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Gute Aussichten für USA trotz Abkühlung in China

Die wirtschaftliche Abkühlung in China beunruhigt viele Anleger. Sie befürchten, dass auf Grund der als Chimerica bezeichneten Symbiose der amerikanischen und chinesichen Wirtschaft, dies auch das Wachstum in den U.S.A. belasten könnte. Erfahren Sie mehr im folgenden Kommtentar von H. Terrence Riley, FVCM: Funds | 07.03.2011 09:11 Uhr

Chimerica
Von H. Terrence Riley III, CFA

    

Gute Aussichten für US-Wirtschaft und -Aktienmarkt trotz Abkühlung in China

Der Wirtschaftszyklus der USA zeigt eindeutige Signale eines nachhaltigen Aufschwungs, während sich das Wachstum in China verlangsamt. In den USA verzeichnet der aktuelle ISM Index für das verarbeitende Gewerbe den stärksten Anstieg seit Mai 2004. Der Index für neue Auftragseingänge erreichte ein 7-Jahres-Hoch und der Index für neue Exportaufträge stieg auf das höchste Niveau seit 23 Jahren. Dagegen fiel der Einkaufsmanagerindex in China im Februar den dritten Monat in Folge und die Wachstumsaussichten, auch für andere Schwellenländer wie z.B. Brasilien, gehen zurück.

Viele Schwellenländer wiesen in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten aus und kämpfen nun mit Kapazitätsengpässen, einem relativ knappen Arbeitsmarkt und hoher Inflation. Wie bereits mehrfach in der Vergangenheit erlebt, entwickeln sich Aktien im inflationären Umfeld sehr schlecht, da Inflation auf die Bewertung der Aktien drückt. Gleichzeitig wird die straffe Geldpolitik auch Abwärtsdruck auf das Gewinnwachstum der Unternehmen ausüben.

Exzesse an den Märkten können Jahre andauern, doch letztendlich zwingen wirtschaftliche Einflüsse zu geldpolitischen Veränderungen. In der letzten Dekade wies China nicht zuletzt wegen der Koppelung der chinesischen Währung an den U.S.Dollar auf einem Niveau, das schätzungsweise 40% unterhalb der Kaufkraftparität liegt, sehr große Handelsbilanzüberschüsse gegenüber den USA aus und häufte somit riesige Dollarreserven an. Dies führte jedoch zu einem enormen Anstieg der chinesischen Geldmenge und einem Wirtschaftsboom und nun folgender Inflation. Wir erwarten, dass sich die Inflationsproblematik in China weiter verschärft.

Die USA hingegen beendeten eine tiefe Rezession und das Wachstum zeigt nun zunehmend Dynamik. So stieg z.B. das Bruttosozialprodukt im 4. Q. 2010 um 2,7% im Vorjahresvergleich. Zudem ist die Inflationsrate sehr gering. Der in den USA aussagekräftigste Maßstab für Inflation, der BIP-Deflator, stieg nur gering um 1,4%. Die Arbeitslosenquote ist nach wie vor hoch. Und während die amerikanische Notenbank deswegen eine sehr lockere Geldpolitik beibehält und das Wachstum antreibt, fährt die People’s Bank of China wegen Inflationsproblemen eine straffe Geldpolitik.

Der S&P 500 hat in den letzten Quartalen sehr gut performt und so auch den MSCI World Index geschlagen. Wir erwarten, dass dieser Trend anhält. Das US-Wirtschaftwachstum wird unterschätzt, die Inflation ist niedrig und der Aktienmarkt ist nach wie vor unterbewertet. Nach dem zuletzt starken Anstieg der U.S.-Aktienkurse ist eine kleine Korrektur am Aktienmarkt sicherlich möglich, jedoch würden wir jede Korrektur als Gelegenheit nutzen um U.S.- Aktienpositionen zu erhöhen.

 


Sie finden den aktuellen "FVCM US Equity Fund Flyer Februar 2011" als PDF-Download in unserem Info-Center!

 


 

Portfoliomanager: H. Terrence Riley

  • Manager des FVCM U.S. Equity Fund
  • Über 25 Jahre Investmenterfahrung
  • Vorherige Stationen:
    Managing Director und Portfoliomanager für HVB Capital Management New York; Portfoliomanager New
    Jersey Manufactures Insurance Co.,  Investment Officer für Standard & Poor’s Corp
  • Abschlüsse:
    CFA (Chartered Financial Analyst); MBA New York University; Bachelor Rider University

 


 

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