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The next 10 years for Global Basics

Im November 2000 wurde mit der Auflegung des M&G Global Basics Fund ein neues Kapitel bei M&G aufgeschlagen. 10 Jahre und 9,05 Prozent Performance p.a. bzw. 7,24 Prozent Outperformance später ist der Fonds EUR 5,9 Mrd. groß. Funds | 07.12.2010 04:45 Uhr

Die Herausforderung für Graham French und seinen Co-Manager Randeep Somel ist gleich groß und gleich spannend wie am Anfang. Wo liegt die Herausforderung für die nächsten zehn Jahre?

Das M&G Global Basics Fondsmanager Team

Graham French hatte sich in den letzten zehn Jahren in Kontinentaleuropa zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Aktienfondsmanager entwickelt. Insgesamt kann er auf 21 Jahre Branchenerfahrung zurückblicken. Nach seinem Geographiestudium an der Universität von Durham kam er 1989 direkt zu M&G. Sein Co-Fondsmanager, Randeep Somel kam im Jahr 2005 als Fondsmanager-Assistent zum Global Equity Team von M&G und wurde 2009 zum Analysten befördert. Er hat kürzlich die Funktion des Co-Fondsmanagers für den M&G Global Basics Fund übernommen, nachdem er bereits seit längerer Zeit sehr eng mit Graham French zusammengearbeitet hatte.

Der Beginn der Erfolgsstory

Am 17. November 2000 wurde der M&G Global Basics aufgelegt. Graham French erzielte in den letzten zehn Jahren eine Performance von 9,05 Prozent p. a. bzw. eine Outperformance gegenüber der Fondsmanager Benchmark von 7,24 Prozent p. a. und eine Outperformance gegenüber dem MSCI World von 9,69 Prozent p.a. über diesen 10-Jahreszeitraum.

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Graham French: "Die ersten Präsentationen in Europa hatten wir vor sehr kleinen Gruppen von Personen gehalten. M&G war damals noch unbekannt und der Fonds war neu - mit einem Volumen von EUR 50 Millionen." Rückblickend war das Konzept des M&G Global Basics Fund damals auch für viele Anleger, die gerade das Platzen der TMT-Blase erlebt hatten, noch sehr neu und die Vorteile einer einfachen Fondsstruktur und Investmentstrategie konnte noch nicht im vollem Umfang erkannt werden. Es gab jedoch auch "early mover", die das Potenzial bereits zu Beginn erkannt hatten und die Investmentstrategie des M&G Global Basics Fund als Kontrast zu ´Technology Fund Highflyern´ durchaus schätzten. Die ersten kontinentaleuropäischen Investoren kamen aus Österreich und kurz danach folgten auch deutsche Anleger. Aktuell ist der Fonds EUR 5,9 Mrd. groß. Nicht zuletzt aufgrund des hohen Anteils deutscher Investoren im Fonds, die rund 40 Prozent des Fondsvermögens repräsentieren, wurde das 10-jährige Jubiläum des Fonds mit einer Präsentation von Graham French und Randeep Somel und weiteren Vertretern von M&G sowie dem Zukunftsforscher Lars Thomsen gefeiert.

Die Formel zur Outperformance

Auf der Suche nach Erklärungen für den Erfolg des Fonds findet M&G folgende Antworten: "Einer der Hauptgründe für den Erfolg des Fonds war French´s Geschick beim Aufspüren langfristiger Themen- und Branchentrends lange vor dem Markt, wobei er oft gegen den Strom schwimmen musste. French erkannte von Anfang an, wie wichtig die Positionierung auf der richtigen Seite der wachsenden Kluft zwischen den so genannten Entwicklungsländern im Osten und den Industrieländern im Westen ist. Unter Berücksichtigung der sich wandelnden Dynamik der Weltwirtschaft investierte er in Unternehmen, die dringend benötigte Materialien, Güter und Dienstleistungen in Länder liefern, die sich im Prozess der Industrialisierung befinden. Firmen in so unterschiedlichen Bereichen wie BHP Billiton, P&O und Colgate-Palmolive haben wichtige Beiträge zum guten Abschneiden des Fonds geleistet, da das Potenzial und der Wert ihrer Substanz und Ressourcen von den Anlegern zunehmend gewürdigt wurden."

Eine der Kernaussagen von Graham French im Jahr 2000 war: "Die 90er-Jahre waren das Jahrzehnt der ‚Paper Assets’, nun kommt das Jahrzehnt der substanziellen Werte." Zehn Jahre später wird diese Aussage voll bestätigt. Dabei muß auch berücksichtigt werden, dass es sich bei dieser Einschätzung vor 10 Jahren nahezu um eine Einzelmeinung handelte und nur sehr wenige Anleger sich dieser Ansicht anschlossen.

Wichtig bei der Auswahl der Unternehmen ist auch die relative Wettbewerbsposition der einzelnen Marktteilnehmer: "Der Erfolg des Fonds lässt sich zum großen Teil auf die folgende Erkenntnis zurückführen: ´Alles, was die Schwellenländer produzieren, wird billiger. Und alles, was die Schwellenländer benötigen, wird teurer.´ Dem Fonds gelang es weitgehend, sich auf der richtigen Seite zu positionieren. French glaubt, dass wir im kommenden Jahrzehnt einen weiteren Anstieg der Nachfrage von zunehmend wohlhabenden Konsumenten in Entwicklungsländern nach einem breiten Spektrum von Gütern und Dienstleistungen erleben werden. Nutznießer davon werden Unternehmen sein, die diese anbieten."

In einer Zusammenfassung der wichtigsten Charakteristika des Fonds, die anlässliche des 10-Jahres-Jubiläums von M&G erstellt wurde, heisst es weiter: "Als der Fonds vor 10 Jahren aufgelegt wurde, hatte die überschwängliche Begeisterung des Markts über das „neue Paradigma“ der digitalen Ökonomie zur Entstehung einer Spekulationsblase bei Technologie- und Internetaktien geführt. Weite Teile der alten beziehungsweise realen Wirtschaft galten in wachsendem Maße als uninteressant und waren deshalb unterbewertet, und das genau zu einem Zeitpunkt, als die Nachfrage nach „realen“ oder substanziellen Werten durch den rapiden Industrialisierungsprozess in China einen enormen Schub erhalten sollte. French entschied sich deshalb für eine Strategie, die den Schwerpunkt auf unterbewertete Assets der realen Wirtschaft legte – damit stand er im krassen Gegensatz zu den meisten anderen Marktteilnehmern. Diese geradlinige, langfristige Anlagestrategie, die auf gut geführte Unternehmen mit strategisch wertvoller Substanz setzt, war extrem erfolgreich, und wird auch künftig wichtig sein. Die chinesischen Behörden sind beispielsweise weiterhin stark darauf fokussiert, Ressourcen zu akkumulieren, die das Land selbst nicht besitzt. In den letzten Jahren hat China die Investitionen in Rohstoffe, die es für sein Wirtschaftswachstum benötigt, deutlich beschleunigt."

Gold als stabile, materielle Währung

In einem ungewissen Umfeld steigt zudem der Wert physischer Stoffe und Produkte. Nehmen wir Gold als Beispiel: „Bei einem Szenario steigender Ausfallrisiken bei Staatsanleihen, enorm überstrapazierter Staatsfinanzen und der systematischen Abwertung von Papiergeld durch die Notenbanken kann Gold als sicherer Hafen und stabile materielle Währung mittelfristig nur an Wert gewinnen“, so French.

Wie werden Aktien ausgewählt?

M&G beschreibt den Auswahlprozess für Aktien wie folgt: "French´s Geschick beim Aufspüren der richtigen Themen und Regionen hat also zweifellos zum Erfolg des Fonds maßgeblich beigetragen. Gleichwohl bedeutet wirtschaftliches Wachstum nicht zwangsläufig, dass jedes Unternehmen überdurchschnittliche Gewinne erzielt (und seine Aktie entsprechend „outperformt“). Unabhängig von der Wirkungskraft des jeweiligen Themas sucht French stets nach Unternehmen mit der richtigen „Aktienkultur“. Sein Interesse richtet sich auf gut geführte, finanzkräftige Firmen mit stetigem Cashflow, nachvollziehbarem Geschäftsmodell und starker Wettbewerbsstellung. Mit solchen Merkmalen sollten Unternehmen in der Lage sein, sich um die Interessen von Aktionären – wie uns – zu kümmern, indem sie ihre Bemühungen darauf richten, ein auf lange Sicht erfolgreiches, profitables Geschäft zu etablieren, statt nach Wachstum um seiner selbst willen zu streben."

French ist entschieden der Ansicht, dass Fondsmanager Anleger und nicht Händler sein sollten. Zum Gegensatz zwischen langfristigem Halten von Unternehmensanteilen und kurzfristigem Trading merkt er an, es sei die Hauptaufgabe der Aktienmärkte, gut geführten Unternehmen Kapital zur Verfügung zu stellen, damit sie die Güter und Dienstleistungen produzieren können, die die Welt benötigt.

Was bringen die nächsten zehn Jahre?

M&G geht davon aus, dass es trotz des schwächeren Wirtschaftswachstums und der Schuldenprobleme im Westen viele Gründe gibt, optimistisch zu sein. Natürlich wären die Finanzprobleme in den USA und Europa von Bedeutung, aber sie würden sicher nicht den wirtschaftlichen Fortschritt in den Schwellenländern aufhalten oder den Menschen ihre Hoffnungen nehmen.

Die Verlagerung der Wirtschaftskraft von den Industrieländern des Westens in die aufstrebenden Staaten des Ostens hat nach Einschätzung der M&G Analysten schon vor Jahren begonnen. "Viele Entwicklungsländer erleben einen Prozess der rapiden Transformation. Er geht einher mit Investitionen in Infrastrukturprojekte wie den Straßen-, Krankenhaus- und Wohnungsbau, die eine starke Nachfrage nach Rohstoffen schaffen. Eine weitere Folge dieser Entwicklung ist die zunehmende Abwanderung vom Land in die Städte. Die nachstehende Abbildung führt für verschiedene Länder und Regionen den Anteil der Stadtbewohner an der Gesamtbevölkerung an. Man kann daran ablesen, wie weit der Abstand zum Entwicklungsstand des Westens jeweils noch ist. Staatliche Baumaßnahmen schaffen Arbeitsplätze und Einkommen, und durch den so bewirkten Anstieg der Haushaltseinkommen entsteht eine zunehmend wohlhabende Mittelschicht. Deren Angehörige sind bereit, für eine verbesserte Lebensqualität mehr Geld ausgeben."

Vor diesem Hintergrund hat French das Engagement in konsumnahen Aktien nach und nach ausgebaut, um sicherzustellen, dass der Fonds günstig aufgestellt ist. Wichtige Positionen in dem Bereich sind Yum! Brands, Starbucks, Colgate-Palmolive, Unilever und PZ Cussons. Alles sind Unternehmen der internationalen Spitzenklasse. Sie kennen die Dynamik der Schwellen- und Entwicklungsländer und wissen, dass sie mit den richtigen Produkten auf den richtigen Märkten äußerst erfolgreich sein können.

Der Schlüssel zum Erfolg in den nächsten zehn Jahren

Graham French geht davon aus, dass er in genau zehn Jahren die Verantwortung für den Fonds an seine Kollegen abgeben wird. Obwohl diese Absicht bereits bekannt ist und kommuniziert wurde, ist nicht vorstellbar, dass Graham French diese Frage in den nächsten Jahren viel beschäftigen wird. Ganz im Gegenteil. Auf der Suche nach der Erfolgsformel für die nächsten zehn Jahre fokussiert sich Graham French vor allem auf den "Optionswert von 3 Milliarden Menschen" in den Schwellenländern, die gerade damit begonnen haben, nicht selten nach westlichem Vorbild zu konsumieren und ein besseres Leben aufzubauen. Der fortschreitende Trend zur Urbanisierung ist dabei auch ein wichtiger Faktor. Unter dem "Optionswert" versteht Graham French jenen Teil der Bewertung eines Unternehmens, der bislang von Anlegern noch nicht wahrgenommen wird und der das Zukunftspotenzial des Unternehmens in China, Indien und wichtigen Schwellenländern repräsentiert - sozusagen die noch versteckten und unentdeckten Werte in den Unternehmen. French stellt sich die wiederum die Fragen, welche Güter und Dienstleistungen diese 3 Mrd. Personen und Konsumenten konsumieren wollen. Um jedoch daraus eine erfolgreiche Anlagestrategie zu formulieren müssen sich French und Somel auch zutrauen die zukünfigten Trends und Entwicklungen richtig einzuschätzen.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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