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Positiver Ausblick für japanische Aktien

Die Experten von Daiwa Asset Management sind für 2011 positiv für den japanischen Aktienmarkt eingestellt. Sie glauben, dass japanische Unternehmen ihre Gewinne in den Überseemärkten – vor allem im asiatischen Raum – weiter steigern werden. Funds | 25.11.2010 04:45 Uhr

Gerade bei hochentwickelten Technologien hätten japanische Firmen, dank des strategischen Fokus auf Forschung & Entwicklung, Wettbewerbsvorteile gegenüber der ausländischen Konkurrenz.

Weltwirtschaft sollte sich 2011 erholen

„Im kommenden Jahr sollte sich die Weltwirtschaft – angeführt von den USA – weiter erholen“, so Tetsuji Sano, Senior Economist Investment Research Section bei Daiwa Asset Management. Auch für den japanischen Aktienmarkt hat er einen positiven Ausblick. Allerdings glaubt er, dass die Börse eher von internationalen Wirtschaftsindikatoren beeinflusst sein wird als von japanischen. Schließlich hätten japanische Unternehmen einen starken Fokus auf das Überseegeschäft.

Japanischer Aktienmarkt reagiert sehr sensibel

In den letzten zehn Jahren hat sich der japanische Aktienmarkt bekanntlich weniger stark entwickelt. Das führt Sano darauf zurück, dass der Markt „sehr sensibel auf die Wirtschaftsentwicklung reagiert“. Tatsächlich ist der Anteil konjunktursensibler Sektoren – wie etwa Energie, Industrie oder Basiskonsumgüter – an der Marktkapitalisierung mit knapp 50 Prozent höher als an anderen Aktienmärkten. Zum Vergleich: In den USA und Europa liegt er bei 25 bzw. 29 Prozent, in der Region Asien ex Japan bei 27 Prozent.

Schwache Entwicklung durch Abwertung des Yen

Ein Grund für die schwache Börsenentwicklung sei in den letzten Monaten auch die Abwertung des Yen gewesen. „Die Politik der Bank of Japan hat sich als wenig vorteilhaft für die Märkte erwiesen“, so Sano. Er sieht jedoch keinen Anlass für eine weitere Abwertung des Yen. Was die Politik betrifft, geht er von mehr oder weniger stabilen Verhältnissen aus. Zuletzt hätten bekanntlich einige „unproduktive Kommentare von Politikern“ für negative Stimmung unter den Marktteilnehmern gesorgt.

Wichtiger Indikator: US-Anleihenrenditen

Als einen der wichtigsten Indikatoren für den japanischen Aktienmarkt bezeichnet Sano die langfristigen US-Anleihenrenditen. „Wir gehen davon aus, dass die US-Anleihenrenditen 2011 auf über drei Prozent steigen werden“, so der Daiwa Asset Management-Experte. Gleichzeitig soll sich im kommenden Jahr auch die US-Wirtschaft erholen. Sano geht weiters davon aus, dass 2011 der Konsum und die Investitionen in Japan wieder ein normales Niveau erreichen werden.

Zunehmende Aktivität von ausländischen Investoren

Die aktuellen Bewertungen sind laut Sano im historischen Vergleich niedrig. Die zunehmende Aktivität von ausländischen Investoren am japanischen Aktienmarkt sei darüber hinaus eine positive Entwicklung. Äußerst positiv zu sehen sei auch, dass China Japan als zweitstärkste Volkswirtschaft der Welt abgelöst hat – trotz des in der Vergangenheit nicht immer spannungsfreien Verhältnisses beider Nationen. „Dadurch können japanische Unternehmen ihre Umsätze ordentlich ankurbeln“, sagt Sano.

Rückgang der erwerbstätigen Bevölkerung

Die zunehmende Überalterung der Gesellschaft – die in Japan aufgrund des hohen Gesundheitsstandards und der sukzessive zurückgehenden Geburtenraten noch weiter vorangeschritten ist als in anderen entwickelten Ländern – sieht Sano nicht als „fatal negativen Faktor für den Aktienmarkt“. „Der starke Rückgang der erwerbstätigen Bevölkerung ist eine Entwicklung von der nicht nur Japan betroffen ist, sondern auch die USA und Europa“, meint er.

Der ESPA STOCK JAPAN

Daiwa Asset Management ist für das Management des ESPA STOCK JAPAN (AT0000639059) zuständig. „Japan abzudecken ist wichtig für unsere Asset Allocation“, erklärt ERSTE-SPARINVEST-Investmentstratege Paul Severin gegenüber e-fundresearch. Die Performance-Entwickung des Fonds, der in große und mittlere japanische Unternehmen investiert, hat allerdings nach starken +47,02 Prozent im Jahr 2005 etwas zu wünschen übrig gelassen. Nach einer negativen Wertentwicklung zwischen 2006 und 2008, konnte im Vorjahr immerhin ein Plus von 3,57 Prozent eingefahren werden.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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