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Stefan Seip verlässt den BVI

Nach fast zehn Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) legt Stefan Seip (48) sein Amt auf eigenen Wunsch zum Ende des Monats Juni nieder. Funds | 30.05.2011 12:05 Uhr

„Wir verlieren mit Stefan Seip einen hervorragenden Verbandsmanager und anerkannten politischen Kopf, der über ein exzellentes Standing in der Finanzwelt, der Politik und den Medien verfügt“, bedauert BVI-Präsident Thomas Neiße den Weggang Seips. „Es ist schade, dass wir ihn nicht umstimmen konnten, doch ich habe auch Verständnis dafür, dass er sich nach so langer Zeit eine neue Herausforderung wünscht. Wir verlieren mit ihm einen der erfahrensten und erfolgreichsten Protagonisten unserer Branche und bedauern seinen Weggang sehr.“

Wesentliche Erfolge für die Branche

Zum BVI kam der Volljurist Seip im November 2001 von der Deutsche Börse AG, wo er zuletzt die politische Interessenvertretung geleitet hatte. Mit dieser Erfahrung war er prädestiniert für die Herausforderungen, vor der die Fondsindustrie damals stand: Immerhin sollte auf Vorschlag des damaligen Finanzministers Oskar Lafontaine im so genannten „Steuervergünstigungsabbaugesetz“ eine Doppelbesteuerung von Investmentfonds sowohl auf der Ebene der Fonds als auch auf der Anleger eingeführt werden. Dieses Vorhaben konnte abgewendet werden; die Arbeiten am neuen Investmentsteuergesetz wie am Investmentgesetz führten zu einem für die Branche positiven Ergebnis.

„Zu seinen wesentlichen Erfolgen gehört, dass der Fondsstandort Deutschland gegenüber Luxemburg wieder wettbewerbsfähig wurde“, würdigt Neiße die Leistung Seips. Er erreichte, dass Garantiefonds auch in Deutschland zugelassen und die Genehmigungszeiten für die Auflage von Fonds deutlich gesenkt werden konnten. In seiner Amtszeit wurde auch die Benachteiligung der Fonds gegenüber Lebensversicherungen deutlich abgebaut. So wurden Fondssparpläne als Produktvariante in die Rürup-Rente aufgenommen und die steuerliche Behandlung der Produkte weitgehend angeglichen. Letzter Meilenstein in der von Stefan Seip maßgeblich geführten politischen Arbeit des Verbandes war die Neuregelung der Offenen Immobilienfonds. „Trotz der aufgrund des Diskussionsentwurfs nachteiligen Ausgangslage“, unterstreicht Neiße, „erreichte der Verband für die Anleger und die Branche erhebliche Verbesserungen.“

Breite Anerkennung der Leistung

Inmitten der Finanzkrise und damit in einem der schwierigsten Jahre der Branche wurde Seip 2008 von einer Jury aus Journalisten, Fondsmanagern und Professoren für seine Verdienste zur „Fondspersönlichkeit des Jahres“ gewählt. Dass sich der BVI unter der Leitung von Seip den Respekt der Politiker erworben hat, zeigt zudem eine Umfrage des „Handelsblatts“ in 2010 unter den Finanzpolitikern des Deutschen Bundestages: Der BVI wurde als zweitbester Verband genannt, wenn es um die fachliche Unterstützung für Ausschuss- Sitzungen und Gesetzesvorhaben geht. Wesentliche Voraussetzung für diese erfolgreiche Interessenvertretung war die von Seip betriebene Eröffnung des Berliner Büros im Mai 2003.

„Stefan Seip hat aber nicht nur die Kapitalmarktpolitik mitgestaltet, sondern auch den Verband selbst deutlich weiterentwickelt“, so Neiße. „Er hinterlässt ein gut bestelltes Haus.“ Mit effizienten Strukturen, der Öffnung für neue Mitglieder und der Professionalisierung der Kommunikation habe er alle Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft des Verbands geschaffen. Als besonderes Zeichen der Wertschätzung wertet Neiße die Zahl der Mitglieder, die „von 73 zu seinem Amtsantritt auf heute deutlich über 200 anstieg, inklusive der von ihm neu eingeführten Informationsmitglieder.“

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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