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Chancen und Prognosen 2011

e-fundresearch hat verschiedene Meinungen gesammelt und die Experten Ausblicke für Asien, China, Japan, Lateinamerika und die Schwellenländer 2011 zusammengefasst. Eine eindeutig positive Stimmung lässt sich für ausgewählte Branchen und Assetklassen heraushören. Funds | 04.01.2011 04:30 Uhr
ASIEN (ex Japan)

Konsumwunder Asien bleibt auch 2011 das Hauptthema

King Fuei Lee, Fondsmanager für asiatische Aktien, Schroders: "Das Konsumwunder in Asien wird zwar vielleicht auch 2011 das Hauptthema für die Anleger bleiben, doch in Wahrheit steht den asiatischen Volkswirtschaften im kommenden Jahr eine Gratwanderung zwischen gegensätzlichen internen und externen Kräften bevor. Folglich werden die Aussichten für Asien weiterhin in hohem Maße von der globalen Entwicklung bestimmt, wenn auch voraussichtlich nicht mehr ganz so stark wie in der Vergangenheit. Angesichts eines rückläufigen Wachstums der Weltwirtschaft und der gleichzeitig auftretenden Folgen des Sparkurses in anderen Teilen der Welt kann Asien nicht mehr auf eine ungebrochene Nachfrage der Industrieländer nach asiatischen Exporten bauen. Insofern haben die geldpolitischen und wirtschaftlichen Bedingungen im Westen erhebliche Auswirkungen auf Asien. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass viele asiatische Notenbanken ihre Geldpolitik an den Industrieländern ausrichten, um ihre Wechselkurse zu steuern. Dies bedeutet, dass sich die lockere Geldpolitik der Industrieländer letztlich auf Asien übertragen wird."

Südostasien steht gut da

Allan Liu, Fondsmanager des Fidelity South East Asia Fund: „Die Weltwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die EU-Länder und die USA sind geschwächt, und vor allem zwischen China und den USA gibt es Handelsstreitigkeiten. Südostasien steht dagegen gut da. Die Länder in der Region befinden sich in einer guten finanziellen Situation. Die Fundamentaldaten der Region sind intakt. Die Binnennachfrage ist robust, unterstützt von steigendem Wohlstand, niedriger Verschuldung und einer hohen Sparquote. Das unterstützt langfristiges Wachstum.“

CHINA

2011 wird ein interessantes Jahr für China

Stephan Ma, Fondsmanager des Fidelity China Opportunities Fund: „2011 wird ein interessantes Jahr für China. Wie im nächsten Fünfjahresplan angekündigt, wird China einen Schwerpunkt darauf legen, den Ausbau neuer Sektoren wie Alternative Energie oder Chemie voranzutreiben. Es geht der Regierung darum, die Einkommensverteilung zu verbessern und so für Stabilität zu sorgen. Die Politik der chinesischen Regierung zeigt, dass China sich von einer exportgetriebenen zu einer nachfragegetriebenen Volkswirtschaft entwickeln wird. Die langfristigen Wachstumsthemen – der erstarkende Binnenkonsum, die Konsolidierung im Industriesektor und die Weiterentwicklung der Provinzen im Binnenland – sind zentral für den Fortschritt Chinas. Die Aufwertung des Renminbi und das Steigen der Löhne sind weitere Wachstumsbeschleuniger, die Binnennachfrage und Haushaltseinkommen treiben werden.“

Gleichgewicht zwischen Investitionen und Konsum schaffen

Richard Wong, Investment Director, Equities, HSBC: "Wir erwarten für China einen Kreditanstieg in Höhe von 7,8 Billionen Renminbi, das ist etwas mehr als das Regierungsziel von 7,5 Billionen. Nächstes Jahr wird die Zielvorgabe wohl geringer ausfallen. Der  Markt erwartet zunächst sechs bis sieben Billionen Renminbi. Dieser Wert würde immer noch einem zweistelligen Kreditwachstum auf Jahresbasis entsprechen. Investitionen in Anlagegüter werden auch 2011 stark bleiben. Wie bereits in vorherigen Interviews erwähnt, sind viele dieser Investitionen langfristige Projekte über drei bis fünf Jahre: etwa Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge oder Maut-Straßen. Zusätzlich  wird die Regierung nächstes Jahr mit Nachdruck den Binnenkonsum ankurbeln und entsprechende Maßnahmen ergreifen, die insgesamt weniger Kapitalinvestitionen und Bankenfinanzierung erfordern. Ich denke, dass der Fokus im kommenden Jahr darauf liegen wird, ein Gleichgewicht zwischen Investitionen und Konsum zu schaffen. Angesichts der Unsicherheit durch die lockere Geldpolitik weltweit hat China einen umsichtigeren Kurs eingeschlagen, so dass es flexibler und flinker seine Taktik der Marktlage anpassen kann.

Wir halten den chinesischen Markt generell für attraktiv. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei elf, das voraussichtliche Gewinnwachstum auf Jahresbasis für 2011 bei 15 Prozent. Die chinesische Wirtschaft ist in guter Verfassung und die Inflationsrate sollte 2011 mit rund vier Prozent nicht allzu hoch liegen. Auch wenn wir glauben, dass der Markt aufgrund der Sorge über eine straffere Geldpolitik kurzfristig volatil sein wird, ist er auf dem jetzigen Niveau grundlegend attraktiv und bietet Investoren eine gute Chance für Aktienkäufe. Unternehmen mit einem hohen Marktanteil in ihrem Segment, guten Fundamentaldaten und starkem Wachstum sind auf dem aktuellen Niveau unser Ziel für Investments."

JAPAN

Zurückhaltung bei Wachstumsperspektiven für Japan

Robert Rowland, Fondsmanager des Fidelity Japan Fund: „Ich bin etwas zurückhaltend, was die Wachstumsperspektiven Japans betrifft. Die japanische Wirtschaft wird wahrscheinlich langsamer wachsen, da die Weltwirtschaft an Schwung verliert. Die Produktionslücke besteht weiter, der Investitionsaufwand ist auf einem geringen Niveau und die Deflation schreitet bei den Löhnen fort. Obwohl sich die Risiken für die japanische Wirtschaft erhöht haben und die Deflation fest verwurzelt hat, können exportorientierte Unternehmen von der Nähe zu schnell wachsenden asiatischen Ländern wie China profitieren. Die Regierung entwickelt momentan zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen. Die japanische Zentralbank hat zudem ihre Geldpolitik weiter gelockert. Die Bewertungen japanischer Aktien sind weiter attraktiv. Sie befinden sich auf einem historischen Tiefststand. Ich glaube, dass das Abwärtspotential der japanischen Wirtschaft begrenzt ist. Und es gibt einige Faktoren, die den Markt nach oben treiben können.“

LATEINAMERIKA

Aktienmärkte werden sich besser entwickeln als die der Industrieländer

Angel Ortiz, Fondsmanager des Fidelity Latin America Fund: "Lateinamerika profitiert heute von der Zurückhaltung, die die Region während der letzten Boomphase gezeigt hat. Denn sie befindet sich in einer soliden finanziellen Situation. Die Banken zeigen eine gute Kapitalisierung. Es wurden weitreichende wirtschaftsfreundliche Reformen durchgeführt und der Lebensstandard der Bevölkerung verbessert. Für 2011 erwarte ich, dass sich die lateinamerikanischen Aktienmärkte besser als die der Industrieländer entwickeln. Letztere haben weiterhin mit einem steigenden Verschuldungsgrad und geringem Wachstum zu kämpfen.
 
Weitere positive Einflussfaktoren sind steigende Einkommen und eine weiterhin hohe Nachfrage nach Krediten. Sollte sich das Wachstum in den USA stark verlangsamen, könnte dies ein Risiko darstellen. Das würde insbesondere das von den USA abhängige Mexiko treffen. Auch eine steigende Inflationsrate in Brasilien könnte die Stimmung eintrüben. Ich gehe davon aus, dass besonders in den Peripherie-Ländern wie Peru und Kolumbien aussichtsreiche Investmentgelegenheiten zu finden sein werden - in Bezug auf absolute und relative Bewertungen."

Während die Unsicherheit weltweit anhält, bieten die lateinamerikanischen Märkte die Aussicht auf ein solides Wachstum

Alexander Gorra Head of International Platform, BNY Mellon ARX: "Vor allem Brasilien, die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas, spielt als sehr viel versprechende Anlageregion eine große Rolle. Dies ist auf die erfolgreiche Wirtschaftspolitik des äußerst populären Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva zurückzuführen, dessen Amtszeit nun zu Ende geht.

Der Boom Brasiliens wirkte sich auch auf andere Staaten wie das Nachbarland Argentinien positiv aus. Obwohl Argentinien wegen seiner von politischen Turbulenzen geprägten Geschichte für internationale Investments ein weniger beliebtes Ziel ist, könnte dieser Markt nach dem Tod des ehemaligen Präsidenten Nestor Kirchner von einer Tendenz hin zu einer gemäßigteren und marktfreundlicheren Politik profitieren.

Derweil wächst die Volkswirtschaft Chiles momentan stark. So geht man davon aus, dass das BIP-Wachstum 2011  durchschnittlich bei 6,0% oder sogar darüber liegen wird. Die Binnennachfrage boomt, was auch darauf zurückzuführen ist, dass die Konsumausgaben nach dem Erdbeben kurzzeitig stark angezogen haben.

In Peru wird das Wachstum weiterhin durch die hohen Rohstoffpreise gestützt. So geht man davon aus, dass diese Volkswirtschaft ebenso wie ihr südlicher Nachbar im Jahr 2011 um 6,0% wachsen wird. Darüber hinaus sollten ein hohes Unternehmervertrauen, niedrige Zinsen sowie stetig steigende Investitionsaktivitäten diese konjunkturelle Expansion noch zusätzlich stützen. Angesichts des enormen Qualitätsrückstands bei der Infrastruktur konzentriert man sich nun auf Infrastrukturprojekte, bei denen der Privatsektor den Erwartungen zufolge eine immer bedeutendere Rolle spielen wird.

Mexiko, die andere bedeutende lateinamerikanische Volkswirtschaft, ist mit einem Großteil der übrigen Region eng verknüpft, weil es sich bei den Unternehmen dieses Landes häufig um regionale Wachstumsmotoren handelt."

SCHWELLENLÄNDER

Weiterhin hohes Engagement in Schwellenländern

Eric Le Coz, Mitglied des Investmentkomitees von Carmignac Gestion: "Die Wachstumschancen der Emerging Markets sind nach wie vor hervorragend – der Anteil von Schwellenländertiteln in unseren Portfolios bleibt daher auch 2011 hoch. Die brasilianische Wirtschaft wird im nächsten Jahr weiter stark wachsen, während die Inflation von der Zentralbank kontrolliert wird. In Indien, wo sich das Wachstum ebenfalls zum Großteil auf die Binnennachfrage stützt, wurden im Laufe des vergangenen Monats Korruptionsaffären ruchbar – den Markt hat dies jedoch nicht spürbar destabilisiert. China hat jüngst bewiesen, dass es in der Lage ist, makroökonomische Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Ära eines stabilen Wachstums in China ist somit angebrochen."

Wachstumstreiber für Schwellenländermärkte sind nach wie vor intakt

Nick Price, Fondsmanager des Fidelity Emerging Markets Fund und des Fidelity EMEA Fund: "Die Wachstumstreiber für Schwellenländermärkte sind nach wie vor intakt: eine junge Bevölkerungsstruktur, Wettbewerbsvorteile aufgrund geringer Lohnkosten, Reichtum an natürlichen Ressourcen, wachsender Wohlstand, steigende Produktivität und gesunde Staatsbilanzen. Insbesondere die Staatsfinanzen sorgen für die Attraktivität der Schwellenländer, da zahlreiche Industrieländer mit einem hohen Verschuldungsgrad kämpfen. Ein Ergebnis dieser Divergenz ist, dass sich die Bewertungen für Schwellenländeraktien erhöht haben. Aber ich gehe momentan nicht davon aus, dass sich eine Blase bildet. Ich finde immer noch attraktive Investmentgelegenheiten mit angemessener Bewertung. Trotz kurzfristiger Schwankungen an den Märkten bin ich sehr positiv, was die langfristige Entwicklung angeht."

Mäßiges, von den Schwellenmärkten angeführtes, globales Wachstum

Mark Burgess, künftiger Chief Investment Officer bei Threadneedle: „Unsere Hauptthese für 2011 läuft auf ein mäßiges, von den Schwellenmärkten angeführtes, globales Wachstum hinaus. Vor diesem Hintergrund scheinen die weltweiten Aktienmärkte gut bewertet zu sein, vor allem gegenüber Staatsanleihen. Außerdem verfügen viele Unternehmen über starke, solide Bilanzen mit hohen Barbeständen, da sie während der Rezession bei Investitionen zurückhaltend waren. Wir gehen davon aus, dass der Unternehmenssektor weltweit diese liquiden Mittel für mehr Investitionsausgaben, höhere Dividenden, Aktienrückkäufe und Fusionen & Akquisitionen einsetzen wird. Die Schwellenmärkte werden weiter wachsen, gegenüber dem Rest der Welt eine Outperformance an den Tag legen und somit dazu beitragen, die Nachfrage nach Konsumgütern und Rohstoffen anzutreiben.

Zugleich dürfen wir die Risiken dieses Szenarios nicht aus den Augen verlieren. Die Kreditkrise führte zu einer Reihe beispielloser geld- und fiskalpolitischer Maßnahmen, deren Konsequenzen noch nicht vollends abzusehen sind. Im globalen Bankensektor besteht weiterhin Kapitalbedarf, was das Kreditwachstum und somit das Wirtschaftswachstum dämpfen wird. In den Schwellenmärkten könnte sich das Wachstum zu einer Blase ausarten und die Inflation zu einem Problem werden. Global gesehen bleiben die Märkte anfällig, und große Schocks könnten zu Volatilität führen.

Diese Volatilität dürfte für flexible und erfahrene Investoren, die über die nachgewiesene Fähigkeit verfügen, über kurzfristige Spekulationen hinwegzublicken und die langfristigen Gewinner auszumachen, Gelegenheiten schaffen.“

Unternehmen mit Bezug zu Emerging Markets im Fokus - Solarbranche erholt sich und Wasser gewinnt an Bedeutung

Für das kommende Jahr benennt Pascal Schuler, Manager der nachhaltigen Swisscanto Aktienfonds, seine Favoriten: "Exportorientierte Branchen und Unternehmen mit einem starken Bezug zu den Emerging Markets gehören meiner Meinung nach 2011 zu den lohnenden Investments. Besonders die Maschinenbauindustrie profitiert weiterhin von der enormen Nachfrage aus Asien. Denn hochentwickelte Maschinen aus Europa bestechen durch Ressourceneffizienz und den daraus resultierenden umweltgerechten Arbeitsweisen. Generell sehen wir das Thema Nachhaltigkeit auf einem guten Weg in den Schwellenländern. Das Anlageuniversum diesbezüglich wächst stark und bietet attraktive Anlagechancen innerhalb unseres strengen Kriterienkatalogs. Mit einem weiteren Aufschwung rechne ich bei der LED-Industrie. Die Technik erfreut sich einer wachsenden Akzeptanz und verbreitet sich rasend schnell."

Es gibt noch Chancen auf Wachstum

John Carlson, Fondsmanager des Fidelity Emerging Market Debt Fund: „Nachdem Schwellenländeranleihen sich dieses Jahr sehr gut entwickelt haben und es hohe Zuflüsse gab, sind einige Marktteilnehmer der Meinung, dass der Markt nicht weiter wachsen wird. Ich glaube aber, dass es durchaus noch Chancen gibt. Die strukturelle Nachfrage nach Schwellenländeranleihen befindet sich noch immer in einem frühen Stadium. Ich gehe davon aus, dass die Zinsen niedrig bleiben werden und im kommenden Jahr wenig Einfluss auf die Gewinne haben werden. Wenn man von einer Basisverzinsung von ungefähr 5,5 Prozent ausgeht, kann man mit einem Gesamtertrag von 7 Prozent rechnen.“

Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern wird das der Industrieländer übertreffen

Maarten Jan Bakkum, GEM-Stratege bei ING Investment Management, Den Haag: "Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern wird das der Industrieländer voraussichtlich um fünf Prozentpunkte übertreffen. Für 2011 prognostizieren wir Zuwächse von 6,5 % bzw. 1,5 %. Aufgrund fiskalischer Ungleichgewichte, hoher Schuldenlasten und anfälliger Bankensysteme wird das Wachstum in den USA und Europa wahrscheinlich vergleichsweise gedämpft bleiben. Nur ein paar kleinere Schwellenländer – hier seien vor allem Ungarn und Vietnam genannt – weisen volkswirtschaftliche Ungleichgewichte oder Schwachstellen im Finanzsystem auf, die potenzielles Wachstum hindern.

Ehrgeizige Infrastruktur- und Wohnungsbauprogramme im gesamten EM-Universum befeuern das Investitionswachstum. Niedrige Realzinsen, gesunde Staatshaushalte, geringe finanzielle Durchdringung und kräftige Kapitalzuflüsse aus dem Ausland erleichtern die Beschaffung der nötigen Mittel. Gleichzeitig steigen Beschäftigungszahlen und Löhne und damit der Konsum, eine Entwicklung, die durch das Angebot erschwinglicher Verbraucherkredite noch begünstigt wird. Dabei handelt es sich um ein weltweites Phänomen, das in den meisten aufstrebenden Volkswirtschaften zu beobachten ist. Auf breiter Front erleben wir eine kräftige Zunahme der Binnennachfrage. Damit sinkt auch die Abhängigkeit vom Außenhandel."

Steigender Inflationsdruck zunächst in Schwellenländern

Andreas Utermann, Global CIO von RCM, einer Gesellschaft von Allianz Global Investors: "Inflation wird in absehbarer Zukunft noch kein Problem darstellen, da die disinflationären Kräfte nach Meinung von RCM noch erheblich sind. Utermann geht davon aus, dass 2011 von divergierenden Inflationstendenzen gekennzeichnet sein wird: “Wir erwarten eine anhaltend gebremste Inflation im Wunschbereich der Zentralbanken in den höher verschuldeten Ländern und höhere Raten in Volkswirtschaften mit über dem Trend liegendem Wachstum.
 
Es bestehen nach wie vor beträchtliche Produktionslücken in UK, Japan und den US sowie in den meisten Volkswirtschaften der Euro-Zone. Kurzfristig ist das Deflationsrisiko in einigen dieser Ländern höher als das Risiko von Inflation. Angesichts der immer noch prekären Situation des Finanzsystems, des hohen Niveaus der privaten Verschuldung und der nach wie vor extrem angespannten Immobilienmärkte in den USA, Großbritannien, Spanien und Irland haben finanzpolitische Anreize nicht zu einer höheren Kreditvergabe geführt.

Auf der anderen Seite haben Schwellenländer ihre BIP- Wachstumsraten z. T. sogar noch verbessern können, was in Kombination mit einer weltweit lockeren Geldpolitik auf die Inflationsraten dort und in ressourcenreichen Volkswirtschaften wie Australien drückt. Utermann rechnet in den Schwellenländern mit einer Fortsetzung der straffen Geldpolitik."

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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