Wir verwenden Cookies um Ihnen mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Zweimal pro Woche - Kostenlos per E-Mail.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Bei Schwellenländer die Augen offen halten

Kathryn Langridge, Managerin des Jupiter Global Emerging Markets Fund (GB00B4PF5918), hat – mit Hinblick auf die Gewinnentwicklung und die derzeitigen Bewertungen – einen sehr positiven Ausblick für die weltweiten Schwellenländer. Funds | 27.01.2011 04:30 Uhr

„Wir glauben nicht, dass die Straffung der Geldpolitik seitens der chinesischen Regierung die wirtschaftliche Entwicklung Chinas auffhalten wird, was letztlich 2011 die Märkte unterstützen sollte“, so die Expertin.

Mit einer strafferen Geldpolitik rechnen

„Da wir nicht erwarten, dass es in den Industrienationen zu Zinserhöhungen kommen wird, sollte der Kapitalfluß in die Emerging Markets anhalten“, so Langridge weiter. Andererseits müsse angesichts des offensichtlichen Inflationsdrucks in vielen Ländern mit einer strafferen Geldpolitik gerechnet werden. Inflation sei heuer auch eines der wesentlichen Risiken für Ihren Fonds. Als Beispiel führt sie Brasilien an, wo sich die Anzeichen, die auf eine Überhitzung der Wirtschaft deuten, mehren.

Optimismus trotz Inflationsgefahr

Trotz Inflationsgefahr gibt sich Langridge optimistisch: „Nichtsdestotrotz gibt es nicht nur in Brasilien eine Vielzahl an Gelegenheiten für Investoren – die Entwicklung der Unternehmenslandschaft bleibt in den Schwellenländern anhaltend stark. Gleichzeitig halten wir jedoch bezüglich etwaiger Überhitzunganzeichen, die sich zeitweise negativ auf die Aktienmärkte auswirken könnten, die Augen offen.“

Titelselektion nach Bottom-Up-Ansatz

Bei der Titelselektion bewegt sich die Fondsmanagerin, die nach eigenen Angaben einen Bottom-Up-Ansatz verfolgt, durchwegs im oberen Qualitätssegment. Konkret sucht sie nach Unternehmen, die nicht nur einen positiven Free Cash-flow generieren, sondern darüber hinaus in ihrer jeweiligen Industrie führende Positionen einnehmen. Wichtig sei auch die Intergrität des Managements. Diese habe sich in den Emerging Markets in den letzten zehn Jahren stark verbessert, wie sie erklärt.

Auf Wachstumstreiber setzen

Was die Themen betrifft, konzentriert sich die Jupiter-Expertin auf die wichtigsten Wachstumstreiber. „Ich investiere bevorzugt in Unternehmen, die von den steigenden Einkommen profitieren.“ Dazu würden vor allem Financials gehören, die mit einem Portfolioanteil von 26,67 Prozent auch die größte Position auf Sektorenebene darstellen. Das Banksystem sei in den Schwellenländern äußerst solvent und „erst am Beginn eines neuen Produktivitätszyklus.“ Große Stücke hält sie auch auf den Infrastruktursektor.

Maßnahmen in China als positiv werten

Die jüngsten Maßnahmen der chinesischen Regierung stimmen Langridge nach eigenen Angaben durchaus positiv. „Die Zinsanhebungen sind erst der Anfang eines Trends, der darauf abzielt die Rahmenbedingungen für Investments effizienter zu gestalten“, meint sie. Neben China hat sie auch gegenüber Hongkong Exposure aufgebaut. Die Sonderverwaltungszone würde sowohl vom Aufschwung Chinas als auch den USA profitieren und sich zunehmend zu einem weltweiten Finanzzentrum entwickeln.

In Brasilien auf Inlandswachstum konzentrieren

In Brasilien will sich Langridge weiterhin auf das Inlandswachstum konzentrieren. „Ein Risiko stelle hier neben der Inflationsentwicklung die verstärkte staatliche Einflussnahme auf die Wirtschaft – sprich Regulierung – nach den jüngsten Präsidentschaftswahlen dar. Der zuletzt stabile Ölpreis stimmt die Expertin auch was die Erholung der russischen Wirtschaft betrifft positiv. Insgesamt sei es auffallend, dass sich 2010 im Schwellenländeruniversum großkapitalisierte Aktien schlechter schlugen.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an

Regelmäßige Updates über die wichtigsten Markt- und Branchenentwicklungen mit starkem Fokus auf die Fondsbranche der DACH-Region.

Der Newsletter ist selbstverständlich kostenlos und kann jederzeit abbestellt werden.

Für diesen Suchebgriff konnten wir leider keine Ergebnisse finden!
Fonds auf e-fundresearch.com

Weitere Informationen zu diesem Fonds Kennzahlen per 30.11.2019 / © Morningstar Direct
Bereiche auf e-fundresearch.com
NewsCenter auf e-fundresearch.com
Kontakte auf e-fundresearch.com

{{ contact.email }}

{{ contact.phonenumber }}

{{ contact.secondary_phonenumber }}

{{ contact.address }}

Weitere Informationen im {{ contact.newscenter.title }} Newscenter
Artikel auf e-fundresearch.com