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Die besten Österreich Aktienfonds

Die Fondsmanager der besten Österreich Aktienfonds haben exklusiv fünf Fragen zu den bedeutensten Kennzahlen, der Marktentwicklung und den Gewichtungen sowie zur Performance und den Wachstumspotenzialen beantwortet. Funds | 27.12.2010 04:30 Uhr
e-fundresearch: "Welche Kennzahlen zur Bewertung österreichischer Aktien sind aktuell von Bedeutung?" Wolfgang Matejka, Manager "Meinl Equity Austria"  (22.12.2010): "Die stimmigsten Kennzahlen sind derzeit Kurs/Cash Flow, Price Earnings Growth und Dividendenstabilität."



Mag. Günther Schmitt, Fondsmanager "Raiffeisen-Oesterreich-Aktien A" (20.12.2010): "Für das Screening der Aktien wird der Buchwert, das KGV, die EBIT Marge, die Dividendenrendite, der ROE sowie der Verschuldungsgrad herangezogen. Bei Banken wird statt der EBIT Marge die Cost Income Ratio betrachtet, bei Versicherungen die Combined Ratio. Statt des Verschuldungsgrades wird weiters bei Banken die Loan Deposit Ratio untersucht, bei Versicherungen der Embedded Value." Mag. Roland Zauner, Fondsmanager "KEPLER Oesterreich AF T" (16.12.2010): "Besonders Bewertungszahlen wie Kurs/Buchwert, Kurs/Gewinn, Kurs/Cashflow, EV/EBITDA, Kurs/Umsatz; sowie Wachstumszahlen: Gewinnwachstum, Umsatzwachstum;
Technische Indikatoren: historische Kursentwicklung (verschiedene Zeiträume);"

Alois Wögerbauer, Fondsmanager "3 Banken Oesterreich-Fonds" (16.12.2010): "Aus unserer Sicht ist im aktuellen Umfeld eine saubere Analyse der Bilanz (Verschuldung,…) mehr denn je Grundvoraussetzung. Im Bereich der Kennzahlen messen wir derzeit der Relation Kurs-zu-Buchwert eine hohe Bedeutung zu."

Mag. Walter Harecker, Senior Fund Manager "SemperShare Austria" (22.12.2010): "Bei der Bewertung von Aktien sind auch aktuell vor allem die „zeitlosen“ Klassiker wie Kurs-Gewinn-Verhältnis, Preis-Buch-Verhältnis und Dividenden-Rendite von Bedeutung."

 

Thomas Irmler, Fondsmanager "RT OESTERREICH AKTIENFONDS T" (21.12.2010): "Verschuldungsgrad, Kurs/Gewinn, Kurs/Buchwert, Dividende, Aktienrückkauf ja oder nein."

 

e-fundresearch: "Wie interpretieren diese relevanten Kennzahlen und wie schätzen Sie die Marktentwicklung für die nächsten 6-12 Monate ein?"

Wolfgang Matejka, Manager "Meinl Equity Austria" (22.12.2010): "A Die Cash Flow Entwicklung ist essentiell weil die Zahlungskraft und damit die Flexibilität eines Unternehmens heutzutage wichtiger denn ja geworden ist.
B Das Gewinnwachstum entspricht dem Blick „nach der Krise“.
C Stabile Dividenden sind ein Garant für künftige Nachfrage institutioneller Investoren. Die nächsten 6-12 Monate erwarten wir uns einen steigenden Aktienmarkt, der vor allem auf die Konjunkturerholung in Europa sich stützt."

Mag. Günther Schmitt, Fondsmanager "Raiffeisen-Oesterreich-Aktien A" (20.12.2010): "Aufgrund des starken Gewinnwachstums österreichischer Unternehmen (sowohl 2010 als auch 2011 jeweils +30% erwartet) erwarten wir für die Börsen eine positive Entwicklung, die uns beim ATX in die Nähe von 3.500 Punkten führen könnte."

Mag. Roland Zauner, Fondsmanager "KEPLER Oesterreich AF T" (16.12.2010): "Wir blicken der Entwicklung in den nächsten 6-12 Monaten positiv entgegen. Die Bewertungen sind nach den Anstiegen in den letzten Monaten zwar nicht mehr so attraktiv, wie schon einmal waren, aber immer noch in Ordnung."

Alois Wögerbauer, Fondsmanager "3 Banken Oesterreich-Fonds" (16.12.2010): "Der österr. Aktienmarkt ist weiterhin vergleichsweise günstiger bewertet. Wir sehen dies eher als Aufholpotential. Wir denken, dass sich 2011 zunehmend ein „Europa der 2 Geschwindigkeiten“ durchsetzen wird. Im Windschatten von Deutschland trauen wir daher auch Österreich eine gute Entwicklung zu. Da bis auf weiteres die kurzen Zinsen tief bleiben sehen wir für das kommende Jahr ein Aktienmarktpotential im hoch einstelligen Bereich."

Mag. Walter Harecker, Senior Fund Manager "SemperShare Austria" (22.12.2010): "Hier zeigt sich klar, dass die Aktien an der Wiener Börse noch immer relativ günstig bewertet sind. Bei einem geschätzten Gewinnwachstum von 24 % ergäbe sich für das Jahr 2011 ein KGV von 9,5. Da wir von keinem „double dip“ Szenario ausgehen, werden die konjunkturbedingt steigenden Umsätze in Kombination mit den erfolgten Kostensenkungsprogrammen der Unternehmen zu höheren Margen führen. Dementsprechend sollte die Entwicklung in den nächsten 6-12 Monaten eine erfreuliche sein."

Thomas Irmler, Fondsmanager "RT OESTERREICH AKTIENFONDS T" (21.12.2010): "Österreichische Unternehmen haben in der Finanzkrise ihre Hausaufgaben gemacht und sind schlanker aufgestellt denn je zuvor. Von einem weiteren positiven Wirtschaftswachstum werden diese Firmen überproportional profitieren. Die Marktentwicklung in 2011 kann daher deutlich positiver ausfallen, als aktuell vom Konsens vermutet."

Frage 3 

e-fundresearch: "Welche Über- und Untergewichtungen sind derzeit im Fonds umgesetzt?"

Wolfgang Matejka, Manager "Meinl Equity Austria" (22.12.2010): "Die Banken sind untergewichtet, Versorger übergewichtet. Nebenwerte wie Wolford, BWT oder Mayr Melnhof übergewichtet."

 

Mag. Günther Schmitt, Fondsmanager "Raiffeisen-Oesterreich-Aktien A" (20.12.2010): "Übergewichtungen u.a. in Immowerten, Wienerberger, Verbund, Schöller Bleckmann
Untergewichtungen u.a. in Telekom Austria, Erste Bank, Vienna Insiurance Group."

 

Mag. Roland Zauner, Fondsmanager "KEPLER Oesterreich AF T" (16.12.2010): "5 größte Übergewichtungen: AT&S, CA Immobilien, Conwert Immobilien, Immofinanz, Rosenbauer;
5 größte Untergewichtungen: Erste Bank, Schöller Bleckmann, Telekom Austria, Wienerberger, Verbund."

Alois Wögerbauer, Fondsmanager "3 Banken Oesterreich-Fonds" (16.12.2010): "Banken und Zykliker untergewichtet; defensive Geschäftsmodelle übergewichtet; Spezialsituation übergewichtet (AT+S, austriamicrosystem,…); Immoaktien wie Immofinanz übergewichtet."

 

Mag. Walter Harecker, Senior Fund Manager "SemperShare Austria" (22.12.2010): "Größere Übergewichte gibt es im Fonds derzeit bei Schoeller Bleckmann, Rosenbauer, Kapsch Traffic Com und Lenzing. Stark untergewichtet ist Telekom Austria."

 

Thomas Irmler, Fondsmanager "RT OESTERREICH AKTIENFONDS T" (21.12.2010): "Übergewichtet in den Sektoren: Finanz, Energie, Bau und Versorger.
Untergewichtet in defensiven Sektoren wie Telekom."

 

Frage 4

e-fundresearch: "Bitte kommentieren Sie die Performance- und Risikokennzahlen Ihres Fonds im laufenden Jahr und in den letzten 3 bzw. 5 Jahren."

Wolfgang Matejka, Manager "Meinl Equity Austria"  (22.12.2010): "Der Equity Austria liegt im laufenden Jahr noch knapp hinter dem ATX, im drei und fünfjährigen Zeitraum liegt der Fonds deutlich darüber bei gleichzeitig geringeren Schwankungen."

 

Mag. Günther Schmitt, Fondsmanager "Raiffeisen-Oesterreich-Aktien A" (20.12.2010):
"2010 ytd Outperformance +12,02% (per 20.12.)
2009 Outperformance +15,39%
3 Jahre Outperformance +16,66%
5 Jahre Outperformance +30,67%."

Mag. Roland Zauner, Fondsmanager "KEPLER Oesterreich AF T" (16.12.2010): "Der Fonds hat einen relativ geringen Tracking Error zum ATX. Er liegt damit zwischen extrem aktiv (investieren ohne Benchmark) und passiv (Indexnachbildung). Das spiegelt sich auch in der Wertentwicklung des Fonds wider (keine Phasen extremer Out- oder Underperformance). Timing zwischen Cash und Aktien wird nicht praktiziert. Der Fonds ist immer voll investiert."

Alois Wögerbauer, Fondsmanager "3 Banken Oesterreich-Fonds" (16.12.2010): "In den letzten 1, 3 und 5 Jahren konnte eine deutliche Outperformance im Vergleich zum ATX-Prime erzielt werden. Der Fonds betreibt bewusst keine Cash-Steuerung und hat zudem einen Small-Cap-Bias; die Risikokennzahlen liegen daher mindestens in etwa auf dem Niveau des Gesamtmarktes."

Mag. Walter Harecker, Senior Fund Manager "SemperShare Austria" (22.12.2010): "Die Performance des Fonds liegt im laufenden Jahr deutlich über der des ATX Prime und ist sehr zufriedenstellend, auch die gesunkene Volatilität ist erfreulich. Diese Faktoren spiegeln sich auch in einer deutlich positiven Sharpe Ratio wider. Über 3 bzw 5 Jahre war die Volatilität aufgrund der Berg- und Talfahrt der Aktienmärkte im Zuge der Finanzkrise natürlich höher."

Thomas Irmler, Fondsmanager "RT OESTERREICH AKTIENFONDS T" (21.12.2010): "Bis Ende 2008 war der Fonds untergewichtet zur Benchmark und konnte während der Finanzkrise seine Benchmark schlagen. Seit 2009 hinkt der Fonds hinten nach, hauptsächlich aufgrund der Untergewichtung in Immobilienaktien, die 2009 zu den besten Aktien zählten. Aktuell ist der Immobiliensektor im Fonds neutral gewichtet."

Frage 5

e-fundresearch: "Wo sehen Sie in den nächsten 6-12 Monaten Wachstumspotenziale und wo gibt es Risiken bei Veranlagungen in österreichischen Aktien?"

Wolfgang Matejka, Manager "Meinl Equity Austria" (22.12.2010): "Exportorientierte Werte werden weiter hohes Potential besitzen, Verbund durch Wasserkraft, Telekom aufgrund ihrer hohen Dividende und generelle Konjunkturprofiteure wie OMV. Risiken bestehen in der Besteuerung von Aktien vs Europäischer Usancen und der Gefahr von Verschiebungen der Prioritäten der Anleger aufgrund dieses politischen Sentiments."

Mag. Günther Schmitt, Fondsmanager "Raiffeisen-Oesterreich-Aktien A" (20.12.2010): "Das Potential sehe ich im starken Gewinnwachstum der Unternehmen (+30% in 2011 erwartet), das Risiko liegt in einem Rückfall in eine globale Rezession bzw. einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise."

 

Mag. Roland Zauner, Fondsmanager "KEPLER Oesterreich AF T" (16.12.2010): "Vor Jahresende 2010 könnte es aufgrund der kommenden Besteuerung von Kursgewinnen auf Aktien noch zu Vorziehkäufen durch österreichische Anleger kommen. Gewinne auf Aktien, die vor 2011 gekauft werden, unterliegen noch der alten Regelung und sind nach einem Jahr Behaltedauer steuerfrei. Gewinne auf Aktien, die ab 2011 gekauft werden, unterliegen hingegen einer neuen Steuer von 25 % auf die Kursgewinne.
Von einer Aufhellung der globalen Wirtschaftslage sollten Aktien weiter profitieren. Rückschläge würden sehr wahrscheinlich zu Kursverlusten führen. Angesichts der aktuell niedrigen Renditen bei sicheren Rentenveranlagungen sind Aktien zur Zeit aber die Assetklasse mit dem attraktiveren Rendite/Risikoprofil."

Alois Wögerbauer, Fondsmanager "3 Banken Oesterreich-Fonds" (16.12.2010):
"Wachstum: Abbau der aktuellen Unterbewertung;
Risiko: wenn dann eher extern, negative Risikowahrnehmung von Osteuropa."

 

Mag. Walter Harecker, Senior Fund Manager "SemperShare Austria" (22.12.2010): "Das sehr erfolgreiche Kostenmanagement österreichischer Unternehmen in der Krise eröffnet Wachstumspotential bei den Margen. Ganz wesentlich sind auch die gute Positionierung in wachstumsstarken Märkten sowie die Technologie- und Marktführerschaft einiger Firmen in interessanten Nischen. Die heimischen AGs sollten vom erwarteten Aufschwung in Osteuropa und der ökonomischen Stärke Deutschlands klar profitieren können. Risiken liegen hauptsächlich darin, dass durch ein neues Aufflammen der Schuldenproblematik einiger Euroländer die Risikoaversion der Marktteilnehmer ansteigen und die Aktienmärkte damit allgemein unter Druck kommen könnten."

Thomas Irmler, Fondsmanager "RT OESTERREICH AKTIENFONDS T" (21.12.2010): "Weiter positiv werden zyklische Aktien gesehen. Mögliche Risken sind eine weitere Verschärfung der Verschuldungsproblematik an den europäischen Peripherieländern, eine Ausweitung des Koreakonflikts, ein Zusammenbruch der chinesischen Wirtschaft ausgelöst durch massive Zinserhöhungen. Auch ein Rückfall in die Deflation und der viel zitierte "Double Dip" in den USA sind mögliche Belastungsfaktoren. Insgesamt überwiegen für 2011 aber die positiven Faktoren."

Alle Daten per 13.12.2010 in Euro:

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