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Mehr Geld in Fonds als auf dem Sparbuch

Mehr als jeder zweite Haushalt in Deutschland besitzt Investmentfonds. Dies zeigt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des BVI Bundesverband Investment und Asset Management. Funds | 05.10.2010 12:39 Uhr

Mit Fonds sparen demzufolge alle untersuchten Bevölkerungsgruppen, gemessen an ihrem Geldvermögen sogar alle in ähnlicher Intensität. Die Deutschen haben in Fonds mehr Geld angelegt als auf dem Sparbuch oder in Aktien. Die Fondsbranche startet nun eine Kampagne mit dem Titel "Investmentfonds. Nur für alle."

Wie die ZEW-Studie belegt, besitzen 21,4 Mio. Haushalte in Deutschland Fonds - das entspricht knapp 60 Prozent aller Haushalte. In diesen Haushalten leben etwa 64,3 Mio. Menschen. Im Ganzen haben deutsche Anleger rund 805 Mrd. Euro in Investmentfonds investiert (Stand: 31.12.2009). Den Großteil davon halten sie in direkten Fondsanteilen. Der Rest kommt von Versicherungen und Pensionseinrichtungen, die im Durchschnitt etwa ein Viertel ihrer Kundengelder in Fonds angelegt haben. Das private in Fonds investierte Geldvermögen übersteigt somit deutlich die 577,5 Mrd. Euro, die nach Angaben der Bundesbank auf deutschen Sparbüchern liegen (Stand: 31.12.2009).

"Viele Deutsche denken, dass Fonds kompliziert und nur für Wohlhabende oder erfahrene Anleger geeignet sind. Die Studie zeigt aber: Fonds gehören bereits zum Alltag der Menschen in Deutschland und sind ein Anlageprodukt für jeden. Dennoch wissen nur erstaunlich wenige über die Vorteile des Fondssparens Bescheid. Auch die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Fonds ist vielen nicht bewusst. Das wollen wir mit unserer Kampagne ´Investmentfonds. Nur für alle.´ ändern", erklärt Thomas Neiße, Präsident des BVI Bundesverband Investment und Asset Management.

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Alle Bevölkerungsgruppen sparen mit Fonds

Tatsächlich sparen Menschen aus allen untersuchten Bevölkerungsgruppen mit Fonds. Im Schnitt steckt rund jeder fünfte gesparte Euro in Deutschland direkt und indirekt in dieser Anlageform. Selbst Haushalte mit niedrigem Nettoeinkommen haben mit kleineren Sparbeträgen oder über Versicherungen Geld in Fonds. Gut 17 Prozent ihrer Ersparnisse sind darin angelegt. Mit steigendem Nettoeinkommen der Haushalte erhöht sich zwar der Betrag, der in Fonds angelegt ist. In Relation zum gesamten Geldvermögen eines Haushalts investieren Gering- und Gutverdiener jedoch einen ähnlichen Anteil ihres Vermögens in Fonds.

Auch die Region hat keine großen Auswirkungen auf das Fondssparen.

Die Einwohner Hamburgs (24,8 Prozent) und Bremens (22 Prozent) sind die fleißigsten Fondssparer, die Menschen in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen bilden mit je 18 Prozent die Schlusslichter. Auch die Differenzen nach Geschlecht des Haupteinkommensbeziehers sind marginal: Zwar haben Haushalte mit männlichen Hauptverdienern im Schnitt einen höheren Betrag in Fonds angelegt als Haushalte mit weiblichen Hauptverdienern. Gemessen am Geldvermögen haben Haushalte mit weiblichen Haupteinkommensbeziehern jedoch einen vergleichbaren Anteil direkt und indirekt in Fonds investiert wie die mit männlichen (20 Prozent zu 21 Prozent).

"Unsere Studie zeigt, dass sich Fondssparer in allen von uns untersuchten Bevölkerungsgruppen finden", so Dr. Michael Schröder, Leiter "Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement" beim ZEW.
"Somit sind Investmentfonds eine wichtige Anlagekategorie, vergleichbar mit anderen Anlageklassen, beispielsweise Aktien und Anleihen."

Größter Sprung bei 25- bis 35-jährigen Fondsanlegern

Haushalte mit Haupteinkommensbeziehern zwischen 25 und 35 Jahren machen bei der Fondsanlage den größten Sprung: Von den 25- bis 30-Jährigen stecken durchschnittlich 2.364 Euro in Fonds. Bei den Hauptverdienern zwischen 30 und 35 Jahren ist der Anlagebetrag mit 5.157 Euro schon mehr als doppelt so hoch. Ein möglicher Grund: Den Deutschen steht ab 30 Jahren insgesamt etwas mehr Geld zur Verfügung.

Geldanlage wird ihnen wichtiger - und damit auch Fonds. Auch der Anteil von Fonds am Gesamtvermögen nimmt in diesem Alter besonders stark zu: Die 25- bis 30-jährigen Haupteinkommensbezieher haben 17 Prozent ihres Kapitals in Fonds angelegt, die 30- bis 35-Jährigen 21 Prozent.

Fonds sind ein Anlageprodukt für alle Sparer

Dass Fonds für jeden geeignet sind, will die Kampagne "Investmentfonds. Nur für alle." den deutschen Anlegern verdeutlichen. "Bislang ist es uns offensichtlich nicht gelungen, dass die breite Bevölkerung Fonds als ein Geldanlageprodukt für alle wahrnimmt, so wie es das beliebte Sparbuch seit Langem ist", erklärt Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des BVI. "Mit der Kampagne wollen wir die Scheu vieler Menschen vor dem Fondssparen verringern und den Bruch zwischen der Wahrnehmung und der tatsächlichen Verbreitung von Fonds auflösen. Denn Fonds sind offenbar ein Volksprodukt."

Die Kampagne ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt und wird von Mitgliedsgesellschaften des Fondsverbands BVI finanziert. Dabei stehen insbesondere Anleger mit geringeren Finanzkenntnissen im Mittelpunkt. Den Ausgangspunkt bildet im Rahmen der Kampagne immer die Lebens- und Erfahrungswelt des Sparers selbst. Ziel ist es, breiten Bevölkerungsschichten mehr Wissen über das Sparen mit Fonds zu vermitteln. Die Kampagne spricht die Anleger deshalb bewusst nicht im Finanzjargon an, sondern erklärt das Produkt Investmentfonds einfach und verständlich. Weitere Informationen zur Kampagne unter www.nur-fuer-alle.de.

Infografiken unter:
http://www.presseportal.de/pm/81631/?keygroup=bild

Über die Studie

Das Anlageverhalten einzelner Bevölkerungsgruppen wird anhand eines anonymisierten Datensatzes aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008 des Statistischen Bundesamtes analysiert. Betrachtet werden dabei alle Bevölkerungsgruppen mit einem monatlichen Nettohaushaltseinkommen, das die Obergrenze von 18.000 Euro nicht überschreitet. Darüber hinaus werden Obdachlose und in Anstalten und Gemeinschaftsunterkünften lebende Personen von der Befragung ausgeschlossen. Bei der anonymisierten EVS 2008 handelt es sich um einen Mikrodatensatz, der von 55.149 Haushalten Angaben zu ihrem Geld- und Sachvermögen enthält. Bei der Ermittlung der oben aufgeführten Mittelwerte werden die Einzelangaben jeweils bei jeder Unterteilung in Bevölkerungsgruppen mit den vom Statistischen Bundesamt bereitgestellten geeigneten Hochrechnungsfaktoren gewichtet. Somit ermöglicht die Analyse repräsentative Aussagen über strukturelle Unterschiede im Anlageverhalten einzelner Bevölkerungsgruppen in Deutschland.

Über "Investmentfonds. Nur für alle."

Die im Oktober 2010 gestartete Kampagne ist eine Initiative der Fondsgesellschaften unter dem Dach des Fondsverbands BVI. Sie hat zum Ziel, die Scheu der Anleger gegenüber Fonds abzubauen und zu zeigen, was sie wirklich sind: Eine Geldanlage, die sich für alle eignet - unabhängig von Anlagetyp, Lebenssituation und Zukunftsplan. Die Initiative informiert die Anleger in Deutschland anbieter- und produktneutral unter anderem über die Website www.nur-fuer-alle.de rund um das Sparen mit Fonds.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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