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Fund Update: FFPB Multitrend Plus

Das folgende Fund Update bietet einen Rückblick auf die Performance des Fonds über die letzten vier Kalenderjahre sowie über die aktuelle Entwicklung. Der Fondsmanager Hanns Dendorfer zeigt die wichtigsten Punkte des Investmentprozesses auf und gibt einen Ausblick. Funds | 11.08.2011 04:30 Uhr

Performance Rückblick 2007

Rückblick auf das Börsenjahr 2007:
Ein spannendes Börsenjahr 2007 liegt hinter den Investoren. Die Hypothekenkrise in den USA war dabei der prägende Faktor. Dieses Problem deutete sich erstmals im ersten Quartal an, wurde allerdings in seinen Auswirkungen unterschätzt und von den Banken kleingeredet. Dementsprechend konnten sich die Aktienmärkte in der ersten Jahreshälfte ausgesprochen stark entwickeln. Ab August wurde das Ausmaß der Kreditkrise immer deutlicher. Für viele überraschend schwappte das ursprünglich auf die USA begrenzte Hypothekenproblem auf den weltweiten Kreditmarkt über. Vor allem der spekulativere Teil des Kreditmarktes kam daraufhin teilweise zum Erliegen. Auch die Aktienmärkte konnten sich der Krise nicht entziehen und mussten in der zweiten Jahreshälfte teilweise erhebliche Einbrüche hinnehmen. Aufs Gesamtjahr gesehen lag der weltweite Aktienindex MSCI Welt in Euro gemessen knapp im Minus (ca. minus 1%). Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Regionen höchst unterschiedlich. Während vor allem die asiatischen Börsen einen Boom erlebten, ging es in Japan deutlich nach unten. Ganz anders präsentierte sich hingegen der deutsche Aktienmarkt. Mit einem prozentualen Anstieg von über 20% belegte der DAX einen vorderen Platz in der Rangliste der Weltbörsen. Der Rest von Europa lag hingegen nur knapp über der Nulllinie. Die USA, der wichtigste Aktienmarkt der Welt, musste bedingt durch den schwachen Dollar einen Verlust von knapp 5% hinnehmen.
Auch die internationalen Rentenmärkte entwickelten sich höchst unterschiedlich. Während Staatsanleihen von der Kreditkrise erwartungsgemäß profitierten, wurden die hochverzinslichen Segmente teilweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Bedingt durch die Währungsverluste im Dollar (minus ca. 11%) und YEN (minus ca. 5%) bewegten sich auch die internationalen Rentenmärkte per saldo auf der Nulllinie. Der weltweite Rentenindex Citi WBGI erzielte in Euro gemessen 0,34%.

Performance Rückblick 2008

Hanns Dendorfer: "Aufgrund der unsicheren Marktlage begann der FFPB MultiTrend Plus das Jahr damit, eine sehr defensive Anlagengewichtung herzustellen und die Aktienquote auf rund 15 % und damit an den unteren Bereich der möglichen Bandbreite zurückzunehmen. Die stark zurückhaltende Ausrichtung behielten wir über das erste Halbjahr bei. Dies machte sich in der Wertentwicklung des Dachfonds bereits zur Jahresmitte schon positiv bemerkbar. Während der weltweite Aktienindex MSCI Welt knapp 17% einbüßte, verlor der FFPB MultiTrend Plus im ersten Halbjahr nur 3,9 %.Im ersten Halbjahr erwies sich auch unsere Einschätzung der Rentenmärkte als richtig. Wir legten angesichts hoher Inflationsraten den Schwerpunkt bei der Rentenanlage weniger auf das Segment der Staatsanleihen, die teilweise deutlich einbrachen, sondern vielmehr auf Absolut-Return-Strategien und offene Immobilienfonds. Der Rentenanteil des Dachfonds konnte sich den negativen Tendenzen an den internationalen Anleihenmärkten dadurch größtenteils entziehen und ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen, was angesichts der ausufernden Kreditkrise sehr zufriedenstellend war.

In der zweiten Jahreshälfte erwies sich unsere Defensivstrategie relativ zum Umfeld als noch erfolgreicher. Es begann vergleichsweise ruhig. Dies änderte sich schlagartig nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September. Trotz der diversen staatlichen Rettungspläne reagierten auch die Rentenmärkte beinahe panisch, genauso wie die Aktienbörsen. Dies vor allem auch deshalb, weil der erste große Rettungsplan, den die US-Regierung aufstellte, entgegen den Erwartungen zu lange nicht die Zustimmung bei den konservativen amerikanischen Abgeordneten fand. Mit den fallenden Kursen an den Rentenmärkten kam es zu einem massiven Anstieg der Schwankungsbreiten sowie der Risikoprämien. Die Panik unter den Anlegern führte zugleich zu einer nie zuvor gesehenen Entwicklung am Staatsanleihenmarkt, der im Frühjahr noch gelitten hatte. Nur noch die liquidesten Marktsegmente, wie amerikanische und japanische Staatsanleihen sowie Bundesanleihen, konnten davon profitieren. Alle anderen Rentenmarktsegmente erlitten aufgrund des massiven Vertrauensschwunds der Investoren sowie einer beständig abnehmenden Liquidität teilweise Verluste im zweistelligen Prozentbereich. Die von uns bevorzugten Rentenfonds mussten im Verlauf dieser turbulenten zweiten Jahreshälfte trotzdem erfreulicherweise nur geringe Rückschläge hinnehmen. Den Aktienanteil hielten wir auch im zweiten Halbjahr niedrig. Durchschnittlich belief er weiterhin sich auf etwa 15%. Nur zeitweise erhöhten wir diese Quote etwas, um zu versuchen, von Markterholungen zu profitieren. Erfreulicherweise gelang es uns, auf der Währungsseite durch den Einsatz von Geldmarktfonds, die in US-Dollar und YEN anlegen, zusätzliche Erträge zu erzielen.Dies führte dazu, dass zwar an den Aktien- und Rentenmärkten ein Crashzustand eingetreten war, der vermögensverwaltende Dachfonds in diesem Zeitraum lediglich 1,7% einbüsste und damit nahezu stabil blieb.Insgesamt hatte der FFPB MultiTrend Plus auf das Gesamtjahr 2008 gesehen damit nur eine moderate Wertminderung von 5,61 % hinzunehmen – und dies vor dem Hintergrund einer ungefähren Halbierung vieler weltweiter Aktienmärkte.

Die von uns eingesetzten Renten- und Total-Return-Strategien erwiesen sich in diesem Umfeld somit als wirksam und zeigten sich als stabilisierender Faktor."

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Performance Rückblick 2009

Hanns Dendorfer: "Der FFPB MultiTrend Plus hat 2009 eine Wertsteigerung von 9,33 % erarbeitet.

Zu Beginn des Jahres war der defensive vermögensverwaltende Dachfonds in Aktien stark untergewichtet. Dies mündete in den Erfolg, dass der dramatische Einbruch der Aktienmärkte im ersten Quartal kaum zu Verlusten führte. Im Laufe der Erholungsbewegung, die ab Mitte März einsetzte, haben wir die Aktienquote schrittweise nach oben gezogen. Dabei haben wir uns auf Aktienfonds mit weltweiter Ausrichtung konzentriert. Zwischenzeitlich nutzten wir zur Ausnutzung kurzfristiger Kursschwankungen auch börsengehandelte Fonds (ETFs).

Aufgrund der Turbulenzen an den Aktien- und Kreditmärkten haben wir die reine Aktienseite nicht übergewichtet. Stattdessen setzten wir ergänzend Mischfonds ein, welche flexibel auf die jeweiligen Marktgegebenheiten reagieren und so einen positiven Ergebnisbeitrag aufweisen konnten.

In den letzten Monaten des Jahres sind wir bezüglich unserer Aktiengewichtung wieder vorsichtiger geworden. Der Kurssaufschwung im Dezember war weitgehend liquiditätsgetrieben, da die Großbanken das von den Notenbanken zur Verfügung gestellte billige Geld letztlich am Kapitalmarkt investierten. Da die Staatsanleihen und der Geldmarkt gerade unattraktiv sind, floss das Geld überwiegend in Aktien und hochverzinsliche Renten. Auch wir haben unsere Cash-Quote reduziert. Damit haben wir vor allem in höherverzinsliche Anleihen investiert, nicht jedoch übergewichtet in den Aktienmarkt, da deren fundamentale Seite in 2010 den Vertrauensvorschuss der Börsen noch abstützen muss. Dafür haben wir zum Jahresende hin erfolgreich auf einen steigenden Dollar gesetzt.

Auf der Rentenseite verzichteten wir im gesamten Berichtszeitraum auf den Einsatz klassischer Staatsanleihenfonds. Die während der Finanzkrise zusätzlich entstandene Staatsverschuldung hat die Bonität vieler Staaten beeinträchtigt, dadurch deren Ratings unter Druck gesetzt und so die Kurse ihrer Anleihen belastet.

Dafür setzten wir Fonds mit Absolut-Return-Strategie oder mit marktneutralem Ansatz sowie mit Hochzinsanleihen ein. Gerade die Wertentwicklung von Unternehmensanleihen verlief beinahe analog zu den Aktien. Insgesamt haben die im FFPB Doppelplus eingesetzten Rentenfonds unsere Erwartungen durch diese Gewichtungsentscheidung deutlich übertroffen."

Performance Rückblick 2010

Hanns Dendorfer: "Der defensiv ausgerichtete vermögensverwaltende Dachfonds FFPB MultiTrend Plus hat im Berichtszeitraum eine Wertsteigerung von 6,79 % erzielt.

Die Aktienmarkthausse, welche im Frühjahr 2009 begann, setzte sich unter heftigen Schwankungen auch im Verlauf des Jahres 2010 fort. Getrieben wurden die Aktienmärkte dabei vor allem von sehr guten Unternehmensergebnissen, welche zum Teil deutlich über den Analystenerwartungen lagen. Zeitgleich gab es reihenweise Heraufstufungen von volkswirtschaftlichen Prognosen. Am stärksten von der sich langsam verbessernden Weltwirtschaft konnte dabei die deutsche Volkswirtschaft profitieren.

Innerhalb des Dachfonds trugen wir den positiveren Konjunkturaussichten Rechnung und bauten konjunktursensible Themenbereiche aus: Wir haben unsere Positionen in den international anlegenden Aktienfonds Sparinvest Global Value und M&G Global Basics verstärkt. Daneben haben wir unsere Bestände im weltweit anlegenden, offensiv positionierten Fortis OBAM Equity World erhöht. Dieser Fonds erzielt in Aufwärtsphasen an den internationalen Aktienmärkten zumeist eine deutliche Überrendite im Vergleich zum zugrunde liegenden weltweiten Aktienindex. Auf der Rentenseite behielten wir unsere ausgewogene Gewichtung von Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen und ausgewählten Absolut Return Strategien bei.

Bis Mitte des Jahres blieben wir bei unserer Aktienübergewichtung. Im Zuge der immer stärker werdenden Diskussion über den Zustand der so genannten Peripheriestaaten der Eurozone haben wir die Aktienquote vorübergehend reduziert. Diese Maßnahme hat sich ausgezahlt, waren doch die Kursverläufe an den Aktienmärkten in den Folgemonaten von einem stark volatilen Handel mit in der Tendenz nachgebenden Kursen geprägt. Dies sollte sich aber zum Ende des dritten Quartals 2010 schlagartig ändern. Beinahe wöchentliche Heraufstufungen der deutschen Wachstumszahlen für das Jahr 2010 sorgten für einen Schub an den Aktienmärkten. Wir nahmen die sich allmählich auch weltweit verbessernden Wachstumsprognosen zum Anlass, sowohl unsere Aktienquote wie auch den Anteil der Mischfonds deutlich zu erhöhen. Im letzten Quartal haben wir eine Position im HVM Prince Emerging Markets Flexible Fonds aufgebaut. Dieser Mischfonds investiert schwerpunktmäßig in Schwellenländer, kann jedoch in schwierigen Phasen seine Aktienquote deutlich verringern. Die Ankündigung der Fondsgesellschaft Gartmore, dass die Gesellschaft verkauft werden soll, haben wir zum Anlaß genommen, den marktneutralen Gartmore European Absolut Return in den Pioneer Absolut Return Equity zu tauschen. Dieser Fonds verfolgt eine nahezu identische Strategie. Unserer positiven Meinung zum deutschen Aktienmarkt trugen wir durch den Kauf des DWS Deutschland Rechnung. 
Auf der Rentenseite führten die Sorgen um die Bonität einzelner Staaten zu deutlichen Renditeausweitungen bei Staatsanleihen. Lediglich deutsche Staatsanleihen gehörten zu den Gewinnern, da die Flucht in Qualität in einen starken Renditerückgang mündete. Die im Dachfonds eingesetzten Fonds haben wir weitgehend beibehalten. Lediglich den LBBW Rentamax Fonds, der in europäische Unternehmensanleihen investiert, haben wir nach einem zwischenzeitlichen Fondsmanagerwechsel verkauft. Von dem dafür hereingenommenen Spängler Bond Corporate Fonds erwarten wir nach der derzeitigen Konsolidierung des Segments weiter positive Ergebnisbeiträge. Das Thema Staatsverschuldung wird auch zukünftig unter dem Aspekt der Risikokontrolle eine Rolle bei der Auswahl von Rentenfonds spielen."

Performance Rückblick 2011 - Year-to-Date

Hanns Dendorfer: "Der defensiv ausgerichtete vermögensverwaltende Dachfonds FFPB MultiTrend Plus musste im ersten Halbjahr 2011 einen Rückgang von 2,00 % hinnehmen. Im Berichtszeitraum wies er eine verhältnismäßig niedrige Schwankungsbreite auf. Einzig der Monat Juni verzeichnete mit einem Minus von über 1,5 % einen größeren Ausschlag nach unten. Diese Kursentwicklung im Juni war damit größtenteils für das Gesamtminus von 2 % verantwortlich. Dabei gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass die Börsen an den letzten beiden Handelstage im Juni sehr freundlich waren. Aufgrund der verzögerten Kursfeststellung der Fonds ist dieser Gewinn in der Kursentwicklung des Fonds zum Stand Ende Juni nicht mehr berücksichtigt. Die Verzerrung beträgt in etwa 1 %, die dann in den ersten Julitagen wieder wettgemacht wurde und im Jahresergebnis ausgleichend wirken wird.
 
Zu Beginn des Jahres 2011 knüpften einige Börsen an das bereits sehr gute letzte Quartal des Jahres 2010 an. Das Glanzlicht des ersten Quartals setzte der deutsche Aktienmarkt. Getrieben von immer weiter nach oben revidierten Wachstumszahlen zum deutschen BIP erreichte der deutsche Leitindex DAX bereits im Februar ein erstes Zwischenhoch. Wir nahmen diese relative Stärke zum Anlass, unsere bereits im Dachfonds befindliche Position DWS Deutschland Fonds schrittweise weiter auszubauen und haben damit den Deutschlandanteil deutlich übergewichtet. Ausschließlich auf den deutschen Markt zu fokussieren verbot sich jedoch aufgrund unserer grundsätzlichen Streuungsstrategie.

Daneben stockten wir daher den Aktienanteil durch den offensiv ausgerichteten Fortis Obam Equity World Fonds weiter auf. Bis Mitte März erwies sich die offensive Ausrichtung als richtig. Die Aktienquote im FFPB MultiTrend Plus betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 40 %. Dann sorgte die Katastrophe in Japan für einen ersten Dämpfer an den globalen Aktienmärkten. Wir reagierten darauf und reduzierten unsere Aktienquote auf ca. 25 % und verzichteten auf schnelle Zukäufe, da ein Ausverkauf an den Börsen zu befürchten war, falls die nukleare Kontermination den Ballungsraum Tokio erreicht und dort zu einer Massenpanik mit anschließendem Stillstand in Japan geführt hätte. Dadurch verzichteten wir aus Risikogesichtspunkten auf die Gewinne aus der überraschend schnellen Erholung, um das deutlich höhere Desasterrisiko auszuschließen. Erst nachdem die Phase der Unsicherheit über die Auswirkungen der Geschehnisse in Japan vorbei war erhöhten wir die Aktienquote bis Ende April wieder auf 30 %.

Ab Mitte Mai belastete die sich zuspitzende Schuldenkrise in den Europeripheriestaaten die Märkte spürbar. Erst als Ende des zweiten Quartals sich die Politik auf ein erneutes Rettungspaket für Griechenland einigen konnte, kehrte Zuversicht an die Börsen zurück und die Aktienkurse gewannen auf breiter Front. In diesem Zeitraum nutzten wir schwache Börsenphasen konsequent zu einer weiteren Aktienaufstockung aus. Ende Juni betrug die Aktienquote 35%. Im Rahmen unserer langfristig positiven Einschätzung für die Aktienmärkte legen wir unverändert ein Übergewicht auf Länder und Branchen, die einen erkennbaren Zusammenhang mit der Entwicklung in den Schwellenländern haben.

Auf der Rentenseite führten die Sorgen um die Bonität einzelner Staaten zu deutlichen Renditeausweitungen bei Staatsanleihen. Lediglich deutsche, aber auch amerikanische Staatsanleihen gehörten vorübergehend zu den Gewinnern, da die Flucht in Qualität in einen starken Renditerückgang mündete. Die im Dachfonds eingesetzten Fonds haben wir weitgehend beibehalten. Inflationsbefürchtungen, welche mit als Begründung für die Zinsschritte der EZB angeführt werden, spielen innerhalb der Eurozone kaum eine Rolle. Ganz anders in den Schwellenländern. Wir nahmen deshalb den JB Emerging Markets Inflation Linked Bonds Fonds neu in den Dachfonds auf und sind mit der positiven Entwicklung sehr zufrieden."

Performance seit 2007

Investment Prozess und Strategie - Wie investiert der Fondsmanager?

Hanns Dendorfer: "Der  FFPB MultiTrend Plus ist ein diversifizierter Dachfonds, der über eine aktive Portfoliostrukturierung eine maximale Wertsteigerung des Portfolios anstrebt. Die Aufteilung des Portfolios auf die verschiedenen Vermögensklassen und Kategorien von OGAW (Aktien, diversifizierte Anlagen, Rentenwerte, Geldmarktinstrumente usw.) variiert dabei je nach den Erwartungen des Fondsmanagers. Das Portfoliomanagement strebt an, die Aktienquote grundsätzlich innerhalb einer Bandbreite von 0% und 50% zu halten. Der Anlagehorizont sollte mindestens zwei bis drei Jahre betragen.

Investmentprozess:
Top-Down-Verfahren – wir  bewerten Märkte und ihre Perspektiven und suchen in den favorisierten Branchen oder Regionen dann nach erfolgversprechenden Investmentfonds

Anlagestil:
Keine Beschränkung hinsichtlich eines bestimmten Anlagestils. Ausrichtung stark abhängig von unserem mittelfristigen Kapitalmarktausblick.

Asset Allokation:

• Cash ist eine eigene Assetklasse und dient der Risikosteuerung und als Timinginstrument– Verzinsung bei Euroanlagen EONIA ./. 0,25 %
• Überwiegend zum Einsatz kommende Währungen: Euro, US-Dollar sowie Yen
• Renten: Schwerpunkt der Anlage liegt auf Rentenfonds, die in speziellen Segmenten anlegen oder aber ihren Schwerpunkt auf lokale Währungen legen
• Maximum Aktienanteil soll bei 50 % liegen
• Aktien: Globale Streuung wird angestrebt, bevorzugte Regionen sind dabei die USA, Europa, Japan sowie die Emerging Markets
• Selectiver Einsatz von Länder-, Branchen- und Themenfonds

Steuerung der Aktienquote:
• Die Steuerung der Aktienquote erfolgt auf Basis unseres mittelfristigen fundamentalen Ausblicks. Dabei unterscheiden wir zwischen drei Basisszenarien, die in etwa folgende Aufteilung von Cash bzw. Aktien zur Folge haben:
• Aktien untergewichten: 35% Cash / 15% Aktien
• Aktien neutral gewichten: 20% Cash / 30% Aktien
• Aktien übergewichten: 5% Cash / 45% Aktien

Investment Ausblick

Hanns Dendorfer: "Unserer Meinung nach bewegen momentan hauptsächlich vier Themen die Stimmung der Investoren: die europäische Schuldenkrise, die amerikanische Konjunktur, das Inflations- und Abbrems-Szenario in China und die allmähliche Erholung in Japan nach der Tsunami- und Nuklearkatastrophe.

Die Erholung in Japan scheint langsam aber sicher einzusetzen. Der letzte Konjunkturbericht der Bank von Japan deutet darauf hin, dass es zu einer sogenannten V-förmigen Erholung kommt. Das bedeutet, dass Japan in einigen Monaten wieder das Wirtschaftsniveau von vor der Katastrophe erreichen könnte. Wie es dann allerdings mit der Konjunktur danach weitergeht, ist noch unklar. Bleibt Japan bedingt auch durch die ungünstige Bevölkerungsstruktur in dem deflationären Umfeld der letzten Jahre, oder schafft man es, ein nachhaltiges, wenn auch eventuell nur moderates Wirtschaftswachstum zu erzeugen? Zumindest einige Fachleute glauben, dass das Land – auch mit bedingt durch die Zäsur, die der Schock der Katastrophe ausgelöst hat - seinen Wohlstand erhalten oder sogar steigern kann und damit ein Beispiel für Industrienationen geben kann, die demografisch demnächst in eine ähnliche Situation kommen.

Der weitere Konjunkturverlauf in den USA steht und fällt mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Nur dadurch kann der Konsum, der für den Großteil der amerikanischen Konjunktur steht, wieder in Schwung kommen. Die jüngst veröffentlichten Daten zum Arbeitsmarkt waren jedoch weniger positiv. Zudem steht in den nächsten Wochen erheblicher politischer Streit hinsichtlich der zukünftigen Schuldenpolitik an. Unseres Erachtens steht außer Zweifel, dass Amerika in den nächsten Jahren sparen muss, sowohl auf privater als auch auf öffentlicher Ebene. Eine dadurch bedingte Rezession erwarten wir jedoch nicht, sondern eher ein moderates Wirtschaftswachstum, das aber erheblich unter dem Schnitt der Vergangenheit liegen dürfte. Als Lokomotive der Weltkonjunktur dürften die USA damit weiterhin ausfallen.

China und auch andere Schwellenländer hingegen kämpfen gegen inflationstreibende Überhitzungserscheinungen einer zu stark wachsenden Wirtschaft. Die letzten Daten deuten darauf hin, dass es allen voran China gelingen könnte, eine sogenannte sanfte Landung der Konjunktur zu schaffen. Dies würde zwar weniger Wachstum wie in den letzten Jahren bedeuten, die Schwellenländer könnten sich längerfristig aber trotzdem zur Konjunkturlokomotive der Welt entwickeln, vor allem, wenn sich gleichzeitig auch die Qualität und damit die Nachhaltigkeit des Wachstums verbessert.

Die europäische Schuldenkrise dürfte in der nächsten Zeit allerdings den größten Einfluss auf die Stimmung der Anleger ausüben. Wir setzen zudem voraus, dass der regelmäßige Streit in den USA über die Erhöhung des Schuldenlimits nicht eskaliert. Positiv ist ja festzuhalten, dass in Folge der Finanzkrise die Entschuldung der Verbraucher, der Banken und der Unternehmen Fortschritte gemacht hat. Die Hauptlast des Schuldenproblems liegt inzwischen eindeutig bei den Staaten. Hier muss es zwangsläufig zu einer Bereinigung auf welchem Weg auch immer kommen. Wir glauben, dass sich langfristig auch dieses Problem entschärfen lässt. Die Schwellenländer stehen hinsichtlich der Staatsverschuldung ohnehin im Vergleich mit den Industrienationen sehr gut da, so dass dort keine Wachstumsbremsen aufgrund von Sparzwängen entstehen.

Die internationalen Aktien- und Rentenmärkte werden solange, bis sich hier Lösungen abzeichnen, immer wieder von Unsicherheiten und den daraus folgenden Ängsten der Investoren bewegt werden. Kurz- bis mittelfristig werden wir daher eher eine Seitwärtsbewegung unter höheren Schwankungen sehen. Die Anleger dürften hin- und hergerissen sein zwischen den guten Daten auf der Unternehmensebene, den attraktiven Bewertungen der Aktienmärkte und einem aktienfreundlichen monetären Umfeld sowie der immer wieder hochkochenden Schuldenproblematik.

Langfristig kristallisiert sich unseres Erachtens ein klarerer Trend heraus. Das Wachstum in den Industrienationen wird sich bedingt durch den unvermeidlichen Schuldenabbau nur moderat entwickeln. An einen Rückfall in die Rezession glauben wir nicht. Das größte Wachstum wird auf viele Jahre hinaus, bedingt auch durch die demografische Situation, in den Schwellenländern stattfinden. Auf diese Regionen, auf die damit verbundenen Themen und Trends wie Urbanisierung, Energieversorgung, Umwelt und Altersvorsorge sollte man die Investments konzentrieren. Auch Volkswirtschaften wie Deutschland und generell multinational operierende Unternehmen können davon profitieren.

Die von uns favorisierte Übergewichtung der Schwellenländer und der damit zusammenhängenden Themen bezieht sich auch auf die Renten-, Währungs- und Rohstoffmärkte. Den Dollar schätzen wir etwas stärker ein als den Euro, den japanischen Yen halten wir für überbewertet, ebenso den Schweizer Franken. Währungen aus den Schwellenländern dürften langfristig zu den Gewinnern gehören, ebenso wie Rohstoffe."

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com Data GmbH wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com Data GmbH lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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