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´Immer langfristig orientieren´

Don Huber, Fondsmanager des Franklin Global Growth Fund, spricht exklusiv mit e-fundresearch über seine Mandate, seine Investment-Strategie und das Bottom-Up Research, sowie über seine Prinzipien, Erfolge und weiteren Ziele. Funds | 19.10.2011 04:30 Uhr
e-fundresearch: Herr Don Huber, Sie sind Fondsmanager des Franklin Global Growth Fund (ISIN: LU0508196127). Seit wann sind Sie für das Management dieses Fonds verantwortlich? Huber: Seit April 2007. Ich habe die Leitungsverantwortung von John Remmert übernommen, der nach wie vor als Co-Manager des Fonds tätig ist.

e-fundresearch: Orientieren Sie sich an einer Benchmark? Wenn ja, an welcher?

Huber: Unsere Benchmark ist der MSCI World Index. Aber hinsichtlich Portfoliozusammensetzung und -aufbau besteht kein Bezug zur Benchmark. Unsere Positionen sowie unsere Sektor- und Landes-/regionalen Gewichtungen werden von unserer Einzeltitelauswahl nach dem Bottom-up-Prinzip bestimmt.

e-fundresearch: Managen Sie aktuell auch noch andere Fonds oder Mandate?

Huber: Ja, ich bin Manager oder Co-Manager verschiedener anderer globaler und internationaler Aktienfonds. Außerdem manage ich institutionelle Spezialfonds.

e-fundresearch: Wie hoch ist das Gesamtvolumen, das Sie derzeit verwalten?

Huber: Unser Team verwaltet (mit Stand Juni 2011) Vermögenswerte in Höhe von 3,5 Mrd. US-Dollar.

e-fundresearch: Zur Performance: welche Ergebnisse konnten Sie seit Beginn des Jahres und in den letzten fünf Kalenderjahren, d.h. 2006 und 2007, 2008, 2009, 2010 erzielen? Sowohl absolut als auch relativ gegenüber der relevanten Benchmark.

Huber: Haupttranche in USD Dollar:
5 Jahre bis 31.12.2010 (annualisiert)
Fonds: 4,47%
MSCI World:  2,99%

EUR Trance seit Jahresbeginn bis 07.10.2011:
Fonds: -14,12% (Franklin Global Growth A Acc EUR-H1
MSCI World:  -10,53%

(Performance in Euro. Die Performance des Fonds entspricht der Gesamtrendite der Fondsanteile der Klasse A (cc), abzüglich aller Gebühren, berücksichtigt aber nicht den Abzug von vorab zu entrichtenden Emissionsgebühren, die die abgebildeten Renditen verringern würden.)

e-fundresearch: Wie sind Sie selbst mit Ihrer Leistung in den Vorjahren und in diesem Jahr zufrieden?

Huber: Unsere langfristige Erfolgsbilanz zeigt, dass wir über Marktzyklen hinweg eine starke relative und risikobereinigte Wertentwicklung erzielen.

e-fundresearch: Welche Ergebnisse würden Sie in diesem Zusammenhang als sehr gut, mittelmäßig und enttäuschend bezeichnen?

Huber: Wir managen konzentrierte, sehr überzeugende Portfolios (etwa 40 Positionen). Dabei stützen wir uns auf unser fundamentales Bottom-up-Research. Wir sind langfristig orientierte Anleger und halten Unternehmen in der Regel drei bis fünf Jahre.

Der Schlüssel für unseren Erfolg ist daher die Einzeltitelauswahl. Unsere Analysten führen ein detailliertes Research durch, und Unternehmen müssen strengen Anlagekriterien gerecht werden.

Unsere Einzeltitelauswahl konzentriert sich auf Wachstum (nachhaltige Geschäftsmodelle, Generierung von Cashflow und Wettbewerbsvorteil), Qualität (starke Aktionärsrenditen und eine Corporate Governance, die die Interessen von Unternehmensführung und Anteilseignern ausrichtet) und Bewertung (wir verwenden das Discounted Cashflow- und das Dividendendiskontierungsmodell, um sicherzugehen, dass die Bewertung im Verhältnis zu unseren anderen Anlagemöglichkeiten akzeptabel ist).

Außerdem besteht bei unseren Portfolios kein Bezug zur Benchmark. Wir wollen Risiken managen, indem wir die wirtschaftlichen Überschneidungen unserer Positionen begrenzen. Zum Beispiel könnte eine Überschneidung bei Unternehmen vorliegen, die mit den gleichen Produkten auf identischen Endmärkten konkurrieren (zum Beispiel bei europäischen oder US-amerikanischen Verbrauchern), oder im Falle einer Umsatz- oder Kostenabhängigkeit von Rohstoffpreisen. Wäre in einem Portfolio mit 40 Titeln die Abhängigkeit von einer dieser fundamentalen Triebkräfte zu stark, dann wäre das Risiko zu groß. Somit ist die regionale und Branchendiversifizierung im Portfolio ziemlich hoch.

e-fundresearch: Wie lange sind Sie schon Fondsmanager?

Huber: Ich arbeite seit 2002 für Franklin, zuvor war ich Portfoliomanager bei JPMorgan Chase.

e-fundresearch: In welchem Kapitalmarktumfeld bewegen wir uns Ihrer Ansicht nach derzeit?

Huber: Es scheint, dass sich der Wechsel zwischen Risikobereitschaft und Risikoscheu des Marktes fortsetzt. Anleger konzentrieren sich darauf, das Tempo und die Nachhaltigkeit der Erholung zu messen. Sie beurteilen, ob haushalts- und geldpolitische Entscheidungen in verschiedenen Regionen und Ländern angemessen und adäquat sein werden. Und sie sind hinsichtlich der Lösung der Schuldenkrise in Europa und der politischen Pattsituation in den USA vorsichtig.

Wir konzentrieren uns nach wie vor auf unseren Bottom-up-Ansatz. Dabei identifizieren und halten wir hochwertige Wachstumsunternehmen, die starken freien Cashflow generieren und so über Marktzyklen hinweg wachsen können.

e-fundresearch: Was sind die speziellen Herausforderungen in der aktuellen Situation?

Huber: Ich denke, die Herausforderung für Anleger liegt ganz allgemein darin, sich immer langfristig zu orientieren.

e-fundresearch: Was sind Ihre Prinzipien?

Huber: Wir, ich und unser Team, befolgen mehrere grundlegende Prinzipien:
Erstens konstante Aufrechterhaltung einer strikten und disziplinierten Anlagestrategie und transparente Kommunikation dieser Strategie und ihrer Ergebnisse gegenüber unseren Anlegern.
Zweitens Abgleichung unserer Anreize mit denen unserer Investoren.
Drittens, als Anleger, die Wert durch Einzeltitelauswahl mit einem konzentrierten, hoch überzeugenden Portfolio schaffen wollen: Um die Benchmark zu übertreffen, darf unser Portfolio nicht wie die Benchmark gestaltet sein.

e-fundresearch: Was motiviert Sie als Fondsmanager in Ihrem Job?

Huber: Starken langfristigen Anlagerenditen motivieren mich. Daran zeigt sich, dass unsere Strategie und unser Prozess die gewünschten Ergebnisse erzielen. Ein Teil dieser Motivation beruht auf der Unterstützung und dem Engagement unseres Teams. Wir haben eine Gruppe talentierter und erfahrener Anlageexperten, größtenteils Research-Analysten. Sie alle konzentrieren sich ausschließlich auf unsere globale und internationale Wachstumsstrategie.

e-fundresearch: Was wollen Sie noch erreichen bzw. was sind Ihre weiteren Ziele als Fondsmanager?

Huber: Mir macht meine Aufgabe als Fondsmanager Spaß, und mein einziges Ziel ist es, auch in Zukunft die langfristige Erfolgsbilanz unserer Strategie noch weiter zu festigen.

e-fundresearch: Welchen Beruf würden Sie gerne ausüben, wenn Sie nicht Fondsmanager wären?

Huber: Als Jugendlicher wollte ich lange Zeit Architekt werden. Ich habe es einfach geliebt, Gebäude zu entwerfen und zu zeichnen. Ich bin aber froh, dass ich diesen Berufswunsch fallen gelassen habe – für mich ist Anlageverwaltung viel interessanter.

e-fundresearch: Herzlichen Dank für das Interview!

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen. Anleger können gegebenenfalls nur weniger als das investierte Kapital ausgezahlt bekommen. Auch Währungsschwankungen können das Investment beeinflussen. Beachten Sie die Vorschriften für Werbung und Angebot von Anteilen im InvFG 2011 §128 ff. Die Informationen auf www.e-fundresearch.com repräsentieren keine Empfehlungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren, Fonds oder sonstigen Vermögensgegenständen. Die Informationen des Internetauftritts der e-fundresearch.com AG wurden sorgfältig erstellt. Dennoch kann es zu unbeabsichtigt fehlerhaften Darstellungen kommen. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen kann daher nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Websites, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Die e-fundresearch.com AG lehnt jegliche Haftung für unmittelbare, konkrete oder sonstige Schäden ab, die im Zusammenhang mit den angebotenen oder sonstigen verfügbaren Informationen entstehen.

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