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Die besten Schwellenländer Anleihenfonds

Die Fondsmanager der besten Schwellenländer Anleihenfonds haben fünf Fragen zu ihrer aktuellen Markteinschätzung, dem Niveau der Spreads, ihrem generellen Ausblick für die Assetklasse und den Gewichtungen beantwortet. Funds | 18.10.2010 04:30 Uhr
e-fundresearch: "Welche fundamentalen Faktoren sind für die Markteinschätzung bei globalen Emerging Markets derzeit am wichtigsten?"

Sergey Dergachev, Portfoliomanager Emerging Markets Renten, "RenditeSpezial-Invest" & "UniEuroRenta-EmergingMarkets" (13.10.2010): "Die wichtigsten Faktoren sind eine positive makroökonomische Entwicklung, eine weiterhin gesunde Entwicklung in der Reduzierung der Budgetdefizite innerhalb der Schwellenländer und sinkende Staatsschuldenquoten. Alle diese Faktoren sind sehr entscheidend dafür, dass die Ratingagenturen die Credit Ratings für Schwellenländer aufgrund positiver Dynamik auf der fiskalpolitischen und schuldentechnischen Seite für EM kontinuierlich hochstufen. Wir haben in den letzten 6 Monaten fast ausschliesslich nur Rating Heraufstufungen gesehen: Ukraine, Argentinien, Qatar und Panama sind die besten Beispiele. Es wurden „nur“ drei Staaten heruntegestuft: Ghana, Bahrain und Vietnam. Neben den EM Faktoren spielen die Sentiment-Faktoren aus der entwickelten Welt eine entscheidende Rolle. So bestimmt die Nachrichtenlage von Unternehmensergebnissen, die Kommentare von Fed – sowie EZB Vertretern zur weiteren Geldpolitik, die Nachrichten aus China bezüglich der Yuan-Währungspolitik und allen voran Nachrichten aus Westeuropa und der europäischen Peripheriestaaten hinsichtlich ihres Budgetdefizitmanagements und Bankensektors, signifikant das Niveau der Risikoneigung für risikobehaftete Asset-Klassen. Für lokale Anleihen speziell gilt weiterhin, dass die Inflationstendenzen und die daraus resultierenden Aktionen der lokalen Zentralbanken eine wichtige Beobachtungskomponente sind, um feststellen zu können, in welchen lokalen Anleihe- und Währungsmärkten gute Chancen vorhanden sind." Floris Kleemans, Senior Portfolio Specialist, "ING (L) Renta Fund Emerging Mkts Debt (HC) P H Cap" (14.10.2010): "This depends very much on the specific sub asset class in emerging market bonds. In so called hard currency debt, debt issued in dollars or Euros, emerging market bonds compete with US Treasuries and German bunds. As such we assess the creditworthiness, or ability to pay and compare that with the compensation of risk of the respective assets, we assess creditworthiness on the basis of several aspects in which indebtedness levels, indebtedness trends, structural level of developments and institutional credibility, external sector dynamics, monetary stability and political stability developments play very important roles. In so called local currency debt (PLEASE note, we do not hold local currency debt in the referred fund), debt which is issued in the local currency of respective currencies, on the one hand we assess at currency potential and currency risks and on the other hand we assess interest rate returns and interest rate risk. Domestic dynamics, such as economic growth and inflation (expectations) and balance of payment developments are very important in these assessments. Of course also in this context we take a profound look at macro fundamental developments and risks.

In addition to these ‘bottom-up’ assessments, we also assess the asset class on overall attractiveness in a global market context, the so called to down approach. Here we look at global market environment, emerging market debt fundamentals, ‘technicals’ such as (expected) inflows, outflows and investor positioning and valuation (both in a historical and relative perspective)."

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Emerging Markets Bond A (Qdis) USD" (07.10.2010): "Wir gehen davon aus, dass eine stärkere Differenzierung an den Finanzmärkten an Bedeutung gewinnen wird. Fundamentaldaten von Staaten dürften zu einem wichtigen Treiber dieser Differenzierung werden. In dieser Hinsicht gelten die Haushaltsentwicklungen und die Wachstumspotenziale als die beiden wichtigsten Faktoren. Die Krise hat in einigen Ländern zu wesentlich höheren Haushaltsdefiziten und öffentlichen Schuldenquoten geführt. Größe und Verteilung dieser Verschlechterung könnten dazu führen, dass die Märkte die Kreditwürdigkeit vieler Länder völlig neu bewerten. 

Im Durchschnitt fiel die Verschlechterung der Haushaltslage in den entwickelten Ländern wesentlich massiver aus als in den aufstrebenden Ländern. Erstere mussten einen großen Teil der Verluste, die der private Finanzsektor erlitt, auf den Staat übertragen. Auch das Wachstumspotenzial der entwickelten Länder ist meist schwächer, daher wird es für sie schwieriger und schmerzvoller, ihre Haushalte zu sanieren. Wir glauben daher, dass die Märkte einigen dieser entwickelten Länder höhere Risikoaufschläge abverlangen werden. Dies könnte in einigen Fällen die traditionelle Unterscheidung zwischen entwickelten und aufstrebenden Ländern verwischen."

Tim Haaf, Fondsmanager des "Allianz Emerging Markets Bond Fund - A - EUR" (14.10.2010): "Nach unserer Einschätzung bieten Schwellenländer mit solider Bonität die attraktivsten risikoadjustierten Renditechancen über den Konjunkturzyklus. Dabei verlassen wir uns nicht auf die Bonitäts-Ratings Dritter, sondern analysieren jedes Land und jeden Emittenten selbst, um fundamental besonders starke Schuldner zu identifizieren. Wichtig ist dabei vor allem die Analyse der Leistungsbilanz, der Devisenreserven und der Schuldendynamik des jeweiligen Landes. Attraktiv sind für uns etwa Länder mit Außenhandelsüberschüssen, hohen Devisenreserven und einer in Relation zum Wachstumstempo moderaten Neuverschuldung. Diese Kombination bietet gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Bedienung der Zins- und Tilgungsverpflichtungen. Eine weitere Voraussetzung ist natürlich eine berechenbare und vorausschauende Geld- und Wirtschaftspolitik der jeweiligen Regierung, die verlässliche Rahmenbedingungen für Wachstum und Stabilität schafft. Dagegen sollten Länder gemieden werden, die zwar fundamental durchaus solide erscheinen, die aber politisch instabil sind. Außerdem solche, die anfällig für eine Verschlechterung ihrer Bonität oder besonders gefährdet durch eine Ansteckung im Falle von Krisen sind."

Pierre-Yves Bareau, Fondsmanager des "DekaLuxTeam-EM Bond CF" (12.10.2010): "The most important fundamental factors in establishing our global emerging markets bond investment strategy currently are: 
– The state of the ongoing global rebalancing process. Capital flows into emerging markets are likely to continue to drive price action and support recent momentum.
– Sustainability of the economic recovery that will set the risk appetite. We thoroughly assess global and emerging market macro trends, which overall are currently supportive.
– Investor risk appetite in general which we assess using a proprietary model.
– Inflation dynamics: Inflation has been picking up across EM countries, and central banks – with some already in tightening mode – could be perceived as falling behind the curve, which would likely create another source of volatility in the market, particularly in an environment of rising commodity prices..
– Market technicals such as such as liquidity, volatility, correlation and momentum.
– Supply and demand dynamics."

Phillip Blackwood, Portfoliomanager, "ISI Emerging Market Bonds" (13.10.2010): "When assessing global emerging markets bonds, you need to split your investment exposure into the different components, depending on whether you are investing in hard currency or local currency bonds. You need to take a view on for example the specific country’s credit, interest rate and foreign exchange risks as well as exposure to underlying US Treasury yields. So the fundamental factors we assess will of course be related to these exposures. Of those factors, we pay particular attention to each country’s debt sustainability, its growth dynamic and its sources of financing."

Enzo Puntillo & Alessandro Ghidini, Fondsmanager des "Julius Baer BF Emerging-EUR B" (11.10.2010): "The assessment of emerging market bonds relies on two main pillars: from a top-down perspective, an analysis of the macroeconomic picture (global economic growth, inflation, leverage, stage of the economic cycle) is needed to understand the attractiveness of the asset class at a specific point in time. From a bottom-up perspective, a rigorous analysis of each country debt solvency is required in order to understand which credits offer the best value."

Frage 2

e-fundresearch: "Wie beurteilen Sie das aktuelle Niveau der Schwellenländer Anleihen Spreads?"

Sergey Dergachev, Portfoliomanager Emerging Markets Renten, "RenditeSpezial-Invest" & "UniEuroRenta-EmergingMarkets" (13.10.2010): "Aktuell liegen die Spreads im EMBIGD von JP Morgan bei 297 Basispunkten, wir sind zwar immer noch rund 135 Basispunkte vom Allzeittief von 2007 entfernt, wo der Spread bei 162 Basispunkten lag, aber in der Rendite des EMBIGD  haben wir im Oktober ein Rekord-Tief von 5,36 % erreicht . Bei aktuellem Marktumfeld und bei der derzeitigen positiven Liquiditätssituation und vielen kontinuierlichen Zuflüssen global in die Anlageklasse Emerging Markets Renten erwarten wir weiterhin gute Chancen, dass der EMBIGD Spread sich auf Sicht der kommenden 6 Monate um 50 Basispunkte auf ein Niveau von 250 Basispunkte einengen kann. Eine Prognose über 6 Monatshorizont hinaus fällt momentan sehr schwer, da vor allem die globale Geldpolitik und das Beginnen der Zinsanhebungszyklen in Euroland und USA ein sehr entscheidender Signal für die Anlageklasse EM Bonds sein wird. Momentan kann man sagen, dass die Spreads fair bis ambitioniert bewertet sind, jedoch aber aufgrund positiver fundamentaler und technischer Faktoren immer noch Potenzial für leichtere Spreadeinengungen haben."

Floris Kleemans, Senior Portfolio Specialist, "ING (L) Renta Fund Emerging Mkts Debt (HC) P H Cap" (14.10.2010): "Let’s assess credit spreads from two angles; indebtedness and valuation. In terms of indebtedness, emerging markets debt is relatively sound. Leverage is far lower than in developed markets and, if anything, improving in relative terms to the leverage proposition in developed markets. In fact, indebtedness levels appear well acceptable. Still, the benchmark of the asset class offers credit spreads that at the time of writing are hovering between 250 and 300 basis points. In terms of valuation, we have seen a lot of inflows over the last year, but credit spreads remain fairly valued in historical terms and in our opinion remain attractively valued versus the creditworthiness of developed nations’ assets."

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Emerging Markets Bond A (Qdis) USD" (07.10.2010): "Im August profitierte der Fonds erheblich von seinem Engagement in Staatskrediten, aber auch von einem etwas kleineren Beitrag seiner Zinsstrategie. Dagegen wirkten sich die Währungspositionen ungünstig auf die Wertentwicklung aus. Im Bereich der Staatskredite begünstigten Ägypten, Irak, Russland und Venezuela die Ergebnisse, Argentinien wirkte belastend. Unter den wichtigsten Zinsstrategien des Fonds trugen unsere Durationspositionen in Brasilien und Ghana zur absoluten Performance bei. Unsere Währungspositionen im ungarischen Forint, südkoreanischen Won, mexikanischen Peso und im polnischen Zloty belasteten den Fonds und überwogen die positiven Beiträge des chilenischen Peso und des malaysischen Ringgit. Auch unsere per Saldo negative EUR-Positionierung kam dem Fonds zugute, während unsere per Saldo negative Positionierung im JPY belastend wirkte."

Tim Haaf, Fondsmanager des "Allianz Emerging Markets Bond Fund - A - EUR" (14.10.2010): "Während der Finanzkrise waren die Spreads im Schwellenlandsegment generell stark angestiegen, die individuelle Bonität der Schuldner blieb dabei teils außer acht. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse wieder normalisiert und die Spreads haben sich wieder deutlich differenziert. Trotzdem bieten ausgewählte Emittenten hoher Bonität aus dem Bereich der staatlichen, quasi-staatlichen und Schwellenland-Unternehmensanleihen nach wie vor interessante Aufschläge verglichen mit Staats- und Unternehmensanleihen ähnlicher Qualität aus Industrieländern."

Pierre-Yves Bareau, Fondsmanager des "DekaLuxTeam-EM Bond CF" (12.10.2010): "The fundamental backdrop for emerging market bond spreads tightening versus developed markets remains intact. However higher uncertainty surrounding global prospects and weaker market technicals makes an outright long bias less supportive. We concentrate on countries in both high yield and high grade space with strong balance sheets, little rollover risk, domestic growth drivers, and liquidity."

Phillip Blackwood, Portfoliomanager, "ISI Emerging Market Bonds" (13.10.2010): "At 300bps, emerging markets bond spreads are still high relative to the June 2007 low of 162 bps, but well below the high of 901bps at the height of the financial crisis in October 2008. Emerging markets are coming more and more into the mainstream as an asset class after having passed the stress test which the global financial crisis threw at them. The current high economic growth differentials to developed economies should give room for further spread compression."

Enzo Puntillo & Alessandro Ghidini, Fondsmanager des "Julius Baer BF Emerging-EUR B" (11.10.2010): "Overall, emerging market spreads continue to offer good value to investors with a long-term investment horizon. In particular, we believe that most of the value is now concentrated in selective B names within the universe, while in most of the BBB and BB countries, the current valuation already reflects most of the positive news, and therefore offer less value."

Frage 3

e-fundresearch: "Sind Investments in Schwellenländer-Anleihen in Lokalwährungen derzeit interessant? In welchen Ländern gibt es Chancen und Risiken?"

Sergey Dergachev, Portfoliomanager Emerging Markets Renten, "RenditeSpezial-Invest" & "UniEuroRenta-EmergingMarkets" (13.10.2010): "Bei Lokalwährungsanlagen ist das Bild nicht einheitlich: wir sehen generell momentan die Tendenz von steigenden Inflationsraten bei der grossen Mehrheit der Schwellenländer, und dies bewegt immer mehr EM-Zentralbanken dazu, die Leitzinsen anzuheben (beste Beispiele sind Chile, Israel oder Südkorea). Dies wird die EM Währungen stützen, die lokalen Rentenpapiere aber belasten. Bei Währungen sind asiatische Währungen wie der malaysische Ringgit, der südkoreanische Won, chinesische Yuan sowie brasilianische Real, interessante Anlageräume. Auf der Rentenseite bevorzugen wir kurzlaufende hochrentierliche Wertpapiere wie Treasury Bills aus Türkei und Ägypten."

Floris Kleemans, Senior Portfolio Specialist, "ING (L) Renta Fund Emerging Mkts Debt (HC) P H Cap" (14.10.2010): "We believe that local currency bonds are indeed attractive, particularly in the long run. Local currency debt holds two important advantages. First, we want to mention the benefits of diversification. Local currency debt is very much driven by country specific developments rather than by global developments. Even in times of crisis in a specific country, there is relatively little spill over to other countries, particularly towards countries in other regions. The second advantage is the appreciation potential that emerging market currencies nowadays hold. Inflation has come down dramatically as most emerging markets gave their central banks independence, while the monetary authorities themselves followed credible inflation targeting policies. As emerging economies have higher productivity growth than developed economies, the relative value of emerging nations’ assets increases compared to the asset value of developed nations. Literature assumes that this difference in productivity growth should benefit the currencies with emerging markets with an appreciation trend of 2 -3% a year. As this is a longer term development, such appreciative trends become more important for longer term investment horizons (say from 5 – 10 years) when temporary volatility effects become less relevant. The extra return remains a very attractive proposition. In addition to the productivity growth differential, emerging markets are also net exporters and net creditors, while receiving net investments from developed nations. These dynamics also support emerging nations’ currencies.
Please see question five for a more detailed storyline on positioning and risks…"

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Emerging Markets Bond A (Qdis) USD" (07.10.2010): "In der Tat bleiben wir davon überzeugt, dass eine gesunde Risikobereitschaft aufgrund der Wachstumsaussichten der Emerging Markets, insbesondere in Asien, gerechtfertigt ist. China übernimmt die Führung, und seine Wachstumsdynamik veranlasste seine Entscheidungsträger zu Konjunkturdämpfungsmaßnahmen. Andere Länder der Region schließen sich an. Vor dem Hintergrund einer robusten Erholung zeigt sich ein deutlicher Inflationsdruck in verschiedenen Schwellenländern. Einige Zentralbanken beginnen mit Abwehrmaßnahmen: sie erhöhen die Zinsen oder lassen etwas stärkere Währungen zu. Eine Bewertung der fundamentalen Wachstums- und Inflationsaussichten einzelner Länder dürfte daher für unsere Positionierung in globalen Zinsen und Währungen wichtig sein. Insbesondere erwarten wir nach wie vor, dass die asiatischen Währungen - dank der in Asien weitaus stärkeren Erholung als im größten Teil der entwickelten Welt - mittelfristig besser abschneiden werden als die G3-Währungen (US-Dollar, EUR, JPY)."

Tim Haaf, Fondsmanager des "Allianz Emerging Markets Bond Fund - A - EUR" (14.10.2010): "Wir halten in etlichen Schwellenländern Anleihen in lokaler Währung für erfolgversprechend. Hier dürfte eine fortschreitender Verlagerung des globalen Wachtumszentrums von den Industriestaaten hin zu den bevölkerungsreichen und dynamischen Staaten Asiens und Lateinamerikas zu einem langfristig sinkenden Renditeniveau führen. Vor allem Brasilien und Mexiko erscheinen hier erfolgversprechend, da hier zurückgehende Inflationserwartungen noch nicht vollständig in den nominalen Renditen eingepreist sind. Vor allem in Fernost, aber auch in Mexiko rechnen wir mit langfristig stärkeren Währungen aufgrund der zunehmenden Bedeutung dieser Länder für die Weltwirtschaft. Zu den Verlierern sowohl mit Blick auf die Anleihen, als auch auf die Währung dürften unserer Ansicht nach fundamental instabile Schwellenländer mit unsolider Wirtschafts- und Finanzpolitik gehören."

Pierre-Yves Bareau, Fondsmanager des "DekaLuxTeam-EM Bond CF" (12.10.2010): "We see potential for further price appreciation of EM assets, especially in local currency debt and corporate bonds. Yields in EM local debt look very attractive compared to developed markets, especially as inflation fears still remain subdued. Many EM countries are also in much better fiscal situation, with substantially lower public debt/GDP levels and lower budget deficits, meaning limited supply of bonds. Overall we prefer being positioned in the longer end of the curves in countries less influenced by changes in global risk appetite and those offering decent yield."

Phillip Blackwood, Portfoliomanager, "ISI Emerging Market Bonds" (13.10.2010): "That is what the money flow is telling you. Roughly 70% of the global inflow into emerging market debt funds in 2010 so far has gone to local currency funds. First of all, it is a much more underinvested asset class amongst the institutional investor community and there is plenty of room for these allocations to rise, and second the consensus trade is for continued foreign exchange appreciation of emerging market currencies versus the dollar and euro. We like Brazil inflation-linked bonds, where you get a high real rate of interest of 6%, topped up with inflation protection. We also like frontier markets like Mongolia and Azerbaijan, which we believe are set to witness massive growth booms in the coming years. Hungary, Jamaica and Dominican Republic are on the other hand all running what we would classify as imprudent economic policies, which do not bode well for future investment potential."

Enzo Puntillo & Alessandro Ghidini, Fondsmanager des "Julius Baer BF Emerging-EUR B" (11.10.2010): "Local bonds in countries like Mexico and Brazil still offer a good real remuneration, and therefore represent a good investment opportunity. One of the main risks of investing in local bonds is represented by a sudden surge in inflation which could move nominal rates upward. This is the reason why we prefer investing in CPI-linked bonds in countries with robust domestic demand which can create inflationary pressure (Brazil, Poland, Turkey)."

Frage 4

e-fundresearch: "Wie ist Ihr genereller Ausblick für globale Schwellenländer Anleihen in den nächsten 12-18 Monaten?"

Sergey Dergachev, Portfoliomanager Emerging Markets Renten, "RenditeSpezial-Invest" & "UniEuroRenta-EmergingMarkets" (13.10.2010): "Siehe Frage 2. Zusätzliche Punkte: wir werden in den kommenden 6 Monaten immer neue Neuemissionen und neue Emittenten auf dem Markt sehen (geplant sind Jordanien und vor allem die Rückkehr afrikanischer Emittenten wie Nigeria und Zambia auf den  Eurobondmakt), diese Neuemissionen, vor allem von neuen Emittenten und von Unternehmen aus den Schwellenländern werden durch attraktive relative Bewertungen Nachfrage generieren und die Spreads stützen. Viel wichtiger sehen wir eine positive makroökonomische Dynamik, die sich in weiterhin mehr Ratingaufwertungen münden wird, auch dies wirkt spread-unterstützend. Politische Risiken in Emerging Markets sind nach marktfreundlich verlaufenden Wahlen in den letzten 6 Monaten in Ungarn, Lettland, Venezuela und Brasilien, auf Sicht der kommenden 6 Monate relativ gering einzustufen. Unser Basisszenario ist, dass die Zentralbanken der entwickelten Welt die Leitzinsen weiterhin auf niedrigem Niveau belassen werden, dies wird   unterstützend für weitere Nachfrage nach EM Anleihen sein und die Spreads positiv unterstützen. Unser Risikoszenario ist, dass ein Double Dip in den USA und/oder Eurozone entwickelt, dieses wird aus unserer Sicht die globale Risikoaversion ansteigen lassen, welche im Endeffekt alle risikobehafteten Asset-Klassen betreffen wird und zu Spread-Ausweitungen bei EM Hartwährungsanleihen sowie schwächer tendierenden EM Lokalwährungen führen."

Floris Kleemans, Senior Portfolio Specialist, "ING (L) Renta Fund Emerging Mkts Debt (HC) P H Cap" (14.10.2010): "We currently have a bit of mixed feelings and remain moderately positive in our outlook. On one side we see that fundamentals in emerging nations and inflows into the asset class are quite supportive. On the other hand, the current lax policy stance in fiscal and monetary policies in developed nations is unsustainable. Winding down ‘temporary’ support measures is likely to lead to some volatility in markets and may affect global risk appetite, which is likely to impact the (temporary) performance of emerging market assets."

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Emerging Markets Bond A (Qdis) USD" (07.10.2010): "Wir gehen davon aus, dass eine stärkere Differenzierung an den Finanzmärkten an Bedeutung gewinnen wird. Fundamentaldaten von Staaten dürften zu einem wichtigen Treiber dieser Differenzierung werden. In dieser Hinsicht gelten die Haushaltsentwicklungen und die Wachstumspotenziale als die beiden wichtigsten Faktoren. Die Krise hat in einigen Ländern zu wesentlich höheren Haushaltsdefiziten und öffentlichen Schuldenquoten geführt. Größe und Verteilung dieser Verschlechterung könnten dazu führen, dass die Märkte die Kreditwürdigkeit vieler Länder völlig neu bewerten." 

Tim Haaf, Fondsmanager des "Allianz Emerging Markets Bond Fund - A - EUR" (14.10.2010): "Vorausgesetzt, dass die Weltwirtschaft - und vor allem die USA - keinen massiven Wachstumseinbruch erleiden, sollte sich die positive Entwicklung in den fundamental starken Schwellenländern fortsetzen. Da kurzfristig ein starker Anstieg der Renditen in den Industriestaaten unwahrscheinlich ist, sollte sich das zunehmendes Interesse renditesuchender Investoren an der Anlageklasse Emerging Markets in anhaltenden Mittelzuflüssen und weiter sinkenden Renditeaufschlägen bemerkbar machen."

Pierre-Yves Bareau, Fondsmanager des "DekaLuxTeam-EM Bond CF" (12.10.2010): "We maintain a constructive view on Emerging Markets Debt as we see the lack of alternatives and the need to increase duration as being supportive for EMD assets. We also expect EM rates to benefit from positive macroeconomic and disinflationary forces as well as the global search for yield.  Similarly, EM corporate credit is likely to remain well supported as corporate forecasts continue to be supportive.  Having said this, we expect markets to challenge the global growth momentum as data softens, while at the same time EM issuance picks up significantly in October (as it had in September), a potential source for volatility for our asset class. Overall, we continue to think that we are in a mid-cycle economic slowdown, that the economic expansion is not over, and that emerging markets will continue to attract inflows.  While valuations are not as compelling as at the end of June from a yield perspective, we still hold a ‘risk-on’ stance as we do see value from a both a real rate and spread perspective. In addition, inflows remain very strong, the growth outlook appears priced, inflationary dynamics are well contained at the moment, and positioning is higher but not yet at maximum levels. In all, while we expect higher volatility and some repricing, we do not yet see a catalyst triggering a major correction.  We continue to monitor capital flows, the EM slowdown, the state of American consumers and the European banking funding in order to firm up our medium term scenario.

Much of the positive returns observed for Emerging Market Debt have been due to inflows, and while a shift into a profit-taking mode might lead to some tactical outflows, we expect the ongoing structural inflow story into the asset class to continue.  We believe that so far inflows have happened with good reason as emerging market countries have continued to show positive trends in GDP growth and population dynamics. At the same time sovereign and corporate balance sheets look well positioned compared to those in developed market. A ‘double dip scenario’ remains the biggest risk to our call in our view, especially were the ongoing economic recovery to deteriorate (particularly in the US). Continued volatility, as well as weaker US data would most likely increase the probability of such a scenario, triggering a rise in risk aversion in general. In this scenario, we would reassess our EM macro outlook. As mentioned before, though, our base case continues to be one of slower yet rising global demand, driven by emerging economies. Given the recent performance, our immediate strategy is to maintain a long bias still in liquid instruments. Our longer term strategic view remains constructive toward EM assets, leading us to be eventual buyers on weakness, as the fundamentals continue to be positive for EM and assets still look to be in demand as central banks and pension funds remain structurally underweight to emerging markets. Regarding our themes, we would still stress "differentiation" – i.e., favoring winning countries with strong balance sheets – "liquidity" – i.e., preferring liquid instruments to assess our views –  and "Lower for longer" – i.e., a lower global rate environment for longer, which should be positive for local markets in particular."

Phillip Blackwood, Portfoliomanager, "ISI Emerging Market Bonds" (13.10.2010): "The outlook is positive. Emerging markets economies are now firmly seen as the world’s main growth drivers, as well as having fairly sound debt fundamentals, which are in stark contrast to those of many developed economies. So in an environment of easy global monetary policy where we avoid a double-dip, then the search for yield, growth and shelter should remain the base case. That should entail outperformance versus developed market bonds in the next 12-18 months."

Enzo Puntillo & Alessandro Ghidini, Fondsmanager des "Julius Baer BF Emerging-EUR B" (11.10.2010): "We are positive on the asset class for the next 12-18 months. Stronger sovereign debt profile, lower private leverage and higher economic growth could provide the basis for generating excess return relative to government bonds in the developed world."

Frage 5

e-fundresearch: "Welche Über- und Untergewichtungen haben Sie derzeit in globalen Schwellenländer Anleihenfonds umgesetzt? Wie hoch ist der Anteil von Unternehmensanleihen?"

Sergey Dergachev, Portfoliomanager Emerging Markets Renten, "RenditeSpezial-Invest" & "UniEuroRenta-EmergingMarkets" (13.10.2010): "Quote der Unternehmensanleihen: halbstaatliche Emittenten (mit Staatsbesitz) etwa 20 %. In Privatbesitz befindende Unternehmensanleihen aus den EM liegen bei 1,5 %. Grösste Übergewichte sind momentan: Südkorea, Argentinien, Kasachstan und Russland."

Floris Kleemans, Senior Portfolio Specialist, "ING (L) Renta Fund Emerging Mkts Debt (HC) P H Cap" (14.10.2010): "In our EMD Hard Currency portfolios, we see value off the beaten track, in countries that are not always that well understood in the market like Argentina and Ukraine or that are poorly followed like Qatar and Abu Dhabi (from the UAE). We are typically underweight in countries that may have very good risk profiles, but which value proposition is not that attractive, like China, Mexico and Panama. We finally like to be exposed to quasi-sovereign and (off benchmark) corporate exposures in general and in countries like Russia, Kazakhstan and Brazil in particular. The proposition for corporate credits seems attractive when compared to sovereigns; hence we overweight corporate credits in general. Over the year we turned our neutral Venezuela position into an underweight as we became more concerned in the overall macro economic direction of the country. So far we had been able to benefit from the high yield proposition of the country, but we felt that the balance between risks and rewards turned less favourable for the country. For the asset class, we continue to have a moderately positive outlook in the short run (longer term prospects appear more favourable). As such we hold slightly more risk than the benchmark.

In our EMD Local Currency portfolios, we continue to like Asian currencies as macro-economic fundamentals like high growth and strong (net) export positions underpin the strength of the currencies in these regions. We also have a positive bias towards the Polish zloty and Chilean peso, which currencies we believe to be undervalued. As low global interest rates are spilling over into emerging markets, we currently also favour duration exposures. After the recent strong rally, we have reduced our overall duration risk positions, but continue to be overweight. The market for corporate credits in local currency debt is still very young and one could even argue immature. As such, we currently hold very little exposure to corporate credits in our local currency debt strategies, if any, and so far opportunistically. We do see an interesting potential ahead in the coming years and are already positioning our research effort into this direction. The alpha contribution of corporate credits in our local currency debt strategies remains non-substantial for the near term. The asset class as a whole has a marginally positive outlook for the short term as emerging markets debt remains (temporarily) vulnerable to global events. There are still some relevant issues in developed markets that can dent global risk appetite in the foreseeable future. Our longer term outlook is more positive than our short term outlook."

Dr. Michael Hasenstab, Fondsmanager des "Templeton Emerging Markets Bond A (Qdis) USD" (07.10.2010): "Wir sind bestrebt, uns nicht nur gegen steigende Renditen abzufedern, sondern sogar nach Möglichkeit von ihnen zu profitieren. Dies könnte über ein Engagement in Form einer negativen Duration über Derivate oder Währungen erfolgen. Darüber hinaus setzen wir auf Long-Engagements in rohstofflastigen Währungen (z. B. der norwegischen Krone und dem australischen Dollar), da diese aufgrund ihrer stärkeren Binnenkonjunktur besser abschneiden dürften. Diese Währungen werden sich wohl auch in einem Umfeld steigender Zinsen, die durch das höhere globale Wachstum hervorgerufen werden, überdurchschnittlich entwickeln. Unternehmensanleihen spielen in diesem Fonds eine stark untergeordnete Rolle."

Tim Haaf, Fondsmanager des "Allianz Emerging Markets Bond Fund - A - EUR" (14.10.2010): "In unseren Schwellenländerfonds setzen wir seit geraumer Zeit etwa auf Brasilien und Mexiko, während wir die unserer Meinung nach schwächeren und politisch instabilen Länder untergewichten. Unternehmensanleihen mischen wir je nach Anlageprofil mehr oder minder stark bei, wobei unser Fokus hier auf Lateinamerika und Russland liegt. Interessant sind aus unserer Sicht sind vor allem Unternehmen aus strategisch wichtigen Sektoren wie Energie und Infrastruktur, die häufig ganz oder teilweise im Staatsbesitz sind und mit entsprechender Unterstützung rechnen können. Solche "Quasi-Staatsanleihen" setzen wir gezielt als attraktiv rentierende Alternative zu den jeweiligen Staatsanleihen ein."

Pierre-Yves Bareau, Fondsmanager des "DekaLuxTeam-EM Bond CF" (12.10.2010): "The main overweights in the portfolio are currently Argentina, Brazil, Russia, Kazakhstan, and Venezuela. The main underweights are currently Lebanon, Malaysia and the Philippines. The weighting in corporate bonds is 11%."

Phillip Blackwood, Portfoliomanager, "ISI Emerging Market Bonds" (13.10.2010): "Our top overweights are Argentina in hard currency and we like Brazil in local currency.
Our top underweight positions are Hungary and Turkey in hard currency and Thailand in local currency.

We do not invest in corporate bonds per se, only sovereign bonds or quasi-sovereigns. So we can invest in corporate bonds, which are either 100% government owned or government guaranteed."

Enzo Puntillo & Alessandro Ghidini, Fondsmanager des "Julius Baer BF Emerging-EUR B" (11.10.2010): "We are currently overweight in Argentina, Turkey and Russia, where valuations continue to look attractive relative to peers. Hungary and Lebanon are our main underweight: expensive valuation, high level of debt and external vulnerability are the main reasons why we do not hold positions in these countries. The weight in corporate bonds is close to zero, since our investment process is more macro-driven, and therefore we prefer to stay focused on sovereign bonds."

Alle Daten per 05.10.2010 in Euro:

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