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Alternative Medizin

Anlegern wird immer gesagt, dass Diversifizierung der Schlüssel zur Risikominimierung ist. Das ist ein vernünftiger Ratschlag, und im Allgemeinen richtig. Außer natürlich, wenn die Vermögensklassen, in die Sie investiert haben, alle fallen – und genau das haben viele Investoren während der Finanzkrise erlebt. Funds | 13.04.2011 10:45 Uhr

Im Ergebnis blieben Anleger mit Narben (und Anlagen) zurück, die einige Zeit brauchen werden, bis sie verheilen. Das liegt nicht allein daran, dass die Wunden so tief sind, sondern vielmehr, dass deren „Heilung“ jetzt behindert wird, da den globalen Märkten aus einer Reihe von Quellen neue „Schmerzen“ zugefügt werden. Die Ereignisse im Nahen Osten und in Nordafrika , die tragischen Vorkommnisse in Japan und die andauernde Verschuldungskrise der europäischen Peripherie-Staaten verursachen zusammen mit den andauernden Zweifeln an den globalen Finanzprognosen eine erneute Volatilität der Märkte.

 

Was bedeutet all das für Anleger mit Blick auf die Altersvorsorge? Der Großteil der privaten Rentenprogramme wird in Aktien und anderen Vermögenswerten gehalten, deren Werte an die Entwicklung der Finanzmärkte gebunden sind. Wenn das Gefühl der Unsicherheit wächst und der Wert dieser Anlagen negativ beeinflusst wird, dann stellt sich für viele Investoren die Frage: Was ist das Heilmittel?

Für einige könnte die Antwort in einem alternativen Investment liegen, also in Vermögensklassen, die nicht mit den traditionellen Finanzmärkten korreliert sind. PDL International, ein Spezialist für alternative Anlagen, hat unlängst eine Studie in Groβbritannien durchgeführt, aus der hervorgeht, dass 55 % aller Rentenberater erwägen würden, alternative Vermögensanlagen, die nicht mit den Finanzmärkten korrelieren, innerhalb eines Altersvorsorge-Portfolios zu empfehlen. Interessanterweise hat die Studie ebenfalls gezeigt, dass etwa der gleiche Anteil der Berater (48 %) versuchen würde, Kunden, die sich dem Rentenalter nähern, für diese Anlageform zu interessieren.

Eine große Gruppe vertritt bereits die Meinung, dass die Diversifizierung von diesen Portfolios in Richtung alternativer Vermögensklassen das Heilmittel gegen die Auswirkungen der Marktschwankungen ist. Während die Finanzkrise und die jüngsten globalen Ereignisse den Markt kurzfristig beeinträchtigen, haben Anleger, die für ihren Ruhestand planen, eher die langfristige Perspektive im Blick. Und wenn sie sich beispielsweise die Aktienmärkte ansehen, so liegen die meisten noch immer unter dem Niveau von vor zehn Jahren.

Wie J. M. Keynes einmal sagte, die Schwierigkeit besteht nicht so sehr darin, neue Ideen zu entwickeln, als vielmehr, den alten zu entkommen. Es ist deshalb nicht überraschend, dass viele standardmäßig an Aktien und Anleihen festhalten, es gibt jedoch eine Zahl von Anlegern, die neue Ideen und Vermögensklassen suchen, die Renditen erwirtschaften, aber nicht mit den traditionellen Finanzmärkten verbunden sind. In den Alternativen finden viele gerade das.

Was bedeutet dies nun für Berater? Es besteht eindeutig eine große Chance, Kunden eine Auswahl alternativer Investmentoptionen zu präsentieren. Das bedeutet allerdings, dass man sehr genau verstehen müssen, worin die verfügbaren Optionen im Einzelnen bestehen. Wenn Berater die Produkte und deren Funktionsweise verstanden haben, werden sie in der Lage sein zu entscheiden, welche Produkte zu welchem Kunden passen. Und, was ebenso wichtig ist, welche nicht passen.

Es gibt in der Tat eine große Bandbreite an Optionen, die unter die Bezeichnung „alternative Anlage“ fallen, wobei wahrscheinlich einige besser bekannt sind als andere. Sicher ist, dass die Risiken im Zusammenhang mit diesen Anlagen sich von den traditionellen Optionen unterscheiden, weshalb ein umfassendes Verständnis der alternativen Anlagen erforderlich ist. Nehmen Sie zum Beispiel Anlagen, die mit Versicherungen verbunden sind: 2010 warnte Peter Smith von der britischen Regulierungsbehörde FSA Berater und Anleger vor Investitionen in Life Settlements ohne die damit verbundenen Risiken voll zu verstehen. Dies sind nicht die Risiken der Preisfluktuation sondern statt dessen Risiken in Bezug auf Langlebigkeit oder mögliche Counterparty Risiken.

Die Kommentare von Peter Smith waren absolut richtig. Eine andere Vermögensklasse birgt andere Risiken in sich. Es sollte niemand erwägen, in eine sich herausbildende Vermögensklasse wie die der Life Settlements zu investieren oder zu dieser Vermögensklasse zu beraten, ohne sie in umfassender Weise zu verstehen. Und, um bei dem Beispiel der Life Settlements zu bleiben, die vollständigen Fakten werden enthüllen, dass neue Produkte entwickelt wurden, die viele der Risiken abschwächen, die ihnen zugeschrieben wurden. Viele Berater werden in der Tat zu der Erkenntnis gelangen, dass sie für anspruchsvolle Altersvorsorge-Anleger eine hervorragende Ergänzung ihres diversifizierten Portfolios darstellen.

Es gibt weitere alternative Anlageoptionen, die eine geringe Korrelation zu den traditionellen Finanzmärkten besitzen, wie zum Beispiel Forstwirtschaftsfonds, einige Arten von Hedge-Fonds oder sogar Kunst und gute Weine. Diese Formen funktionieren sehr gut innerhalb von Portfolios zur Altersvorsorge, da es sich um typische Langzeitanlagen handelt. Durch den Kauf eines Stücks Waldfläche zur Bewahrung zum Beispiel, können Investoren unkorrelierte Renditen generieren, Jahr für Jahr, über einen Zeitraum von 25 Jahren.

Die anhaltende Staatsschuldenkrise in der Eurozone macht es nicht wahrscheinlich, dass die Unsicherheit auf den globalen Finanzmärkten in absehbarer Zeit verschwindet. Aus diesem Grund sind Berater interessierter denn je, mehr über unkorrelierte Vermögensklassen zu erfahren. Ihr Ziel ist klar – sie suchen die bestmögliche Ruhestandslösung für ihre Kunden. Deshalb sind Berater immer häufiger der Meinung, dass alternative Vermögensklassen für Portfolios zur Altersvorsroge sehr sinnvoll sind. Sie können einen „Leuchtturm“ der Sicherheit bieten, wenn andere Aktienanlagen leiden und damit letztendlich eine höhere Rendite für ein Rentenportfolio gewährleisten. Alternative Anlagen können genau das sein, was benötigt wird. 

Sollte ein Anleger in Erwägung ziehen, alternative Anlagen in sein Portfolio zur Altersvorsorge aufzunehmen? Fünf Fragen, die man stellen muss.

1) Welcher Anteil des Portfolios leidet, wenn sich die Marktschwankungen fortsetzen?

2) Welches Maß an Schutz und realer Diversifikation hat das Portfolio aus den Finanzmärkten?

3) Ist der Kunde daran interessiert, sein Portfolio durch einige neue und andersartige Anlagen zu diversifizieren? Und, als wichtiger Punkt, kennt der Kunde die alternativen Optionen?

4) Beruht der langfristige Ruhestandsplan einzig auf der Entwicklung der Finanzmärkte?

5) Wäre der Kunde interessiert, in Forstwirtschaftsfonds, Life Settlements, Kunst oder Wein zu investieren?

 

 


 

Über den Autor:

PDL International ernennt Rondal Eric Powell als Chief Representative Central Europe

PDL International, ein global agierender Anbieter von alternativen Investmentprodukten, gibt die Ernennung von Rondal Eric Powell als Chief Representative Central Europe bekannt. Herr Powell verantwortet als unabhängiger Marketing & Sales Consultant das Marketing und den Vertrieb im deutschprachigem Raum (DACH).
 
Sven Kuhlbrodt, Managing Director PDL International, kommentierte Herrn Powell’s Berufung: “Vor dem Hintergrund der andauernden Nachwirkungen der Finanzkrise und den augenblicklichen Ereignissen im Nahen Osten, sowie in Japan und der daraus resultierenden Volatiliät antizipieren wir einen erhöhten Anlegerbedarf an Produkten, die eine geringe Korrelation zu Kapitalmärkten haben. Die neu geschaffene Stelle des Chief Representative Central Europe demonstriert PDL Internationals Strategie dieser Nachfrage gerecht zu werden.
 
Die deutschsprachigen Länder repräsentieren einen wichtigen Markt für uns. Mit Herrn Powell haben wir einen sehr erfahrenen Kollegen gewonnen, der für unsere neue strategische Ausrichtung von höchster Bedeutung ist.”
 
Herr Powell wird das komplette Produktangebot von PDL International als unabhängiger Consultant institutionellen Kunden anbieten. Ferner wird er mit Investment Banken bei Themen wie Fondsderivaten und Hedge-Fund-Zertifikaten (Fund-linked Derivatives) zusammenarbeiten.
 
Herr Powells beruflicher Werdegang begann 1986 im Konzern Deutsche Bank. Hier durchlief er in 13 Jahren verschiedene Stationen im Wertpapiergeschäft, war dann als Vorstandssekretär im Buero Dr. Rolf-E Breuer tätig, gefolgt von Positionen als Leiter Institutional Sales, Marketing und Co-Head Client Service Deutsche Asset Management, Abteilungsdirektor Equity Capital Markets, Frankfurt und Abteilungsdirektor Compliance.
 
Vor seiner Tätigkeit bei PDL International war Herr Powell bei WestLB Mellon Asset Management und der direcct AG beschäftigt, wo er jeweils für das institutionelle Geschäft sowie das Auswählen von neuen Investment Management Vertriebspartner verantwortlich war.

 


 

Über PDL International

PDL International, der Vertiebsarm von TIS Group, bietet sowohl institutionellen Kunden, als auch Banken und unabhängigen FInanzberatern in über 50 Ländern Dienstleistungen im Investment Management an. Das Unternehmen ist auf alternative Produkte spezialisiert, die die folgenden Merkmale aufweisen:

- ein hohes Maß an Risiko-Management
- keine oder eine geringe Korrelation zu Kapitalmärkten
- geringe Volatilität

Der Schwerpunkt liegt dabei auf versicherungsgebundenen Anlagen, britische Traded Endowment Policen und US-amerikanische Life Settlements. Zusätzlich zu Spezialmandaten, haben Anleger die Möglichkeit in den Protected Asset TEP Fonds und in das Cascade Portfolio zu investieren. Das letztgenannte Produkt besteht aus individuell zugeschneiderten anteiligen Rechten an Life Settlements Policen. Darüber hinaus vertreibt PDL International drei Hedge Strategien und ein Absolute Return Immobilien Produkt, allesamt auch als UCITS III Fonds erhältlich.

Weitere Information sind auf der englischsprachigen Website www.pdlinternational.com erhältlich.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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