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Globale Aktienmärkte im Fokus

Die Weltwirtschaft ist zweigeteilt: Auf der einen Seite stehen die dynamisch wachsenden Schwellenländer in Asien und Lateinamerika, auf der anderen die wachstumsschwachen, krisengeschüttelten Länder Westeuropas und Nordamerikas. Signalisieren europ. Indikatoren eine Verschlechterung der Situation? Funds | 07.09.2011 04:45 Uhr
Europa Europa wird nach wie vor von der anhaltenden Staatsschuldenkrise beherrscht. Nachdem Griechenland nun zu einem harten Sparkurs gezwungen wird und die EU und der IWF Notfallmittel locker machen, liegt der Fokus nun auf Italien und Spanien. Laut den Experten von Franklin Templeton ist es wichtig, dass „die europäischen Länder einzeln und gemeinsam umgehend zeigen, dass sie der Lage gewachsen sind“.  „Die europäische Staatsschuldenkrise hat den „Konstruktionsfehler“ des Euro klar herausgestellt: die Vorstellung, dass eine einheitliche Währung und 17 unterschiedliche nationale haushalts- und steuerpolitische Systeme langfristig tragfähig sind“, so Philippe Brugère-Trelat, Portfoliomanager des Franklin Mutual European Fund. Auch Léon Cornelissen, Chefvolkswirt von Robeco Asset Management befürchtet, dass ein Anstieg der Aktienkurse in den kommenden Monaten eher unwahrscheinlich sein wird. Seiner Meinung nach werden die Märkte eher  früher als später einen Kreditausfall erleben. „Obwohl das Gewinnwachstum ein positiver Faktor ist, könnten weitere Länderabwertungen die Stimmung kurzfristig verschlechtern,“ erklärt der Chefvolkswirt.

Asien

Michael Lai, Fondsmanager bei GAM, rechnet kurzfristig mit einer anhaltend hohen Volatilität an den asiatischen Märkten. Er führt dies auf den Schuldenabbau in den großen Volkswirtschaften zurück, ebenso wie auf die Nervosität der Anleger aufgrund der Probleme in der Eurozone, der Wachstumsverlangsamung in den USA und der Gefahr einer harten Landung in China. Langfristig sollte sich aber die Lage verbessern, was den Aktienmärkten zugutekommen würde. Joel Kim, Head of Asian Debt bei ING IM hat einen positiven Ausblick: „Wir sind der Auffassung, dass die asiatischen Länder angesichts ihrer starken Wirtschaftsstärke höhere Ratings bekommen dürften. Die solide finanzielle Situation hat auch das internationale Vertrauen in Asien gestärkt. Eine Heraufstufung auf Investment-Grade-Status kann wesentliche Auswirkungen für ein Land haben, da ein solches Rating für zahlreiche institutionelle Anleger eine Vorbedingung ist und zu starken Kapitalzuflüssen und einem Rückgang der Anleiherenditen führen kann. Dies wiederum macht es für Unternehmen des jeweiligen Landes billiger, Anleihen zu begeben“, erklärt Kim.

Schwellenländer

"Während der Konsum in einigen Schwellenländern wie China heute erst richtig einsetzt, ist er in anderen schon in der Gesellschaft verankert. So auch in Brasilien: Es gilt als westlichstes Land unter den BRIC-Staaten, was sicher auch an den Konsumgewohnheiten liegt. Nicht nur die Brasilianer, auch die Bevölkerung in Lateinamerika im Allgemeinen konsumiert lieber als zu sparen. Das entspricht eher dem westlichen Konsumverhalten als dem der Chinesen und Inder. Die Konsumfreude der Brasilianer resultiert auch daraus, dass Kredite leichter verfügbar sind und aufgrund einer florierenden Wirtschaft und sinkender Arbeitslosigkeit immer mehr Menschen als kreditwürdig eingestuft werden. Das fördert die Verbreitung von Finanzprodukten und treibt den Konsum mit einem Plus von 10 bis 15 Prozent pro Jahr voran", erklärt Angel Ortiz, Manager des Fidelity Latin America Fund. Laut John Greenword, Chefökonom von Invesco, dürften viele Schwellenländer ihre Geldpolitik noch bis mind. Ende 2011 verschärfen, um Marktblasen und eine wirtschaftlichen Überhitzung zu verhindern.

Japan

In Japan haben das Erdbeben, der Tsunami und die Atomkatastrophe vom März zu einer deutlichen Senkung der Wachstumsprognose für 2011 geführt: Per Ende Juni wurde die Konsensprognose von 1,5 Prozent vor dem Erdbeben auf -0,7 Prozent reduziert. In Erwartung einer Rückkehr auf den Wachstumspfad im Jahr 2012 sind die Wachstumsprognosen für das kommende Jahr – ausgehend von niedrigeren Vergleichswerten für das Jahr 2011 – hingegen angehoben worden. Nach Ansicht von John Greenwood, Invesco, wird die japanische Wirtschaft, wenn die Folgen der jüngsten Produktionsengpässe und Lieferkettenunterbrechungen erst einmal überwunden sind, wieder zu ihrem Wachstumsmuster der vergangenen zehn Jahre zurückkehren, d.h. dass einem schwachen Binnenwachstum wieder eine starke Exportleistung entgegenstünde.

Alle Performance Daten per 31.08.2011:

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