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Brauchen klare politische Signale

Bei Raiffeisen Capital Management (RCM) vermisst man klare Signale seitens der Politik, um die derzeitige Krise überwinden und das Vertrauen der Kapitalmärkte wieder herzustellen zu können. Die „Karotte Eurobonds“ sei eindeutig zu wenig. Funds | 05.10.2011 04:45 Uhr

Allerdings räumen die RCM-Experten ein, dass das zögerliche Vorgehen der Entscheidungsträger auch verständlich sei. „Eine einfache Lösung gibt es nicht“, so Geschäftsführer Gerhard Aigner.

An einem Strang ziehen

„Das Problem ist, dass wir weder in der Geschichte zurückschauen können oder in die Lehrbücher, um zu einer Lösung zu kommen“, so Aigner weiter. Wichtig wäre es, dass jetzt alle an einen Strang ziehen und zwar über Partei- und Landesgrenzen hinweg. Nachsatz des Experten: „Auch auf die Gefahr hin, dass dabei vielleicht Fehler begangen werden.“

Wichtig: Rettungsschirm

Als ersten notwendigen Schritt bezeichnet Aigner den Aufbau eines Rettungsschirmes in Europa. „Damit kann man Zeit kaufen, um notwendige Reformen in Schwung zu bringen“, sagt er. Denn es gehe in der derzeitigen Situation nicht nur darum zu sparen, sondern wichtige Strukturreformen umzusetzen – etwa die Arbeitsmärkte oder das Pensionssystem betreffend. Die Chancen für Eurobonds wären zuletzt nicht gerade gestiegen.

Wachstum lässt nach

Erschwerend an der derzeitigen Situation ist für Aigner, dass neben der Staatsschuldenproblematik zunehmend auch Rezessionsängste oder pessimistische Wachstumsprognosen die Runde machen. Die Konjunktur sei bekanntlich in Deutschland und Österreich in den letzten zwölf Monaten gut gelaufen. „Dieses Wachstum lässt nun nach“, sagt er.

2012: Restriktive Fiskalpolitik

Ein Problem stellt für Aigner die Tatsache dar, dass die Banken dringend Eigenkapital benötigen, dessen Beschaffung über die Kapitalmärkte angesichts der derzeitigen Kurse allerdings schwer sei. Alles in allem sei für 2012 und die Folgejahre mit einer restriktiven Finanzpolitik sowie einer Eintrübung der mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten zu rechnen.

Gefragt: Effiziente Regulierung

Für Mathias Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung bei RCM, ist in diesem „schwierigen Umfeld“ effiziente Regulierung gefragt. „Was wir bislang an Lösungsansätzen gesehen haben, war eindeutig zu wenig. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass viel Regulierung nicht zwangsläufig auch gute Regulierung bedeutet“, so Bauer.

Konsolidierung

Bauer rechnet damit, dass der Konsolidierungsprozess in der Fondsindustrie künftig zunehmen wird. Erfolgreiche Player müssten über eine entsprechende Größe, eine breit aufgestellte Produktpalette sowie einen guten Vertriebszugang verfügen. „Kleinere Nischenanbieter werden es zunehmend schwerer haben“, sagt er. Für das RCM-Geschäftsmodell sehe er längerfristig gute Chancen.

Einheitliche Fiskalpolitik

In Europa sieht Bauer den Bedarf einer einheitlichen Wirtschafts- und Fiskalpolitik. Den derzeit vorliegenden Vorschlag einer Finanztransaktionssteuer bezeichnet er als „noch nicht ausgegoren genug“. „Fest steht nur, dass irgend etwas kommen wird“, meint er. Wichtig wäre eine lückenlose Einführung - und zwar nicht nur in Europa. „Der Politik muss bewusst werden, dass es nichts flüchtigeres gibt als Kapital“, sagt er.

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