicht bergen die außerordentlichen geld- und fiskalpolitischen Impulse von Notenbanken und Regierungen inflatorisches Potenzial."

Frage 3:

e-fundresearch: "Welche geldpolitischen Maßnahmen werden Notenbanken in den nächsten 12 Monaten setzen und welche Auswirkungen wird dies auf die Märkte haben?"

Thomas Rademacher und Andreas Helmrich, Fondsmanager des "LBBW Renten Euro Flex"  (26.07.2010): "Betrachtet man die jüngsten Aktivitäten der EZB, so wird deutlich wie schnell ehemals konservative Tugenden den Anforderungen der neuen Realität weichen mussten. Ein Blick auf die Notenbankpolitik der nächsten 12 Monate erscheint somit schwerer als jemals zuvor. Trotz und gerade aufgrund diverser Ankaufprogramme sowie dem historisch niedrigen Zinsumfeld unternimmt die EZB erste Schritte in Richtung Exit-Strategie. Die Grundvoraussetzung für eine Zinserhöhung der EZB sehen wir aktuell jedoch noch nicht als gegeben – aktive Zinsentscheidungen sehen wir demgemäß frühestens in Q2 2011. Erst wenn der Geldmarkt funktioniert und ein unmissverständlicher Preisdruck aufkommt, erwarten wir eine Reaktion der EZB."

David Leduc, Fondsmanager des "BNY Mellon Euroland Bond C EUR Acc" (23.07.2010): "It is clear that under present conditions central bankers will maintain accommodative monetary policy conditions for the balance of 2010 and beyond. We believe that if economic conditions continue to deteriorate we are likely to see some additional measures of quantitative easing of monetary policy by central banks, particularly the US Fed."

Mag. Andreas Schuster, Fondsmanager des "HYPO-RENT A" (27.07.2010): "Die Notenbanken werden ihre Aktivitäten vor allem auf Rhetorik beschränken. Steigende Zinsen würden derzeit aufgrund der hohen Verschuldung unser monetäres System gefährden. Eventuell werden die Leitzinsen in der Eurozone noch weiter gesenkt, das ist aber vor allem eine Prestigefrage und die EZB wird eher gesichtswahrende Umwege präferieren. Falls sich diese Meinung am Markt durchsetzt, werden die Zinsen für langlaufende Anleihen auf neue Tiefstände fallen und die Zinskurve wird flacher werden."

Greg Saichin, Portfolio Manager des "Pioneer Funds Euro Strategic Bond E No Dis EUR"  (27.07.2010): "Many Emerging Markets Central Banks have begun to tighten rates from historically low levels and many more will follow over the next year as the output gap and economic efficiency in those countries warrant more pro-activity from them.
The ECB in my opinion will move to tighten sooner than the US Fed within the next six months (please see previous point).
The US is moving to mid-term elections amid fairly poor macro data and will be last in tightening but, in my opinion, it will do its first move within the next 12 months. The impact on yields and credit spread may not be violent as long as investors perceive that the economic cycle is gathering strength and that Central Banks are moving proactively to fine tune rates to maximise growth sustainability into the next expansion. Any panic move from any Central Bank indicating that it is behind the curve will have a damaging impact."

Erwin Lochten, Portfolio Manager des "LAM-EURO-RENTEN-UNIVERSAL" (26.07.2010): "Die großen Notenbanken werden in den nächsten Monaten an Ihrer expansiven Geldpolitik festhalten. Fed Notenbankchef Bernanke nannte in seiner halbjährlichen Rede vor dem US Kongress die wirtschaftlichen Aussichten der USA „ungewöhnlich unsicher“. Weitere Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft wurden ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Auch die EZB wird den Leitzins solange  nicht anheben, bis sich die konjunkturellen Aussichten nachhaltig verbessert haben."

PIMCO Managementteam, "cominvest SGB-Corent" (28.07.2010): "Die US-Notenbank dürfte erst im Jahr 2011 die Zinsen erhöhen. Angesichts deflationärer Tendenzen könnte die EZB sogar noch länger hierauf verzichten. Allerdings könnte die Notenbankkommunikation im Vorfeld einer Normalisierung der Geldpolitik unter Umständen für Unruhe an den Märkten sorgen. Wie die Anleger vorbereitende Hinweise auf künftig wieder steigende Leitzinsen aufnehmen werden, ist dabei ausgeprochen schwer zu prognostizieren."

Frage 4:

e-fundresearch: "Welche Über- und Untergewichtungen haben Sie derzeit in EUR Anleihen umgesetzt?"

Thomas Rademacher und Andreas Helmrich, Fondsmanager des "LBBW Renten Euro Flex"  (26.07.2010): "Aktuell verfolgen wir eine deutliche Übergewichtung von Corporate Bonds im Portfolio. Die hohe Flexibilität multinationaler Unternehmen in Verbindung mit attraktiven Spreadniveaus erscheint uns hierbei unter Chance/Risiko Gesichtspunkten deutlich interessanter als Staatsanleihen. Investitionen in Unternehmen mit defensivem Charakter, guten Cash-Flows  und einer ausgewogenen Finanzierungsstruktur erscheinen uns hierbei konservativer als die Allokation in Staatstitel. Positive Unternehmenszahlen und ein sich erfreulich entwickelnder Ratingtrend untermauert hierbei unsere Ansicht. Zusätzlich trifft die bestehende Nachfrage auf ein, aufgrund schwacher Emissionstätigkeit, nachlassendes Angebot an Unternehmenstiteln."

David Leduc, Fondsmanager des "BNY Mellon Euroland Bond C EUR Acc" (23.07.2010): "We are currently overweight government bonds and have a greater than index duration position. We have reduced investment grade corporate bonds to an index weighting but are underweight the financial sector. We maintain a modest exposure to both high yield bonds and select local currency emerging market debt investments. We have begun to increase our exposure to certain peripheral sovereign government bonds, specifically Italy and Spain."

Mag. Andreas Schuster, Fondsmanager des "HYPO-RENT A" (27.07.2010): "Übergewichte in längeren Laufzeiten und ausgewählten Staaten der Peripherie."

 

 

Greg Saichin, Portfolio Manager des "Pioneer Funds Euro Strategic Bond E No Dis EUR" (27.07.2010): "As an absolute return strategy PF – Euro Strategic Bond does not have a declared benchmark. That said, our reading is that the world is moving through a phase of sub-optimal growth with subdued inflation for the next 2-3 quarters. Next year I expect to see growth gathering pace everywhere. The present context of low rates and low inflation make selected sectors and areas in the emerging market world very attractive in spread terms and therefore we favour both credit and sovereign Emerging Markets debt with relatively low duration.
Into 2011, provided that there is little dislocation in credit markets from tightening rates, I expect some credits to post capital gains as growth picks up substantially.
In this scenario I am less inclined to invest in high grade credit as I believe that value has moved down the scale to solid BB investment cases in the credit universe."

Erwin Lochten, Portfolio Manager des "LAM-EURO-RENTEN-UNIVERSAL" (26.07.2010): "Der Euro Anleihen Markt wird derzeit sehr stark durch die Verschuldungskrise der Euro Staaten beeinflusst. Zwischen den Spreads der Covered Bond Märkte und den entsprechenden Staatsanleihen besteht ein sehr hoher positiver, signifikant linearer Zusammenhang. Derzeit bevorzugen wir Covered Bonds aus den Kernstaaten der Eurozone, vornehmlich Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Weiterhin interessant bleiben Covered Bond Emissionen aus den nordischen Staaten. Das Untergewicht in Staatsanleihen insbesondere solcher der südeuropäischen Peripheriestaaten halten wir bei."

PIMCO Managementteam, "cominvest SGB-Corent"  (28.07.2010): "PIMCO bevorzugt im Staatsanleihensegment generell Emittenten sehr hoher Bonität aus den wirtschaftlich führenden Kernländern des Euroraums. Anleihen von Peripheriestaaten werden dagegen untergewichtet bzw. gemieden. Gleichzeitig stehen bei Unternehmensanleihen Emissionen von ertrags- und kapitalstarken Schuldnern im Mittelpunkt. Speziell im High-Yield-Segment werden - soweit in den Portfolios überhaupt zulässig - nur sehr selektive Engagements eingegangen."

Frage 5:

e-fundresearch: "Wie ist Ihr genereller Ausblick für EUR Anleihen in den nächsten 12-18 Monaten? Wo sehen Sie Chancen und wo liegen die Risiken?"

Thomas Rademacher und Andreas Helmrich, Fondsmanager des "LBBW Renten Euro Flex"  (26.07.2010): "Ungeachtet der aktuell bestehenden Problematik auf Ebene der Nationalstaaten sehen wir erste Tendenzen der Besserung. Insbesondere im Euro Raum werden erste Schritte unternommen, um die Zukunftsfähigkeit der Staatsfinanzen zu gewährleisten. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die teilweise bereits eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen tatsächlich Früchte tragen. Dennoch entsteht der Eindruck, dass vorherrschende Probleme aktiver und schneller aufgegriffen werden als noch in der Vergangenheit. Gleichzeitig lassen sich diverse Umstände ausmachen, die auf eine Verbesserung der Situation schließen lassen. Griechische T-Bill Auktionen finden wieder guten Absatz und die spanische Bankenlandschaft konsolidiert in rasantem Tempo, ohne hierbei negative Schlagzeilen zu produzieren. Alles in allem erscheint, trotz der bestehenden Problematik, das Thema europäische Peripherie zunehmend Interesse im Markt zu finden. Sollte sich das allgemeine Sentiment sowie die Datenlage weiter verbessern, so werden wir unsere Engagements im Bereich der europäischen Peripherie vertiefen. Hierbei erscheinen uns neben einzelnen Staatspapieren auch Anleihen großer spanischer Banken als sehr interessant."

David Leduc, Fondsmanager des "BNY Mellon Euroland Bond C EUR Acc" (23.07.2010): "We believe that a low growth, low inflation environment will continue to be supportive for Euro bond investment over the next twelve months. We believe that corporate investments with strong fundamentals and European government bonds will be attractive investments. Risks remain with respect to global growth particularly in the Eurozone as the impact of fiscal consolidation measures is felt on the European economy."

Mag. Andreas Schuster, Fondsmanager des "HYPO-RENT A" (27.07.2010): "Derzeit gibt es aufgrund der Hysterie um den Euro für bestimmte Staatsanleihen (zB Irland) die höchsten Spreads seit Bestehen der gemeinsamen Währung. Man kann hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit eines Zerbrechens des Euro geteilter Meinung sein, ungeachtet der individuellen Risikoperzeption wird man aber zumindest für die Angst belohnt."

Greg Saichin, Portfolio Manager des "Pioneer Funds Euro Strategic Bond E No Dis EUR" (27.07.2010): "In 2011, on the back of accelerating growth, I believe that a higher allocation to cyclical credit will outperform as consumption and investment will pick up. Conversely, interest rates will start coming up from very low levels creating some degree of market dislocation which will bring opportunities as well as risks. We will maintain a very low duration in European bonds as yields are beginning to rise and it is unclear as of yet the magnitude of the tightening cycle."

Erwin Lochten, Portfolio Manager des "LAM-EURO-RENTEN-UNIVERSAL" (26.07.2010): "Die Verschuldungskrise bleibt das bestimmende Thema für die nächsten Monate. Die Durchsetzungsfähigkeit von Sparmaßnahmen und die Entwicklung der Schuldenstände der Staaten werden entscheidenden Einfluss auf die Spreadentwicklung der Anleihen haben. Derzeit überwiegen die Risiken, Anleihen aus Ländern mit solidem Haushalt und hoher Wettbewerbsfähigkeit sollten daher bevorzugt werden. Entscheidend bleiben die konjunkturelle Entwicklung und die Geldpolitik der Notenbanken. Es wird darauf ankommen, das richtige Timing für Durationsentscheidungen zu finden."

PIMCO Managementteam, "cominvest SGB-Corent"  (28.07.2010): "Chancen sieht PIMCO im Euroraum bei ausgewählten Spreadanleihen, die hohe Bonität mit attraktiven Renditeaufschlägen gegenüber erstklassigen  Staatsanleihen vereinen. Dies gilt für Emissionen führender Banken wie auch für hochwertige besicherte Wertpapiere (ABS/MBS). Auf der Makroebene erscheint eine leicht verlängerte Duration und die Übergewichtung kurzer Laufzeiten aussichtsreich. Hierfür spricht zum einen das bis auf Weiteres zu erwartende hohe Maß an Preisstabilität. Zum anderen sind baldige Leitzinsanhebungen unwahrscheinlich, sodass die Zinskurve am kurzen Ende relativ steil bleiben könnte, was bei entsprechender Positionierung Kursgewinne im Zeitablauf ermöglicht."

Alle Daten per 19.07.2010 in Euro:

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