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Anleger nicht mit Abgeltungsteuer belasten

Der BVI lehnt eine höhere Abgeltungsteuer ab. „Die von Seiten einiger Politiker propagierte Erhöhung der Abgeltungsteuer ist verfehlt und würde das Vorsorgesparen unattraktiv machen. Angesichts der Diskussion um Altersarmut in Deutschland sind solche Ideen unverständlich und kontraproduktiv“. Funds | 06.09.2011 14:57 Uhr
  • Bereits heute droht realer Wertverlust
  • Staatseingriffe halten Zinsen künstlich niedrig
Der BVI lehnt eine höhere Abgeltungsteuer ab. „Die von Seiten einiger Politiker propagierte Erhöhung der Abgeltungsteuer ist verfehlt und würde das Vorsorgesparen unattraktiv machen. Angesichts der Diskussion um Altersarmut in Deutschland sind solche Ideen unverständlich und kontraproduktiv“, so Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des BVI Bundesverband Investment und Asset Management. Angesichts des aktuell sehr niedrigen Zinsniveaus und steigender Inflationsraten droht vielen Anlegern bereits heute ein realer Wertverlust. So rentieren Bundesanleihen aktuell lediglich mit rund 1,9 Prozent. Da die Inflationsrate (Verbraucherpreisindex Juli 2011 gegenüber Juli 2010) in Deutschland rund 2,4 Prozent beträgt, würden die Anleger bereits ohne die Abgeltungsteuer real jährlich rund 0,5 Prozent ihres Vermögens einbüßen. Nach der Abführung der 25-prozentigen Abgeltungsteuer beläuft sich die Netto-Rendite der Anleihen aber lediglich auf rund 1,4 Prozent. Der reale Wertverlust erreicht somit bereits 1,0 Prozent. Die Dividenden von Aktienanlegern werden zudem heute schon mit nahezu der Hälfte besteuert. So müssen die Unternehmen auf eine Ausschüttung von 100 Euro bereits 30 Euro abführen. Von den verbleibenden 70 Euro müssen die Anleger dann noch die Abgeltungsteuer abführen, so dass die Aktionäre lediglich rund die Hälfte der ausgeschütteten Gewinne vereinnahmen können.

Staatseingriffe halten Zinsniveau bereits künstlich niedrig

Zudem hält der Staat mit regulatorischen Eingriffen die Zinsen künstlich niedrig. Mit seinen gesetzlichen Vorgaben (Solvency II und Basel II und III) zwingt der Staat die Finanzinstitute, ihren Anteil an mutmaßlich sicheren Staatsanleihen weiter zu erhöhen. Richter: „Die Nachfrage nach Staatsanleihen wird auf diese Weise künstlich nach oben getrieben.“ Angesichts des aktuellen Wachstums der Wirtschaft von rund drei Prozent wären derzeit Zinsen in Höhe von über vier Prozent angemessen. So rentierten zehnjährige Bundesanleihen in den Jahren 2006 und 2007 – also in einer ähnlich dynamischen Wachstumsphase – mit rund vier Prozent.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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