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Positiver Ausblick für Aktien

Die Experten von Raiffeisen Capital Managament (RCM) sind für den weiteren Jahresverlauf positiv auf Aktien eingestellt. Vor allem in Europa wären die Bewertungen derzeit attraktiv, in den Emerging Markets „nicht übermäßig“. Funds | 03.06.2011 22:56 Uhr

Obwohl sich die Konjunkturdaten zuletzt schwächer als erwartet entwickelt haben, ist die zyklische Wachstumserholung für RCM-Geschäftsführer Gerhard Aigner weiterhin intakt. „Wir sehen derzeit nur eine vorläufige Wachstumsverlangsamung“, sagt er. Die „negativen Überraschungen“ würden bald wieder der Vergangenheit angehören. Das globale Wirtschaftswachstum soll heuer rund 4,5 Prozent betragen. „Die Emerging Markets stützen das Wachstum“, so Aigner.

Kein Inflationsdruck in den entwickelten Ländern

Mittelfristig werden für Aigner Schuldenabbau, Budgetkonsolidierung und die hohen Rohstoffpreise das Wachstum eindämmen. Inflationsdruck durch Lohnkosten sieht er in den entwickelten Ländern nicht. So soll die Kerninflation in den USA heuer 1,5 Prozent, in der Eurozone 1,6 Prozent ausmachen. Zinsanhebungen werde es heuer allerdings nur in der Eurozone geben – bis zum Jahresende voraussichtlich um 50 Basispunkte. „In den USA wird sich die Rhetorik der Fed in der zweiten Jahreshälfte verschärfen“, so Aigner.

Zinserhöhungen bei Rohstoffpreisen?

In den Industrienationen sieht Aigner nur bei den Rohstoffpreisen Inflationsdruck. Anders die Situation in den Emerging Markets: „Hier sind durchaus Zinserhöhungen notwendig. In sechs bis neun Monaten sollte der Job allerdings erledigt sein“, so der RCM-Geschäftsführer. Er geht davon aus, dass der Inflationshöhepunkt in den entwickelten Ländern zur Jahresmitte erreicht werden wird. Nachsatz: „Die Kerninflation ist sehr tief und wird es auch bleiben.“

Griechenland wird sich nicht refinanzieren

„Wir sind weiter davon entfernt als je zuvor, dass sich Griechenland am Kapitalmarkt selber refinanziert“, so Aigner unmissverständlich. Er hält drei mögliche Szenarien für möglich: „Entweder gibt man Griechenland mehr Geld, verlängert die Laufzeiten oder die Banken verlängern zwar nicht die Laufzeiten, verpflichten sich aber dazu weitere griechische Anleihen zu kaufen.“ Welche Maßnahme tatsächlich ergriffen werde, sei schwer zu sagen. „Es sind viele Spieler am Spielfeld, die nicht miteinander spielen.“

Gewichtungen bei Raiffeisen Capital Management

Peripheriestaaten wie Griechenland und Portugal sind bei RCM derzeit stark untergewichtet. „Auch wenn die Renditen sehr hoch sind“, so Aigner. In einem anderen Licht wären hingegen Spanien, Irland und Italien zu sehen – vor allem was Reformwille und Wettbewerbsfähigkeit betreffe.  „Wir halten Anleihen dieser Länder weiterhin in unserem Portfolio. Sie werden ihre Schulden vollständig begleichen.“ Im Fixed Income-Bereich empfiehlt Aigner Unternehmensanleihen und Schwellenländeranleihen.

Positiv für Aktienmärkte

Für die Aktienmärkte hat Aigner einen positiven Ausblick. Gut sei für die Assetklasse die steigende M&A-Tätigkeit. „Auch die Entwicklung der Unternehmensgewinne schaut phantastisch aus“, sagt er. Was die Bewertungen betreffe, sei derzeit Europa besonders attraktiv, in anderen Regionen wären sie wiederum „nicht übertrieben“. Vor allem für langfristig orientierte Investoren wären die Kursniveaus an den Aktienmärkten derzeit attraktiv. Auch Rohstoffe sollen laut dem RCM-Geschäftsführer ein positives Jahr haben.

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